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  1. gesperrt

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    AW: Bin ich ein Auto?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich denke, dass jeder Mensch das Recht hat (und sich damit auch keineswegs selber diskriminiert), sich über proletenhaftes Verhalten anderer aufzuregen und dass es mehr als vernünftig ist, sich Tipps und Ratschläge einzuholen, wie man (frau) mit solchen Gegebenheiten umgehen kann.

    Je mehr Solidarität man dabei erfährt, desto größer ist auch die Chance das eigene Selbstbewusstsein zu erhalten und sich nicht als hilfloses Opfer, in einer alles tolerierenden Gesellschaft, fühlen zu müssen.
    so ist es.

  2. Inaktiver User

    AW: Bin ich ein Auto?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich habe keine Antwort. Aber jetzt bleibst Du mal bei Dir und behauptest nicht, daß die Menschen, die nicht zu machen -so würde ich deine Haltung nennen- ein größeres Problem haben. Man kann verschiedene Wege wählen, durch's Leben zu gehen. Man kann sich verschließen, das hat seine Vor- und Nachteile. Und man kann berührbar bleiben, das hat seine Vor- und Nachteile. Vielleicht muss man einfach nur verstehen, daß die Berührbarkeit einem sehr schöne Momente bereiten kann, aber der Preis ist, daß man auch verletzlich ist, wo man manchmal lieber geschützter wäre.
    Hast du übrigens sehr schön ausgedrückt

  3. gesperrt

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    AW: Bin ich ein Auto?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich habe keine Antwort. Aber jetzt bleibst Du mal bei Dir und behauptest nicht, daß die Menschen, die nicht zu machen -so würde ich deine Haltung nennen- ein größeres Problem haben. Man kann verschiedene Wege wählen, durch's Leben zu gehen. Man kann sich verschließen, das hat seine Vor- und Nachteile. Und man kann berührbar bleiben, das hat seine Vor- und Nachteile. Vielleicht muss man einfach nur verstehen, daß die Berührbarkeit einem sehr schöne Momente bereiten kann, aber der Preis ist, daß man auch verletzlich ist, wo man manchmal lieber geschützter wäre.
    auch von mir eine für die schönen worte.

  4. Inaktiver User

    AW: Bin ich ein Auto?

    Aber vielleicht kann man einen Mittelweg finden? Wo und von wem lasse ich mich berühren - und für welche Situationen und Menschen ziehe ich meinen Schutzpanzer an bzw. dessen Reißverschluss ganz schnell ganz fest zu?

  5. Inaktiver User

    AW: Bin ich ein Auto?

    @silbervogel und farmelli

    Dankeschön

    @original-sin

    Vielleicht kann das jemand. Bei mir klappt es nicht. Ich bin ich. Und ich kann meine Grundpersönlichkeit nicht wechseln. Man müsste ja im Vorfeld ständig abchecken, in welche Situation gerate ich und jetzt muss ich mich verschließen??? Wenn das geht ... Klingt sehr anstrengend und vielleicht ist das zu vorsichtig. Wenn man mal nachliest, sind ja die betroffenen Menschen völlig perplex, daß jemand überhaupt so zu einem ist.
    Ich weiß, daß es solche Leute gibt, ich meide auch Orte, an denen sich diese Leute ballen (Volksfeste zu fortgeschrittener Stunde z.B., bestimmte Bezirke in der Stadt ...) aber wenn es mal vorkommt, dass ich solchen Leuten begegne, weiß ich, es kann sein, daß sich jemand daneben benimmt, aber ich weiß auch, es bringt mich nicht um, aber gebraucht hätte ich es nicht. Jedoch: Je älter man wird, um so seltener, seltener werden solche Attacken. Ich habe das Gefühl, nicht nur, weil man die Orte meidet, sondern auch weil die eigene Autorität wächst.

  6. Inaktiver User

    AW: Bin ich ein Auto?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ...weil man die Orte meidet, sondern auch weil die eigene Autorität wächst.
    ...und gleichzeitig die Autorität der anderen über das eigene Leben sinkt ?

  7. Inaktiver User

    AW: Bin ich ein Auto?

    Ich verstehe die Frage nicht.
    Hatten die sie denn?

    Nein. Die anderen sind ja meist tatsächlich andere Menschen. Wie sage ich das jetzt? Wenn man selbst Jugendliche ist, wird man ungehemmt von anderen Jugendlichen attackiert. Wird man älter, fällt man alleine dadurch aus der ZIELgruppe der neuen Jugendlichen raus. Einerseits kultiviert sich das Umfeld, das mit altert (I hope so ), andererseits trauen sich die jüngeren, nachwachsenden Prolls nicht mehr an einen ran. Und weder die noch die hatten jemals Autorität über mein Leben. Die meines Alters haben es versucht, aber nicht erlangt. Höchstens mal verletzt, das kommt vor und lässt sich nicht vermeiden. Aber Autorität, neee.
    Geändert von Inaktiver User (01.06.2012 um 13:27 Uhr)

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    AW: Bin ich ein Auto?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    @silbervogel und farmelli

    Dankeschön

    @original-sin

    Vielleicht kann das jemand. Bei mir klappt es nicht. Ich bin ich. Und ich kann meine Grundpersönlichkeit nicht wechseln. Man müsste ja im Vorfeld ständig abchecken, in welche Situation gerate ich und jetzt muss ich mich verschließen??? Wenn das geht ... Klingt sehr anstrengend und vielleicht ist das zu vorsichtig. Wenn man mal nachliest, sind ja die betroffenen Menschen völlig perplex, daß jemand überhaupt so zu einem ist.
    Ich weiß, daß es solche Leute gibt, ich meide auch Orte, an denen sich diese Leute ballen (Volksfeste zu fortgeschrittener Stunde z.B., bestimmte Bezirke in der Stadt ...) aber wenn es mal vorkommt, dass ich solchen Leuten begegne, weiß ich, es kann sein, daß sich jemand daneben benimmt, aber ich weiß auch, es bringt mich nicht um, aber gebraucht hätte ich es nicht. Jedoch: Je älter man wird, um so seltener, seltener werden solche Attacken. Ich habe das Gefühl, nicht nur, weil man die Orte meidet, sondern auch weil die eigene Autorität wächst.
    Ja, genau so wie du das beschreibst, empfinde ich das auch, erkenne mich darin sehr gut wieder.

    Fand auch die anderen Beiträge hilfreich; nur wollte ich es nicht so erscheinen lassen, als hätten solche Bemerkungen irgendeine Macht oder als übten diese Leute eine Autorität über mich aus; noch fühle ich mich als Opfer oder dergleichen - nee, also, so schlimm ist es ja nun nicht.

    Aber wie Uli treffend schreibt: es gelingt eben nicht immer, absolut unberührt zu bleiben, man ist ja auch nicht immer gleich gut drauf. Und eigentlich war der Zweck diese Threads ja auch nur zu erfahren, ob es auch anderen so ergeht und wie die dann reagieren; und es ist ja interessant zu lesen, dass einige das eben leicht an sich abprallen lassen und andere nicht.

    Das mit dem Alter stimmt übrigens; mit Halbstarken habe ich keinerlei Probleme mehr, bin denen höchstweahrscheinlich zu uninteressant und gar nicht mehr auf dem Radar. Vermutlich altern die Straßenjuroren mit mir mit und ich muss mich schon mal auf kommentierende und lästernde Seniorengangs einstellen

  9. gesperrt

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    AW: Bin ich ein Auto?

    Wenn du gut gelaunt bist und mal wieder an solche Maulhelden gerätst, kannst du auch auf "Konfrontation" gehen. Gehe nicht weiter, sondern direkt auf sie zu. Am besten holst du dir noch ein, zwei "Zeugen" dazu und fordere den größten Maulhelden auf, seinen Spruch zu wiederholen und dir ins Gesicht zu sagen. Dann frage ihn, ob er möchte, dass jemand so etwas seiner Mutter/ Schwester/ Frau hinterher ruft. Und beende das "Gespräch" mit dem Satz : "Dir hätte ich mehr zugetraut."

    Das musst du vorher ein paar Mal in Gedanken durchspielen. Sonst zittern dir die Knie und du kommst nicht so "abgebrüht", wie du wirken sollst, 'rüber.
    Galub mir, der Typ wird sich das nächste Mal überlegen, ob er so einen Spruch wieder drückt. Und du bekommst das Gefühl, auf ganzer Länge gesiegt zu haben.

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