Was ja umso deutlicher zeigt, dass es mit deiner Person rein nichts zu tun hat.
Nein, so würde ich das nicht sagen. Es gibt Menschen, da würde mich das sehr treffen. Und bei anderen eben gar nicht, weil die sich schon von ganz allein disqualifizieren.Trotzdem trifft es einen manchmal doch schon, wenn andere abschätzig über einen urteilen - ist das nicht normal?
Und es gibt Dinge, mit denen bin ich nicht im Reinen. Wenn das jemand anspricht, trifft mich das. Aber eben auch nicht, weil es jemand an- oder ausspricht - sondern weil es so ist. Und dann hilft es nix anderen den Mund verbieten zu wollen, sondern eben nur, damit umgehen zu lernen. Aber ich denke, das ist hier nicht so das Thema.
Sie müssen es nicht, aber sie können es eben.Und müssen die sich so verhalten?
Na ja, es hat jeder alles Recht auf seine Meinung und auch, die kundzutun. Anderen den Mund verbieten zu wollen find ich persönlich sonderbar.Was mich am meisten ärgert, ist, dass es überhaupt Leute gibt, die glauben, dass deren Meinung über andere so maßgeblich ist und dass sie sich bemüßigt fühlen, solche Werturteile überhaupt abzugeben.
Und wie maßgeblich deren Meinung ist bestimmst du. Für dich scheint sie das zu sein, ich denke, das ist dein Problem, dass du ihnen diese Wichtigkeit einräumst.
Ich seh es so, dass jeder seine Meinung hat, aber die von anderen muss nicht meine sein. Und damit ist auch gut. Speziell wenn es sich um Leute handelt, die mir gar nichts zu sagen haben.
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Ergebnis 21 bis 30 von 49
Thema: Bin ich ein Auto?
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29.05.2012, 20:30Inaktiver User
AW: Bin ich ein Auto?
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29.05.2012, 22:26Inaktiver User
AW: Bin ich ein Auto?
Natürlich ist das normal und menschlich wenn man sich dabei auch angepisst fühlt. Es gibt Zeitgenossen, die haben nix besseres zu tun als ihren emotionalen Müll einfach rauszuposaunen. Sie müssen das nicht aber sie tun das einfach. Klar kannst einen deftigen Kommentar abfeuern, aber auch da musst eine gewisse innere Standhaftigkeit haben sonst wirkst evtl. lächerlich und es erfolgt eine Gegenreaktion. Für so einen Schlagabtauch muss man auch der richtige Typ sein.
Im Grunde genommen kannst eben nur für Dich selbst sorgen, entweder ein dickeres Fell zulegen oder verbalen Nahkampf trainieren.
Wir können es uns nicht aussuchen wann wir in einen Kampf geraten aber wir können lernen uns darauf vorzubereiten.
Und das beginnt mit Grenzen setzen, aber nicht im Außen sondern in sich selbst. Wenn Du das verinnerlicht hast kommen immer weniger Kommentare von Außen bzw. Du kannst sie souverän kontern oder stehst drüber.
Nimm diese Angriffe her um Dir über Deine Stärken klar zu werden und weniger Deine Energie auf diese Menschen zu verschwenden, das kostet Dich eine Menge Kraft.
Nur gibts einen entscheidenden Unterschied: Dieter sitzt in einer Jury und die Kandidaten wollen ein Feedback.Was mich am meisten ärgert, ist, dass es überhaupt Leute gibt, die glauben, dass deren Meinung über andere so maßgeblich ist und dass sie sich bemüßigt fühlen, solche Werturteile überhaupt abzugeben. Es gibt immer mehr kleine Dieter Bohlens da draußen.
Und auch da könnte sich ein Dieter nicht halten mit seiner Methode wenn es nicht Millionen von Menschen gäbe, die diesen Mist und diese Respektlosigkeit auch noch anschauen würden.
Jeder der sich diese Sendung ansieht erzeugt genau die Bühne für diese Typen und die sonnen sich in dieser zweifelhaften Aufmerksamkeit. Und das gilt für 95% der Sendungen, die derzeit über den Äther rauschen.
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30.05.2012, 12:23Inaktiver User
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30.05.2012, 19:15Inaktiver User
AW: Bin ich ein Auto?
Ich kann das sehr gut nachvollziehen. Mir passiert das auch ständig, dass entweder eben "über mich" gesprochen wird oder dass ich blöd angemacht werde. Ich würde zwar sagen, dass ich attraktiv bin, aber nicht übermäßig und ich trage auch keine aufreizende Kleidung - aber selbst wenn, das ist keine Entschuldigung. Mich kotzt es auch furchtbar an und mir geht es dabei ähnlich wie der TE, ich würde den Deppen gern was hinterher rufen, bin aber oft zu schockiert. Ich erlebe zunehmend bei mir (ich weiß nicht, ob sich an meiner Ausstrahlung etwas geändert hat), dass Typen denken, sie können sich alles erlauben. Jede Woche fische ich eine bis drei Nachrichten aus meinem Facebook-Account, von Kerlen, die ich nicht kenne und die mich doof anmachen, obwohl ich kein "super hübsches Profilbild im Bikini" hab, sondern ein ganz normales, mit Klamotten an im Januar am Strand. Ja, schön, wenn ich jemandem gefalle und jemand ein Kompliment macht, aber wie respektlos ist es, jemanden auf der Straße was hinterherzurufen oder einfach aufdringliche Mails zu verschicken? Was soll das? Das bringt keinen weiter und ist einfach nur aufdringlich. Welche Frau würde sich auf solch einen Typen einlassen? Für mich grenzt das manchmal an sexuelle Belästigung. Ich denke dabei auch an die Geschichte um Ariane Friedrich neulich... Und ja, mich belastet das auch und ja, mich stört, wenn andere abfällig (oder sexistisch) über mich reden. Und dabei ist es völlig egal, ob ich die Person mag oder nicht. Dieses "mich interessiert nicht, was andere sagen" trifft nur auf wenige Menschen zu - beim Rest halte ich es persönlich für heuchlerisch.
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30.05.2012, 19:25Inaktiver User
AW: Bin ich ein Auto?
Weil mich nicht berührt was irgendwelche Dumpfbacken denken oder tun? Du liebe Güte...
Ich möchte meine Würde davon einfach nicht abhängig machen, und tue es auch nicht. Eben weil die Würde unantastbar ist, die nimmt mir keiner der einfach nur blöd daherredet. Das wär ja auch schlimm...
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30.05.2012, 19:27Inaktiver User
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30.05.2012, 19:51
AW: Bin ich ein Auto?
nein, nicht deswegen, sondern weil du offenbar nicht verstehen kannst, dass nicht jeder mensch ist wie du. es hilft keinem opfer dieser welt (egal was passiert ist!), wenn man ihm sagt: "selber schuld, deine einstellung ist halt falsch, stell dich nicht so an"
ich würde in dem falle auch dazu tendieren da ein wenig mehr einfühlungsvermögen an den tag zu legen.
niemand hat das recht einem anderen menschen weh zu tun und worte können verdammt weh tun, das wissen wir alle. wir bräuchten diesen grundsatz, der zitiert wurde nicht, wenn alle das für dich schaffen würden immer so cool zu bleiben wie du. wobei ich das, ganz erhlich gesagt auch nicht ansatzweise glaube, dass du so kalt bist.
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31.05.2012, 00:09Inaktiver User
AW: Bin ich ein Auto?
Ach ja, die Opfernummer. Nun, so kalt bin ich tatsächlich nicht, deshalb spare ich mir mein Mitgefühl tatsächlich für Menschen auf, die wirklich zum Opfer werden. Sich als Opfer zu fühlen weil man alles und jedes auf sich beziehen will und darunter leiden möchte, das finde ich schon ein starkes Stück. Fehlt nur noch die Traumatisierung und die Opferrente.
Mich hätte ja nur noch interessiert wie man aus der Nummer rauskommen könnte, eurer Vorstellung nach (wenn man das überhaupt wollte...): dürfen andere dann gar nichts mehr sagen - oder nur so dass man es nicht hört, sonst aber schon? Oder dürfen sie am besten auch gar nichts mehr denken was einen irgendwie stören könnte, denn eigentlich fängt es ja da schon an und es auszusprechen ist ja nur noch ein weiterer Schritt?? Obwohl, anfangen tut es ja schon mit Blicken, also ist dann Anschauen auch schon verboten???
Worte können tatsächlich verdammt weh tun, aber wen schon Sprüche von wildfremden Deppen zum Opfer machen, der hat für mich tatsächlich ein noch größeres Problem als die. Aber ansonsten anscheinend keine wirklichen. Außer dem Kreisen um die eigene Befindlichkeit.
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31.05.2012, 08:18Inaktiver User
AW: Bin ich ein Auto?
@stecher,
ich freu mich, wieder mal, von dir zu lesen! gefällt mir gut- selber kann ich das gar nicht so formulieren.....
@schnellschnell, ich versteh, was du meinst: nur: es kommt ziemlich hart rüber und so wirklich "ein dickes fell" haben nur sehr wenige, denk ich mal. mir ist kognitiv klar, was du meinst und ich hab mir "solche weisheiten" auch angelesen bzw denke, dass da schon was dran ist bzws im grunde stimmt- nur: wir sind menschen und unsere gefühle lassen sich nun mal nicht immer so bewusst steuern....
vlg monika
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31.05.2012, 08:58Inaktiver User
AW: Bin ich ein Auto?
Danke

Natürlich nicht aber es gibt immer noch die Verhältnismässigkeit.wir sind menschen und unsere gefühle lassen sich nun mal nicht immer so bewusst steuern....
Und wer da gleich in diesem Kontext von farrah mit den grossen Geschützen wie "Würde des Menschen" und "Opfer" daherkommt schiesst meiner Meinung nach übers Ziel weit hinaus.
Im Endeffekt zementiert es eine Haltung, die keine Lösung beinhaltet und das hilft farrah für die Zukunft herzlich wenig wenn sie sich den Nimbus, alles andere Deppen ich Opfer übers Bett hängt und auch noch auf den Artikel 1 des Grundgesetzes verweist.
Das reduziert auch im Endeffekt farrah auf die Stufe eines Kindes, welches sich nicht selbst schützen kann was wiederum eher zu Ohnmacht und Hilflosigkeitsgefühlen führt.
Nein nicht zielführend, ich sehe auch überhaupt nicht, dass man farrah an die Hand nehmen müsste damit sie auf die Strasse gehen kann und eine 24h Verteidigung benötigen würde.



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