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  1. Inaktiver User

    Erleuchtung Einen "gekonnten Cut", bitte!

    Hallo Ihr Lieben,

    zu einem neuen Lebensabschnitt (yay!) - und dem guten Vorsatz:
    "Distanziere dich von jedem, der dich nur stresst!"

    - melde mich hier im Forum mit dem Problem - wie mache ich mit einer Person, die mich ausgenutzt hat (und es vermutlich weiter wird), einen "Cut"?

    Ich arbeite ehrenamtlich an einem Projekt - und das intensiver mit jemandem zusammen, der mich bisher nur hingehalten hat, auf den ich mich nicht verlassen kann (und mich sehr "krass" im Stich gelassen hat), und der durch seine unprofessionelle Art auch teilweise den Erfolg des Projektes gefährdet.

    Ich würde gerne einfach nur "Cut" schreien und mit ihm nicht mehr zusammenarbeiten wollen - ich mag mir meine Freude am Projekt nicht mehr vermiesen lassen.

    Fakt ist, ich kann unabhängig von ihm arbeiten, ich mache das teilweise auch schon (und bekomme positiveres Feedback als er!), er ist aber "technisch" abhängig von mir, und so musste ich ihm immer zuarbeiten.

    Mein "Quasi-Chef" kennt besagten Kollegen schon länger (und wird sich nicht von ihm trennen) -

    wie mache ich das klar?

    Habt ihr schon mal mit einer Persion, mit der ihr aber immer wieder in Kontakt bleiben werdet, einen "Cut" gemacht?

  2. Inaktiver User

    AW: Einen "gekonnten Cut", bitte!

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Habt ihr schon mal mit einer Persion, mit der ihr aber immer wieder in Kontakt bleiben werdet, einen "Cut" gemacht?
    Das klingt sehr schwierig. Du kannst natürlich eine klare Ansage machen: "Hör zu, XY, Deine Art (xyz) passt mir nicht, und ich lasse mich nicht länger ausnutzen/xyz. Notgedrungenermaßen müssen wir manchmal zusammenarbeiten, aber ich will dabei nicht mehr Kontakt als unbedingt notwendig."

    Oder irgendwie so. Ganz sachlich. Deinem Quasi-Chef gegenüber könntest Du Ähnliches äußern. Dass Du professionell im Kontakt und der Arbeit bist, soweit nötig, aber nicht mehr (Arbeits-)Kontakt als nötig mit XY haben willst.

    Einziger Vorteil: es ist ehrenamtlich, der Chef wird Dich also nicht verlieren wollen.

    Gruß Sin

  3. User Info Menu

    AW: Einen "gekonnten Cut", bitte!

    Rede mit ihm. Du kannst ihn nicht loswerden, du willst nicht gehen, also bleibt ja nur, die Situation zu verändern. Man muss ihn ja nicht gleich zusammenfalten wie sonstwas, aber ihm eben klarmachen, dass es so nicht geht.

    Vielleicht ist dein Chef zu einem Gespräch zu dritt bereit?
    Von ihm wäre es ganz schön unprofessionell, den Typen einfach wurschteln zu lassen. Projekt ist Projekt, ob nun ehrenamtlich oder nicht.
    The original Karla
    est. 2006


  4. gesperrt

    User Info Menu

    AW: Einen "gekonnten Cut", bitte!

    Wenn es um Termine geht, dann sage klar und deutlich, dass er "sein Zeug" bis zu diesem Zeitpunkt zu tun hat und dass du deinen Chef von der Deadline in Kenntnis setzt. Wenn dein Kollege "dazwischenfunkt", dann lass ihn das sachlich, aber nachdrücklich vor allen wissen. Du kannst ja nicht weitermachen, wenn er seine Aufgaben nicht erledigt.

  5. Inaktiver User

    AW: Einen "gekonnten Cut", bitte!

    Ehrenamtlich arbeiten- da lässt Dich keiner gerne gehen.
    Aus dem Grund würde ich die Sache durchaus dem Chef vortragen - sofern er es noch nicht weiss- und ihn damit ins Boot nehmen, wenn Du mit dem Kollegen redest.
    Schlimmstenfalls kann man ja mit Rückzug drohen

    Aber das will ja niemand und Deine persönliche Verletzung würde ich dann dem Kollegen durchaus vortragen- sachlich- und ihm damit auch die Möglichkeit geben dazu STellung zu nehmen.
    Man darf nie vergessen, daß jeder so eine Wahrheit hat und möglicherweise kann bei so einem Gespräch durchaus auch noch was geklärt werden, was Du bisher gar nicht wusstest.

    Es müsste doch möglich sein zusammen zu arbeiten- und sich nicht weiter einzulassen!

    kenzia

  6. Inaktiver User

    AW: Einen "gekonnten Cut", bitte!

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ehrenamtlich arbeiten- da lässt Dich keiner gerne gehen.
    Aus dem Grund würde ich die Sache durchaus dem Chef vortragen - sofern er es noch nicht weiss- und ihn damit ins Boot nehmen, wenn Du mit dem Kollegen redest.
    Schlimmstenfalls kann man ja mit Rückzug drohen

    Aber das will ja niemand und Deine persönliche Verletzung würde ich dann dem Kollegen durchaus vortragen- sachlich- und ihm damit auch die Möglichkeit geben dazu STellung zu nehmen.
    Man darf nie vergessen, daß jeder so eine Wahrheit hat und möglicherweise kann bei so einem Gespräch durchaus auch noch was geklärt werden, was Du bisher gar nicht wusstest.

    Es müsste doch möglich sein zusammen zu arbeiten- und sich nicht weiter einzulassen!

    kenzia
    Hmhm, dachte ich lange.

    Mir ist es einfach zu einseitig geworden. Er pickt sich die Rosinen raus und glänzt mit meiner Arbeit, für mich bleibt nichts übrig und ich kann schauen, wo ich bleibe.

    Gewarnt hab ich ihn mehrmals, dass das so für mich nicht geht. Es bleibt bei: "Ja, ich kümmere mich dann um eine Aufwandsentschädigung" (kann nur er). Passiert ist - nichts.

    Ich habe ihm lange noch aus "Good-Will" zugearbeitet. Aber selbst dagegen hab ich eine Aversion mittlerweile.

    Ich wäre erfolgreicher und besser dran ohne ihn.

  7. Inaktiver User

    AW: Einen "gekonnten Cut", bitte!

    Zitat Zitat von chryseis Beitrag anzeigen
    Wenn es um Termine geht, dann sage klar und deutlich, dass er "sein Zeug" bis zu diesem Zeitpunkt zu tun hat und dass du deinen Chef von der Deadline in Kenntnis setzt. Wenn dein Kollege "dazwischenfunkt", dann lass ihn das sachlich, aber nachdrücklich vor allen wissen. Du kannst ja nicht weitermachen, wenn er seine Aufgaben nicht erledigt.
    Ja, hab ich, er hat eine Deadline. Letztens hat er mich 18 Stunden danach (!) nochmal angemailt, zum wiederholten Male, und es reicht dann.

    Das ärgert mich einfach, es ist ehrenamtlich, es soll irgendwo auch Spaß und Freude machen.

    Und die hab ich leider nur noch, wenn ich solo arbeite.

  8. Inaktiver User

    AW: Einen "gekonnten Cut", bitte!

    Zitat Zitat von Karla48 Beitrag anzeigen
    Rede mit ihm. Du kannst ihn nicht loswerden, du willst nicht gehen, also bleibt ja nur, die Situation zu verändern. Man muss ihn ja nicht gleich zusammenfalten wie sonstwas, aber ihm eben klarmachen, dass es so nicht geht.

    Vielleicht ist dein Chef zu einem Gespräch zu dritt bereit?
    Von ihm wäre es ganz schön unprofessionell, den Typen einfach wurschteln zu lassen. Projekt ist Projekt, ob nun ehrenamtlich oder nicht.
    Danke, Karla - der Chef hat ihn jahrelang wurschteln lassen, und er hat einiges Porzellan dabei zerbrochen. Er wird zu ihm halten - und von mir aus kann er auch alleine weiterwurschteln.

    Wenn ich meine Projekte unter meinem Namen vertrete, dann bin ich unabhängig von ihm.

  9. Inaktiver User

    AW: Einen "gekonnten Cut", bitte!

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das klingt sehr schwierig. Du kannst natürlich eine klare Ansage machen: "Hör zu, XY, Deine Art (xyz) passt mir nicht, und ich lasse mich nicht länger ausnutzen/xyz. Notgedrungenermaßen müssen wir manchmal zusammenarbeiten, aber ich will dabei nicht mehr Kontakt als unbedingt notwendig."

    Oder irgendwie so. Ganz sachlich. Deinem Quasi-Chef gegenüber könntest Du Ähnliches äußern. Dass Du professionell im Kontakt und der Arbeit bist, soweit nötig, aber nicht mehr (Arbeits-)Kontakt als nötig mit XY haben willst.

    Einziger Vorteil: es ist ehrenamtlich, der Chef wird Dich also nicht verlieren wollen.

    Gruß Sin
    Klare Ansagen an ihn gab es. Warum, liebe Original-Sin, graut es mir dann so vor dem endgültigen Tacheles?

  10. User Info Menu

    AW: Einen "gekonnten Cut", bitte!

    Ich muss gestehen, ich habe die Problematik noch nicht ganz verstanden.

    Du machst also etwas Ehrenamtliches. Und da gibt es einen Chef?

    Da du da nichts verdienst, außer vielleicht ein Dankeschön, bist du doch nicht von denen abhängig. Und genau so würde ich das auch transparent machen, nach dem Motto:

    "Ich arbeite hier für lau und für einen guten Zweck. Das mache ich in meiner Freizeit freiwillig, während andere in der selben Zeit mit der faulen Haut in der Sonne liegen. Also Lohn dafür möchte ich NICHT ausgebremst werden. Legt ihr also weiterhin Wert auf meinen Einsatz, dann ändert dies und jenes. Ansonsten investiere ich meine Zeit und mein Engagement woanders."

    Und dann Taten folgen lassen. Schließlich kannst du doch gehen und MUSST nicht mit denen arbeiten, oder?
    Man wandelt nur das, was man annimmt.

    C.G. Jung


    Nein ist ein ganzer Satz.


    Keine Ahnung von wem

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