Liebe beklamo,
Danke für deine "Anleitung".
Abhängig bin ich im Prinzip nur vom Chef. Gut, wenn "Kollege" nun intrigiert ...
Und ich will den Spaß an der Sache behalten, da hast du recht.
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Ergebnis 11 bis 20 von 34
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11.05.2012, 23:53Inaktiver User
AW: Einen "gekonnten Cut", bitte!
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12.05.2012, 00:28
AW: Einen "gekonnten Cut", bitte!
"Ich denke nicht, daß es Sinn hat, wenn wir weiter zusammenarbeiten. Das läuft nicht."
"Ich muß mich in unserem Projekt mehr auf meinen Teil konzentrieren und kann dir nicht länger zuarbeiten. Hier ist das Handbuch."
Und dann auch bei jedem Vorstoß seinerseits gebetsmühlenartig wiederholen, "ist nicht, wird nicht, läuft nicht, kann nicht, werde nicht."
Ich hab das manchmal in der Arbeit, daß Leute denken, ich hab nichts besseres zu tun als all ihre Probleme für sie zu lösen. (Ich habe einen *Teil* ihrer Probleme zu lösen, das macht die Abgrenzung schwierig.) Das einzig auf Dauer sinnvolle ist sich eine Definition seiner Arbeit zu machen, in der der andere nicht vorkommt, und dann stur dabeizubleiben und sich nicht verleiten oder weichquasseln zu lassen, "nur mal eben" was zu machen.** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
** ansonsten niemand besonderes **
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13.05.2012, 02:00Inaktiver User
AW: Einen "gekonnten Cut", bitte!
Wildwuseline, haben wir denselben? Im "Weichquasseln" war er nämlich gut.
Nur - als ich zum Verein stieß, war mein Aufgabenbereich, einen Teil des Porzellans wieder zu "flicken", den er durch seine Polterei zerschlagen hatte.
Und von Anfang an war klar, dass eine Erweiterung meines Aufgabenbereiches mit seiner Sicherung von Ressourcen zusammenhängt (die Ressourcenbeschaffung kann auch nur er machen). Er hat seinen Teil einfach nicht eingehalten - sprich - ich dümple vor mich hin, weil er es nicht gerafft bekommt, dass es ohne Rücklagen einfach nicht weitergeht.
Das ärgert mich, weil mir am Anfang anderes versprochen wurde, das fordere ich ein, und das weiß er auch.
Ich bin aber gut darin, was ich tue (vom Außenfeedback nach zu urteilen), möchte mich aber nun umso stärker abgrenzen. Wenn schon dümpeln, dann bitte unter meiner Regie.
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13.05.2012, 02:01Inaktiver User
AW: Einen "gekonnten Cut", bitte!
Axo, bei "mal eben" werde ich sehr hellhörig;o)
Wenn jemand meint, ich könnte "mal eben", dann soll er/sie das doch selbst machen. Oder? So, "mal eben".;o)
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13.05.2012, 08:51
AW: Einen "gekonnten Cut", bitte!
Sugar, diese ganzen ehrenamtlichen Dinge haben den Nachteil, dass beinahe nichts so funktioniert, wie wir es aus einem "normalen" Unternehmen kennen. Ich habe auch schon so einiges in dem Bereich hinter mir. Aber die Tatsache, dass einfach nichts klappt, und wenn dann nicht termingerecht oder andere werden nicht informiert oder...oder...oder hat mir gezeigt, dass das nicht mein Ding ist. Ich helfe heutzutage lieber anders. Mache ein eigenes Projekt, oder spende etwas. Und entgehe den Leuten, die aus lauter Profilneurose ständig und andauernd solche Dinge mitmachen, aber von Tuten und Blasen keinen Schimmer haben - mich dann aber auflaufen lassen, wenn ich korrekt und normal zu- und abarbeite.
Es gibt Dinge, die muss ich mir nicht antun. Was nicht passt, kann nicht passend gemacht werden. Super Nervkram in der Freizeit? Janee, is klar.
Ich bin bei "Ehrenamtlichs" vielen "Ich steh so gern im Mittelpunkt"-Leuten begegnet. Auf sowas bin ich allergisch. Wer nicht der Sache wegen dabei ist, hat eine Webart, die mich abstößt. Und mein eigenes "Guck ma, was ich kann!-Bedürfnis", das kann ich schön woanders ausleben.
Ohne den Club der Neurotiker im Rücken.
Ehrlich, überleg dir, ob du das alles wirklich willst. Ich bin mir ziemlich sicher, dass du ganz, ganz andere Vorstellungen hattest. Oder?
Oder könntest du das auf ganz andere Beine stellen?
Z.B. die buchen dich, du stellst eine Null-Rechnung oder sonstwas, jedenfalls bist du in a way "außen vor". -?The original Karla
est. 2006











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13.05.2012, 17:19Inaktiver User
AW: Einen "gekonnten Cut", bitte!
Meine Güte, liebe Karla - du zeigst GENAU das auf, was mich so stört - diese Unprofessionalität (am Anfang hab ich das versucht noch auszubügeln, zwecklos), kein Respekt vor Deadlines, und Profilneurose trifft es sehr, sehr, sehr gut. Davon muss ich mich distanzieren. Und das will ich auch.
Andererseits habe ich sehr faszinierende Menschen kennengelernt, und würde gerne selbst in diesem Bereich weiterarbeiten. Aber eben selbst.
Wie gesagt, arbeite ich selbst an einem Projekt und alleinverantwortlich, macht es Spaß und Freude. Weil ich es dann selbst formen kann.
Am meisten richtig sauer macht mich gerade, dass er sich nicht um die Ressourcen kümmert, bei einem Projektwochenende war (und ich nicht mitkonnte - aufgrunddessen, weil ich für alle Kosten selbst aufkommen hätte "dürfen") und mir jetzt die Aufarbeitung aufdrücken will. Ich mag nimmer. Nein.
Kleines Dilemma - von meinem "Arbeitsrückzug" sind Dritte betroffen, unbeteiligte Dritte, die mich immer unterstützt haben. Was würdet ihr tun?
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13.05.2012, 17:50
AW: Einen "gekonnten Cut", bitte!
Aufhören würde ich. Ganz einfach "Stop" sagen zu diesen Machenschaften. Die unbeteiligten Dritten können sich bei dem Mann bedanken, der dich dazu bringt, das Handtuch zu werfen.
Ehrlich, der "Chef" vom Ganzen, dem ist das doch auch egal, wieso solltest du denn die Verantwortung übernehmen? Aus lauter Nettigkeit?
Und selber dabei "kaputtgehen"?
The original Karla
est. 2006











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16.05.2012, 04:34Inaktiver User
AW: Einen "gekonnten Cut", bitte!
Liebe Karla, die Verantwortung würde ich nur für meine eigenen Projekte übernehmen. Insofern wäre es viel einfacher.
Von ihm kam nichts, kommt nichts - nur leere Versprechungen, dass es ja wichtig wäre, "endlich sich um Geldgeber zu kümmern" ... und wäre sein Job (gewesen), nicht meiner.
Ganz alles hinwerfen möchte ich nicht - ich habe tolle Menschen kennen gelernt, und die Projektarbeit an sich macht Spaß. Minus Faktor er.
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16.05.2012, 10:00
AW: Einen "gekonnten Cut", bitte!
Verstehe. Alles tutti nur der Typ nervt.
Na dann muss man den Spieß vielleicht mal umdrehen.
Ich versuche mir vorzustellen, wie das abläuft. Also: Besprechungsraum. Alle am Tisch.
Er "Müsste mal...könnte mal...". Du "Sehr schön, bis wann?" "Mal sehn". "Wann soll ich dich nochmal fragen, vielleicht Donnerstag?" "Weißnich". "Also ich rufe dich Donnerstag einfach mal an". "Nee brauchste nicht" Du: "Ach lassmal, das ist eine kleine Mühe, mach ich gern. Ok, kommen wir zum nächsten Punkt, Louise wie sieht es aus mit den Fotos, läuft das?"...
Am Donnerstag dein Anruf: "Franz wie sieht es aus?" "Was?" "Sponsor gefunden?" "Wieso?" "Ah du hast es ganz vergessen, ich hatte mir notiert dass ich dich donnerstag nochmal frage". Er: "Kannsein".
Du "Also du hast keine Zeit, hm... meinst du jemand anders soll das lieber übernehmen, du scheinst ja total überlastet zu sein?".
Und dann dasselbe Spiel "Wieder anrufen...Dienstag, ja? Bis dann!".
Bis er die Faxen dicke hat. Bis er sagt, wer das statt ihm übernehmen soll, oder bis er es erledigt hat.
Übrigens verstehe ich nicht, wieso nur er Geldgeber beschaffen kann. Ich glaub, das denkt er nur.
Macht ihr keine Protokolle, wer was zu tun hat bis wann?
Als ich das bei meiner Ehrenamts-Gruppe vorschlug, guckten sie als hätte ich vorgeschlagen Zuspätkommer (hach die Oma hatte angerufen, konnte nicht eher!!
) künftig offiziell zu verprügeln.
The original Karla
est. 2006











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16.05.2012, 11:08Inaktiver User
AW: Einen "gekonnten Cut", bitte!
Ehrlich sein. Denn so geht es nicht weiter!
Ihm all die Dinge, die dir auf der Seele liegen, genau so auflisten, wie du es hier getan hast.
Ihn mit deinem Frust konfrontieren - deiner Aversion Ausdruck verleihen.
Das mag Mut fordern, unbequem sein, aber es ist ein Befreiungsschlag.
Bis jetzt hat er keine KOnsequenzen für sein Tun erlebt, du rechnest mit seiner Einsicht, seiner VErnunft -
aber das hat sich als vergeblich rausgestellt.
Dein Projekt bedeutet dir was. Du hast dir was aufgebaut.
Kämpfe drum - und zeige diesem "Kollegen" klar und deutlich eine Grenze. "Good Will" hilft in diesem Fall nicht.
Was dann passiert, weiß ich nicht. Wenn es eskaliert, dann ist das eben mal so; das hälst du aus, auch wenn es kurzfristig schlimm und schmerzhaft sein sollte.
Ich hatte - hier im Geschäft - meinen "Befreiungsschlag" gestern :-(( und bin froh, dass ich endlich Tachles geredet habe...ich hätte das eher tun sollen....dann wäre es auch nicht gar so heftig rüber gekommen.
Was jetzt wird? Keine Ahnung, aber der Druck ist schon mal weg..


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