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  1. User Info Menu

    AW: Rücksichtsnahme - ein Muss in jeder Beziehung??

    Hallo Satyr #41,

    stimmt - obwohl er an manchen Tagen wohl auch so was wie ne Midlifecrisis bekommt und dann gehe ich ich nur noch aus dem Weg - wenn an diesem Tag was ansteht kann ich das getrost vergessen - die Laune ist dann auf dem Nullpunkt.

    Fakt ist aber auch, wenn du nur so knapp am Existenzminimum vorbei schrammst (München ist verdammt teuer und die Oberflächlichkeit nimmt nicht minder ab!!) und du noch dazu in einem gewissen Alter bist, in dem Frau sich auch etwas mehr pflegen muss (die Cremes die ich vertrage kosten leider keine 2,50 €!!) dann ist die Verfügbarkeit über dein Leben zwar nach wie vor mir überlassen, aber trotzdem warte ich noch auf den Punkt, dass es von seiner Seite kommt - dass er es beenden möchte. Grund: Ich habe einfach Angst, dass er mir das Leben, das ich momentan führe (Selbständigkeit - Homepage ist sein Werk gewesen und er verwaltet dies auch) einfach zunichte machen kann - er kann von einem Punkt zum Nächsten explodieren und Dinge durch die Gegend werden und einfach nur noch schreien und toben - da möchte ich dann nur noch flüchten!! Das ist ebenfalls so ein Punkt!!

    Da brächte ich dann schon wirklich einen neuen Mann, der hinter mir steht und wenn es Probleme geben sollte sich dann auch einschaltet. Alleine denke ich werde ich den Mut nicht aufbringen :-(

  2. Inaktiver User

    AW: Rücksichtsnahme - ein Muss in jeder Beziehung??

    Liebe Hund-Katze-Maus,

    wenn er so cholerisch ist, hast du schon mal daran gedacht, ihm Jodtabletten zu geben? Hat er mal seine Schilddrüse untersuchen lassen?

    Tja, was willst du machen?
    Du hast Angst, dass er dir weh tun könne (auf die eine oder die andere Art), falls du dich trennst, deshalb überlässt du ihm die Entscheidung.
    Finanziell bietet die Partnerschaft Vorteile.
    Einen anderen, besseren Mann findest du im schicken München vielleicht nicht mehr …

    Also, was willst du machen?
    1. Kannst du seine Macken akzeptieren und mit ihm glücklich werden?
    2. Willst du auch weiterhin in Angst und mit Wut im Bauch leben?
    3. Kannst du den Mut für einen neuen Anfang finden?

    Also, liebe Hund-Katze-Maus, nun musst du dich entscheiden …

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    AW: Rücksichtsnahme - ein Muss in jeder Beziehung??

    Hallo Amabilis #47,

    der Machtkampf ist vorhanden - das habe ich schon von Anfang an gemerkt - ich bin für ihn die Frau, die sich trotz aller Schwierigkeiten in der Kindheit, mit der Berufstätigkeit, der Gesundheit, der Familie sich zu einem Wesen entwickelt hat, dass sehr wohl weiss, da es was wert ist - egal wie viel Status um mich herum ist. Ich glaube einfach an mich - egal was kommt - ich bin mir einfach viel Wert - in meinem Innersten und ich strahle auch eine gewisse Autorität aus (kommt als Hundetrainer immer gut :-)

    Bei ihm definiert sich alles um Job - IT-Geräte - Geld. OK, er muss für mich in gewisser Weise sorgen, wenn wir wegfahren oder wenn wir essen gehen wollen - das ist sein Geld - aber er hat es auch!

    Trennung hin oder her - für mich ist vor ein paar Jahren etwas weggebrochen - wir haben uns nach einem Urlaub getrennt (ca- 1 Jahr) und sind zwar wieder zusammen gekommen, aber es war mehr die Schiene einer sehr guten Freundin - obwohl ich nie so richtig verknallt war, es war eher was von Kopf mit viel Zuneigung und Herz, aber keine Liebesbeziehung - von Anfang an nicht. Für ihn wars am Anfang ok, doch er wollte dann immer ab und an was und ich hab mir dies und jenes einfallen lassen - mittlerweile gibts Gott sei Dank gar nicht mehr. Das hört sich jetzt sehr hart an, ist aber doch die Wahrheit - durch seine negative Sichtweise ist in mir was für ihn kaputt gegangen. Da möchte ich nicht noch Nähe und Körperlichkeit!

    Leider kann ich mich nicht besonders rühmen, zahlreiche männliche Freunde gehabt zu haben und bin deshalb bei den Männern auch etwas vorsichtig und wahrscheinlich auch naiv - nehme alles für bare Münze und natürlich auch immer alles persönlich - ist schon ne gute Mischung, hm?

    Ich träume mich einfach so durchs Leben, momentan geht mir sein Arbeitskollege etwas zu sehr in meinem Kopf herum - manchmal wünschte ich mir einfach, dass es Klick macht und der Typ ist in mich verliebt und alles ist gut :-) So sind wir eben die Fischegeborenen :-)) Grenzenlos romantisch und treudoof!!

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    AW: Rücksichtsnahme - ein Muss in jeder Beziehung??

    Hallo Fenimi #52,

    meinst du wirklich, dass der Zug für einen neunen Mann in meinem Alter schon abgefahren ist? Jetzt mal ganz ehrlich?

    Könntest mir vielleicht mal ein Tipp geben, wie ich seinen Arbeitskollegen ansprechen kann, obwohl ich mir da eher nur was Freundschaftliches vorstelle, da dies dann auch meistens etwas länger hält als ne Beziehung. Außerdem weiss ich gar nicht ob ich sein Typ bin - wir sind optisch schon sehr gegensätzlich.

    Du siehst, ich träume hin und her - da kann nicht viel passieren (im negativen Sinne - leider kann auch nichts positives kommen) :-(

    Ein Teufelskreis!!

  5. Inaktiver User

    AW: Rücksichtsnahme - ein Muss in jeder Beziehung??

    Zitat Zitat von hund-katze-maus Beitrag anzeigen
    Hallo Fenimi #52,

    meinst du wirklich, dass der Zug für einen neunen Mann in meinem Alter schon abgefahren ist? Jetzt mal ganz ehrlich?
    Das war nicht meine eigene Meinung, sondern ich habe versucht wiederzugeben, was du Satyr und in den Beiträgen davor geschrieben hast.

    Könntest mir vielleicht mal ein Tipp geben, wie ich seinen Arbeitskollegen ansprechen kann, obwohl ich mir da eher nur was Freundschaftliches vorstelle, da dies dann auch meistens etwas länger hält als ne Beziehung. Außerdem weiss ich gar nicht ob ich sein Typ bin - wir sind optisch schon sehr gegensätzlich.
    "Wollen wir einen Kaffee trinken gehen? Allerdings kann ich nur drinnen sitzten. "

    Ganz ehrlich? Ich habe den Eindruck, dass du nichts ändern wirst. Oder zumindest nicht zum Besseren.
    Zum einen, weil du keinen geraden Weg gehst. Dich zum Beispiel zuerst von deinem Partner trennst und dann den Kollegen ansprichst.
    Und weil du es gewohnt bist, unausgesprochene Tauschgeschäfte in eine Beziehung mit einzubauen. Du willst einen Mann, aber keinen Sex, denn du möchtest nicht allein sein und praktische sowie finanzielle Vorteile haben. Dagegen ist nichts zu sagen, wenn beide Partner sich freiwillig dafür entschieden haben! Und dazu ist es meist erforderlich, dass es ausgesprochen wird.

    Übrigens: Wenn du bei deinem Freund putzt, was sprich dagegen, sich irgendwo anders eine Putzstelle zu suchen und etwas Geld zu verdienen? Anstatt von ihm abhängig zu sein - und auch zu putzen.

  6. User Info Menu

    AW: Rücksichtsnahme - ein Muss in jeder Beziehung??

    Was mich irgendwie nachdenklich macht ist folgendes: Du bist momentan in einer Abhängigkeit die Dir nicht gut tut. Und als Lösungsansatz siehst Du die "Flucht" in die Abhängigkeit von jemand anderem?
    Es kann - nein darf - doch nicht sein, das andere Leute derart über DEIN Leben bestimmen - und Du das in gewisser weise auch noch möchtest.
    Wo ist die Eigenliebe, das Ego, das Verständnis für sich selbst?

    Abhängig ist man immer nur so weit, wie man sich abhängig machen lässt. Wenn er große Teile Deines(!) Lebens kontrolliert, ändere diese Teile das er nicht mehr dafür gebraucht wird.
    Eine Selbstständigkeit wird aus weit mehr als einer Homepage bestehen. Und selbst für die Betreung von dieser, wird es Alternativlösungen geben.

    Ich weiß, es ist ansträngend sich aus einer Abhängigkeit frei zu schwimmen. Aber die steigende Lebensqualität danach, ist es wert.
    Sie verwechseln Ehrlichkeit und Toleranz, mit Oberflächlichkeit und Arroganz...
    -
    Schau auf deine Haut und lies
    Such wo meine Zunge war
    Such mein Lied in deinem Haar
    Willst Du mein Gefühl verstehen
    Mußt Du Dich in Dir ansehen
    Schließ die Augen und Du siehst ich bin in Dir
    (c) ASP
    -

  7. Inaktiver User

    AW: Rücksichtsnahme - ein Muss in jeder Beziehung??

    Diese Abhängigkeit führt dann auch zu den Forderungen.

    Du solltest lernen, für Dich selbst zu sorgen und aufhören, Deine Schwächen in den Vordergrund zu spielen und Dich dahinter zu verstecken, wenn es um Verantwortung geht. Kein Wunder, dass der Mann entnervt ist.

    Sich von ihm einladen zu lassen, Rücksichtnahme zu fordern, weil Du ja ach so krank bist und nebenbei den Absprung zum nächsten Mann vorzubereiten - sorry, das finde ich total *zensiert*.

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    AW: Rücksichtsnahme - ein Muss in jeder Beziehung??

    Ich hab die ganze Zeit hier mitgelesen, weil ich eine Freundin hatte, die starke Allergikerin war und ich mir hier einige Einsichten erhoffte. Zum eigentlichen Thema konnte ich bislang nix beitragen, aber ...

    Was deine Beziehung angeht - da herrscht doch ein vollkommenes Ungleichgewicht - kein Wunder, dass es zu Reibungen kommt ... auf beiden Seiten...

    Er unterstützt dich (finanziell und beruflich), dabei lebt er mit dir in einer Art Wohngemeinschaft (ohne Sex und vermutlich auch Zärtlichkeiten), wobei von ihm eine Menge Toleranz gegenüber deiner gesundheitlichen Situation gefordert wird.

    Würdest du an seiner Stelle nicht auch furchtbar wütend werden?

    Nur mal so als Denkanstoß.
    Ansonsten stimme ich Ambiva voll zu.

    Kitty
    Coat check girl: Goodness! What lovely diamonds!
    Mae West: Goodness had nothing to do with it...

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    AW: Rücksichtsnahme - ein Muss in jeder Beziehung??

    Hallo Satyr #56,

    mit der Abhängigkeit hast du recht - jedoch ist es auch so, dass ich die Dinge für ihn mache, die sonst die Putze macht. Somit ist der Ausgleich in ein paar Euors beim Einkauf, den er bezahlt oder den Urlaub, den er finanziert schon gerecht - er hat ja auch ein vielfaches als ich - umgekehrt wäre es für mich kein Problem, ich müsste mir nur sicher sein, dass der Typ mich auch wirklich gern hat - und das steht bei mir sicherlich nicht auf Wackelfüssen.

    Ich bin momentan einfach an einem Punkt angelangt, an dem ich mich frage, wie gehts weiter ....
    Er plant demnächst umzuziehen und mir auch einen Anteil an der Miete zahlen (wäre um das 2,5 fache mehr wie jetzt) und da ist die Abhängigkeit natürlich voll gegeben. (Wir wohnen ja getrennt in div. Wohnungen,d ie aber nur durch ein paar Hundert Meter voneinander getrennt sind). Und diese negative Denkweise und Genervtheit, ich frage mich da öfters, hat er vielleicht nicht eine Frau verdient, die mehr nach seinen Wünschen gebacken ist - ich könnte ja auch ein Grund sein, warum er manchmal so ausflippt - aber halt nicht ausschließlich. Ich möchte ja auch, dass es ihm gut geht und er glücklich ist - aber an mich muss ich auch denken und dieser Punkt ist halt jetzt da!! Was tun??

    Er ist auf eine Art und Weise wirklich ganz toll (sonst hätte es auch nicht so lange gehalten), aber wenn dann eine nette Zeit zusammen grundlos durch ständiges Muffen und Nörgeln zunichte gemacht wird, dann ist dies für mich nur noch Alptraum - da würde ich dann auch das etwas "Luxus" aufgeben. Was hilft einem ein toller Urlaub in einem tollen Land, wenn frau sich ständig unterbuttert und fehl am Platz fühlt? Was mich auch noch eingefallen ist, ich habe mich in dieser Zeit ebenfalls sehr verändert - manches zum positiven, aber auch viel, was ich total verabscheue - ich muffe ebenfalls alleine etwas rum (war früher nie denkbar - war stets ein Honigkuchenpferd!!) wenn mich Sachen nerven und bin nicht mehr so aktiv wie früher, dh. ich trete nicht mehr so selbstbewusst in der Öffentlichkeit auf wie vor ihm. Er hat mich mehr zu Äußerlichkeiten und Konsum angeregt so dass es nach einer gewissen Zeit mit ihm für mich ganz normal war auf dies und das achten, was vorher gar nicht so wichtig in meinem Leben war. Diese Überlegungen kommen noch dazu, dass ich einfach am Überlegen bin, ob alles so richtig ist ...?

    # 57 Ambiva: Meine Allergien und Unverträglichkeiten sind da und ich zwinge niemanden sie mitzuleben. Klar hätte ich mich 2 Stunden nach 4 Stunden Training mit Hunden in den Biergarten setzen können und dann nach 30 min langsam zu röcheln begonnen, aber da sage ich einfach nett, komm, drinnen ists doch auch ganz nett - ich zicke da nicht rum. Und um sich selbst sorgen tue ich hiermit ja, indem ich sage, lass uns dies machen, damit es nicht gesundheitlich ausartet.

    Außerdem plane ich nicht den Absprung zum nächsten Mann, nur weil ich einen Kollegen ganz nett finde - da sind meine Gründe des Kennenlernens nämlich in erster Linie ein nettes Gespräch zu führen viel intensiver, als bei anderen Frauen oder auch Männern, die innerhalb von 1 Jahr 5 Partner verschleißen - egal ob in einer Beziehung oder nicht. Aber ich leugne auch nicht, dass ich ein paar Male (was eh schon abnorm wenig ist!) im Jahr an Körperlichkeiten interessiert bin. Finde ich was völlig anderes als 2 Eisen im Feuer zu halten - das wäre absolut nicht meine Art.

  10. User Info Menu

    AW: Rücksichtsnahme - ein Muss in jeder Beziehung??

    Zitat Zitat von hund-katze-maus Beitrag anzeigen
    # 57 Ambiva: Meine Allergien und Unverträglichkeiten sind da und ich zwinge niemanden sie mitzuleben. Klar hätte ich mich 2 Stunden nach 4 Stunden Training mit Hunden in den Biergarten setzen können und dann nach 30 min langsam zu röcheln begonnen, aber da sage ich einfach nett, komm, drinnen ists doch auch ganz nett - ich zicke da nicht rum.
    Hallo, dies ist mein erstes Post, weil ich an diesem Thread als Erstem hängen geblieben bin. Nur kurz meine 5 Cent dazu:

    Dein Freund ist IT-ler, also beruflich wohl meistens in Innenräumen beschäftigt. Der wird froh sein, wenn er mal Gelegenheit hat, raus zu kommen und in der Sonne zu sitzen. Gerade nach einem langen Winter. Bei dir ist es genau andersherum. OK, so weit, so gut.

    Du erwartest aber, daß er seine Bedürfnisse den Deinen unterordnet. Du sagst es zwar nett, daß du drinnen sitzen willst, aber ein Nein seinerseits ruft bei dir gleich wieder Empörung hervor. Und wenn er als Kompromiss vorschlägt, daß Ihr erstmal getrennt eßt/trinkt und Euch dann nach 45 Minuten wieder trefft, dann ist dir das auch nicht recht. Ich persönlich würde das durchaus als zickig und strapaziös empfinden. Doch, ja, du zwingst ihn durchaus zum Mitleben deiner Allergien, lese ich da heraus.

    Deine Erwartung ist, daß deine Bedürnisse erfüllt werden, weil sie aus einer Krankheit entspringen. Das heißt aber nicht, daß seine deswegen grundsätzlich weniger ausgeprägt und weniger berücksichtigenswert wären. Auch er hat nur ein Leben!

    Krankheiten verleihen immer auch Macht über andere. Die Gesellschaft ist immer erstmal geneigt, den "armen Kranken" zu schützen und ihm grundsätzlich recht zu geben in seinen Forderungen. Wenn aber einer alleine das permanent aushalten und mittragen muß, dann darf dem das auch mal zu viel werden. Da ist auch von Seiten des Kranken Fingerspitzengefühl erforderlich, um beim Partner nicht das Gefühl zu wecken, daß man eine moralische Vorherrschaft ausübt und ausnutzt, der er sich nur noch durch Trennung entziehen könnte. Was die Gesellschaft ja auch wieder ächten würde. (Tenor: "Wie kann dieses Moralschwein die arme Kranke nur so schnöde sitzen lassen!") Für ihn gibt's da keinen Ausweg mehr, ohne so oder so als Charakterschwein dazustehen - und ja, das zermürbt...
    Geändert von Amens (06.05.2012 um 13:23 Uhr)

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