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    AW: Ich verstecke meine Weiblichkeit auf eine plumpe Art. Hilfe!

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Die Leute finden es ja leider nicht toll, wenn man seinen Stil gefunden hat und evtl ganz weiblich daherkommt. Da wird dann drüber gesprochen oder getuschelt, weil es auffällt. Das heißt, man bräuchte eine Menge Selbstbewußtsein um damit klar zu kommen. Ich kann zwar nur aus meiner Erfahrung sprechen, aber da habe ich schon auch erlebt, dass ich Blicke von Männern anzog auf Grund von Frisur und Kleidung, die mir unangenehm waren. Manche Männer fühlen sich auf eine Art herausgefordert, mit der man nicht gerechnet hat und es dann schwer hat damit umzugehen. Ich war nur noch verkrampft oder arrogant, das war überhaupt nicht schön. Schließlich hatte ich ja nicht im Sinn auf Männer mehr als normal (mir fällt grad kein anderer Begriff ein)ansprechend zu wirken, ich wollte mich selbst nur als nett angezogen und zurechtgemacht empfinden. Naja, inzwischen bin ich älter und ziehe nur noch bequem an.
    Weil eben Männer doch!...auch wenn es oft bestritten wird...sehr weiblich angezogene Frauen in eine bestimmte Schublade stecken.
    Sie denken: "Wenn eine Frau sich so kleidet, dann will sie damit etwas bezwecken.
    Anmache herausfordern...was auch immer."
    Dabei sieht ein Mann sich offenbar als Nabel der Welt.
    Darauf, daß eine Frau sich selbst einfach so gefällt, kommen sie gar nicht. ;-)

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    AW: Ich verstecke meine Weiblichkeit auf eine plumpe Art. Hilfe!

    Hallo,

    ich kann die TE sehr gut verstehen, da es mir in der Schule mit Mobbing wegen Akne ähnlich bis gleich erging. Bei mir passiert was komisches - ich mag es nicht, wenn mich jemand (auch nur kurz) angafft/ bemerkt. Ich habe länger gebraucht, dass man mich nicht nur "angafft" um mir anschließend Beleidigungen zuzurufen, sondern einfach, weil ich "nett" anzusehen bin oder heute "eine Augenweide".

    Selbstverständlich passiert es auch, wenn ich z.B. müde bin oder so, dass ich in nen alten Kleidungsstil falle, aber immer, wenn ich neue/ modernere/ buntere Sachen anhabe, bekomme ich plötzlich von allen möglichen Leuten nette Komplimente oder auch Bemerkungen alà "ach, heute ganz in grün" und plötzlich ist es schön "im Rampenlicht" zu stehen.

    Mit meinem erstem Blazer hat sich für mich nur verändert, das sich das gehasste Ding bei offiziellen Anlässen tragen musste, aber jetzt habe ich mehrere und auch unterschiedliche in Farbe/ Material/ Größe und auch entsprechend nicht nur ein Teil zum Drunterziehen und passenden Schal/ Kette und plötzlich macht es mir Freude hie und da einen Blazer anzuziehen. Und jetzt mag ich z.B. (urplötzlich von mir aus keinen Kapuzenpulli mehr oder blaue Jeans - die ich früher täglich trug).

    Ich hoffe für mich, dass ich auf dem Weg voranschreite,... ist aber hart, da der Kleiderschrank noch genügend "Schlabber-guck-mich-nicht-an-Klamotten" enthält, aber das wird besser und die "ich-hab-Freude-am-Leben-und-dem-heutigen-Tag-Klamotten" machen Freude und werden ständig mehr (Rest ist zum Teil in der Altkleidersammlung).

    Schminken war für mich lange ein Problemchen - jetzt endlich habe ich Schminke mit der ich zurecht komme und nach etwas Übung bekomme ich ein vernünftiges Ergebnis mit vernünftigem Aufwand hin. Das kann ich nur empfehlen - üben, üben....

    Mein Problem ist, dass ich oftmals zu wenig "schmückende" Worte mache, wenn ich was haben will oder in einer Situation wo es wichtig wäre viele schöne blumige Worte zu machen. In der einen oder anderen Situation ist das dann zu hart oder wird vom Gegenüber falsch aufgefasst, obwohl es von mir ganz anderes gemeint war. Ich denke z.B. auch an Körpersprache - nicht immer bedeutet verschränkte Arme Ablehung (u.U. ist das die "Lieblingssitzhaltung" und so ist es auch mit Ton, Lautstärke, Bewegungen, Sprache... Ich habe z.B. Kolleginnen gebeten mir hie und da einen Tipp zu geben, wenn ich irgendwo zu wenig nett/freundlich/blumig/emotionsarm bin und so sehe ich es (zumindest) im Nachhinein "im Gespräch heute mit xy lief es falsch ab dem Moment,...".

    Ich rate ab von einer sofortigen Radikalveränderung, aber Stück für Stück mal Haare anpassen und dann mal Schuhe, Nagellack, Oberteile etc. kostet im Einzelschritt nicht eine Unmenge an Geld, sondern ist überschaubar und Du kannst z.B. Nagellack mal am Wochenende alleine zuhause probieren bis Du Dich wohlfühlst (oder auch z.B. mit einem Rock).

    Hast Du weibliche Freundinnen bei denen Du Dir abschauen kannst, was die so sagen und vor allem welche Kleidung sie tragen und dann kannst Du die Stücke/ Teile/ Kombinationen kopieren, die Dir gefallen. Ich habe z.B. hier im Forum gelernt klamottenmäßig nicht mehr nur Einzelteile zu kaufen, die mir gerade gefallen, sondern auch zu überlegen "wie kombiniere ich das Kleidungsstück dann zuhause" oder auch "was passt dazu" oder auch "ist das mein Stil?" (ein super Rock mit uraltem Band-Shirt und Turnschuhen sieht nicht zwangsläufig 1A aus)...

    Ich wünsche Dir viel Spaß beim Ausprobieren und viel Erfolg bei der Liebe.

    Ciao

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