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30.04.2012, 12:22Inaktiver User
AW: Ich verstecke meine Weiblichkeit auf eine plumpe Art. Hilfe!
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30.04.2012, 12:51
AW: Ich verstecke meine Weiblichkeit auf eine plumpe Art. Hilfe!
die Locken bleiben ;-)
(zum An-Locken, wenn ich soweit bin :-P )
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30.04.2012, 13:09
AW: Ich verstecke meine Weiblichkeit auf eine plumpe Art. Hilfe!
Ja, das bist immer noch du und zugleich fühlst du dich ein Stück weit anders.
Man sollte nicht unterschätzen, wie die 'Dinge' um uns herum uns selbst in unserer Eigenwahrnehmung und Gefühl beeinflussen.
Jeder kann ja mal seinen Urlaub in einem muffligen Appartment mit einer Einrichtung von 1962 verbringen, oder in einer Urlaubsbehausung mit frischen Farben und modernem Styling - sowas macht was mit einem selbst.
Und natürlich gilt das in aller Regel erst recht für die Klamotten; Kleidung ist ganz nah dran an unserem ICH.
Man zieht zwar meistens das an, wie man sich fühlt, doch zumeist fühlt man sich zugleich auch anders, wenn man 'anders' angezogen ist; inkl. weiterer möglicher Dinge, wie man seinen Körper und sein Outfit 'gestaltet'.
Manchmal liegt die 'Lösung' eines Problems oder einer persönlichen Herausforderung nicht darin, ewig in uns selbst herumzuwühlen, sondern schlicht und einfach Umstände und Gegebenheiten um uns herum zu verändern - das verändert einen dann auch selbst.
VanDyckEs gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
dann durchfluten sie mich wie Regen ...
American Beauty
Nothing in life is as important as you think it is, while you are thinking about it.
Daniel Kahneman
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30.04.2012, 13:30Inaktiver User
AW: Ich verstecke meine Weiblichkeit auf eine plumpe Art. Hilfe!
Da gebe ich dir zu einem Teil recht. Wichtig ist es jedoch zuerst die Beweggründe zu sortieren, warum man sich oder sein Umfeld verändern will.
Wenn man es nur tut um akzeptiert zu sein oder etwas macht nur um "allgemein Plätzen" zu genügen, dann kann das ganz schön in die Hose gehen oder eben unecht wirken. Und dann hat man nichts erreicht, weil man immer wieder auf die Blockade stößt und die Ursache nur maskiert hat.
Normaler Weise geht ja beides Hand in Hand: Innen und Außen restaurieren.
Wenn man Innen nicht befragt hat was es will, wird Außen beim kleinsten Stürmchen wieder umgehauen.
Außerdem kann selbst ein Sack weiblich wirken, wenn man elegant auftritt und ein Augenzwinkern um die Hüften drapiert.
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30.04.2012, 13:34Inaktiver User
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01.05.2012, 06:16
AW: Ich verstecke meine Weiblichkeit auf eine plumpe Art. Hilfe!
Mal eine Frage: wie oft gibt es diese Situationen, in denen Du Dich "sehr offen" gibst?
Ist das in einer Kneipe, auf einer Feier, während einer Party?
Ich hätte gar nicht soooo viele Situationen, wo ich das überhaupt machen könnte.
Du leugnest Deine Weiblichkeit?
Dann überlasse es doch dem Mann ;-)
Und kleidungstechnisch ließe sich doch auch was machen. Ich meine - nicht immer nur im Jogging-Dress und so.
Nichtumsonst
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01.05.2012, 16:34
AW: Ich verstecke meine Weiblichkeit auf eine plumpe Art. Hilfe!
Hallo Nichtumsonst,
doch kein Jogging-Dress.... ich bin der Jeans-Shirt-Typ. Das sieht nicht unattraktiv aus, aber betont eben nicht so richtig meine Vorzüge. In der Hinsicht bin ich noch lernfähig, weil unsicher, was gut zusammenpasst etc.
Wo ich offen bin? Immer, wenn ich unter Menschen komme. Ich suche immer ziemlich schnell eine verbindlichere Ebene, gleich tiefgründiger. Ich weiß, dass das nicht richtig ist und auch falsch ankommt.
Ich bin auf Arbeit so, und eben ganz besonders, wenn ich mit Männern ins Gespräch komme. Dann allerdings werde ich richtig fröhlich und eben auch in gewisser Weise plump, erzähle Witze, nehme mich selbst dauernd auf die Schippe. Dabei möchte ich das gar nicht und tue es nur, damit mir keiner zu nahe rückt. Ich fühle mich extrem unwohl, wenn mich jemand lange ansieht.
Sofort springt der Mechanismus an: was denkt der jetzt? Was gefällt ihm nicht?
... das hat fast ausschließlich mit meinem Äußeren zu tun. Wie beschrieben, habe ich da ein enormes Selbstwertproblem, glaube ständig, wie ein Model aussehen zu müssen- das hat mit dem Schul-Trauma zu tun. Aber das will ich ja auflösen.
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30.11.2012, 07:23
AW: Ich verstecke meine Weiblichkeit auf eine plumpe Art. Hilfe!
Mir geht es fast genauso, wie anyka.
Habe mich jahrelang in zu großen Klamotten "versteckt". Hinzu kommt dann noch meine relativ dunkle Stimme und kurzen Haare und fertig war das "Mannweib".
Mein Knackpunkt kam mit einer 2 monatigen Krankheit und jede Menge Zeit zum Nachdenken.
Nach Außen hin habe ich mich als stark "verkleidet" und wurde oft für "hemdsärmlig" gehalten. Aber ich fühlte mich schon lange nicht mehr wohl in meinen Klamotten.
Eine liebe Kollegin hat mir geholfen und mir gezeigt, dass ich keine große Größen brauche, weil mir die Anderen auch passen.
Jetzt muss ich "nur noch" meinen Kleiderschrank ausräumen und neu bestücken.
Naja, meine dunkle Stimme bleibt zwar, aber ich hoffe, dass ich nicht mehr so "maskulin" wirke.
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30.11.2012, 15:10Inaktiver User
AW: Ich verstecke meine Weiblichkeit auf eine plumpe Art. Hilfe!
Stil hat mit Authenzität zu tun.
Wenn du dich entdeckt hast, ist es egal,
ob du dich burschikos oder feminin anziehst.
Die Leute finden es toll. Weil du es verkörpert.
Deinen Stil gefunden hat.
Sei sexy, verführerisch oder einfach ruhig,
anstatt zuviel zu reden
wenn dich ein Mann länger anschaut, der dir gefällt.
Aber mach dirs nicht selbst kaputt durch Unsinn reden.
Ich finde das burschikose schöner als das tussihafte.
Das war schon immer so. Ich mag den Typ Frau.
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30.11.2012, 17:29Inaktiver User
AW: Ich verstecke meine Weiblichkeit auf eine plumpe Art. Hilfe!
Die Leute finden es ja leider nicht toll, wenn man seinen Stil gefunden hat und evtl ganz weiblich daherkommt. Da wird dann drüber gesprochen oder getuschelt, weil es auffällt. Das heißt, man bräuchte eine Menge Selbstbewußtsein um damit klar zu kommen. Ich kann zwar nur aus meiner Erfahrung sprechen, aber da habe ich schon auch erlebt, dass ich Blicke von Männern anzog auf Grund von Frisur und Kleidung, die mir unangenehm waren. Manche Männer fühlen sich auf eine Art herausgefordert, mit der man nicht gerechnet hat und es dann schwer hat damit umzugehen. Ich war nur noch verkrampft oder arrogant, das war überhaupt nicht schön. Schließlich hatte ich ja nicht im Sinn auf Männer mehr als normal (mir fällt grad kein anderer Begriff ein)ansprechend zu wirken, ich wollte mich selbst nur als nett angezogen und zurechtgemacht empfinden. Naja, inzwischen bin ich älter und ziehe nur noch bequem an.






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