Antworten
Ergebnis 811 bis 820 von 1324
-
06.02.2013, 17:55Inaktiver User
AW: Bewusst und achtsam durch den Alltag
-
06.02.2013, 19:06
-
06.02.2013, 21:00
AW: Bewusst und achtsam durch den Alltag
Hallo Ihr Lieben!
Entschuldigt, erst jetzt... Ich habe mir ein paar Gedanken gemacht
Malina, Dein gestriger Tag liest sich super! Und schön 'nen Whopper
So einen Raum der Stille hat hier eine Kirche auch immer, wenn Weihnachtsmarkt und Trubel ist... Ich werde dem Pastor mal vorschlagen, so einen Raum vielleicht ganzjährig - oder zumindest in der Touri-Zeit - einzurichten.
LaRimbecca, ich hoffe Dir gehts schon wieder bissl besser?? Ingwertee ist super - abwechselnd mit Hühnersuppe konnte ich damit mein letztes Fieber gut in den Griff bekommen. Gute Besserung für Dich!!
Hehe, und was ihr hier übers Segeln schreibt, Wasser... bin an der Ostsee geboren und inmitten der Mecklenburger Seenplatte aufgewachsen... und kann die beruhigende Wirkung der Natur und des Wasssers von daher nur bestätigen. Den Segelschein hab ich auch nicht, aber meine Freundin, mit der werde ich wenn es wärmer ist mal lossegeln. Ich stelle es mir auch wunderbar vor, mal für eine längere Strecke loszufahren und dann dort Halt machen, wo es einem beliebt. Und nix tun. Außer Lesen und Natur gucken. Super
Kurz zur Jobsituation: Viel zu tun ist immer noch, aber relaxter. Meine Chefin kommt wohl morgen wieder, ich war heute mit drei Kolleginnen zur Beerdigung. Es war für sie überraschend - und sie hat sich sehr gefreut.
Mir ist die Tage aufgefallen, dass ich mit Stress durchaus umgehen kann
Wenn es MEIN Stress ist - d. h., nicht von außen "aufdiktiert". Wenn ich mir meinen Plan usw. machen kann, meine Entscheidungen treffe. Dann läuft's auch. Ich sehe da auch ganz klar, wo ich mich Chefin ggü. abgrenzen muss/werde zukünftig. Ich brauche meinen "Tanzbereich", der auch nicht einfach so umgeworfen wird.
Käffchen, was Überstunden etc angeht hatte ich ja schon geschrieben, dass das geregelt ist. Ich kann abbummeln oder auszahlen lassen. Und ich bin in den alten Bundesländern - zwar dicht dran an der ehemaligen Grenze, aber "drüben"
Und habe eine sehr gute Gehalts-Einstufung.
Generell muss ich im Job lernen, was ich die letzten Jahre im Privaten gelernt habe - mich abzugrenzen. Ich denke, das bekomme ich auch noch hin.
Die Neben-Selbstständigkeit entwickelt sich weiterhin gut. Habe der oben genannten Kirche eine Facebook-Fanpage erstellt, der Pastor möchte mich jetzt auch für künftige Projekte "behalten" und die Facebook-Seite werden wir zusammen betreuen. Unsere Zusammenarbeit ist sehr schön, es passt menschlich sehr gut. Macht so viel Spaß, dass die Arbeit sich da eher wie ein Hobby anfühlt
Und gute Gespräche gibt's gratis dazu.
Jaaaaa, und dann habe ich mich entschlossen, mich nun doch von einem Menschen zu trennen. Käffchen, der aus meinem Verknallt-Strang... Ich hatte anfangs ja schon Bedenken, ob das auf Dauer so passt (Wir kennen uns seit Mitte November, haben uns nicht so super viel gesehen, weil er immer mal wieder krank ist). Und am letzten Donnerstag waren wir essen, da fielen ein paar unschöne Sätze (unter anderem über die FB-Kirchen-Seite, von der er - eigentlich - wusste, dass ich die mache...), da hab ich erkannt: Er meint gar nicht mich. Er hat ein Traumbild von mir, das ich nicht erfüllen kann und noch weniger möchte. Die Tage danach fielen nach und nach die Schuppen von meinen Augen. Ich habe mich mit Freunden unterhalten, die ihn kennengelernt haben, und um ein neutrales Statement gebeten - naja, das deckte sich mit meinem Eindruck. Tut irgendwie trotzdem weh - weil auch ich die Illusion hatte, dass mit genügend "Bemühen" oder "Arbeiten" es schon geht, irgendwie. Und ich auch nicht so anspruchsvoll sein "darf".
Doch! Darf ich!
An Silvester habe ich ihn gefragt, ob er sich selbst liebt. Nein. Ob er sich vorstellen könne, sich selbst zu lieben, sich selbst anzunehmen, auch mit seinen "Schattenseiten". Waaaas? Niemals... Diese Seiten wären zu schlimm. (Sind sie nicht, er ist nur wahnsinnig unsicher in der Welt.)
Und er akzeptiert meinen Glauben nicht. Er ist katholisch. Aber er glaubt nicht... Nicht an sich, nicht an Gott, an nix. Nur an das Schlechte und dass das Leben eh viel zu anstrengend ist.
Nee, das kann ich nicht, sorry
Schönen Abend Euch,
fly„Hoffnung ist die Fähigkeit, die Musik der Zukunft zu hören.
Glaube ist der Mut, in der Gegenwart danach zu tanzen.“
(Peter Kuznic, kroatischer Theologe)
-
06.02.2013, 21:22
-
06.02.2013, 21:45Inaktiver User
-
07.02.2013, 09:04Inaktiver User
AW: Bewusst und achtsam durch den Alltag
Rund Malle ist sehr nett, gerade für Segeleinsteiger. Da sind die Schläge, also die Etappen nicht so lang. Das kann bei so REvieren wie den Kanaren nämlich schon mal anstrengend werden, wenn man endlos lange zu einer Insel hinsegelt .... und die Windverhältnisse dann so sind, das man nicht in den Hafen kommt. Und man notgedrungenermaßen wieder endlos zurück segeln muß.
Malle ist alles kurz und man kann nett in BUchten ankern und auch mal schwimmen.
Kann man auch mit Kojencharter machen - da lernt man dann auch noch (meist) nette Leute kennen.
Machen wir viel, obwohl der beste Ehemann von allen mit allen Scheinen versehen ist, auch Hochsee, wir von daher auch problemlos selber chartern könnten, ohne Skipper. Aber mit ist entspannender.
-
07.02.2013, 09:12Inaktiver User
AW: Bewusst und achtsam durch den Alltag
Oh ja, die Meck-Pomm'sche Seenplatte ist wunderschön. Und ziemlich menschenleer, man kommt sich z.T. vor wie in Kanada.
Leider von Berlin aus ein bißschen weit mit dem Boot, das dauert zu lange, zumal da noch viele Schleusen sind. Deshalb beschränken wir uns bei unseren Touren auf Brandenburg.
-
07.02.2013, 11:15
AW: Bewusst und achtsam durch den Alltag
Hallo happy_fly,
danke, mir geht es zunehmend besser. Mein Mann hatte schon am Wochenende eine seiner weltbesten Hühnersuppen gekocht, das hat gutgetan und ordentlich eingeheizt. Seit gestern bin ich fieberfrei und habe auch schon einen kleinen Spaziergang gewagt. Allmählich bekomme ich nämlich Rückenschmerzen vom vielen Liegen und Sitzen. Der Husten wird weniger, der Hals schmerzt nicht mehr, jetzt genieße ich die freie Zeit.
Ich glaube, in Bezug auf Stress machst Du schon die richtigen Feststellungen. Abgrenzung ist das Zauberwort, wobei das sicherlich nicht immer einfach ist, gerade wenn die Chefin noch mal Zusatzaufgaben heranträgt. Aber wenn Du zwei Arbeitsbereiche koordinieren musst, wird dieses Thema besonders wichtig.
Und die Trennung von einem Menschen, der einem nicht gut tut, hat immer etwas Erleichterndes. Bei allem Bedauern, weil dieser Mensch ja auch positive Seiten hat, die man schätzt, aber wenn man merkt, dass es mehr ins SOLL als ins HABEN geht beim Kontakt, dann sollte man sich den Gefallen tun. Einen guten Abschied wünsche ich Dir.
Euch allen einen schönen Tag!Mache das sichtbar, was ohne dich vielleicht nie gesehen werden würde.
- Robert Bresson -
-
07.02.2013, 16:19
AW: Bewusst und achtsam durch den Alltag
...das freut mich, LaRimbecca!

Weltbester Mann, weltbeste Hühnersuppe??Mein Mann hatte schon am Wochenende eine seiner weltbesten Hühnersuppen gekocht,
Fein, dann genese (und genieße die freie Zeit jetzt) weiterhin gut!
Jup, das Zauberwort... Mehr und mehr komme ich zu dem Schluss, dass selbst Stress eine Einstellungssache ist. Ich habe ja (meist) die Wahl, mich stressen zu lassen oder dem einen Riegel vorzuschieben.Ich glaube, in Bezug auf Stress machst Du schon die richtigen Feststellungen. Abgrenzung ist das Zauberwort, wobei das sicherlich nicht immer einfach ist, gerade wenn die Chefin noch mal Zusatzaufgaben heranträgt. Aber wenn Du zwei Arbeitsbereiche koordinieren musst, wird dieses Thema besonders wichtig.
Schön ist: Chefin hat sich mir in der letzten Woche geöffnet, was mein Vertrauen in sie ja auch erhöht, und so habe ich weniger Probleme, meine Anliegen vorzutragen. Ich traue mich nun mehr, so zu sein wie ich bin
Und eine von den "alten Hasen" - nicht aus meiner Abteilung - hat mir heute das "Du" angeboten. Sie hat innerhalb in den letzten Wochen Vater und Schwiegervater verloren. Wir haben beim Kaffeeholen ab und zu darüber gesprochen... Ich dachte immer, sie mag mich nicht besonders. Aber wenn man sich auf einer anderen Ebene begegnet, sieht man den Menschen dahinter erst.
Danke!Und die Trennung von einem Menschen, der einem nicht gut tut, hat immer etwas Erleichterndes. Bei allem Bedauern, weil dieser Mensch ja auch positive Seiten hat, die man schätzt, aber wenn man merkt, dass es mehr ins SOLL als ins HABEN geht beim Kontakt, dann sollte man sich den Gefallen tun. Einen guten Abschied wünsche ich Dir.
Wie dieser Abschied aussehen wird, darüber grüble ich noch. Kann ihn ja schlecht zum "Abschlussgespräch" bitten
Mal sehen, mir fällt schon das Passende ein. Reden will ich definitiv noch einmal mit ihm. Und es stimmt, er hat viele positive Seiten. Ich finde es nicht nur für ihn schade, dass es so ist wie es ist, sondern auch für mich. Das hätte sonst echt klappen können. Aber seine Baustellen kann ich ihm nicht abnehmen.
Ich liiiiieeebe es, im Frühling/Sommer nach Hause zu fahren. Meine Eltern wohnen ja noch auf dem Dorf da inner Pampa
Das ist soooo ruhig... Richtig erholsam und immer wieder Balsam für die Seele. Mein letzter Ex war mal mit, der war so erstaunt, dass er bei uns NIX hört. War ihm geradezu unheimlich die Stille 
In Brandenburg soll es zu Wasser ja auch ganz schön sein! Hab ich selbst noch nicht gemacht, aber einige Verwandte leben da...
Liebe Grüße!
fly„Hoffnung ist die Fähigkeit, die Musik der Zukunft zu hören.
Glaube ist der Mut, in der Gegenwart danach zu tanzen.“
(Peter Kuznic, kroatischer Theologe)
-
07.02.2013, 18:06




Zitieren




