Hallo steffken,
ja, im Reiki nach Dr.Usui, dem verbreitetsten System hier im Westen, gibt es drei Entwicklungsgrade oder Lernstufen. Im ersten Grad lernt man sich selbst und/oder andere eine gesamte körperliche Behandlung zu geben. Im zweiten Grad lernt man die Fernbehandlung und die Mentalbehandlung (Arbeit mit Glaubenssätzen). Im dritten Grad lernt man eine weitere Technik für die körperliche, wie auch die Fernbehandlung. Hauptsächlich ist diese Zeit des Lernens aber dafür gedacht sich als Behandelnde persönlich zu festigen und charakterlich weiter zu entwickeln. Danach kann noch die Lehrerausbildung folgen - manche verknüpfen dies auch mit dem dritten Grad.
Nein, hauptberuflich mache ich das nicht. Ich gebe Behandlungen für ein erstes Kennenlernen von Reiki gratis, als Geschenk oder gegen eine Spende, bei der der Spendende die Höhe selbst festlegt.
Nein, hauptberuflich mache ich das nicht. Ich gebe Behandlungen für ein erstes Kennenlernen von Reiki, als Geschenk oder gegen eine Spende, bei der der Spendende die Höhe selbst festlegt.
Hallo alle,
kennt ihr schon die Seite w w w.zeitzuleben.de? Ich stimme nicht mit allem überein, finde aber doch immer wieder gute Anregungen.
Uns allen einen runden und angenehmen Sonntag
Keela
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20.01.2013, 12:44Inaktiver User
AW: Bewusst und achtsam durch den Alltag
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20.01.2013, 13:56
AW: Bewusst und achtsam durch den Alltag
Du hast mein Klagen in Tanzen verwandelt. (Psalm 30)
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20.01.2013, 15:37
AW: Bewusst und achtsam durch den Alltag
Hallo zusammen,
LaRimbecca, ich finde Du hast es perfekt formuliert
Malina, so sehe ich es auch, ich denke auch, dass man ein klein bisschen seine Genesung unterstützen kann. Und die Betonung liegt auf unterstützen. Mir hilft zB. der Kontakt zu Freunden (in solchen Phasen erkennt man wer zu den wahren Freunden gehört), meine Bücher, mein Blog und auch autogenes Training. Ich versuche den Tag so angenehm wie möglich zu gestalten und Ängste über die Zukunft loszulassen. Es gibt Tage wo es mir gut gelingt, an anderen weniger. Aber das kennt jeder, denke ich. Oft höre ich, dass ich Stress vermeiden sollte, dass es für meine Erkrankung nicht gut ist. Das weiß ich, aber wie Du es geschrieben hast, Stress lässt sich nicht immer vermeiden, es gibt Situationen (Krankheiten in der Familie, Todesfälle,...) wo man keinen Einfluss hat. Wo ich mir aber kein Stress mehr mache ist bei Verabredungen. Wenn ich merke, es wird mir zu viel, dann sage ich einfach mal ab und habe kein schlechtes Gewissen. Und ich passe auf, dass ich nicht zu viele Sachen in der selben Woche plane.
Lorelei, danke
mittlerweile habe ich mich an solchen Aussagen gewöhnt, und sage auch was ich dazu denke. Es befreit mich
saleya"Wir haben gelernt, wie Vögel zu fliegen und wie Fische zu schwimmen, aber wir haben verlernt, wie Menschen zu leben". Martin Luther King
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20.01.2013, 16:21
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20.01.2013, 22:49Inaktiver User
AW: Bewusst und achtsam durch den Alltag
Es ist ja auch so, dass jemand, der krank ist oder den sonst Sorgen plagen, schon oft anfälliger für Zweifel ist.
Ich kenne das auf jeden Fall von mir ... dass man dann auf einmal mit allem hadert und auch mit sich selbst.
Wenn es dann auch noch von anderen kommt, dann macht es mich richtig ärgerlich. Bestimmte Dinge kann man eben in seinem Leben beeinflussen, andere nicht. Und manchmal ist das Leben wirklich nicht "gerecht"... im Sinne Ursache/Wirkung. Der eine lebt vorbildlich gesund und wird schwer krank, der andere raucht, säuft, macht kein Sport und wird 100 Jahre alt.
Das Krebs von einem Verlust kommt habe ich noch nie gehört.
Das scheint mir schon eher, sagen wir mal, eine Außenseitertheorie zu sein.
Liebe Grüße Euch
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21.01.2013, 11:43Inaktiver User
AW: Bewusst und achtsam durch den Alltag
So ist es wohl auch nicht gemeint, Nastjenka, sondern so, dass die Erkrankung eher ausbrechen kann, weil das Immunsystem durch den Verlust geschwächt ist.
Meine Mutter bekam sehr bald nach dem Tod meines Vaters eine schlimme Gürtelrose, was bei ihr dann auch der Vorbote einer Krebserkrankung war.
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21.01.2013, 14:45
AW: Bewusst und achtsam durch den Alltag
Da bin ich mir sicher. Sesam, ich versteh, wie Du es gemeint hast - nimm es nicht persönlich.
Ich hab "Wahre Liebe lässt frei" und "Willst normal sein oder glücklich" gelesen. Haben mir beide sehr gut gefallen.Hatten wir hier schon mal über Robert Betz geschrieben? Hat einer schon mal was von ihm gehört/ gelesen?
Und ich kenne ein paar Leute, die "Raus aus den alten Schuhen" gelesen und für sehr gut befunden haben.
Bei ihm geht es viel um das innere Kind und wie wir damit umgehen können - war für mich viel dabei
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Segne die Gegenwart
Vertraue Deinem Selbst
Erwarte das Beste

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22.01.2013, 15:10Inaktiver User
AW: Bewusst und achtsam durch den Alltag
Danke Steffken und Jolanda!

Ich bin überrascht was in meine Zeilen so alles hineininterpretiert wurde.
Mehr mag ich dazu nicht sagen.
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22.01.2013, 16:33
AW: Bewusst und achtsam durch den Alltag
Ja, aber letztlich heißt das nichts anderes, als dass der Krebs schon im Körper ist und ein bestimmter Anlass dazu führt, dass er sich richtig ausbricht. Aber wie soll ich mich vor so einem Anlass schützen? Wenn ich das vergangene Jahr der regelmäigen MItschreiberinnen hier so Revue passieren lassen, dann hatten die meisten im letzten Jahr einen Anlass, bei dem man sich vorstellen könnte, dass er einen vorhandenen Krebs zum Ausbruch bringen könnte. Das ist doch einfach das Leben: Verlust eines geliebten Menschen, Jobprobleme, Sorge um Kinder, Depression, es gibt so viele Dinge, die uns irgendwo mal vorübergehend schwächen, dass ich es einfach für müßig halte, mir darüber Gedanken zu machen. Es hat mich nun erwischt, und nun ist es eben so.
@sesam: Sorry, wenn ich Dich falsch verstanden habe, aber es gibt tatsächlich so bestimmte Begriffe, wo sich mir ein wenig die Nackenhaare sträuben, auch wenn damit vielleicht was anderes gemeint ist, als ich mir gerade vorstelle. Du kannst das aber gerne auch noch mal näher erläutern, wenn Du magst.
Ich hatte heute mein MRT, das ich trotz latenter Platzangst ganz gut überstanden habe. Beim Unterbauch konnte ich mit dem Kopf schon fast rausschauen aus der Röhre und das Licht an der Decke erkenne. Und beim Oberbauch haben mich die Atemkommandos ganz gut ablenken, wobei ich manchmal so lange die Luft anhalten musste, dass ich dachte, gleich erstick ich, japs.
Blöd war auch, dass mir im Wartezimmer mal wieder die Stoma-Platte undicht geworden ist und ich panisch auf die Patiententoilette gehechtet bin, um eine neue Versorgung aufzukleben. Zum Glück hatte ich alles dabei. Das braucht echt kein Mensch. Morgen zur Chemo kommt die Stoma-Therapeutin noch mal vorbei, und dann werde ich sie noch mal fragen, was ich da machen kann. An sich komme ich mit dem Teil ja besser klar als befürchtet, aber dieses heimtückische Undichtwerden ist extrem nervig.
Schön ist auch, dass mir die Schwestern im Kloster nun unverbindlich einen Platz für die Exerzitien im April reservieren. D.h. ich kann teilnehmen, wenn ich mich kräftig genug fühle, muss aber keine Stornogebühren zahlen, wenn es nicht geht. Sie haben so wunderbar lieb geschrieben, dass ich am liebsten gleich hinfahren würde.
Aber nun steht die erste Runde im Kampf gegen die heimtückischen Untergrundkämpfer in meinem Bauch und meiner Lunge an. So langsam will ich das auch wirklich angehen. Bin heute zu Fuß vom Krankenhaus nach Hause gelaufen und fühlte mich fit genug für den nächsten Hammerschlag. Und ich habe hier eine geradezu absurde Menge an Gegenmitteln für alle möglichen Nebenwirkungen: Neben den verschriebenen Antibrech- und Antidurchfallmittel noch diverse Tees, Bonbons, Cremes, Nagelhärter, weiche Zahnbürste, Säfte, etc. Nur gegen Haarausfall hab ich nix, weil es erst hieß, das kommt bei dieser Chemo praktisch nicht vor. Nun lese ich, dass es bei dem einen MIttel doch passieren kann. Zumindest werden die Haare wahrscheinlich wohl dünner. Wenn sie zu dünn werden, dann muss ich wohl was tun. Hab im Internet schon eine Seite mit so tollen Tüchern gefunden, dass ich geradezu in einen Kaufrausch hätte verfallen können. Und wenn Frauen nur shoppen können, sind sie ja bekanntlich eh schon selig.
Drückt mir die Daumen, dass es nicht allzu arg wird mit den Nebenwirkungen, damit ich morgen Abend zumindest das Handballspiel sehen kann. Das ist echt eine Motivation.
Kämpferische Grüße,
MalinaDu hast mein Klagen in Tanzen verwandelt. (Psalm 30)
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22.01.2013, 16:39
AW: Bewusst und achtsam durch den Alltag
Ich drück Dir alle Daumen und zehen, die ich habe, Malina, und schick Dir ganz viel Kraft

Zumindest eine gute Nachricht, was das Kloster betrifft - schön
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Segne die Gegenwart
Vertraue Deinem Selbst
Erwarte das Beste



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