Wow! Gerade beide kiddies nicht da und so pinne ich mal fix
In der Vergangenheit haben wir unseren Körper oft vernachlässigt, ihn überanstrengt, ihm wenig Beachtung geschenkt. Sollten wir nicht dankbar sein für all das, was unser Körper für uns tut? Dankbar fuer unser Herz, das unermüdlich schlägt. Dankbar fuer unsere Beine, die uns klaglos tragen, wohin wir wollen. Dankbar für unsere Augen, die uns ein Paradies an Farben und Formen erleben lassen. Dankbar fuer dieses Wunderwerk, mit dem wir durch das Leben gehen.
Umarme deinen Körper liebevoll mit deiner Achtsamkeit und deiner Dankbarkeit.
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07.10.2012, 19:14
AW: Bewusst und achtsam durch den Alltag
----- Das Herz gleicht einem Garten. Es kann Mitgefühl oder Angst, Groll oder Liebe wachsen lassen. Was für Keimlinge willst Du darin anpflanzen? ------- (Jack Kornfield)
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08.10.2012, 11:39
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08.10.2012, 11:49
AW: Bewusst und achtsam durch den Alltag
Ja

Man weiß ja dann, man muss nur noch ca. 3-4 Wochen durchhalten... das macht es schon leichter. Und ich hab ja bis zum letzten jahr nie Tabletten genommen und es ging auch. Mal sehen....
Fährst Du mit dem Auto oder mit Öffis ? So oder so: ich habe jetzt einen sehr kurzen Arbeitsweg. Aber als ich noch einen sehr langen hatte, hab ich schon immer am Heimweg super Stress abgebaut mit CDs, bzw. iPod. Man kann Entrpannungs-CDs hören, oder irgendeine tolle Musik... bis ich daheim war, war ich immer schon gedanklich ganz weit weg von der Arbeit. So bekommt das Pendeln etwas PositivesIch glaube, hier mischt sich einiges zusammen. Zu viel zu tun, die Pendelei nervt.
Einfach nicht dran denken, was noch kommen könnte. Step bei Step. Mehr als 2 Hände hat man nicht. Prioritäten festlegen und dann einfach los. Ohne grübeln, ob es zu schaffen ist und wie und wieviel vom pensum. Und wenn es wirklich nicht geht vom pensum her: deutlich sagen. So lange, bis was passiert. Anders gehts nicht - eigene ErfahrungUnsere ganze Institution ist gerade aufgewühlt, alle wissen, dass sich sehr viel verändern wird, die meisten arbeiten total viel und der Druck steigt trotzdem. Bei mir auch. Die neuen Aufgaben machen Spaß, sind aber in ihrem Umfang nicht ganz abzusehen
Sei einfach mal ein wenig großzügig mit Dir :sonne:Ist eben der Anspruch an sich.
na gut - da einfach noch ein wenig besser auf dich selber achten... oder ?Ich gebe mir Mühe.
Danke.
Im Grunde geht es seit anderthalb Jahren über weite Strecken so. Mein Aufgabenzuschnitt lässt halt viel Interpretationsraum, da passen dann die ein oder anderen Arbeitsaufträge. Und wenn diese auch noch Spaß machen, bin ich sehr schnell zu verführen.

guck nochmal oben (Pendeln) - versuch, was Positives draus zu machen... auch aus der Dunkelheit. Mit Deko daheim, Kerzen, hübschen Lichtern... es gibt zB auch kleine Tischöfen.Das Pendeln nervt. Die Dunkelheit auch.

Braucht man manchmalSo. Mal wieder ausgekotzt.
Nur nicht dran festbeissen, sondern dann wieder versuchen, zu lächeln.
Ein Kollege vom Schatz hatte das immer in seinem Rückspiegel stehen:
LÄCHLE.
.
Segne die Gegenwart
Vertraue Deinem Selbst
Erwarte das Beste

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08.10.2012, 18:39
AW: Bewusst und achtsam durch den Alltag
Dann bekommt ihr heute mal von mir:


Du hast ja in Vielem Recht, Jolanda, musste auch gerade mal einfach eine Runde auskotzen, mir geht es schon wieder besser. Aber was ich mir nur in Maßen "schönreden" kann, ist die Pendelei, die ich mittlerweile vier Jahre durchziehe. Es ist nicht nur die verlorene Zeit (ja, ich höre Radio und habe geniale CDs dabei), sondern die Tatsache, dass ich noch weniger Zeit habe, über die ich selbst bestimmen kann.
Steffken, Dein Text macht ja noch mal auf das Strangthema "Achtsamkeit" aufmerksam. Ich bin ein durch und durch gesunder Mensch, habe noch nicht mal eine Allergie, war noch nie im Krankenhaus oder hatte länger andauernde Beschwerden. Aber hin und wieder fällt mir auf, wie wenig ich dies wahrnehme, dass alles so funktioniert und keine Probleme macht. Und langsam komme ich in ein Alter, in dem ich über vorbeugende Maßnahmen nachdenken sollte...
Wie geht es Euch eigentlich im neuen Haus? Jolanda, heute morgen gabs hier Frosttemperaturen. Es wird nicht mehr lange dauern, da wird Euer Ofen sicherlich eine angenehme Wärmequelle werden.Mache das sichtbar, was ohne dich vielleicht nie gesehen werden würde.
- Robert Bresson -
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08.10.2012, 19:04Inaktiver User
AW: Bewusst und achtsam durch den Alltag
Ich träume von einem Kamin ....
Ich habe vorhin meine beiden Hibisküsser ins Treppenhaus geräumt, nachdem ich in der letzten Zeit streng das Wetter beobachtet habe - auch sicherheitshalber manchmal vor dem Zubettgehen noch einmal auf den Balkon gegangen bin, um das Wetter zu beäugen - auch, ob sternenklarer Himmel und dadurch plötzlicher Temperaturfall zu befürchten ist.
Auch das ist Achtsamkeit. Ich liebe meine Pflanzen und sie danken es mir.
Meine Oleander u. einige andere Pflanzen bleiben noch länger. Gerade, weil Oleandern etwas Frost nicht schadet - und verborgene Blattläuse tötet.
@RimBecca,
womit wohl jeder Mensch rechnen muss, ist, dass er Rückenschmerzen bekommt, wegen körperlichem Verschleiss, aus psychosomatischen Gründen (ab wird der Mensch oft ängstlicher, was seinen Arbeitsplatz oder Glücksanspruch betrifft) oder wegen chronischer Fehlhaltung vorwarnend.
So geht es fast meiner ganzen Umgebung - und sogar mir. Bei mir ists pychosomatisch.
Also mit Rückenübungen (ich habe jahrelang Judo gemacht, das war auch gut, leider habe ich dann leichtsinnig aufgehört) kann frau prophylaktisch nie fehlgehen.
Eine meiner Schwiegertöchter macht es deswegen jetzt schon mit unter 30. Weil sie immer auf Arbeit sitzt. Sie macht mit Freundinnen Kurse und übt mit ihnen vor dem Fernseher mit DVDs. "Alleine", sagt sie, "kann ich mich schwer motivieren."
Ich übe aller paar Tage (täglich wäre besser) und ich merke dann, dass ich entspannter bin.
Allen noch eine schöne Woche !
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08.10.2012, 19:13
AW: Bewusst und achtsam durch den Alltag
Mir hat ja vor der Pendelei auch ziemlich gegraut, weil ich das früher schon immer so furchtbar nervig fand. Aber ich habe nun versucht, eine andere Einstellung dazu zu finden. Es IST Freizeit, auch wenn ich nicht bestimmen kann, WO ich sie verbringe. Ich mache also währenddessen möglichst Dinge, die mir Spaß machen: bricom surfen (iphone sei Dank, das erleichtert vieles), spielen, Musik hören, lesen und versuche mich, von den Widrigkeiten des Pendlerdaseins nicht verdrießen zu lassen. Manchmal bin ich tatsächlich so vertieft, dass ich kaum merke, wie die Fahrt vergeht. Und ich merke, dass es mir ganz enorm hilft, die Zeit möglichst bewusst gut für mich zu gestalten. Ein E-Book-Reader soll zu Weihnachten noch dazu kommen, dann bin ich gut ausgestattet unterhaltungstechnisch. Und das hilft mir sehr, die Zeit eben nicht als sinnlose Fahrtzeit wahrzunehmen, sondern als bewusst gestaltete Freizeit.
Das geht mir auch so. Ich nehme meine Gesundheit immer als etwas Selbstverständliches hin. Und es macht schon Sinn, sich ab und an auch mal wieder klar zu machen, dass es durchaus ein Geschenk ist, für das man auch dankbar sein darf.
Viele Grüße,
MalinaDu hast mein Klagen in Tanzen verwandelt. (Psalm 30)
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08.10.2012, 23:05
AW: Bewusst und achtsam durch den Alltag
Ihr Lieben,
schön, dass es hier wieder gut was zu lesen gab.
- das habe ich gerade getan, als ich das Teelicht angezündet habe, mich in meinen dicken Ohrensessel gesetzt habe
und nur ein- und ausgeatmet habe. Ich wollte nur eine Minute. Hatte mir aber per Wecker (Klangschalenklang) 5 Minuten gegeben. Und es war schön.
Denn, das was Du erlebst @LaRimbecca im Job, geht mir gerade ähnlich. Seit Juni/Juli gibts in unserem Bereich eine Umstrukturierung, die leider auch Mitarbeiterposten gekostet hat. Zwei liebe Kollegen, die viele viele Jahre dort angestellt waren, hat es getroffen. Mir ist das sehr nahe gegangen. Dann noch ein persönlicher Aspekt, dass ich gefragt worden bin, ob ich meine Arbeitszeit reduzieren wolle (so ist ein Posten quasi "gerettet" worden). Klar wollte ich! Aber am Ende war es aus betrieblichen Gruenden doch nicht moeglich. Was war ich sauer: drei Kolleginnen ohne Kinder haben nun ihre Arbeitszeit reduziert- bei mir nicht machbar (es fehlte der Wille meiner Vorgesetzen!) und ich merke eben, wie sehr dieser Zeitdruck mich einfach belastet. Aber dieses Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist ja meins
Den Kolleginnen gönne ich es; nur der eine Chef hätte ohne weiteres, mit etwas Flexibilität auch mir das möglich machen können. Wenn er es gewollt hätte!
Ich habe richtig gemerkt, wie ich nach meinem Urlaub in so einem Motivationsloch steckte. Dann kamen noch so ein paar Sachen dazu und riesig viel zu tun und Bums: es kündigt sich ne Erkältung an und ich bekomme Rückenschmerzen. Zwei Tage war ich letzte Woche zu Hause. Ich bin mit solchen Symptomen in der Vergangenheit IMMER zur Arbeit gegangen. Jetzt nicht mehr. Ich nehme mich wichtig und gebe auf mich acht. Am WE soweit wieder gut und Sonntag Abend habe ich solche Rückenschmerzen bekommen... Ja. Aufgrund der vielen Shiatsusitzungen und der dadurch erlangten Sensibilität weiß ich schnell, wenn ich was habe, warum ich es habe.
Ich bin zur Arbeit. Kollege nicht da- megaviel zu tun. War ein richtig richtig ätzender Tag. Am Donnerstag konnte ich GsD zum Shiatsu. Wieder ein wunderbares Gespraech und die Gewissheit: ja, ich arbeite, weil ich Geld verdienen muss. Und ja, derzeit geht nichts anderes als Vollzeit. Aber ich werde diese Gegebenheiten annehmen. Mein Einsatz für den AG wird sich aber einfach beschraenken. Wenn ich krank bin, bleibe ich zu Hause. Wenn meine Kinder krank sind, bleibe ich zu Hause... Und heute ergab sich ungeplant "Qualitaets"zeit mit dem Grossen: ich wollte Joggen und er wollte unbedingt mit. Ich wollte aber eigentlich alleine laufen gehen. Riesenalarm vom Feinsten und ich habe gedacht: warum denn nicht... Und dieses Energiebündel (6 Jahre alt nach einem anstrengenden Tag in der Ferienfreizeit) ist fast 40 min. mitgelaufen. Und wir haben es beide genossen, durch den schon düstern Wald zu laufen
Meinem Kind so nahe sein geht auch ohne Stundenreduzierung...
@herbstblatt: meine Hibiskuesse kriegen doch tatsaechlich noch Blüten! Und um die habe ich mich auch intensiver gekümmert
@Jolanda: Du liest Dich immer so entspannt
Wie hat denn diese depressive Verstimmung letztes Jahr begonnen? Warst Du antriebslos oder eher traurig? Eine liebe Freundin hatte letztes Jahr so eine Phase. Sie hat auch Medis bekommen und ist aber in der Zeit sehr oft zum Shiatsu gegangen. Ihr Arzt hat mittlerweile - ohne, dass sie es wusste- auch Patienten dorthin geschickt.
Nach diesem Roman zum Schluss dieses:
ich will ja schon seit geraumer Zeit regelmäßig meditieren. Schweinehund lässt gruessen... All diese Bücher ueber Meditation brauche man nicht lesen, sagte mir meine Shiatsu-Praktikerin. Kerze anmachen, sich hinsetzen, lächeln- 1 Minute- absolut ausreichend. Ein kleines Mädchen fragte Thich Nhat Than: ist es schwierig zu meditieren? Er fragte: kannst Du laecheln? Sie: Ja. Er: Siehst Du- so einfach ist meditieren!
----- Das Herz gleicht einem Garten. Es kann Mitgefühl oder Angst, Groll oder Liebe wachsen lassen. Was für Keimlinge willst Du darin anpflanzen? ------- (Jack Kornfield)
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09.10.2012, 12:25
AW: Bewusst und achtsam durch den Alltag
Das braucht man manchmal. Und das tut auch gut. Sorry, wenn ich da zu klugsch... drauf geantwortet hab, statt einfach


Das versteh ich sehr gut....was ich mir nur in Maßen "schönreden" kann, ist die Pendelei, die ich mittlerweile vier Jahre durchziehe. Es ist nicht nur die verlorene Zeit (ja, ich höre Radio und habe geniale CDs dabei), sondern die Tatsache, dass ich noch weniger Zeit habe, über die ich selbst bestimmen kann.
(da bin ich auch Spezialistin für
)
Die Frage ist: kannst Du im Moment etwas daran ändern ?
Denn sonst gilt ja: love it, change it or.... und wenn Du es nicht ändern kannst, bliebe ja nur irgendwie ein "love it" draus zu machen

och - immer viel zu tunWie geht es Euch eigentlich im neuen Haus? Jolanda, heute morgen gabs hier Frosttemperaturen. Es wird nicht mehr lange dauern, da wird Euer Ofen sicherlich eine angenehme Wärmequelle werden.
Demnächst fällt ja zumindest die gartenarbeit weg
(andererseits schade, das mach ich gern)
Fenster müsste ich noch dringend putzen... die sehen aus, als wurden die die letzten 10 Jahre nicht einmal geputzt
Und ansonsten so nach und nach...der Ofen brennt jetzt schon öfter, ja :sonne:...hab die letzten Tage das WoZi dekoriert... einiges auf- und umgeräumt... jetzt muss dann unbedingt mein Yoga-Zimmer fertig werden... jawoll
Das muss ich auch noch dringens machen... Pflanzen reinholen.... aber erstmal Platz schaffen.... hrg...das sind so viele und teilweise echt große
naja, das war halt erstmal ziemlich viel... und dann braucht man halt einfach eine Verschnaufpause, denk ich. Oder ?
Richtig so. Dankt Dir eh keiner.... hab ich in den letzten jahren auch gelerntZwei Tage war ich letzte Woche zu Hause. Ich bin mit solchen Symptomen in der Vergangenheit IMMER zur Arbeit gegangen. Jetzt nicht mehr. Ich nehme mich wichtig und gebe auf mich acht.
Meine auch - ich hab neulich so@herbstblatt: meine Hibiskuesse kriegen doch tatsaechlich noch Blüten!
geguckt, als ich das gesehen hab.
hach ja - in der Theorie bin ich klasse@Jolanda: Du liest Dich immer so entspannt
Die Praxis ist oft das Problem
(auch was Ernährung oder Abnehmen betrifft - ich wüßte genau, wie es geht
)
Das war nicht im letzten Jahr - das hab ich immer schon. Ist was Chronisches und wurde letztes Jahr als Dysthymia diagnostiziert... manchmal besser, manchmal schlimmer, je nach Jahreszeit und sonstigen Umständen im leben. Ich hab früher immer gedacht, es geht den meisten Menschen so, daß sie halt keine Lust haben, sich melancholisch fühlen, sich schwer tun, ihre Sachen zu schaffen. Und dachte immer, ich bin halt faul und lustlos. Und hab mich immer "zusammengerissen".Wie hat denn diese depressive Verstimmung letztes Jahr begonnen?
Und hab dann irgendwann unter großem Leidensdruck mal eine Therapie gemacht und jetzt hat das einen Namen. Und ich bine eben nicht einfach faul
Beides. Ich hatte im vorletzten Jahr Tage, da hab ich wirklich Angst bekommen, daß ich einfach "mein Leben nicht mehr schaffe". Ich wollte einfach nicht mehr Aufstehen. Und wenn ich es doch gemacht hab, wollt ich eigentlich sofort wieder zurück ins bettWarst Du antriebslos oder eher traurig?
Ein kleines Mädchen fragte Thich Nhat Than: ist es schwierig zu meditieren? Er fragte: kannst Du laecheln? Sie: Ja. Er: Siehst Du- so einfach ist meditieren!
Danke dafür. Das ist mal wieder total schön
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09.10.2012, 21:39
AW: Bewusst und achtsam durch den Alltag
Steffken, eine Userin schreibt hier manchmal das Zitat: "Sag du es ihr", sagte die Seele zum Körper, "auf mich hört sie nicht mehr." Ich finde, da ist eine Menge dran. Nicht jeder Infekt, nicht jedes Zwacken mag gleich ein Hinweis auf ein Ungleichgewicht sein, aber etwas zu verschleppen oder nicht zu behandeln, damit man der Arbeit nachgeht, der Schuss kann nach hinten losgehen.
Herbstblatt, beim Judo lernt man Körperbeherrschung und auch "richtig fallen", oder? Oder weswegen bringst Du diesen Sport gerade beim Thema Rückentraining? Manchmal sehen die Kämpfe nicht gerade rückenschonend aus. Übrigens fand ich "Hibisküsser" einen hübschen Ausdruck.
(und frage mich seitdem, wie der korrekte Plural lautet).
Jolanda, ich musste gerade beim Pendeln von den Öffentlichen wieder aufs Auto umsteigen (weil ich einen erweiterten Aufgabenbereich habe, der auch neue Regionen umschließt, was mit den Öffentlichen aber zu umständlich werden würde). Das bedeutet zwar eine gewissen Zeitersparnis, weil ich passiger losfahren kann (statt zum Bahnhof zu fahren und die nächste einigermaßen passende Verbindung zu nehmen), aber eben kein Entspannen im Zug mehr, sondern konzentrierte Fahrt. Heute bin ich auf der Rückfahrt auf einen schlimmen Unfall zugefahren, ein Lkw ist über die komplette Fahrbahn gekippt. Das macht nachdenklich... Malina, Du hast natürlich Recht, die innere Einstellung macht eine Menge aus. Vorteil dieser Situation: Radio hören können. Tagesschau kann ich mir jetzt schenken, weil ich mindestens 3 Mal/Tag schon Nachrichten gehört habe.
Jolanda,
, da war es ja wirklich gut, Medikamente einzunehmen. Das erscheint mir eine tiefgreifende Erfahrung, sich so kraftlos zu fühlen, dass selbst das Aufstehen schon enorme Kraft kostet. Dann die vielen großen und kleinen Dinge des Alltags bewältigen zu müssen, ist wohl eine riesige Überlastung, oder? Ich finde es schon "existenziell", wenn man erlebt, das "Leben nicht mehr zu schaffen".Ich hatte im vorletzten Jahr Tage, da hab ich wirklich Angst bekommen, daß ich einfach "mein Leben nicht mehr schaffe". Ich wollte einfach nicht mehr Aufstehen. Und wenn ich es doch gemacht hab, wollt ich eigentlich sofort wieder zurück ins bett
Einen schönen Abend wünsche ich Euch allen!Mache das sichtbar, was ohne dich vielleicht nie gesehen werden würde.
- Robert Bresson -
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10.10.2012, 13:18
AW: Bewusst und achtsam durch den Alltag

HibiskenÜbrigens fand ich "Hibisküsser" einen hübschen Ausdruck.
(und frage mich seitdem, wie der korrekte Plural lautet).

Du kannst aber bestimmt auch CD hören, oder ?........die innere Einstellung macht eine Menge aus. Vorteil dieser Situation: Radio hören können. Tagesschau kann ich mir jetzt schenken, weil ich mindestens 3 Mal/Tag schon Nachrichten gehört habe.

Ich fand es sehr beängstigend.... vor allem, weil ich eigentlich, wenn es mit gut geht, ein recht tatkräftiger (und teilweise perfektionistischer) Mensch bin. Bei mir geht alles zügig und ordentlich....zack, zack. Das ist dann ein ganz arg seltsames Gefühl ...Ich finde es schon "existenziell", wenn man erlebt, das "Leben nicht mehr zu schaffen".
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