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    AW: Bewusst und achtsam durch den Alltag

    Zitat Zitat von steffken1970 Beitrag anzeigen
    Mal platt gefragt: wäre es bei Dir mit einem anderen Chef anders?
    Ganz einfache Antwort: Ja. Es gäbe wohl immer noch das normale Getöse im Job, aber das kann ich mit einer gewissen Gelassenheit angehen, weil - ist in jedem Job so.

    Wobei diese Situation auch eine Lernaufgabe für mich darstellt, die grundsätzlicher ist: Konflikte aushalten, sich auseinandersetzen, nicht kuschen um des lieben Friedens willen. Keine einfache Aufgabe für mich. Aber wichtig, um zu begreifen, dass Konflikte nun mal zum Leben dazu gehören. Und dass es auch Achtung vor sich selbst bedeutet, nicht immer gleich nachzugeben, sondern seinen eigenen Standpunkt auch zu vertreten.
    Zitat Zitat von steffken1970 Beitrag anzeigen
    Mittwoch ist Hausuebergabe! Und dann verfliegt die Zeit nur so bis zum Umzug... Übrigens @Malina: der Umzugsmensch hat geschätzt, dass wir 80 Kisten brauchen..
    Bis wann wollt ihr denn umgezogen sein? Ist zwar Streß, so ein Umzug, aber am Ende steht ja ein Leben in einem schönen neuen Umfeld.

    Zitat Zitat von Jolanda_40 Beitrag anzeigen
    Wenn Du sonst davon gut leben kannst, es also nur um die Reisen geht - fände ich eine super einfache Entscheidung. Aber ich bin ja nicht Du
    Realistischerweise muss ich annehmen, dass ein neuer Job aufgrund der Tarifsysteme eine Gehaltseinbuße zwischen 300-500€/netto/Monat bedeutet. Finde ich einen Job direkt vor Ort, kann ich 200€ ganz unproblematisch kompensieren, denn so viel zahle ich z.Zt. für´s Pendeln. Dann wären wohl die Reisen dran, und dann die Absenkung des Lebensstandards. Von der mein Mann mitbetroffen wäre. Zur Zeit gönnen wir uns die ein oder andere Annehmlichkeit, wie Bücher, CDs, mal ein Frühstück im Cafe, regelmäßig Bioprodukte. Statt das relativ sorgenfrei einfach zu tun, müssten wir deutlich genauer rechnen.

    Aber ich wollte ja auch gern von Euch hören, was Euch so wichtig ist. Bei Steffken lese ich heraus, dass Dir die Familie viel bedeutet. Hast Du dafür z.B. auf berufliche Entwicklungsmöglichkeiten verzichtet? Und ist das schwergefallen?
    Geändert von LaRimbecca (17.06.2012 um 07:40 Uhr)
    Mache das sichtbar, was ohne dich vielleicht nie gesehen werden würde.

    - Robert Bresson -

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    AW: Bewusst und achtsam durch den Alltag

    Hallo zusammen,

    hab Euch schon auf dem ipod mitgelesen, aber nun, vor dem Fußballspiel, komm ich endlich mal zum Antworten.

    @laRimbecca:
    Puh die Frage, Geld oder Zufriedenheit hab ich mir auch schon öfter gestellt. Und ich muss gestehen, dass es mir schon schwer fiele, deutliche Gehaltseinbußen zu verkraften. 500 Euro, auch 300 wären schön ein Einschnitt. Gut, wenn dafür 200 Euro Fahrtkosten wegfallen, geht es vielleicht noch.

    Aber unterm Strich bin ich für mich zu dem Schluss gekommen, dass mir Geld wichtiger ist als berufliche Selbstverwirklichung. Selbst verwirklichen kann ich mich auch im Privatleben, aber ein gewisses Gehalt verschafft eben doch ein paar Annehmlichkeiten, die das Leben schön machen. Da bin ich durchaus materialistisch, zumal ich mich an dem, was man für Geld so kaufen kann, eben auch sehr erfreue.

    Auf der anderen Seite ist mir Gesundheit dann doch wieder wichtiger als Geld. Würde ich also im Job richtig leiden, so dass ich krank würde, wäre ich wohl bereit, in den sauren Apfel zu beißen und für einen Jobwechsel auch Gehaltseinbußen in Kauf zu nehmen.

    Wenn kein Druck da wäre, würde ich wohl in Ruhe suchen, bis ich was gefunden hätte, wo ich wirklich innerlich Ja sage. Weg von ist immer eher ein schlechter Ratgeber, und besteht am Ende noch die Gefahr, dass man dann mit weniger Geld auch unglücklich ist. Ich glaube, der neue Job müsste so sein, dass man wirklich gerne zu einem gewissen Verzicht bereit ist und das auch dauerhaft. Dann kann das schon eine Option sein.

    @Steffken: 80 Kisten? Kommt mir, ohne Euren Hausrat jetzt zu kennen, recht wenig vor, wenn ich bedenke, dass ich für meine kleine Wohnung mit einer Person schon 55 gebraucht habe. Ich habe aber jetzt schon öfter gehört, dass die Umzugsfirmen sich gerne mal nach unten verschätzen. Keine Ahnung, ob das Absicht ist. Könnt Ihr denn problemlos Kartons nachbekommen?

    Kommt gut in die Woche,

    Malina, für die es an diesem Wochenende nur die zwei Ks gab: Kirche und Krankenhaus (mein Vater wird morgen endlich operiert), und nun noch das große F. )
    Du hast mein Klagen in Tanzen verwandelt. (Psalm 30)

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    AW: Bewusst und achtsam durch den Alltag

    Zitat Zitat von LaRimbecca Beitrag anzeigen
    Was ist euch wichtig im Leben? Und - aktuell für mich noch spannender - worauf wärd ihr bereit zu verzichten, um das, was euch wichtig ist, zu erreichen/zu ermöglichen?
    Wichtig ist für mich, freundliche Leute um mich zu haben, beruflich und privat. einen Rückzugsort für mich allein. viel freie Zeit. Am Morgen ausschlafen können. regelmässig Sex. Selbstbestimmung. Raum, mich selbst zu gestalten. Gutes Essen.

    Worauf ich verzichte, ohne mit der Wimper zu zucken und was mir auch gar nicht fehlt: ein eigenes Auto und Ferien im Ausland. Was auch das Budget massiv entlastet.

    Mit Einkommensschwankungen aufgrund Freiberuflichkeit komme ich inzwischen gut klar, vor allem auch darum, weil die Schwankungen nach oben grundsätzlich offen sind. Ich glaube, mit einem fixen Lohn, der immer gleich ist, würde ich mich eher eingesperrt fühlen.

    grüsse, barbara

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    AW: Bewusst und achtsam durch den Alltag

    So kurz vor Schlafenszeit mal wieder ein Pieps (mein Maenne fiebert derweil als waschechter Italiener bei der EM mit ).
    @Malina: wie ist die OP Deines Vaters gelaufen? Ich hoffe gut!
    @LaRimbecca: da mir immer klar war, dass beides gehen muss, Job und Familie (ich musste nach Rueckkehr aus der 1. Elternzeit Vollzeit arbeiten, weil mein Mann noch keine Arbeit hatte), habe ich keine großen Einschnitte erleben müssen. Eher im Gegenteil. Nach der 2. Elternzeit (1 Jahr) wurde mir klar, dass ich einen recht hoch qualifizierten und verantwortungsvollen Job mache. Und den gut mache, was ich in den Jahren zuvor nie so recht realisiert hatte. Der Umbruch von 100% beim Kind zu 100% im Job war die erste Woche brutal- dann ging es. Aber ich hatte ja mal geschrieben, dass es schoen waere, ein paar Stunden zu reduzieren. Es geht aber nicht. Da werde ich mich aber weiter für einsetzen. Und wenn es nicht mehr für mich klappt (bin Mitglied im Betriebsrat und werde mein Lieblingsthema Vereinbarkeit von Beruf und Familie immer im Auge behalten).
    Konflikte austragen habe ich über viele Jahre damals nach der Lehre mit einem Chef üben können, der auf Ja-Sager steht (der ich nur bedingt bin ). Echt harte Zeit, die mich aber auch zu der gemacht hat, die ich bin.
    Falls Du EUR 200 durch die ersparte Pendelei sparen kannst, wäre der Weniger-Verdienst ja noch zu verschmerzen.

    Jetzt noch der Text für die kommende Woche ( der für diese Woche war sehrsehr schön. Er hatte mit Heilung, Energie und Gesundheit zu tun. War also fuer mich persönlich sehrsehr passend ). Mache ich im Extra-Post.
    ----- Das Herz gleicht einem Garten. Es kann Mitgefühl oder Angst, Groll oder Liebe wachsen lassen. Was für Keimlinge willst Du darin anpflanzen? ------- (Jack Kornfield)

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    AW: Bewusst und achtsam durch den Alltag

    Mit deinem Lächeln machst du das Leben schöner.
    Ich atme ein und ich weiß, ich bin lebendig.Ich atme aus und ich laechle dem Leben zu- dem Leben in mir und um mich herum



    Ich sitze hier mit einem Lächeln und wünsche Euch einen schoenen Wochenstart!
    ----- Das Herz gleicht einem Garten. Es kann Mitgefühl oder Angst, Groll oder Liebe wachsen lassen. Was für Keimlinge willst Du darin anpflanzen? ------- (Jack Kornfield)

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    AW: Bewusst und achtsam durch den Alltag

    Hallo zusammen,

    puh, das war eine harte Woche. Mein Vater hat seine OP zwar gut überstanden, lag dann aber zwei Tage auf Leben und Tod: schwere Herzrhythmusstörungen und noch ein Infekt dazu. Mittlerweile ist er aber stabilisiert. Die Herzmedikamente sind von 30 auf 4mg runtergefahren worden, der Infekt ist deutlich besser, und gestern hat man die Schlafmittel abgesetzt, so dass er heute oder morgen wohl aufwachen wird (gestern hat er schon mal mit den Augen gezuckt). Man wird ihm heute noch einen Luftröhrenschnitt machen, damit er weiter beatmet werden kann, wenn man den Beatmungsschlauch zieht. An der Dialyse hängt er auch noch, weil er zu wenig Urin ausgeschieden hat. Aber es wird. Und auch wenn ich gegen das Krankenhaus ein paar Vorbehalte habe, muss ich sagen, dass sie auf der Intensivstation wirklich alles für ihn getan haben.

    Für mich war es auch anstrengend, weil ich noch zwei Tage auf Abteilungstagung war und immer zwischen Tagungsort, Wohnort und Krankenhausort hin und her gefahren bin. Ich war schon froh, am Wochenende nur noch ins Krankenhaus zu fahren. Am Freitag abend bin ich aber, obwohl ich eigentlich todmüde war, doch noch zum Mitarbeiterfest gegangen, auf das ich mich schon seit Monaten gefreut hatte. Public Viewing mit den Kollegen am schönsten Ort, den man in Köln dafür finden kann: direkt am Rheinufer mit Blick auf den Dom. Das war eine schöne Ablenkung, die ich echt gebraucht habe.

    @Steffken: Vollzeitjob mit zwei Kindern, alle Achtung!! Das ist nicht ohne! Da kann ich gut verstehen, dass es Dir mal zu viel wird, wenn dann noch was obendrauf kommt. Klopf Dir ruhig mal ab und zu selbst auf die Schulter.

    Kommt gut in die Woche,

    Malina

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    AW: Bewusst und achtsam durch den Alltag

    Malina, alles alles Liebe und Gute für Deinen Papa und Dich und viel Kraft Euch Allen


    .
    .

    Segne die Gegenwart

    Vertraue Deinem Selbst

    Erwarte das Beste


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    AW: Bewusst und achtsam durch den Alltag

    Viel Kraft und Zuversicht fuer Deinen Papa, Dich und Deine Familie liebe Malina Wie geht es ihm denn heute?
    ----- Das Herz gleicht einem Garten. Es kann Mitgefühl oder Angst, Groll oder Liebe wachsen lassen. Was für Keimlinge willst Du darin anpflanzen? ------- (Jack Kornfield)

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    AW: Bewusst und achtsam durch den Alltag

    Liebe Malina, gibt es schon Neuigkeiten von Deinem Vater?

    Ich denke viel an Euch.
    Mache das sichtbar, was ohne dich vielleicht nie gesehen werden würde.

    - Robert Bresson -

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    AW: Bewusst und achtsam durch den Alltag

    Malina, alles Gute für deinen Vater!

    Und liebe Grüße an euch alle!


    Ich habe grad so viel Wirbel, dass ich nicht recht zur Achtsamkeit komme, aber das Grundgefühl kommt immer mehr in die Mitte. Aber mit deinem Text Steffken, kann ich sehr sehr viel anfangen!



    Ich liebe das Lächeln und oft lächelt mich jemand an, so beim Rad fahren am Rhein oder so im Vorbeigehen.
    Und ich merke, wie das in mir nachschwingt und ich weiter lächle, es weiter lächle -
    dann stelle ich mir vor, wo dies Lächeln seinen Anfang hatte, weiter und weiter gelächelt wurde, von Menschen vielleicht verdoppelt und verdreifacht wird und sich ausbreitet.

    flying is the art of falling to the ground without touching

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