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  1. Inaktiver User

    AW: Bewusst und achtsam durch den Alltag

    Oh, Nastjenka, das finde ich schade!

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    AW: Bewusst und achtsam durch den Alltag

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Oh, Nastjenka, das finde ich schade!
    Ich auch!


    Ui, Herbstblatt, das liest sich anstrengend Erst einmal *toitoitoi* für Deine Stellensuche (oder Wiederaufleben-Lassen der Freiberuflichkeit. Ich drück die Daumen). Was Deinen Freund angeht - ich finde es ungesund, wenn Du sein "Mülleimer" bist, für den Exen- oder sonstigen Hass. Ist ja klar, dass Dich das noch zusätzlich belastet. Kannst Du da Grenzen setzen?

    Jolanda, Urlaub! Wie schön! Aber ich hab auch bald Viel Spaß weiterhin!

    Steffken, der Text ist schön. Und passt auch irgendwie...

    Ich darf derzeit wieder viel arbeiten. Gerade jetzt vor dem Urlaub Anfang Juni kommt es alles zusammen. Und dann wird sich voraussichtlich im Juni/spätestens Juli entscheiden, ob meine Halbtagsstelle genehmigt wird. Steht noch auf der Kippe, ist ja ein Verwaltungsakt eine neue Stelle einzurichten und viele Leute entscheiden darüber. Chefin will mich.

    Hmmmmm, und ich hab ja hier schon ab und an vom Sicherheitsbedürfnis erzählt. Wenn ich frei denke und fühle, tendiert mein Inneres schon zur kompletten Selbstständigkeit. Doch da ist dieses große ABER. Ich würde mich über Wasser halten können, das schon, nur nicht sehr komfortabel anfangs. Allerdings hab ich durch ein Projekt jetzt von einer bekannten Lebensmittelfirma ein Angebot erhalten, da frei mitzuarbeiten (juhu!). Und meine Chefin könnte Arbeit an mich outsourcen. Mein Pastor plant schon weitere Projekte mit mir, die außerhalb der Pauschale laufen. Mein Buch-Projekt läuft auch weiter. Nebenbei könnte ich noch hier und da was schreiben.

    Es würde also gehen, irgendwie. So rein theoretisch... Praktisch muss ich üben, mich zu einem angemessenen Wert zu verkaufen (gerade heute geübt, mit zwei Wochen Anlaufzeit und hektischen Gedanken Aber war gut).

    Mich in dem ganzen Tüdelü beisammenzuhalten, ist nicht ganz einfach. Sicherheit - Freiheit. Existenzangst. Freude auf Neues. Glauben. An mich, an Gott. Dass alles so kommt, wie es zu meinem Besten ist. Und wirklich daran zu glauben! Echt nicht einfach. Aber ich versuche es. Jeden Tag.

    Deswegen, Steffken, Dein Text über die eigene Vorstellung vom Glück... dass die Vorstellung ein Hindernis sein kann... passt gerade sehr gut Ich lass das Leben laufen. Mal gucken, wo es hin läuft mit mir


    Das Männer-Thema ist derzeit etwas weg von mir. Aber nach der Trennung vom Weltenbummler hat sich einiges in mir bewegt. Das Nähe-Distanz-Thema kam sehr hoch bzw. kommt es noch. Ich glaube, ich habe einen schönen kleinen Schutzwall um mich herum errichtet. Der war nötig nach Ex, definitiv. Aber vielleicht kann ich ihn bald wieder Stück für Stück abbauen...

    Gute Nacht Ihr Lieben
    „Hoffnung ist die Fähigkeit, die Musik der Zukunft zu hören.
    Glaube ist der Mut, in der Gegenwart danach zu tanzen.“


    (Peter Kuznic, kroatischer Theologe)

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    AW: Bewusst und achtsam durch den Alltag

    Ich finds auch schade, Nastjenka
    @fly: ich hab mir fast gedacht, dass was im Busch ist . Danke dafür, dass Du uns an Deinen Gedanken teilhaben lässt! Auch Dir @liebe Herbstblatt!!!!
    @Sicherheitsgefühl: da reihe ich mich auch ein... Wobei ich Eure Kreativität total bewundere! Und Deine musische und künstlerische Ader, @Herbstblatt... Letztlich ist es so und Arbeitslosigkeit ist nichts, wofür Du Dich schämen müsstest Selbst bei der Lösungsfindung bist Du kreativ und holst Dir Untermieter ins Haus ...auch bei Dir findet sich ein Weg- ich bin mir sicher! Was Deinen Partner anbelangt: wie wahr, dass der Alltag gelebt sein will. Bleib bei Dir selbst...vielleicht reicht das schon als ersten Schritt der Abgrenzung?!
    @fly: in so einem Nebensatz lese ich, dass es aus ist mit dem Weltenbummler- wie geht es Dir damit? War der Traum vom Ex vielleicht doch ein Hinweis?

    Heute war ja wieder das Gruppentreffen. Ich bin einfach nur froh und glücklich, diese gefunden zu haben. Eine Atmosphäre angefüllt mit Freude, Dankbarkeit und Mitgefühl- einfach schön!
    Ich für meinen Teil konnte in den letzten Tagen zwei Sachen erkennen: bevor ich andere lieben kann, muss ich mich selbst lieben. Das dachte ich, würde ich bereits tun...Irrtum. Tja, und dann fang ich mal damit an. Wie? Hmh, das wird sich finden. Schritt für Schritt. Bei einer meiner Meditationen habe ich mich auf mein Herzchakra konzentriert und mir gesagt: ich bin gut. Und das hat schon etwas gelöst.
    Ich freu mich über die positiven Dinge, die mir im Leben begegnen. Ich fühle mich gerade so beschenkt und bin darüber sehr dankbar
    Ich wünsche Euch Licht und Liebe! Gute Nacht!
    ----- Das Herz gleicht einem Garten. Es kann Mitgefühl oder Angst, Groll oder Liebe wachsen lassen. Was für Keimlinge willst Du darin anpflanzen? ------- (Jack Kornfield)

  4. Inaktiver User

    AW: Bewusst und achtsam durch den Alltag

    Liebe happy_fly,

    oh, das klingt wirktlich spannend mit Deiner Arbeit. Dieses enorme Spannungsfeld zwischen den Bedürfnissen nach völliger Selbstständigkeit und Sicherheit, das kenne ich auch! Das wechselt dann auch schnell je nach momenteller Situation Und danke für das toi, toi, toi! Und Dir auch alles Gute - für Halbtagsstelle und/oder die Projekte mit dem Pastor und der Lebensmittelfirma .

    Genauso eine Vielseitigkeit der Existenz, wie Du es beschreibst, so wünsche ich es mir auch.

    Oh, das ist schade mit dem Weltenbummler! Ja, das wäre ich auch interessiert.

    Ich habe mich heute Morgen nach gründlichem Überschlafen mit meinem Cellospieler darauf geeinigt, dass wir erstmal einige Tage mit seinem 17jährigen Sohn, mit dem ich gut auskomme und seinem uralten Wohnmobil ein bisschen in die Umgebung fahren werden.

    Ich habe ihm gesagt, ich kann nichts von ihm verlangen, nur dass es mir ein kleines erschiene, dass er sich in meine Bitte hielte, sich mit meiner sozialen nächsten Umgebung zurückhaltend zu unterhalten, zumindest, solange er sie kaum kennt. Zumal ich sonst anspruchslos bin und von Natur aus vermittelnd und zusammenbringend zwischen meinem Freundeskreis und Bekannten, was auch sonst immer schön und entspannt läuft.

    Denn vor zwei Monaten waren wir bei meinen Eltern am anderen Ende der Republik. Mein Vater hatte Geburtstag und mein Cellospieler war gerade so verzweifelt über seine Situation und hatte tagelang gesagt, er muss mal raus, dass ich ihn in mein Auto gepackt und mitgenommen habe. Wir mussten dann zwei Nächte im Hotel schlafen - ich habe, obwohl finanziell an der Grenze, alles gesamt bezahlt und war nicht geizig, einschließlich der Einladung für meine Eltern noch einen Tag in ein Spitzenrestaurant, wo meine Eltern gerne hinwollten und meine Mutter Plätze reserviert hatte.

    Das Ergebnis war dann, dass mein Vater nach wenigen Stunden vertrauter und mehr per Du mit meinem Cellisten war als ich je mit meinem Vater (bin 55) und ich furchtbar eifersüchtig und fix und fertig noch dazu. Dabei hatte ich sowohl meine Eltern als auch meinen frischerworbenen Cellisten vorher gebeten, sich weder zu duzen noch zu vertraut zu unterhalten, da ich ja selbst ihn kaum kannte. Da kannten wir uns einige Monate und waren einen zusammen. Wenn man mal Miteinanderschlafen als Beginn einer Beziehung wertet.

    Ich war dann so erschüttert, dass ich erstmal mit meinem Cellisten nach dem Heimkommen Schluss machte - es mir aber zur beiderseitigen Freude nach drei Tagen anders überlegte.

    Ich habe heute Morgen gesagt, es stimmt, ich kann ihn - er sagt, er ist nun mal sehr kommunikativ und ich beschneide ihn in seiner Persönlichkeit - das nicht abverlangen und ich werde im Gegenzug meinem kommunikativen Hang nachgeben, indem ich, wenn er mich wieder seinem Freundeskreis oder anderen vorstellt, einfach sagen: "Och, es ist einfach nur eine Fickbeziehung, nichts ernstes eben."

    Das fand er nun heute Morgen nicht so toll - von mir. Heute Abend werde ich ihm sagen, dass ich das gleich in ein paar Tagen auf einem Ministerempfang hier im Land ausprobieren werde, wo er mit Partnerin eingeladen ist.

    Liebe happy_fly, ich habe seit gestern nun vorgenommen, durchzuhalten und es als Lernaufgabe zu sehen (auch wegen des zärtlichen Sexes und weil er (der Cellist) sich gut anfühlt, auch seine Haare, gut riecht, ich ihm gern in die Augen kucke und er kuckt mir gerne in meine und ich oft, nicht immer, seine Stimme sehr gern höre, er gut kocht, gut im Spazierengehen und ein ziemlich guter Vater eines freundlichen 17jährigen ist und wegen der Hausmusik - auch ist es sehr angenehm, mit ihm auf dem Sofa zu kuscheln und in seinen völlig überschuldeten und in Kürze deswegen wegfallenden Garten Rosen zu pflanzen - alles ziemlich egoistisch von mir).

    Könntest Du das mit Deinem Weltenbummler nicht auch so machen - oder wieder ankurbeln?


    Liebe steffken70,

    Dir auch danke für Deine guten Wünsche und genauso, wie Du es schreibst, werde ich es machen - hoffentlich.

    Deine Gruppenerfahrungen und was Du darüber schreibst, finde ich immer sehr schön - ich selbst finde mich schon seit Längerem beschenkt, wenn Du hier als Individuum schreibst - !

    So, jetzt werde ich losschlurfen und meinen HartzIV-Antrag ab Mai abgeben, was ich seit drei Wochen Arbeitslosigkeit vor mir herschiebe ...

    Allen einen schönen Feiertag morgen - und das Wetter dazu

    Geändert von Inaktiver User (08.05.2013 um 11:35 Uhr)

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    AW: Bewusst und achtsam durch den Alltag

    Mädels, ich schreibe bald mehr zum Weltenbummler und überhaupt.

    Ich möchte nur was kurz loswerden. Die letzten Wochen habe ich arg an mir selbst gezweifelt. Mal wieder. Seit ein paar Tagen habe ich mich besonnen und mir gedacht: Entweder - oder. Entweder ich glaube an mich, oder nicht. Ich habe mich dazu entschlossen, an mich zu glauben. Habe gebetet, ja. Habe meditiert. Habe mich gefühlt. Wieder. Und es ist soooo gut!!! Der Hammer. Schwupps, läuft das Leben wieder. Die Menschen lachen mich an. Ich lache zurück.

    Das Leben schenkt mir soviel (soviel ich brauche, um mal beim Kirchentags-Motto zu bleiben, auf dem ich war ), wenn ich nur an mich glaube. Ich habe mich die letzten Tage "verbunden" mit der Kraft, die uns alle nährt. Die nicht beschreibbar ist. Es tut sich was. Ich hatte wieder Nacken und Schulter, sehr doll. Es wird besser. Ich war leicht sauer auf beste Freundin, wir haben uns ausgesprochen. Ich habe Existenzangst, Türen öffnen sich. Ich traue mich, mutig(er) zu werden. Das Leben anzunehmen. Ich bin froh, einen Freund und Mentor in meinem Leben zu haben, der mich erkannt hat, vom ersten Augenblick an. Ich muss mich nicht mehr so unter Stress setzen, ich liefere gute Arbeit ab. Gerade heute von einem Projekt dickes Lob bekommen. Ich kann alles ganz langsam angehen. Es läuft wie von selbst, wenn ich dem Leben vertraue.

    Das ist so schwer, und aber doch eigentlich so einfach. Die eigenen Zweifel, die mir im Weg stehen. Erkennen. Annehmen. Weitergehen.

    Dieses Wissen in den Alltag integrieren. Puh. Eine Riesen-Lernaufgabe.

    Ich freue mich, am Leben zu sein. Ist schon schön.

    Gute Nacht... und ab morgen bin ich in der Heimat, dort, wo es noch Natur pur in rauen Mengen gibt Eltern, Hochzeit von Ex-Kollegin, Wiedersehen von sehr guter, "alter" Freundin... Es wird spannend
    „Hoffnung ist die Fähigkeit, die Musik der Zukunft zu hören.
    Glaube ist der Mut, in der Gegenwart danach zu tanzen.“


    (Peter Kuznic, kroatischer Theologe)

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    AW: Bewusst und achtsam durch den Alltag


    @fly: mir blieb fast der Mund heute morgen beim ersten Lesen offen stehen Selbst beim zweiten Lesen bin ich noch bass erstaunt Welch tolle Erkenntnis, die einem Befreiungsschlag gleichkommt. JA, JA, JA! Dann noch Deine Signatur- ja: es braucht Mut! Aber es lohnt sich! Danke für Deine Offenheit! Irgendwie hatte ich auch eher das Gefühl, dass die Schreibpause eher was mit Dir persönlich zu tun hatte...
    Dir viel Spass in der alten Heimat!
    @Herbstblatt: Dir eine schöne Zeit mit Männer und Uraltwohnmobil (auf das es nicht zusammenbricht ). Hmh, beim Lesen Deiner Zeilen schwankte ich zwischen Schmunzeln und Mitgefühl. Schmunzeln wegen Deines Humors und Deiner Äußerung, wie Du den Cellisten in Zukunft vorstellen wirst Aber andererseits dann die Schilderung, wie nah er und Dein Vater sich gekommen sind. Deine Eifersucht, Dein Leid. Wir sind alle so geprägt von der Vergangenheit. Von Verletzungen. Vom Leid.
    Aber auch Du schreibst, was Du an ihm magst. Du genießt ihn (den Cellisten). Den Moment. Das ist sehr viel. Und Du hast trotz aller Belastungen geschafft, Deine Jungs groß zuziehen. Ich habe sehr großen Respekt vor dem, was Du geschafft hast. Das, was Fly zu ihren Ängsten und den Umgang geschrieben hat, mag Dir da vielleicht auch noch behilflich sein.
    Ich habe meinen lieben Mann ja auch immer als Prüfer, als Lehrer empfunden. Danach meine Kinder. Die mich zu mir selbst geführt haben Das war und ist viel Arbeit, aber mit dem Ergebnis, MIR näher gekommen zu sein
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    AW: Bewusst und achtsam durch den Alltag

    Hallo Mädels,

    der Kleene schläft, der Große spielt und Steffken chillt

    Wir mussten dieses WE den Keller um- und aufräumen, da dieser ab morgen mit Wänden bestückt wird, um ein zusätzliches Gästezimmer zu kreieren. Die SchwieMu kommt im Juli für einen Monat und ein Gästezimmer haben wir nicht. Ich hoffe, dass es nicht allzuviel Dreck macht. Dann kommt noch ne Markise und wir sind fast durch mit den "Baustellen". Hier im Viertel wird es immer wohnlicher, da nun alle in ihren Häusern drin sind
    Trampolin ist auch da und wird gut behüpft- auçh von den Großen .
    Kennt das jmd. von Euch: seitdem ich drei Mal w/ Magen-Darm-Symptomatiken zur Akupunktur war, hatte ich fast keinen Bauch mehr . Und dann schnell war er wieder da (so ein Blähbauch à la 6. Monat ) ich glaube, es ist ne Glutenunverträglichkeit oder Laktose. Ich lass nun peu-a-peu die Sachen weg, um dem auf die Spur zu kommen. Aber das bedeutet echt viel Verzicht . Ich hab das schon mal im Rahmen einer ayurved. Kur gemacht- das war aber härter, weil ich auch noch auf Zucker verzichtet hatte. Macht ne zusätzliche Entsäuerung Sinn?
    Ist aber mal wieder lustig, was ich so als "normal" hinnehme und erst durch einen neuen Zustand erkenne und bewusst wahrnehme...
    Thich Nhat Than hat für die kommende Woche wieder etwas zum bewussten Atem geschrieben. Man kann es an sich nicht oft genug hören, aber ich würde gerne eine Übung vorstellen, die sich Übung in liebevoller Güte nennt.
    Ich wünsche allen einen schönen Restsonntag!
    Kommt gut in die neue Woche!
    ----- Das Herz gleicht einem Garten. Es kann Mitgefühl oder Angst, Groll oder Liebe wachsen lassen. Was für Keimlinge willst Du darin anpflanzen? ------- (Jack Kornfield)

  8. Inaktiver User

    AW: Bewusst und achtsam durch den Alltag

    Moin steffken und alle
    Blähbauch kenn ich auch gut. Vermute, dass er bei mir mit Zucker zusammenhängt. Ich kann mich zu erzicht noch nicht durchringen und über Entsäuerung weiß ich auch nur Rudimentäres.

    Ich arbeite wieder - seit Mitte April. Vermutlich bis Mittwoch noch mit einer halben Stelle und dann mit 75%. Ich war ja auch lange Jahre Feiberuflerin und bin nicht gerade die Akquisequeen. Damit bin ich in einer Anstellung besser aufgehoben. Noch dazu, wo meine Belastungsstörung deutlicher wird. Vor den 29 Stunden graut mir jetzt schon wieder, aber finanziell sind sie nötig.

    Übung in liebevoller Güte hört sich wunderbar und zieeeemlich schwierig an.

    Grüße an euch alle und eine friedliche und fröhliche Woche
    Keela

  9. Inaktiver User

    AW: Bewusst und achtsam durch den Alltag

    Liebe happy_fly,


    das klingt sehr schön, was Du gerade geschrieben hast - und zukunftsträchtig! Es ist bestimmt schön, einen vertrauensvollen Freund und Mentor zu haben. Ich selbst habe sehr viel Glück mit Freundinnen.

    Ich habe während des Studiums und während meiner ersten Berufjahren in sehr schönen sozialen (berufliche Inhalte sowieso) Arbeitsbedingungen gelebt und das sehe ich für mich als eine immerwährende Quelle wie eine Vision, dass ich es wiederfinden werde - nicht 1 : 1 unbedingt.

    Liebe steffken70,

    meine Kinder haben mich auch viel gelehrt - seit ich sie geboren habe und aufwachsen sehen, bin ich zu der Überzeugung gekommen, dass der Mensch an sich gut ist - und ist er dies nicht, ist er es aus verzweiflung.

    Mit Verdauungsproblemen habe ich keine Erfahrung. Ich kann alles essen und tue dies auch (außer Flecke - bähhhh, aber heutzutage sind sie Gsd eh' aus der Mode). Deswegen kann ich nichts dazu schreiben. Ich bekomme nur, wenn mich die Existenzangst packt, schlimme Rückenverspannungen und da hilft mir Gymnastik, falls überhaupt.

    Das Wochenende mit Wohnmobil, viermonatigem Langzeitpartner , seinem 17jährigem Sohn - und seinen 26jährigen habe ich selbst noch dazu überzeugt mitzukommen, haben wir sehr bunt und froh erlebt, einschließlich zweier Wanderungen, teils im Regen, und Halma und Rommé und teils heftigen Diskussionen und frohen Gesprächen alle miteinander. Also sehr schön insgesamt. Wir haben uns alle besser kennengelernt. Und mein Freund war geduldiger Engel mit uns allen.

    Da die erste Migräne meines Lebens nach dem Streit nachts kürzlich in meiner Wohnung und hoffentlich die letzte nun vorbei ging (ich war mehr als einen Tag lang völlig aus dem Rennen des Lebens gerissen), bin ich hoffnungs- und zweifelfroh zu meinem Freund gefahren - und habe mich bei ihm bedankt, dass er mich ermutigt hat, meine eigene Kommunikation, kommunikation an sich und mein Leben zu überdenken, was ich völlig zu ernst gesagt habe.

    Eigenartigerweise konnte ich mich viel leichter und freier verhalten als vorher - was ich allerdings vorher nicht wusste.

    Er bekam einen sorgenvollen Blick, als ich ihm von meinen Kommunikationsphantasien in der landesministerpräsidentlichen Residenz erzählte - und beschwor mich, ihm nur nicht damit zu schaden. Ich habe ihm angeboten, das dann abzumildern, indem ich im Nachsatz erkläre, dass der Sex vielleicht mit ihm nicht gut im allgemeinen Sinne sei, davon habe ich zu wenig Erfahrung, für mich sei er jedenfalls schön und für ihn offensichtlich auch.

    Als ich dann mit ihm in der Badewanne lag und mir einfiel, wie es einem meiner ehemaligen Ehemänner oft Wonnen bereitet hatte, wenn ich ihn in der Wanne mit meinen Händen und Mund befriedigte ... und er dann Augen über Kreuz bekam und selig schnurrte - fiel mein Freund ein wenig vom Glauben an die freie Kommunikation zunutzen der Persönlichkeit ab - jedenfalls was meine freie Kommunikationsfreiheit betraf. Er wurde blass und verbat sich sich solche Erzählungen, weil er dies nicht hören wolle und es ihn abtörne. Ich jedoch berief mich auf sein Manifest über die notwendige Freiheit der Kommunikation zur Unverbildung der Persönlichkeit und dass dies dann ebenso für mich gelten müsse und erzählte ihm, wie ich einmal während einer hemmungslosen Gartenparty zu Walpurgisnacht bei einem meiner ehemaligen Kommilitonen (wir waren alle noch ziemlich jung ...), von dem ich mal vorher schwanger war und der mich in der stetigen Hoffnung, es könnte wieder etwas mit uns beiden entstehen, eingeladen hatte, in dessen Küche mit einem anderen auf dem Fußboden schlief, während einer der Gäste (ein Jazzgeiger) auf das Satteldach des Hauses geklettert war und ein Geigensolokonzert gab - von den zornigen Nachbarn und den durch letztere herbeigerufenen Polizisten begleitet, was den Gastgeber nicht erfreute, als er dazukam - das in der Küche, meine ich.
    Und wie dann der WalpurgisnachtmitmiraufdemKüchenbodenschläfer mir mal eine ganze Zeit später eher humorvoll erzählte, wie er einige Zeit später nachts liebeshungrig in meine Wohnung gekommen war (die Tür hatte eine Klinke und gab nach, als er ohne zu klingeln draufdrückte) und ich mit einem wieder anderen im Liebesrausch hinter dem Sofa in meinem Atelier war - und er sich damals tränenden Herzen davonschlich ...

    Ich hätte noch weitererzählt, aber mein Freund wurde etwas zornig ... wenn er auch in gewisser Hinsicht einsah, dass ich ebenfalls ein Recht auf freie Kommunikation haben mag. So richtig wie ich sah er den Unterschied nicht ...

    So verlief das erweiterte Wochenende mit ganz neuen Kommunikationen von mir aus - ich mich immer wieder auf mein Recht auf freie Kommunikation berufend und dabei froh und munter erzählend ...

    Ich habe dann auch noch einen kleinen Streit mit seinem 26jährigen gehabt und, als dieser zornig ein Problem zwischen uns ankündigte, mich fröhlich auf mein Recht auf Meinungs- und Kommunikationsfreiheit berufen - und dass mir sein Vater versichert habe, wie wichtig das sei und ich ihm dankbar wäre ... sein Vater wurde wieder blass daneben ...

    Als ich mich heute morgen vor dem Wegfahren bei ihm bedankte - besonders, wie viel ich über freie Kommunikation von ihm gelernt habe und dass ich mich nun viel besser fühle und das stimmt!! - rief er leicht verzweifelt lachend: "Die Geister, die ich rief, die werd' ich nun nicht los!"

    Zumal ich ihm versichert habe, dass ich ihn abgöttisch anbete, innig liebe, verehre etc., aber bevor ich nicht einen Anruf mit dem Versprechen von ihm bekomme, dass er meine Privatsphäre in dem von mir gewünschten Maße achtet, kann ich ihn leider nicht in meine Wohnung einladen. Und dass dies aus meinem freien Recht auf Meinung und Kommunikation ganz leicht ableitbar sei ... und wichtig für meine Persönlichkeit

    Was ihm allerdings wenig auszumachen scheint - er kennt micht gut, der Schurke!! Im Gegenteil, er kuckte ganz zufrieden wie ein Kater in der Sonne ...

    Er hat mir zum Muttertag meine Lieblingspralinen geschenkt - weil ich zu seinem 17-jährigen wie eine Mutter sei und auch gut zu dem 26-jährigen (die richtige Mutter der beiden und seine Partnerin ist vor ca. 2 Jahren gestorben).

    Liebe Keela,

    ge, das Freiberuflerdasein ist schon sehr schön - am besten ist es jedoch, wenn man die Freiheit hat, auch mal angestellt zu sein, wenn ersteres nicht so läuft. Ich denke, mit beiden Erfahrungen zusammen kann man beruflich viel anfangen!

    Liebe Grüße und einen bewussten und achtsamen Alltag - und jetzt lese ich erstmal eine Weile wieder mit!
    Geändert von Inaktiver User (13.05.2013 um 16:31 Uhr)

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    AW: Bewusst und achtsam durch den Alltag

    Männo, schon wieder so spät...
    @Keela: oh je, auf Zucker verzichten, war in der ayurved. Kur das Schwierigste Ich war heute im Reformhaus und hab mir ein paar glutenfreie Sachen gekauft. Der Inhaber hat mir den Darmfloraaufbau empfohlen; zudem viel Gemüse und Obst essen!
    Wie äußert sich denn eine, Deine Belastungsstörung? Dann ist der langsame und stetige Wiedereinstieg doch ganz gut oder? Ich freue mich für Dich! Kannst Du Dich eigentlich selbst behandeln (Du gibst doch Reiki oder?!).
    @Herbstblatt: so rote Bäckchen hab ich beim Lesen bekommen angesichts Deines Walpurgisnachtritts . Du bringst es unverblümt auf den Punkt Aber, dass Dein Langzeitpartner seine Probleme mit den Schilderungen hatte, kann ich verstehen. Meinem Männe durfte ich nix aus meinem Ex-Sexleben erzählen. Dann eben nicht .
    Das Wohnmobil-WE liest sich in jedem Fall schön!
    @Lorelei: wo steckst Du?
    Jetzt schreibe ich im nächsten Post noch schnell die Übung...
    ----- Das Herz gleicht einem Garten. Es kann Mitgefühl oder Angst, Groll oder Liebe wachsen lassen. Was für Keimlinge willst Du darin anpflanzen? ------- (Jack Kornfield)

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