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    AW: Bewusst und achtsam durch den Alltag

    Zitat Zitat von LaRimbecca Beitrag anzeigen
    und morgen starte ich nach dem Frühstück Richtung Kloster. Ich freue mich auf ein paar ruhige und freie Tage zum Kopf-frei-schütteln nach den letzten anstrengenden Monaten.
    Hoffentlich läuft dort alles auf dem richtigen Niveau und keiner stört beim Nichtwellnessen.



  2. Inaktiver User

    AW: Bewusst und achtsam durch den Alltag

    @LaRimbecca, ich wünsche dir eine schöne Zeit im Kloster! Bin sehr gespannt, wie es dir dort gefällt. Meiner Tochter und mir
    würde das auch sehr gefallen, mal ein paar Tage in der Stille!

    Seit Freitag fahre ich wieder mit dem Fahrrad zur Arbeit. Das ist echt wieder anstrengend. Der Körper merkt sofort, wenn man
    3 Monate mit dem Bus gefahren ist Aber ich empfinde es als meine kleine Freiheit, es ist einfach herrlich und bis jetzt war das Wetter gut, zwar kalt morgens, aber kein Regen!

    LG von der miss

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    AW: Bewusst und achtsam durch den Alltag

    Zitat Zitat von Malina70 Beitrag anzeigen
    Das ist genau der Punkt, warum ich, auch wenn es jetzt manch einen überrascht, überhaupt kein Freund vom positiven Denken bin, ohne damit jetzt eine bestimmte Richtung zu meinen. Es führt sehr schnell auf der einen Seite zu einem Machbarkeitswahn, von wegen, wenn ich nur positiv denke, werde ich genau das bekommen, was ich will. Und wenn ich es nicht bekomme, dann habe ich noch nicht positiv genug gedacht. Und schwupst wird jemandem, dem es, aus welchem Grund auch immer, nicht gut geht, unterstellt, er wäre halt nicht positiv genug.

    Ganz im Ernst, es sterben positive Menschen an Krebs, und negative überleben ihn. Der Grund, warum ich so vergleichsweise emotional stabil bin, ist weniger, dass ich positiv denke, sondern dass ich einen negativen wie positiven Ausgang gleichermaßen annehmen kann. DAS ist mir wichtig. Ich denke nicht, ich werde sicher geheilt und alles wird gut, sondern ich denke, vielleicht werde ich geheilt, vielleicht muss ich sterben. Aber beides werde ich annehmen können.

    Zu meinem Glauben gehört, die negativen Dinge wie Leid und auch Schuld nicht auszublenden, sondern zu integrieren. Ich glaube nicht, dass meine Krankheit auf jeden FAll gut ausgeht, aber ich glaube, dass sie einen Sinn hat, egal wie sie ausgeht. Ich schwelge nicht immer in Todesphantasien, aber ich habe durchaus bestimmte Aspekte, die mit meinem möglichen Tod zusammenhängen, schon bedacht und auch besprochen. Ich geh nicht davon aus, dass ich heute oder nächste Woche sterbe, vermutlich nicht mal in diesem Jahr. Aber weiter in die Zukunft würde ich jetzt nicht schauen wollen. Alles andere bleibt abzuwarten.

    Ich höre oft, Du bist so positiv, Du wirst bestimmt wieder gesund. Aber ich bin überhaupt nicht positiv, ich konfrontiere nur nicht jeden gleich mit der ganz realen Möglichkeit, dass das hier auch anders ausgehen kann, weil die meisten damit nicht gut umgehen können.

    Und damit will ich niemandem sein positives Denken madig machen, es ist halt nur nicht mein Weg.
    Genau so.

    Meine Nichte war ein so positiver Mensch. Und musste mit 31 sich doch der Krankheit beugen. Wobei sie dann als die Ärzte keine Möglichkeit mehr sahen, losgelassen hat und sehr schnell gestorben ist.

    Und nicht nur sie.

    In der "Psychologie heute" war auch eine Notiz, dass das positive Denken allein weniger Auswirkungen hat als angenommen. Wobei negatives Denken und sich immer runter ziehen sicher keine guten Auswirkungen hat.

    Bitte entschuldigt, wenn ich Gedanken wiedergebe, die Ihr schon geäußert habt. Hab noch nicht alles nachgelesen.

    Gestern war ich auf einer Hospiz-Trauerfeier.

    Das Motto "Spuren im Sand verwehen, Spuren im Herzen bleiben" hat mir viel gegeben. Weil ich genau dieser Meinung bin. Wir leben weiter im Herzen der Menschen, denen wir etwas bedeutet haben.

  4. Inaktiver User

    AW: Bewusst und achtsam durch den Alltag

    Ja, wir leben weiter in den Herzen der Menschen und wir bleiben auch auf der Erde! Alles was vergeht, eingeht, stirbt ist vielleicht nicht mehr sichtbar, bleibt aber auf unserer Erde!

    Manchmal sehe ich in Menschen, die ich garnicht kenne, die mir einfach so begegnen, Gesten von Verstorbenen oder große Ähnlichkeiten!

    Wie ist eine Hospiztrauerfeier, eher schön oder eher traurig? Ich war vor kurzem auf einer Trauerfeier an einem Annonymen Grab. Wir waren nur 3 Personen, trotzdem war es ein schönes Abschiednehmen von einer alten Dame!


    LG von der miss

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    AW: Bewusst und achtsam durch den Alltag

    Zitat Zitat von angie2 Beitrag anzeigen
    Das Motto "Spuren im Sand verwehen, Spuren im Herzen bleiben" hat mir viel gegeben.

    Ein schönes Motto. Und absolut wahr.
    .

    Segne die Gegenwart

    Vertraue Deinem Selbst

    Erwarte das Beste


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    AW: Bewusst und achtsam durch den Alltag

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Wie ist eine Hospiztrauerfeier, eher schön oder eher traurig? Ich war vor kurzem auf einer Trauerfeier an einem Annonymen Grab. Wir waren nur 3 Personen, trotzdem war es ein schönes Abschiednehmen von einer alten Dame!
    Hmm... schön, würdig, traurig hab ich es empfunden.

    Es ist eine Trauerfeier für die Angehörigen der Menschen, die im letzten halben Jahr vom Hospizverein betreut wurden. Neben den individuellen Trauerfeiern.

    Fand in einem großen Pfarrsaal statt. Ohne direkten konfessionellen Bezug. Der Saal war brechend voll.

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    AW: Bewusst und achtsam durch den Alltag

    ... I'm happy...!!

    Stoße manchmal aber auch an innere Grenzen, oder auch "Schmerzpunkte".

    Im Großen und Ganzen bekommen wir beide das bisher aber echt gut geregelt, inklusive zwei kleiner Auseinandersetzungen. Nix Wildes, ich musste nur mal etwas ansprechen, was er gut fand. Und ich auch, da ich früher viel zu spät für meine Bedürfnisse eingestanden habe. Eine gute Lernerfahrung.

    Ab morgen bin ich 2,5 Wochen alleine - was ich sicher gut überstehen werde. Wir haben uns jeden Tag gesehen, nicht 24 Stunden am Tag, aber viel. Zeit für mich wird mir gut tun. Auch wenn ich ihn vermissen werde...


    Liebe LaRimbecca, ich hoffe, Du hast eine schöne, ruhige, erholsame und seelenerfrischende Zeit im Kloster!!!

    Liebe Malina, wie geht es Dir??

    Steffken??

    Sesam: Schade!

    @Jolanda: Die Haken-Sucherei hat sich gegeben. Manchmal atme ich bewusst ein und aus, versuche mich innerlich zu entspannen und das, was gerade passiert, einfach anzunehmen. Hilft ja nix, im Gestern und Morgen zu leben, wenn mein Leben jetzt passiert. Ich erinnere mich dann immer wieder selbst an meinen Fasten-Vorsatz: "Sieben Wochen ohne Angst"

    @Nastjenka: Die Erfahrung, die ich gerade mit "ihm" mache, ist so neu, schön und berührend. Wenn meine Tränen kommen wollen, lass ich sie einfach

    Ich wünsche Euch einen schönen Sonntag!!

    Werde nachher die letzten Stunden mit ihm genießen...

    fly
    „Hoffnung ist die Fähigkeit, die Musik der Zukunft zu hören.
    Glaube ist der Mut, in der Gegenwart danach zu tanzen.“


    (Peter Kuznic, kroatischer Theologe)

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    AW: Bewusst und achtsam durch den Alltag

    Zitat Zitat von kubus Beitrag anzeigen
    Hoffentlich läuft dort alles auf dem richtigen Niveau und keiner stört beim Nichtwellnessen.


    zurück. Danke, es war bestens.

    happy_fly, vielleicht kannst Du die Zeit auch für Dich nutzen? Ich wünsche es Dir sehr.Du klingst gut.
    Mache das sichtbar, was ohne dich vielleicht nie gesehen werden würde.

    - Robert Bresson -

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    AW: Bewusst und achtsam durch den Alltag

    Zitat Zitat von LaRimbecca Beitrag anzeigen
    happy_fly, vielleicht kannst Du die Zeit auch für Dich nutzen? Ich wünsche es Dir sehr.Du klingst gut.
    Werde ich Die Woche wartet einiges an Arbeit auf mich - und meine freie Zeit werde ich zum Sacken-Lassen nutzen. Waren jetzt doch vier sehr intensive Wochen. Wo die Reise hingeht, ist aber überhaupt noch nicht absehbar. Ein paar Fragen habe ich im Kopf, die werden sich sicherlich mit der Zeit klären, denke ich. Auch wenn ich "happy" bin, hatte ich die letzten Tage doch auch eine leichte Anspannung in mir. Ist alles so neu, frisch und zerbrechlich und wir sind zwei Individuen, die erst noch rausfinden müssen, ob es für "mehr" reicht.

    Und, wie waren die Tage nun im Kloster? Bist Du jetzt schon wieder arbeiten? Falls ja, viel Spaß - und dass die neue Stelle Dir weiterhin so gut gefällt!

    Schönen Tag Euch allen, hier ist pures Winterwonderland mit 35 bis 40 Zentimeter Schnee. Werde da nachher mal tapfer durchstapfen.

    fly
    „Hoffnung ist die Fähigkeit, die Musik der Zukunft zu hören.
    Glaube ist der Mut, in der Gegenwart danach zu tanzen.“


    (Peter Kuznic, kroatischer Theologe)

  10. Inaktiver User

    AW: Bewusst und achtsam durch den Alltag

    Zitat Zitat von LaRimbecca Beitrag anzeigen
    Ich äußere hier einfach meine Meinung. Und bin erstaunt, dass es als abwertend empfunden wird, wenn ich sie äußere und sie auch mal kritische Anteile enthält. Ich muss nicht alles toll finden, es reicht, wenn ich andere Menschen mit anderen Auffassungen toleriere. Aber wenn ich an deren Auffassung etwas kritisch finde, möchte ich das auch äußern können.
    So sehe ich das auch. Malina und andere haben einfach ihre MEINUNG zu solchen Meditationswochen wieder gegeben, und so etwas sollte man als erwachsener Mensch aushalten können - meine ich .
    GERADE, wenn man voll und ganz dahinter steht.

    Ich finde es schade, das es gerade unter Frauen ungern gesehen wird, wenn auch mal vom Mainstream "Wir haben uns alle doll lieb und sind sooo harmonisch miteinander" abgewichen wird, und versucht wird, Dinge kontrovers zu diskutieren.

    Weiterbringen kann einen nur Auseinandersetzung .... In der Meditation und ähnlichen Wegen die Auseinandersetzung mit eigenen Brüchen und Widersprüchen. In der Diskussion mit anderen die mit anderen Einstellungen, die uns ermöglicht, unsere eigenen kritisch zu hinterfragen. Was allerdings Interesse daran voraus setzt.

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