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    AW: Bewusst und achtsam durch den Alltag

    Woche 20
    Gott ist frei von allen Ideen- besonders von unseren Ideen ueber Gott. Das bedeutet jedoch nicht, dass wir keinen Zugang zu Gott haben. Wir haben vierundzwanzig Stunden am Tag Zugang zu Gott. Gott ist vierundzwanzig Stunden täglich für uns verfügbar.
    Die Frage ist: Sind wir verfügbar für Gott?


    Guten Abend Ihr Lieben,
    muss grad noch nen Berg Wäsche wegbuegeln und hoffe, heute Abend noch zum Schreiben zu kommen.
    LG
    Steffken
    ----- Das Herz gleicht einem Garten. Es kann Mitgefühl oder Angst, Groll oder Liebe wachsen lassen. Was für Keimlinge willst Du darin anpflanzen? ------- (Jack Kornfield)

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    AW: Bewusst und achtsam durch den Alltag

    Zitat Zitat von steffken1970 Beitrag anzeigen
    Wir haben vierundzwanzig Stunden am Tag Zugang zu Gott. Gott ist vierundzwanzig Stunden täglich für uns verfügbar.
    Die Frage ist: Sind wir verfügbar für Gott? [/COLOR][/COLOR]
    muss grad noch nen Berg Wäsche wegbuegeln
    Steffken
    Da musste ich wirklich liebe Steffken.

    Habe mir aber dann überlegt:
    Ja, klar, warum nicht?
    Meditation ist wunderbar, aber das ganz alltägliche Dasein birgt ebenso ungeahnte Möglichkeiten.

    flying is the art of falling to the ground without touching

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    AW: Bewusst und achtsam durch den Alltag

    Butterblume!

    Na, ich bin ja jeden Sonntag neugierig auf die neuen Worte. Und ja- manchmal denke ich nur so: haeh? Aber auch die Worte über die Meditation haben im Laufe der Woche einen Sinn für mich bekommen (war wieder beim Shiatsu) und auch Yutidas Ausfuehrung dazu waren sehr schoen.

    Heute habe ich einen Fall wieder erlebt, der wäre eigentlich im Fassungslos-Forum zu posten. Wir wollen unsere ETW verkaufen und ich habe gestern für heute um 18.30 Uhr einen Besichtigungstermin gemacht. Wir sind extra früh von unseren Freunden weggefahren. Es war sehr schön dort. Um 19 Uhr war klar: der kommt nicht! So habe ich ihm per SMS mein Feedback dazu gegeben. Ich finde es nicht gut, wenn Verabredungen nicht abgesagt werden. Wir hätten auf ihn gewartet. Er hat angerufen und sich entschuldigt (dabei ne ganz doofe Ausrede). Ja, ich mag eigentlich nicht bewerten, was andere tun. Mich macht's aber wütend. Ich würde gerne diese Wut loslassen. Nur wie? Das war nicht der erste Fall mit dem Nicht-Absagen und während dieser Verkaufsphase habe ich angesichts manchem Verhalten echt den Kopf schütteln muessen.
    Wo könnte mein Eigenanteil liegen? Wie kann ich solchen Menschen noch gelassener begegnen?
    Habt Ihr nen Tipp?
    ----- Das Herz gleicht einem Garten. Es kann Mitgefühl oder Angst, Groll oder Liebe wachsen lassen. Was für Keimlinge willst Du darin anpflanzen? ------- (Jack Kornfield)

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    AW: Bewusst und achtsam durch den Alltag

    Hallo Steffken,

    warum willst Du denn gelassener reagieren? Erst mal ist doch Dein Ärger berechtigt, es ist nicht in Ordnung, zu einer Verabredung nicht zu kommen ohne Bescheid zu sagen. Zumal ihr noch das schöne Treffen mit Freunden deswegen abgekürzt habt, um zuverlässig und pünktlich zu sein.

    Ich bin selbst noch mittendrin in dieser Erkenntnis, aber: Ich denke, am besten kann man loslassen, wenn man auch die negativen Gefühle anerkennt. Sie "wegzudrücken" oder "wegrationalisieren", das klappt (bei mir) nicht. Letztlich zeigen auch negative Gefühle etwas auf: Da stimmt etwas nicht, da beachtet jemand meine Grenzen nicht, da ist jemand respektlos o.a.. Wichtige Hinweise, die man wahrnehmen sollte. Ich mache die Erfahrung, dass, wenn ich sie zulasse und ihnen auf den Grund gehe, sie schneller wieder "gehen". Und ich kann dann in aller Ruhe umsetzen, was ich mir aufgrund ihrer "Botschaft" + dem Verstand für eine (Re-)Aktion überlege.

    Es gehört doch zum Menschsein dazu, dass es auch negative Emotionen gibt. Die positiven wollen wir ja auch nicht weg haben.
    Mache das sichtbar, was ohne dich vielleicht nie gesehen werden würde.

    - Robert Bresson -

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    AW: Bewusst und achtsam durch den Alltag

    @LaRimbecca: ich bin da voll bei Dir. Habe ich ja genauso letztens mit der Aggression erlebt. Vielleicht erläutere ich das mal mehr:
    dieser Typus Mensch ist mir also in einer Häufigkeit begegnet, die mich zu der folgenden Frage führt: ist dieser Typus ein Stellvertreter der Respektlosen, die in der Masse immer mehr zunehmen? Sehe oft und öfter wie Menschen mit der Umwelt umgehen z.B. ihren Dreck einfach fallen lassen, OBWOHL der Mülleimer 2 m weiter steht. Da gruselts mich einfach: was erwartet uns denn in ein paar Jahren? Reicht das, wenn wenige achtsam mit Mitmenschen und Umwelt und etc. umgehen?
    ----- Das Herz gleicht einem Garten. Es kann Mitgefühl oder Angst, Groll oder Liebe wachsen lassen. Was für Keimlinge willst Du darin anpflanzen? ------- (Jack Kornfield)

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    AW: Bewusst und achtsam durch den Alltag

    Hallo steffken,

    erstmal danke für das Zitat. Hat bei mir diesmal voll ins Schwarze getroffen. Das ist ein Thema, was mich gerade ziemlich umtreibt.

    Was Dein Thema angeht, denke ich auch, dass Ärger erst mal berechtigt ist. Ich glaube vor allem, dass ein gewisser Trend zur Unverbindlichkeit immer mehr um sich greift. Da macht man halt einen Termin, aber, Gott, wenn man nicht kann, dann kann man eben nicht. Dass der andere dafür womöglich seine Pläne ändern musste, kommt einem gar nicht erst in den Sinn (oder ist einem egal?).

    Immerhin kannst Du ja auch froh sein, dass diese Leute ihre Unzuverlässigkeit schon zu so einem frühen Zeitpunkt zeigen. Noch schlimmer fände ich es, mit solchen Leuten dann tatsächlich einen Wohnungsverkauf abwickeln zu müssen. Wer weiß, wie nachlässig die dann auch in finanziellen Angelegenheiten sind.

    Ich glaube daraus lernen kann man erstens, keinen Kopfstand mehr, um Termine möglich zu machen, sondern selbst die Zeiträume bestimmen, die einem genehm sind. Wenn die Wohnung begehrt ist, bist Du ja in einer komfortablen Situation, was das angeht. Manchmal nimmt man sich selbst auch einfach nicht wichtig genug und meint, man müsse es vor allem den anderen recht machen.

    Zweitens sieh die postiven Dinge an solchen Situationen. Da hat sich eben jemand schnell als Käufer disqualifiziert, besser als noch mehr Zeit mit ihm zu verschwenden.

    Und ich glaube, es macht immer Sinn, an den eigenen Maßstäben nicht zu rütteln. Man muss nicht für alles Verständnis haben. Und ich glaube, wenn man die eigenen Maßstäbe klar kommuniziert und sagt, sorry, aber unter diesen Umständen kommen Sie für mich als Käufer nicht mehr in Frage, bewirkt es vielleicht zumindest mittelfristig was. Der andere wird vielleicht denken, was für kleingeistige Idioten, aber beim nächsten Mal vielleicht doch sicherheitshalber mal etwas zuverlässiger sein. Davon hast Du dann nichts mehr, aber es geht ja auch um das Bewusstsein, dass viele kleine Taten was bewirken.

    Morgendliche Grüße,

    Malina
    Du hast mein Klagen in Tanzen verwandelt. (Psalm 30)

  7. Inaktiver User

    AW: Bewusst und achtsam durch den Alltag

    Zitat Zitat von steffken1970 Beitrag anzeigen
    @LaRimbecca: ich bin da voll bei Dir. Habe ich ja genauso letztens mit der Aggression erlebt. Vielleicht erläutere ich das mal mehr:
    dieser Typus Mensch ist mir also in einer Häufigkeit begegnet, die mich zu der folgenden Frage führt: ist dieser Typus ein Stellvertreter der Respektlosen, die in der Masse immer mehr zunehmen? Sehe oft und öfter wie Menschen mit der Umwelt umgehen z.B. ihren Dreck einfach fallen lassen, OBWOHL der Mülleimer 2 m weiter steht. Da gruselts mich einfach: was erwartet uns denn in ein paar Jahren? Reicht das, wenn wenige achtsam mit Mitmenschen und Umwelt und etc. umgehen?
    Das worauf Du Deinen Focus/Wahrnehmung richtest ziehst Du an. Kein Wunder also, dass Dir derlei gehäuft begegnet. Glaubensüberzeugungen werden immer im Außen bestätigt.
    Es geht nicht darum das Du ab jetzt so tust als gäbe es das nicht. Erkenne es wertfrei an als das was es ist und urteile nicht. Menschen die sich Anderen und der Umwelt gegenüber respektlos verhalten, gehen genauso mit sich selbst um und brauchen eher unser Mitgefühl. Und sicher gibt es auch in Dir einen nicht so perfekten Anteil der dessen bedarf. Wenn Du Dich ohnmächtig dem gegenüber was Du im Außen siehst fühlst, dann wisse Du bist es nicht. Sei und bleib im Herzen - das ist Dein Beitrag im Gewebe der Welt - bei dem jeder "Faden" wichtig ist und Auswirkung auf Alles hat.

    Namaste
    Geändert von Inaktiver User (14.05.2012 um 13:44 Uhr)

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    AW: Bewusst und achtsam durch den Alltag

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das worauf Du Deinen Focus/Wahrnehmung richtest ziehst Du an. Kein Wunder also, dass Dir derlei gehäuft begegnet. Glaubensüberzeugungen werden immer im Außen bestätigt.
    Es geht nicht darum das Du ab jetzt so tust als gäbe es das nicht. Erkenne es wertfrei an als das was es ist und urteile nicht. Menschen die sich Anderen und der Umwelt gegenüber respektlos verhalten, gehen genauso mit sich selbst um und brauchen eher unser Mitgefühl. Und sicher gibt es auch in Dir einen nicht so perfekten Anteil der dessen bedarf. Wenn Du Dich ohnmächtig dem gegenüber was Du im Außen siehst fühlst, dann wisse Du bist es nicht. Sei und bleib im Herzen - das ist Dein Beitrag im Gewebe der Welt - bei dem jeder "Faden" wichtig ist und Auswirkung auf Alles hat.

    Namaste
    Liebe Sesam,

    genau auf Deine Aussage habe ich gewartet
    Jaaaa, genau so habe ich sie auch erwartet. Aber diese Erkenntnis für mich anzunehmen und WERTFREI anzunehmen nervt mich dabei halt noch. Das bedeutet echt Arbeit fuer mich. Dies ist ja meine Art zu denken... Und ja- es ist Bewertung. Meine Shiatsu-Praktikerin sagte mir ja bereits, dass ich stellenweise zu inflexibel bin. Nur: es nervt einfach auch kolossal
    Wie hast Du es geschafft? Lassen Dich solche Dinge mehr kalt als frueher oder hast Du noch Deine eigenen Baustellen?
    Ich merke, dass mich das sehr beruehrt....
    Im Moment laesst sich ein Felsblock nach dem nächsten vor mir nieder...GsD habe ich liebe Menschen, die mir erkennen helfen!
    Danke!!!!!
    ----- Das Herz gleicht einem Garten. Es kann Mitgefühl oder Angst, Groll oder Liebe wachsen lassen. Was für Keimlinge willst Du darin anpflanzen? ------- (Jack Kornfield)

  9. Inaktiver User

    AW: Bewusst und achtsam durch den Alltag

    Hallo Steffken,

    wieso hast Du auf meine Antwort gewartet? Und warum hast Du sie genauso erwartet?
    Kennen wir uns oder wusstest Du in Deinem Inneren bereits wo der Hund begraben liegt?

    Ich weiß es nicht einfach und natürlich habe ich auch genügend eigene Baustellen. Fertisch sind wir ja nie!....Aber schon mal ne Richtung zu haben und zu wissen worauf es ankommt, empfinde ich als hilfreich.
    Sobald Du von Deiner inflexiblen und beurteilenden Haltung genervt bist, beurteilst Du Deine Verurteilung. Da hilft nur Humor! Und - annehmen - alles annehmen! Sag zu Dir (Emotion), ich sehe Dich, nehme Dich ernst, Du darfst da sein, hast Deine Berechtigung. Wenn Du es hinbekommst mitfühlend mit diesem Anteil sein und dann treffe eine andere Wahl.
    Es geht nicht um verdrängen, wegmachen, unterdrücken sondern wie gesagt um annehmen. Annehmen verändert bereits.

    Du kannst es auch damit versuchen indem Du Dir bewusst machst das der Andere Dich immer spiegelt. Es geht bei Allem immer nur um Dich. In jeder Schwierigkeit die Du Dir präsentierst liegt die Chance Dich selbst zu erkennen, zu lernen.
    Segne die Gegenwart.
    Geändert von Inaktiver User (14.05.2012 um 16:29 Uhr)

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    AW: Bewusst und achtsam durch den Alltag

    @Sesam: wer weiß, ob wir uns kennen?! Wie bei dem Thema Aggression wird sich wie von Zauberhand auch diese Thematik in Luft auflösen. Und Wunder über Wunder werden sich neue Brocken in mein Leben schmeißen . Ja vielleicht kann mir mein Humor da ab und an behilflich sein. Also dass mit der Inflexibilitaet ist scheinbar nun ein Thema- und ja, ich werde es annehmen. Im Grunde meines Herzens wusste ich, dass diese Menschen mal wieder MICH spiegeln . Und dann die große Preisfrage: gehe ich also wirklich so respektlos mit MIR um? Und @LaRimbecca hat es ja oben auch schon so schön geschrieben: auch das Negative gehoert zu mir! ANNAHME ist also für mich wichtig!
    Ich übe. Und ich kann ja auch üben, indem ich Gott ab und an um Hilfe bitte... Der ist ja 24 Stunden verfügbar
    ----- Das Herz gleicht einem Garten. Es kann Mitgefühl oder Angst, Groll oder Liebe wachsen lassen. Was für Keimlinge willst Du darin anpflanzen? ------- (Jack Kornfield)

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