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  1. gesperrt

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    AW: "Gut" und "schlecht"

    @wildwusel
    Danke, jetzt hab ich Dich besser verstanden

    @ Was-immer-es-gibt
    Auch Dir danke für deinen Eintrag und das mit Ausschweifen kenn ich schon
    Mir hat mal jemand gesagt, dass "gute" Taten wesentlich mehr zählen als "böse" Taten, aber ich denke das wiegt sich irgendwie doch etwas auf oder?
    Du schreibst, gute Menschen sind für Dich solche, die ehrlich sind. Aber liegt es nicht auch in der Natur des Menschen manchmal auch zu lügen, zum eigenen Vorteil, sind das dann per se böse Menschen?
    Oder ein Mensch macht mal ne schlimme Sache, also jetzt vll. nicht Mord oder die ganz krassen Dinger, sondern verletzt, belügt, betrügt, schadet einem anderen Menschen auch vielleicht aus nicht allzu edlen Motiven, ist dieser dann ewig dazu verdammt ein böser Mensch zu sein? Obwohl er auch schon gute Dinge getan hat? Weißt Du auf was ich hinaus möchte?

    Grüße
    Billa

  2. Inaktiver User

    AW: "Gut" und "schlecht"

    .
    Geändert von Inaktiver User (06.04.2012 um 02:29 Uhr)

  3. Inaktiver User

    AW: "Gut" und "schlecht"

    .
    Geändert von Inaktiver User (06.04.2012 um 02:29 Uhr)

  4. Moderation

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    AW: "Gut" und "schlecht"

    Zitat Zitat von billabilla Beitrag anzeigen
    Mir hat mal jemand gesagt, dass "gute" Taten wesentlich mehr zählen als "böse" Taten, aber ich denke das wiegt sich irgendwie doch etwas auf oder?
    Wer zählt denn da? Davon hängt es wahrscheinlich ab.

    Zitat Zitat von billabilla Beitrag anzeigen
    Du schreibst, gute Menschen sind für Dich solche, die ehrlich sind. Aber liegt es nicht auch in der Natur des Menschen manchmal auch zu lügen, zum eigenen Vorteil, sind das dann per se böse Menschen?
    Ehrlich heißt nicht, immer die Wahrheit zu sagen. Da gibt's die Scheinheiligen, die sich darauf rausreden, sie seien ja nur ehrlich, während sie erschlichene Wahrheiten als Gift und als Keule verwenden. Andererseits, wenn dich der Axtmörder aus dem klassischen philosophischen Problem fragt, wohin sein beabsichtigtest Opfer gelaufen ist, sagst du ehrlich "da ist er lang", sagst du ehrlich "das geht sie so überhaupt nichts an, suchen Sie ihn gefälligst selber", lügst du "da ist er lang" oder lügst du "wer, was? Ich hab nichts mitgekriegt".

    Zitat Zitat von billabilla Beitrag anzeigen
    ist dieser dann ewig dazu verdammt ein böser Mensch zu sein? Obwohl er auch schon gute Dinge getan hat? Weißt Du auf was ich hinaus möchte?
    Das ist ein Problem (und nicht das letzte oder größte) mit dem Essentialismus im Umgang mit Menschen. Mit sowas bringt man sich m.E. in Teufels Küche. Und über kurz oder lang meist auch andere.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  5. Moderation

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    AW: "Gut" und "schlecht"

    @wintergold:
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  6. gesperrt

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    AW: "Gut" und "schlecht"

    @wintergold
    Warum mich das so beschäftigt? Ja gute Frage.
    Also ich lese hier schon etwas länger im Forum mit, wirklich auch queerbeet alle Themen, aber ich lese halt oft, gerade im Treue/Trennungsforum die Stränge und merke wie die User oft sehr hart mit den TE ins Gericht gehen.
    Klar, viele verhalten oder haben sich falsch verhalten. Waren böse, gemein, ungerecht, unehrlich, aber wenn ich dann oft die Kritik lese kommt es für mich immer so an als würden sie den Menschen kritisieren, also nach dem Motto: das ist schäbig, schäm Dich, so etwas egotistisches und mieses usw... und dann frage ich mich, also wenn mir jemand so etwas schreiben würde (wobei mich das jetzt nicht betrifft) ich wäre glaube ich echt am Boden und würde anfangen an mir als Mensch zu zweifeln.

    Aber das mit deiner Aufteilung in Handlungsweisen und der Mensch selber finde ich gut, vielleicht sollte ich mich eher daran orientieren.

    Genauso was mich gerade erschreckt. Also ein Arbeitskollege von mir hat eine Tochter (22 Jahre) alt, die jetzt knapp 5 oder 6 Jahre mit ihrem Freund zusammen war. Jetzt hat sie sich getrennt und lebt sich gerade ziemlich aus. Er hat mir das die Tage mal so erzählt und dass er sie jeden Tag "an den Hals hinschlagen könnte" usw... und als ich dann noch fragte, ob sie dann schon einen Anderen hätte oder so was wars ganz aus, also nach dem Motto, das wäre ja das Allerletzte und da würde sie ja fast verstoßen. Ich bin echt geschockt?

    Bin nur ich da so tolerant? Oder doch so "unmoralisch", dass ich das jetzt nicht so schlimm finde, sondern eher sprachlos, dass der eigene Vater einem da so wenig Halt und Unterstützung geben kann?
    Sorry, jetzt bin ich auch etwas abgeschweift

  7. User Info Menu

    AW: "Gut" und "schlecht"

    Ich kenne eine Frau, die bei klarem (sehr scharfem) Verstand ihre Befriedigung immer wieder daraus zieht, durch äußerst geschicktes Vermischen von Wahrheit und Lüge bei intakten Partnerschaften Misstrauen zu säen. Sie hat keineswegs Interesse an den jeweiligen Männern, sie hat einfach nur Vergnügen am Zerstören und an Unglück.
    Das finde ich böse.

  8. gesperrt

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    AW: "Gut" und "schlecht"

    Zitat Zitat von bertrande Beitrag anzeigen
    Ich kenne eine Frau, die bei klarem (sehr scharfem) Verstand ihre Befriedigung immer wieder daraus zieht, durch äußerst geschicktes Vermischen von Wahrheit und Lüge bei intakten Partnerschaften Misstrauen zu säen. Sie hat keineswegs Interesse an den jeweiligen Männern, sie hat einfach nur Vergnügen am Zerstören und an Unglück.
    Das finde ich böse.

    Bertrande, versteh ich das richtig, dass sie einfach "Lust" hat andere bestehende Beziehungen kaputt zu machen oder da einzudringen? Wegen dem Ego oder was? Sind das Freunde/Bekannte von ihr oder ist das beliebig? Das macht mich auch fassungslos...

  9. Inaktiver User

    AW: "Gut" und "schlecht"

    Zitat Zitat von billabilla Beitrag anzeigen
    @wildwusel
    Danke, jetzt hab ich Dich besser verstanden

    @ Was-immer-es-gibt
    Auch Dir danke für deinen Eintrag und das mit Ausschweifen kenn ich schon
    Mir hat mal jemand gesagt, dass "gute" Taten wesentlich mehr zählen als "böse" Taten, aber ich denke das wiegt sich irgendwie doch etwas auf oder?
    Du schreibst, gute Menschen sind für Dich solche, die ehrlich sind. Aber liegt es nicht auch in der Natur des Menschen manchmal auch zu lügen, zum eigenen Vorteil, sind das dann per se böse Menschen?
    Oder ein Mensch macht mal ne schlimme Sache, also jetzt vll. nicht Mord oder die ganz krassen Dinger, sondern verletzt, belügt, betrügt, schadet einem anderen Menschen auch vielleicht aus nicht allzu edlen Motiven, ist dieser dann ewig dazu verdammt ein böser Mensch zu sein? Obwohl er auch schon gute Dinge getan hat? Weißt Du auf was ich hinaus möchte?

    Grüße
    Billa
    ach Mensch, du bist süß.
    Meinste, zum Schluß wird abgerechnet?

    Ich halte mich für einen ziemlich feigen Menschen. Heißt, es fällt mir schwer mich klar zu positionieren.
    Und meine "Lügen" stürzen auch nicht andere Menschen total ins Unglück.

    Ich hätte ein Leben lang so weiter leben können.

    Es sind aber so kleine Weggabelungen im Leben, glaube ich, da stellt man bedeutend die Weichen.
    Mein Harmoniebedürfnis ist auch überdurchschnittlich ausgeprägt. Jedermanns Darling ist irgendwann niemandes Darling.

    Ich glaub, man muss eben an sich arbeiten. Beim Körper sehen wir das ja auch ein, aber der Geist darf rumschwirren oder wie?

    Es dauert lange ehe man vom Verlegenheitslügner zum wahrhaftigeren Menschen mutiert.
    Und man muss auch manche Nachteile in kauf nehmen.
    Auf die Dauer wird die Ausstrahlung aber eine andere.

  10. Inaktiver User

    AW: "Gut" und "schlecht"

    Zitat Zitat von bertrande Beitrag anzeigen
    Ich kenne eine Frau, die bei klarem (sehr scharfem) Verstand ihre Befriedigung immer wieder daraus zieht, durch äußerst geschicktes Vermischen von Wahrheit und Lüge bei intakten Partnerschaften Misstrauen zu säen. Sie hat keineswegs Interesse an den jeweiligen Männern, sie hat einfach nur Vergnügen am Zerstören und an Unglück.
    Das finde ich böse.
    Bist du dir sicher?
    Mir fällt es schwer so was Perfides zu glauben.
    Nicht, weil ich dir nicht glaube sondern weil es so übel und zerstörerisch ist.

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