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    AW: Welche Rolle spielt der Beruf für die Beziehungsfähigkeit

    Für mich sind alle diese Fragestellungen zu kurz gedacht. Sind es nicht die Summe vieler Dinge die uns beziehungsfähig machen?

    1. Wir wachsen in einer bestimmten Umgebung auf, lernen von den Erwachsenen in unserem Umfeld, haben erste Lieben, machen Erfahrungen, haben Berufe, Hobbys, Bekanntenkreise, Freunde. Wir haben einen Charakter und ein Gegenüber. Das Schicksal, Glück und/oder der Zufall spielen in eine Beziehung hinein. Es gibt so unendlich viele Variablen, dass niemand genau sagen kann was uns beziehungsfähig macht. Einige Menschen versprechen zwar die Lösung und verkaufen teuer ein Buch das letztendlich doch wieder nicht Alles berücksichtigt hat, aber wirklich fundiertes Wissen hat keiner ...

    ... und das ist auch gut so. Jeder Mensch ist anders, jede Beziehung ist anders, jedes Zusammenspiel von Partner ist anders.

    Einfach eine individuelle Sache.

    2. Was definiert denn die Beziehungsfähigkeit einer Person? Etwa die Länge einer Beziehung die der Mensch geführt hat? *Achtung, Provokationsmodus ON* Ist der Mann, der seit 20 Jahren seine Ehefrau schlägt beziehungsfähiger, als der Mann der nach 1 Jahr Ehe seine Frau an Krebs verloren hat?

    Nein, es läßt sich nicht immer alles in eine enge Masche stricken.
    "Bei unvorhergesehenen Ereignissen muss man sich den Gegebenheiten anpassen."
    Loriot


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    AW: Welche Rolle spielt der Beruf für die Beziehungsfähigkeit

    Beziehungsfähigkeit hängt von so vielen Faktoren ab. Menschen, die eine lange Ehe/Beziehung führen oder geführt haben sind tatsächlich nicht unbedingt kompetenter diesbezüglich. Es gibt Menschen, die das tatsächlich glauben, da eine langjährige Beziehung zu haben immer noch das Ideal in unserer Gesellschaft darstellt.

    Eine Bekannte von mir führte 15 jahre Ehekrieg, danach 5 Jahre Rosenkrieg und ist tatsächlich davon überzeugt, dass es sie auszeichnet beziehungsfähig zu sein, da sie ja lange mit einem Mann zusammen war und natürlich nur der böse Mann daran Schuld war, das alles so verlief.

    Mir fällt auf, das manchmal Leute nach längerem Singleleben endlich jemanden finden mit dem sie eine Beziehung eingehen und dann recht arrogant werden, nach dem Motto, jetzt habe ich es geschafft.

    Was ich wiederum glaube ist, dass der Beruf, den wir ausüben uns prägt und sich entsprechend auf unsere Beziehungen auswirkt. Es macht eine Unterschied, ob man eher im Team arbeitet oder als Einzelgänger tätig ist.
    Insgesamt sind ja die Möglichkeiten wie man eine Beziehung leben kann recht groß. Und all diese Varianten sagen doch nichts über die Beziehungsfähigkeit aus sondern über Wahlmöglichkeiten und den Chancen sich das so zu gestalten wie es individuell für den Einzelnen möglich ist.

    Meine Eltern hatten eine schreckliche Beziehung, sie stritten sich nur, trennten sich nie. Jetzt im Alter geht es etwas besser zwischen beiden. Meine Mutter hält sich für sehr beziehungsfähig nur weil sie sich nie scheiden ließ....ich habe da so meine Zweifel an ihrer Einschätzung....sie ist sehr stolz darauf.

  3. Inaktiver User

    AW: Welche Rolle spielt der Beruf für die Beziehungsfähigkeit

    Ich glaube, daß außer bei katholischen Pfarrern die Art des Berufes keinen generellen Bezug zur Beziehungsfähigkeit hat. Die Nummer ist einfach zu flach gestrickt für etwas so komplexes wie die menschliche Psyche.

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    AW: Welche Rolle spielt der Beruf für die Beziehungsfähigkeit

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich glaube, daß außer bei katholischen Pfarrern die Art des Berufes keinen generellen Bezug zur Beziehungsfähigkeit hat. Die Nummer ist einfach zu flach gestrickt für etwas so komplexes wie die menschliche Psyche.
    Endlich mal ein wahres Wort hier!


    (Mir hat ja keiner geglaubt ... )

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    AW: Welche Rolle spielt der Beruf für die Beziehungsfähigkeit

    Zitat Zitat von Jil_Maj Beitrag anzeigen
    (Mir hat ja keiner geglaubt ... )
    "Bei unvorhergesehenen Ereignissen muss man sich den Gegebenheiten anpassen."
    Loriot


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    AW: Welche Rolle spielt der Beruf für die Beziehungsfähigkeit

    Zitat Zitat von Luczia Beitrag anzeigen

  7. Inaktiver User

    AW: Welche Rolle spielt der Beruf für die Beziehungsfähigkeit

    Zitat Zitat von Beebles91 Beitrag anzeigen

    Also frage ich mich, ob diese zahlenorientierten Typen sich eher auf die typische Rollenverteilung in Beziehungen einlassen können. Also das klar ist, wer was macht. Er hämmert im Haus, sie macht's schön (nicht schon wieder schlagen ).
    ... und du meinst, diese Art von Beziehungen ist am dauerhaftesten???
    Vielleicht ist das dann ja so eine Art "Vernunftehe"?
    Außerdem dachte ich immer, die meisten Frauen wünschen sich eine gleichberechtigte Beziehung? Typische Rollenverteilung?
    Und vielleicht lassen sich Beamte ja auch überhaupt nicht scheiden, die kennen sich ja mit auf Lebenszeit aus?
    Ist die Scheidungsquote dort niedriger als in der Gesamtbevölkerung?

    Noch mal mein persönlicher Beitrag: mein (Noch)mann, auch Diplom-Ingenieur, und ich haben zwar auch eine sehr langjährige Beziehung geschafft, aber dann hat er trotz naturwissenschaftlichem Schwerpunkt den Ausstieg gemacht...

    Vielleicht drehen deine naturwissenschaftlichen Bekannten es ja auch um "Wieso hat er eigentlich immer so verschiedene tolle Frauen, während ich hier immer noch mit Else sitze?"

    LG
    Birke

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