Da möchte ich doch mal "nachhaken"-
Schlecht von sich reden- ist ja relativ.
Wenn ich eine schlechte Meinung von mir selber habe- dann sollte ich sowas nicht äussern, denn es macht angreifbar und der Gegenüber wird durchaus spüren, daß ich schwach bin und es schlimmstenfalls benutzen um sich selber zu erhöhen.
Anders- sehe ich das aber auch wiederum gegenüber sehr nahen vertrauten Personen oder Partner-- wenn ich mich da nicht offen äussern kann- kann ich dort nicht richtig sein!
Schlecht über sich reden- kann auch so ausgelegt werden, wenn man zB über seine "Unzulänglichkeiten" spricht.
Und sowas- finde ich selber aber gut und richtig (findet man aber tatsächlich gar nicht soo oft).
Tatsächlich- sind mir aber immer die Menschen sehr sympathisch, die zB auch mal was falsch machen und das auch sagen können.
Das sind die Menschen, die dann locker zu der Unfähigkeit stehen können, daß sie zB nie mit Gelantine backen können- die sich bestimmte Sachen einfach nie merken können- die ihre Kinder vielleicht auch mal total nervig finden- die eben nicht immer perfekt sind.
Für mich ist sowas nur entlastend-- denn es wird viel zuviel nach aussen dargestellt, daß die anderen ja immer "so toll und so perfekt" sind und deshalb fühlen sich auch viele Menschen unfähig-- sie wissen mit ihren Unzulänglichkeiten gar nicht wohin, denn zu den anderen kann das ja nicht passen!
kenzia
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Ergebnis 11 bis 20 von 42
Thema: Von Anderen abhängig?
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07.03.2012, 15:51Inaktiver User
AW: Von Anderen abhängig?
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07.03.2012, 16:07Inaktiver User
AW: Von Anderen abhängig?
Du nimmst DICH nicht ernst!
Du nimmst DICH nicht ernst!
Was aufgrund Deines Verhaltens leider dazu führt, daß Du im Leben sehr sehr viel öfter verletzt, genervt oder enttäuscht sein wirst als wenn Du DEINEN Weg gehen würdest!
Du bist an nix "Schuld"!!!!!.....was soll dieses Wort??
Du bist aber eines- nämlich für Dich selber verantwortlich-- daß es Dir gut geht!!(sofern Du das möchtest
)
Meine Erfahrung ist daß die Menschen, die sagen was sie wollen/ was sie können/ was sie möchten......wesentlich mehr Beachtung- Achtung und Respekt bekommen als die ganzen Ja- Sager.
Ein Mensch, der sagt was er möchte ist verständlich- klar....und einfacher einzuordnen.
Vielleicht ist er nicht immer so ganz einfach- aber man schadet niemandem, wenn man mal "nein" sagt oder irgendwas nicht möchte.
Probier doch genau das mal aus!
Glaubst Du im ernst, daß Du weniger gemocht wirst, wenn Du mal ne Absage erteilst?
Du wirst keinem zu nah treten, denn Du hast doch generell Feingefühl, da Du selber empfindlich bist. Vertrau doch Dir darin und Du wirst doch nun auch nicht von heute auf morgen total anders werden!
Und dann- frag Dich doch mal wieviele von den Menschen für Dich wirklich wichtig sind??
Wer wird bei DIr sein, wenn es Dir echt schlecht geht??
Wer wird Dir zuhören? Und wer kennt Dich denn überhaupt wirklich und richtig??
Solltest Du jemals in eine schwierige Lebenssituation kommen- wirst Du schnell merken, wie viele Menschen ihren Weg gehen und Du alleine stehen bleibst.
Deshalb kann man zu jedem freundlich sein-- aber man muss auch nicht jeden Affentanz mitmachen
kenzia
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08.03.2012, 10:05
AW: Von Anderen abhängig?
Danke Dir Kenzia für deinen ausführlichen Beitrag, er hat mich auch sehr stark zum Nachdenken gebracht!
Und mir lässt das Thema keine Ruhe. Hab ich für mich was entschieden, also ja man muss sich auch wichtig/wichtiger nehmen und schauen, dass es einem gut geht, kommt dann wieder so ein leises Stimmchen, das mir folgendes flüstert:
Manuela, wenn Du jetzt DEINEN Weg gehst und das machst, was Du möchtest und Dich glücklich macht, aber wenn sich dann wichtige und wertvolle Menschen abwenden, kann ich dann das Glück oder meinen Weg genießen und bin ich dann nicht wieder unglücklich?
Versteht ihr was ich sagen will?
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08.03.2012, 10:44
AW: Von Anderen abhängig?
Hallo Manuela!
Ich hab dir mal was reinkopiert, was dir helfen könnte.
Da geht es zwar ums nein sagen, es lässt sich aber gut auf dein Problem übertragen.
Vermutlich, weil beides aus der gleichen Ecke kommt.
Hat es Vorteile, nicht Nein sagen zu können?
Diese Frage können wir eindeutig bejahen.
Wenn wir nicht Nein sagen können,dann sind die anderen schuld, wenn wir unser Leben nicht so gestalten können, wie wir es möchten. Wir brauchen keine Verantwortung für uns zu tragen.
dann werden wir eher gemocht.
dann sehen andere uns als stille, zurückhaltende Menschen an.
dann haben wir das Gefühl, Märtyrer zu sein (Wenn wir uns nicht so verhalten würden, ginge es der ganzen Menschheit schlecht).
dann können wir uns selbst als guten, selbstlosen Menschen bezeichnen.
dann können wir anderen ein schlechtes Gewissen machen, wieviel wir schon für sie getan haben.
dann gehen wir Konflikten aus dem Weg.
dann vermeiden wir Schuldgefühle, die wir bekämen, wenn wir uns durchsetzen würden.
Bevor Sie lernen, selbstbewusst zu denken und zu handeln, gilt es also zunächst erst einmal abzuwägen, ob Sie es auch wirklich wollen. Sind Sie bereit, auf die Vorteile zu verzichten, die Ihnen das Ja-Sagen bringt?
Es wird nicht leicht werden, die Vorteile aufzugeben, doch es lohnt sich. Es ist immer besser, Wahlmöglichkeiten zu haben, ob Sie Nein sagen oder nicht. Bisher hatten Sie in bestimmten Situationen nur die eine Verhaltensmöglichkeit - nämlich Ihren Wunsch nicht zum Ausdruck zu bringen. Es geht weder darum, immer Nein sagen zu müssen, noch darum, sich durch das Nein-Sagen dann automatisch durchsetzen zu können.
Wie Sie es sich erleichtern, Nein zu sagen
Tipps, um sein Selbstbewusstsein zu stärken
Nein-Sagen beginnt - wie jede Veränderung - in unserem Kopf. Bevor wir in einer Situation tatsächlich Nein sagen können, müssen wir uns innerlich die Erlaubnis geben. Wir müssen uns sowohl die negativen Einstellungen anschauen, die uns davon abhalten, Nein zu sagen, als auch die Argumente, die wir uns geben, um nicht Nein zu sagen.
Ich habe Ihnen im Folgenden sowohl die blockierenden Gedanken als auch die hilfreichen neuen Einstellungen aufgelistet. Suchen Sie sich Ihre persönlichen blockierenden Gedanken heraus und setzen Sie, wann immer Sie sich bei diesem Gedanken ertappen, die hilfreiche Alternative dagegen.
Blockierender Gedanke:
Wenn ich Nein sage, dann wird mich der andere ablehnen (und mir ist seine Sympathie so wichtig).
Hilfreicher Gedanke:
Ich weiß nicht, ob er mich ablehnen wird. Wenn er mich nur mag zu dem Preis, dass ich immer nur das tue, was in seinen Kram passt, dann ist mir der Preis auf Dauer zu hoch. Ich kann es ertragen, wenn er mich ablehnen sollte.
Blockierender Gedanke:
Wenn ich Nein sage, dann bin ich schuld, dass der andere enttäuscht, verärgert oder verletzt ist.
Hilfreicher Gedanke:
Ich weiß nicht, ob der andere enttäuscht, verletzt oder verärgert reagieren wird. Er könnte meine Argumente auch einsehen oder akzeptieren. Wenn er aber negative Gefühle verspüren sollte, dann ist er für diese verantwortlich. Ich sage lediglich meine Meinung. Wie er damit umgeht, ist seine Sache. Ich habe das gleiche Recht wie er, Wünsche zu äußern.
Blockierender Gedanke:
Wenn ich Nein sage, dann bin ich herzlos und egoistisch (und das möchte ich nicht sein).
Hilfreicher Gedanke:
Indem ich einmal meinen Wunsch äußere, werde ich nicht zu einem egoistischen Menschen. Der andere ist dann genauso egoistisch, denn er äußert seinen Wunsch ebenfalls.
Blockierender Gedanke:
Wenn ich Nein sage, dann wird der andere mich beschuldigen oder aggressiv reagieren, und ich kann mich nicht wehren.
Hilfreicher Gedanke:
Ich weiß nicht, wie der andere reagieren wird. Ich kann mich lediglich darum bemühen, meinen Wunsch ruhig zu äußern. Ich kann das Gespräch abbrechen, wenn er unsachlich oder heftig wird.
Blockierender Gedanke:
Wenn ich Nein sage, dann verliere ich die Stelle, meinen Partner, meine Freundin usw.
Hilfreicher Gedanke:
Ich kann nicht hellsehen, was passieren wird. Wahrscheinlich übertreibe ich ein wenig. So leicht verliert man seinen Partner oder seine Stelle nicht.
Blockierender Gedanke:
Wenn ich nicht Nein sage, dann sehen andere mich als stillen, zurückhaltenden Menschen an.
Hilfreicher Gedanke:
Ich weiß es nicht. Vielleicht denken sie auch, mit der/dem kann man es machen. Von der guten Meinung anderer habe ich langfristig ziemlich wenig. Ich werde nur ausgenützt.The difference between try and triumph is just a little "umph"
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08.03.2012, 13:39
AW: Von Anderen abhängig?
@ Hexl
Auch Dir vielen Dank für den Beitrag, der mein Problem wirklich sehr gut trifft!
Ich werde versuchen, mir die Ratschläge zu Herzen zu nehmen und auch umzusetzen!
Was mir halt auch auffällt, dass ich z. B., wenn ich hier in der Bricom mitlese, egal welche Stränge (also kein bestimmtes Thema) ich eigentlich oft anderer Meinung, als die "Masse" und ich mich dann mit meiner Meinung/Ansicht/Empfinden schlecht fühle und denke, dass ich schuld bin an gewissen Dingen oder ich einfach nicht "ok" bin.
Hat jemand von Euch das Gefühl auch? Nehme ich mir das zu sehr zu Herzen?
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08.03.2012, 13:53
AW: Von Anderen abhängig?
Es ist doch zuersteinmal völlig wertneutral, ob du die Meinung der Masse vertrittst oder nicht.
Ist es immer gut und richtig, die Meinung der Masse zu vertreten?
Ich denke nicht. Mir gedenkt da eine dunkle Zeit in Deutschland...
Nur, weil sehr viele irgendwas sagen, denken, machen oder tun ist es dadurch nicht richtig oder gut.
Es bedeutet nur, dass viele das sagen, denken, machen oder tun.
Nicht mehr und auch nicht weniger.
Da gibts einen tollen Spruch:
Leute, fresst Scheiße, Millionen von Fliegen können sich nicht irren!
An was denkst du denn, dass du schuld bist, wenn du nicht die Meinung der meisten vertrittst?
Und warum sagt das, dass du nicht ok bist?
Je nach dem, was für eine Meinung vertreten wird kann es ja am Ende auch sein, dass du letztlich eine der wenigen warst, die es gleich kapiert und anders gesehen haben.
Was helfen kann, wenn man anderer Meinung ist und einen das verunsichert ist, dass man sich genau klar macht, WARUM man diese Meinung vertritt. Dass man sie begründen kann. Erklären kann. Und somit auch vertreten kann.
Und es ist auch nicht so leicht für andere, einen zu verunsichern, denn diese müssen ja erstmal wiederlegen, dass die Argumente nicht stimmig sind. Da kann man dann aber auch erwarten, dass mehr kommt als "das macht man eben so", "das war schon immer so", "alle machen das so". Das sind keine Argumente.
Damit meine ich ganz logische, erklärbare Gründe. Fakten. Argumente.
Und keine Emotionen (es macht mich wütend, traurig usw., wenn...)
Was soll an einer wie auch immer gearteten Meinung falsch sein, wenn man dafür gute Gründe und Argumente hat?
Röschöööööötsch... NIX!
LG
HexlThe difference between try and triumph is just a little "umph"
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08.03.2012, 14:28Inaktiver User
AW: Von Anderen abhängig?
[QUOTE=manuela33;15859371]Manuela, wenn Du jetzt DEINEN Weg gehst und das machst, was Du möchtest und Dich glücklich macht, aber wenn sich dann wichtige und wertvolle Menschen abwenden, kann ich dann das Glück oder meinen Weg genießen und bin ich dann nicht wieder unglücklich?QUOTE]
STell Dir mal vor Du hast eine Freundin, die Du wirklich magst.
Es war immer so, daß Du was vorschlagen konntest und sie hat immer zugestimmt und nun hast Du einen Kinobesuch vorgeschlagen und Deine Freundin sagt "nein danke".
Wie wird es Dir gehen?
Was wirst Du über diese Freundin denken?
Vor allem- wirst Du Dich deshalb von dieser Freundin abwenden??
Du wirst vielleicht irritiert sein, daß sie absagt- tut sie doch sonst nie!!
Und Du wirst vielleicht auch im ersten Moment sauer sein- daß Du Deinen Willen nicht so einfach durchsetzen konntest, daß es nicht so läuft wie DU es willst-- ABER.....letztlich wirst Du es anerkennen, denn deshalb bleibt es ja derselbe Mensch und Du magst sie nicht weniger.
Verstehst Du??
WIESO sollte Dich ein Mensch ablehnen nur weil Du Dich mal abgrenzt- mal "nein " sagst?
Ein Risiko gehst Du dabei ein-- Du wirst vermutlich schon ein "sieben" auslösen, denn die Menschen denen Du nur recht warst, weil Du immer bei allem ja gesagt hast-- denen Du damit geschmeichelt hast und deren Ego aufpoliert-- solche Menschen werden sich vermutlich abwenden.
Aber KEIN Mensch, dem es um DICH geht-- der DICH mag und DICH schätzt!
Wenn Du ganz vorsichtig sein möchtest-- dann sprich doch genau darüber mit Freunden.
Sage ihnen, daß Du gerne mehr Dich selber sehen möchtest-- und nun versuchen wirst das auch zu ändern.
Gute Freunde werden Dich da auch unterstützen und Du hast damit die Chance Missverständnisse gleich auszuräumen.
Mir kam bei Deinen Zeilen so ein Bild:
Wo ich arbeite gibt es immer wieder Lieferungen.
Pakete in denen bestellte Sachen ankommen.
Nun sind dann viele dieser Sachen stossgefährdet und man findet immer diese Styroporstückchen vor, die das Gut schützen sollen.
Und genau wie solches Styropor-- sind Menschen, die immer nur ja sagen und nur angepasst sind.
Sie werden übersehen, sie dienen nur als Füllmaterial und eines gleicht dem anderen.....-- aber das kleine eckige Päckchen darin-- DAS ist anders, das wird gewollt und das wird auch beachtet.
Gut - ein wenig hinkt der Vergleich aber Du wirst wirklich vielen nur dazu dienen, daß sie sich selber aufwerten können.....aber um Dich gehts dann in Wirklichkeit nie.
kenzia
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08.03.2012, 14:36
AW: Von Anderen abhängig?
Liebe Manuela,
ich weiß, was du meinst, denn so ähnlich war mein Denken und Empfinden auch mal: kein Selbstbewusstsein, viel Unsicherheit, Angst, verlassen zu werden - und wenn mal was schief ging, habe mich selbst so richtig runter gemacht, auch bei Kleinigkeiten.
Zum Einen hat mir eine Gesprächstherapie sehr geholfen. Meine Therapeutin fragte mich zum Beginn JEDER Sitzung als Erstes, wie ICH mich fühle, und in mich hineinzuhorchen und das auszudrücken, fiel mir bis zur letzten Sitzung schwer. Sie schlug mir am Ende vor, ein "Gefühlstagebuch" zu führen, wo ich hineinschreibe, was mich geärgert oder gefreut, eben irgendwie bewegt hat, auch kleine Vorkommnisse. Das alles sollte einfach dabei helfen, dass ich einen Draht zu mir selbst finde und lerne, zu artikulieren, wie es mir geht. Denn wenn man das hinkriegt, kann man auch herausfinden, was man will und was nicht. Und warum.
Zum Anderen kam ich nach einem banalen Ereignis, wo ich beim Küchenaufbau das Plastikrohr vom Abfluss zu sehr gekürzt und mich dann wieder so RICHTIG selbst "rundgeschissen" hatte, plötzlich auf die Idee, was ich wohl meiner besten Freundin in so einer Lage sagen würde. Bestimmt nicht, dass sie aber auch für alles zu blöd und einfach total unfähig ist!!!
Gerade letzteres bewahrt mich seitdem immer wieder davor, mich selbst schlecht zu machen und hilft mir auch bei Unsicherheiten weiter. Es hilft mir, zu mir selbst netter zu sein. :)
Wenn du es versuchen willst: Stell dir vor, deine allerbeste Freundin erzählt dir, dass sie den Job wechseln will, weil sie in ihrem jetzigen nicht mehr glücklich ist, sich weiterentwickeln möchte. Würdest du ihr dann ernsthaft sagen: "Ooooh, mach das bloß nicht, was würden denn dann die Leute wohl sagen ..."? ;)
Oder sie ist nicht mehr glücklich in ihrer Beziehung, fühlt sich unverstanden, vielleicht sind die Gefühle abgekühlt, man lebt nebeneinander her und sie überlegt, ob sie sich trennen soll. Würdest du ihr dann wirklich sagen: "Ooooh nein, lass das lieber, bleib bei ihm, auch wenn es dir nichts mehr gibt und dich die Situation bedrückt, denn stell dir nur vor, wenn dann irgendwer nach der Trennung vielleicht schlecht über dich denken würde!" ;)
Das würdest du ihr ganz bestimmt nicht raten! - Ich finde, die "Beste-Freundin"-Technik funktioniert in fast jeder Lebenslage! :)
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08.03.2012, 14:39Inaktiver User
AW: Von Anderen abhängig?
Sieh es doch mal so:
Du möchtest beliebt sein, ok.
Das ist ja erstmal grundsätzlich kein Fehler.
Dein Denkfehler besteht meiner Meinung nach darin, dass du glaubt nur beliebt zu sein, wenn Du mit dem Mainstream schwimmst, immer schön konform mit dem Rudel.
Ich persönlich finde Leute ohne eigene Meinung relativ langweilig. Mit Menschen die keine eigene Meinung haben oder sich immer der Masse anschliesen, gibt es keinen konstruktiven Austausch, keine Spannung. Insofern bevorzuge ich Leute, die eine Meinung vertreten, auch wenn sie nicht meine ist.
Wenn ich dich recht verstehe hast Du ja eine eigene Meinung, einen eigenen Kopf, ein eigenes Weltbild. Du vertrittst es nur aus Angst nicht.
Ich denke ... sag deine Meinung, vertritt auch ungewöhnliche Ansichten, zeig das Du ein eigenes Profil hast. Vielleicht bist Du dann nicht mehr bei allen beliebt, aber ist das wichtig?
Jemand der dich nur mag, weil Du seine Meinung vertrittst spielt doch eigentlich keine Rolle. Andere schätzen dich dafür u.U. umso mehr. Ich finde darauf kommt es an.
Oder um es plakativer zu machen:
Ich bin wie ich bin, die einen kennen mich, die anderen können mich (geklaut
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08.03.2012, 14:44
AW: Von Anderen abhängig?
Ich bin wie ich bin, die einen kennen mich, die anderen können mich (geklaut
)

Oder, um es in den Worten von Franz-Josef Strauß zu sagen:
Everybodys darling is everybodys depp...The difference between try and triumph is just a little "umph"



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