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  1. User Info Menu

    AW: Ich bin zu viel im Internet - wie einschränken?

    Ich würde mir feste Internetzeiten einrichten. Mo, Mi, Fr von 18-19 Uhr, oder so.

    Ich habe kein Problem damit auch mal ganz ohne Internet zu sein, auch wenn ich manchmal dann an "Freunde in der Bri" denken muss. Aber nicht sooo arg.
    Meine große Maus und mein kleiner Mann. Die wertvollsten Geschenke!

  2. Inaktiver User

    AW: Ich bin zu viel im Internet - wie einschränken?

    Ich würde mir feste Internetzeiten einrichten. Mo, Mi, Fr von 18-19 Uhr, oder so.



    ist das dein ernst?
    1 stunde am tag?
    brauche ich schon allein um meine e-mails zu checken, evtl. zurück zu schreiben und zu lesen was es neues gibt.

  3. User Info Menu

    AW: Ich bin zu viel im Internet - wie einschränken?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Diesen Satz liest man ja immer wieder, und ich frage mich: Sitzt ihr außerhalb des Lebens vor dem Bildschirm und unterhaltet euch mit Personen, die nicht leben?

    Also, ich bin total lebendig, wenn ich mich in Foren mit anderen austausche, und auch sonst sind das alles durchaus reale Inhalte, also "das Leben".

    Das habe ich mich auch immer schon gefragt, warum Foren immer als Scheinwelt bezeichnet werden. Nur, weil man sich nicht sieht?

    Okay, wenn man wirklich parktische Hilfe braucht, dann nützen einem die Bri-Freunde nichts, insofern ist es eine Scheinwelt, aber ansonsten ist der Kontakt genauso real.

    Nocturna, einen Unterschied zum Buch sehe ich schon noch. Im Buch muss man über längere Zeit einen zusammenhängenden Gedankengang verfolgen (egal ob Sachbuch oder Roman), im Netz springen die Gedanken eher hin und her. Beim Bücherlesen taucht man in die Gedankenwelt eines anderen ein bis in die kleinsten "Gehirnwindungen". Trotzdem finde ich Foren nicht schlechter. Man lernt da ja auch die Denke der verschiedenen User mit der Zeit immer besser kennen, und man kann sogar direkt darauf reagieren.

    Okay, die literarische Qualität mag beim Buch besser sein, aber auch das kann man so nicht unbedingt sagen, z.B. Humor ist ja auch eine literarische Qualität und da haben viele User Einiges zu bieten. Und ob ich etwas lustig, schön, berührend finde, hängt ja auch von mir als Leser und meinen Erfahrungen ab, und da ist die Wahrscheinlichkeit, etwas im Internet zu finden, was mich anspricht, einfach durch die Fülle an Beiträgen ziemlich groß.

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    AW: Ich bin zu viel im Internet - wie einschränken?

    Interessantes Thema.

    Die Frage, was zuviel ist, lässt sich nur individuell klären. Die bloße Stundenzahl, von wem auch immer festgelegt, finde ich nicht aussagekräftig. Eher das Gefühl dabei und danach. Jemand schrieb hier von Katerstimmung, dann war es sicher ein ungesundes Maß.

    Das virtuelle Leben empfinde ich auch als leben, natürlich. Wie Tilbage sagt, kommuniziere ich doch mit echten Menschen.
    Ist ein stundenlanges Telefonat mit einer Freundin wertvoller oder lebendiger als der schriftliche Austausch z.B. hier?
    Meine Mam hatte viele Freundinnen, mit denen sie sich Briefe geschrieben hat. Da saß sie mitunter stundenlang da und hat lange, ausführliche Briefe geschrieben. Natürlich auch bekommen und dann lange gelesen. Heute gibts das Netz und alles geht bissel schneller, aber im Grunde ist es doch ähnlich.

    Wenn man selbst das Bedürfnis hat, die Computerzeit einzuschränken, dann vielleicht mit festen Zeitvorgaben? Beim TV ist das einfacher, da kann ich mir vornehmen: "nach dem Film schalte ich aus", beim Internet gibt es ja kein Ende.


  5. Inaktiver User

    AW: Ich bin zu viel im Internet - wie einschränken?

    Zitat Zitat von Ditha Beitrag anzeigen
    Das habe ich mich auch immer schon gefragt, warum Foren immer als Scheinwelt bezeichnet werden. Nur, weil man sich nicht sieht?
    Ja, komisch, oder?
    Wenn man telefoniert oder Briefe schreibt, ist das ja nichts anderes: Man hält Kontakt, aber eben nicht von Angesicht zu Angesicht, sondern über ein Medium.

    Und ob man nun stundenlang ein spannendes Buch liest oder ein fesselndes Spiel spielt - da sehe ich auch keinen Unterschied.

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    AW: Ich bin zu viel im Internet - wie einschränken?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ist das dein ernst?
    Ja, ich komme damit locker aus in der Regel.
    Meine große Maus und mein kleiner Mann. Die wertvollsten Geschenke!

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    AW: Ich bin zu viel im Internet - wie einschränken?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ist das dein ernst?
    1 stunde am tag?
    brauche ich schon allein um meine e-mails zu checken, evtl. zurück zu schreiben und zu lesen was es neues gibt.
    Das ist ja das Schöne:
    Ein Grund zum Einschalten findet sich immer. Mails checken und beispielsweise Onlinebanking sind ja erstmal ernsthaft wichtige Dinge.

    Und danach gönnt man sich noch bissel Spaß.


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    AW: Ich bin zu viel im Internet - wie einschränken?

    Liebes Forum,

    wow, da schaue ich einen Tag mal nicht bei Euch rein und schon ist hier eine ausführliche Diskussion im Gange. Danke für die rege Beteiligung. Es waren ein paar sehr interessante Beiträge dabei und ich werde sicherlich einige Eurer Tipps verinnerlichen. Am besten hat mein persönliches Empfinden Malina auf den Punkt gebracht:

    Zitat Zitat von Malina70 Beitrag anzeigen
    Ja, ich schaff es tatsächlich, z.B. ständig in der bricom zu gucken, ob in bestimmten Foren was Neues geschrieben wurde, in absurd kurzen Abständen. Und in anderen Foren auch. Ich dachte, das wäre nur meine Macke, aber Ethel erwähnte es ja auch. Oder ich guck irgendwelche Seiten zum dreimillionsten Mal an, obwohl ich sie schon lange kenne oder sie gar nicht wirklich interessant sind. Das ist für mich absolut sinnloses Surfen, und das ist mir zeitweise recht häufig passiert. An einer spannenden Diskussion teilzunehmen finde ich hingegen völlig okay. Aber meist passiert die ja nicht in Echtzeit. Sprich, man kann seinen Beitrag schreiben, sich ausloggen und am nächsten Tag nach den Antworten schauen. Außer vielleicht im Fassungslosforum, da hat man u.U. dann 30 Seiten Diskussion verpasst .

    Ich seh dieses sinnlose Surfen jetzt auch nicht als behandlungsbedürftige Sucht, eher als Marotte, die man sich auch wieder abgewöhnen kann, wenn man es wirklich will. Aber man braucht halt einen ausreichend großen Schlüsselreiz, um sich davon zu lösen. Das ist zumindest meine Erfahrung.
    Mir geht es nicht darum, das Internet zu verteufeln - ich finde es ein ganz wunderbares Medium und aus dem Heute nicht mehr wegzudenken. Und auch mal einen Abend oder so davr zu "versumpfen" finde ich vollkommen o.k. Was mich eben am meisten stört, ist dieses etwas rastlose Verhalten, das Malina da beschreibt. Immer wieder (auch mehrmals täglich) die gleichen Seiten anzuschauen, ob sich da was getan hat z.B. Das bringt mir null Mehrwert und ich könnte eben genauso gut einmal abends reinschauen und gut ist es. Das ist es im Wesentlichen, was ich mir abgewöhnen möchte.

    Dein Vorschlag, Malina, ist sehr gut. Da ich eh schon eine zeitlang regelmäßig meditiert habe, werde ich es damit mal wieder versuchen um sozusagen einen Puffer einzubauen, bevor ich ins Netz gehe, wenn ich abends heimkomme. Außerdem werde ich mir einen Wecker stellen, damit ich bewußter meine Internet-Zeiten wahrnehme und auch den Vorschlag mit der Liste, was genau ich surfen will, werde ich aufgreifen.

    Mir ist bei der Diskussion wichtig, daß ich es für mich individuell gesehen als zu viel empfinde und vor allem stört mich das Rastlose dabei. Das hatte ich eben früher nicht. Und das würde ich gerne abstellen und damit das Internet auf ein geringeres Maß zurückfahren.

    Was allerdings mein Internetkonsum z.B. mit meinem Selbstwertgefühl zu tun haben soll, erschließt sich mir nicht so ganz :-).

    Lieben Dank aber auch nochmal für alle Beiträge!
    Ethel
    Geändert von Ethel_Thayer (06.03.2012 um 11:39 Uhr)

  9. User Info Menu

    AW: Ich bin zu viel im Internet - wie einschränken?

    Zitat Zitat von Ditha Beitrag anzeigen
    Nocturna, einen Unterschied zum Buch sehe ich schon noch. Im Buch muss man über längere Zeit einen zusammenhängenden Gedankengang verfolgen (egal ob Sachbuch oder Roman), im Netz springen die Gedanken eher hin und her. Beim Bücherlesen taucht man in die Gedankenwelt eines anderen ein bis in die kleinsten "Gehirnwindungen". Trotzdem finde ich Foren nicht schlechter. Man lernt da ja auch die Denke der verschiedenen User mit der Zeit immer besser kennen, und man kann sogar direkt darauf reagieren.
    Hmm ja, vielleicht muss man zwischen Surfen hier und da, Shoppingseite dort und woanders und Forenlesen unterscheiden.

    Ich bin bekennend oft in der Bricom und ich habe ein relativ gutes Gedächtnis was Geschriebenes angeht. Nicht nur, dass ich viele Threads gleichzeitig verfolgen und mir den Inhalt sogar merken kann, spannende oder informative Threads bleiben mir jahrelang im Gedächtnis hängen. Wie halt bei einem guten Buch auch, das einen fasziniert.

    Buch ist zweifelsohne spannend, derzeit lese ich eine ganze Fantasy Roman-Serie. Aber an der Diskussion teilzunehmen, wie man z.B. verhindern könnte, dass einen Nachbars Hund auf die Terrasse pinkelt, hat so was authentisches, finde ich.
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
    (John D. Rockefeller)

  10. Inaktiver User

    AW: Ich bin zu viel im Internet - wie einschränken?

    Wenn du dich damit unwohl fühlst, musst du es einschränken/lassen, in diesem Falle also Rechner aus oder nach einer gewissen Zeit aus.

    Aber es ist natürlich wie bei jeder Sucht: Du musst dich selbst dazu bringen, es gibt keine Tricks oder Abkürzungen (außer vielleicht, gar nicht erst einen PC in die Wohnung zu stellen).

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