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  1. User Info Menu

    AW: Persönlichkeitsstruktur und Beziehung

    @ Nasstja:

    Klar hat man als erfolgreicher Anwalt mehr Kohle wie ein Produktionsmitarbeiter. Aber doch keine Sicherheit. Wer weiß denn schon, ob man morgen nicht irgendeine berufliche oder private (oder beides) Pleite erlebt? Sicherheit ist ein Wunschkonstrukt. Mehr nicht. Versicherungen wissen das und machen damit ihr Geld.
    Man wandelt nur das, was man annimmt.

    C.G. Jung


    Nein ist ein ganzer Satz.


    Keine Ahnung von wem

  2. Inaktiver User

    AW: Persönlichkeitsstruktur und Beziehung

    Zitat Zitat von beklamo Beitrag anzeigen
    @ Nasstja:

    Klar hat man als erfolgreicher Anwalt mehr Kohle wie ein Produktionsmitarbeiter. Aber doch keine Sicherheit. Wer weiß denn schon, ob man morgen nicht irgendeine berufliche oder private (oder beides) Pleite erlebt? Sicherheit ist ein Wunschkonstrukt. Mehr nicht. Versicherungen wissen das und machen damit ihr Geld.
    Doch natürlich gibt es Unterschiede.
    Niemand ist gefeit vor persönlichen Schiksalsschlägen, aber jemand der verbeamtet ist ist natürlich sicherer als der Leiharbeiter. Zudem kann jemand der gut verdient auch Geld zur Seite legen für schlechte Zeiten.

    Das kann der Leiharbeiter der sich von Job zu Job hangelt nicht.
    Im beruflichen gibt es sehr sehr große Unterschiede von Sicherheit - zum einen sicherlich gefühlt ( was aber auch schon viel wert sein kann) aber auch ganz real, was Arbeitsverhältnisse angeht. Und wer zudem noch Vermögen oder Rücklagen steht noch besser da.

    Also - bei dem einen muss es schon ganz dicke kommen bis er aus dem sozialen Netz fällt, bei dem andern geht es sehr schnell.

  3. Inaktiver User

    AW: Persönlichkeitsstruktur und Beziehung

    Zitat Zitat von MovingAverage Beitrag anzeigen
    Auch zu intensiven Kontakt nicht.

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    AW: Persönlichkeitsstruktur und Beziehung

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Ich (schüchtern, "nerdy" und belesen) habe die Männer, die sich im Laufe von fünf oder zehn Jahren als lieb, gebildet und (irgendwann auch) wohlsituiert herausstellten, vor allem auf Spieletreffen getroffen, und zwar mehr bei neuen Spielen als bei klassichen (Ausnahme: Go) und mehr bei Brett- als bei Kartenspielen. Das waren vor allem Studenten der Naturwissenschaften/Mathematik/Ingenieurswissenschaften, die schon mit zwanzig ihre Wäsche nicht mehr bei Mama waschen ließen, ein gutes Chili kochen konnten, und deren wichtigste Einrichtungsgegenstände Bücher waren.

    ***
    Genau diese finde ich interessant. Die Gespräche haben etwas sehr Spannendes. Da müsste man aber selbst Meister der Brettspiele sein. Bin ich nicht.
    Wo finden solche Spiele denn statt? Hätte noch nie von so etwas gehört.
    Was die SB angeht: Man muß eine Menge Frösche küssen, bis man einen Prinzen findet
    Diese Frösche möchte ich nicht mehr küssen. Dieses Gefühl der Anbiederung, was ich ja nicht tatsächlich betreibe, aber allein das Gefühl, tut mir nicht gut.
    Geändert von MovingAverage (29.02.2012 um 19:59 Uhr)

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    AW: Persönlichkeitsstruktur und Beziehung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    leider hast du die frage (meine ich zumindest) nicht beantwortet:

    wo trifft man dich denn an?
    Hinter meinen Büchern. Hinter welchen ich gerne "hervorzulocken" bin. Aber wie bringt man jemanden dazu einen hervorzulocken.
    und: wie alt bist du?
    Gegen Ende zwanzig.
    @Nasstja:
    Kinderwunsch ist noch nicht sehr ausgeprägt.
    Geändert von MovingAverage (29.02.2012 um 19:59 Uhr)

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    AW: Persönlichkeitsstruktur und Beziehung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich kann das Gefühl, den Wunsch, irgendwo verstehen.
    Darf ich fragen, wie alt Du bist? Und ob Du einen Kinderwunsch hast?
    Hast Du studiert und bist jetzt beim Berufseinstieg? Vermutlich noch ein Fach, dass nicht so viel finanzielle Sicherheit bietet?
    Ja, das trifft die Situation.

    Verstehe ich Dich da richtig? Ich kann schon verstehen, dass man sich auch über einen Partner gesteigerte Sicherheit wünscht. Auch ich fand es eher positiv, wenn ich einen neuen Mann kennen gelernt habe, der ganz gut finanziell situiert ist, als jemand der das nicht ist, sondern vielleicht sogar finanziell auch mal Durststrecken hat etc.
    Aber es ist wirklich etwas schwierig das "vorher" einzukalkulieren ...

    Und auch am Ende weisst Du nie wie es bei dem anderen läuft und auch der kann finanzielle Probleme zu bekommen. Im Idealfall stützen sich beide dann gegenseitig.
    Ich würde mir eher die Sicherheit wünschen, dass er weiß, wos im Leben lang geht. Das weiß ich nicht. Dass mir sein geglückter Berufseinstieg das Gefühl von Sicherheit bietet, dass ich es auch schaffen werde.
    Ich vermute mal, dass Dein Wunsch von Deiner eigenen Unsicherheit was Deine berufliche Zukunft angeht, gesteuert ist.
    Exakt.


    Natürlich kannst Du auch eine klassische Versorgungsehe anstreben - es gibt allerdings auch immer weniger Männer die sich das wünschen. Aber vermutlich gibt es sie noch.
    Die sich eine Frau wünschen, die ihm ein schönes Heim schafft und vielleicht noch ein wenig was dazu verdient und ihm den Rücken freihält.
    Nein, die möchte ich gar nicht.
    Aber du triffst meine Gefühlswelt sehr gut
    Geändert von MovingAverage (29.02.2012 um 19:58 Uhr)

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    AW: Persönlichkeitsstruktur und Beziehung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wollte damit ich ausdrücken, dass ich nicht zu den Frauen gehöre, die sich selbst nicht beschäftigen können. Ich habe eher das Problem der Zeitknappheit, auch weil ich viel Zeit für mich brauche, als das Problem, dass mich ein Partner ständig bespaßen müsste.

  8. Inaktiver User

    AW: Persönlichkeitsstruktur und Beziehung

    Zitat Zitat von MovingAverage Beitrag anzeigen
    Eher Ende, als Mitte zwanzig.


    ich wiederhole: wo trifft man(n) dich?

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    Zitat Zitat von Latona Beitrag anzeigen
    Das kann ich gut nachvollziehen. Das geht mir genauso. Für Frauen wie uns sind die unverbindlichen Annäherungsformen am besten geeignet: Erst mal möglichst unverbindlich vortasten, ob er uns überhaupt bemerkt hat. Dann ein unverfängliches Thema als Einstieg wählen. Nicht gleich flirten, sondern erst mal sachlich bleiben, bis wir merken, ob er überhaupt Interesse am Kontakt hat. Und wenn das der Fall ist, können wir immer noch unseren weiblichen Charme spielen lassen ... Wir bieten uns keinem an, der uns nicht verdient. Interessiert sich einer nicht für uns, verdient er uns nicht. So einfach ist das!

    Der Einstieg über die Sachebene hat einen weiteren Vorteil für Frauen wie uns, denen an einem gebildeten Gesprächspartner gelegen ist: Wir können rausfinden, ob er sich für ähnliche Dinge und auf einem ähnlichen Niveau interessiert. Wir fallen so nicht auf geistige Dünnbrettbohrer rein, die nur gut zu schmeicheln wissen.
    Du triffst das exakt.
    Geändert von MovingAverage (29.02.2012 um 19:58 Uhr)

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    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen


    ich wiederhole: wo trifft man(n) dich?
    Beim Einkaufen von Lebensmitteln.
    Beim Ausleihen von Büchern in der Bibliothek.
    Ansonsten sehr häufig zu Hause.
    Ich möchte auch wieder häufiger zu Konzerten oder in die Oper gehen, soweit es mein Budget zulässt.
    Geändert von MovingAverage (29.02.2012 um 20:09 Uhr)

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