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    AW: Die "ganz großen" Entscheidungen treffen

    Zitat Zitat von Chaoskaiserin Beitrag anzeigen
    Argh, von dieser Zielstrebigkeit würde ich mir gerne eine Scheibe abschneiden :)!

    Ich bin gerade auch noch in der Phase Informationen sammeln, aber das Bauchgefühl ist mir immer etwas unheimlich. Vielleicht sagt der Bauch "Nimm Job X" (als Beispiel), weils beim Vorstellungsgespräch von Job Y geregnet hat und die Bahn Verspätung hatte. Und das wären ja ganz blöde Entscheidungsgründe :)
    Der "Bauch" hat den Vorteil, eine viel breitere Informationsbasis zu haben, nämlich die Gesamtheit dessen, was über die Sinnesorgane an Information in den Körper eingetreten ist. Das bewusste Bewusstsein hingegen hat nur einen winzigen Bruchteil dieser riesigen Informationsmenge zur Verfügung.

    Um beim Bauch sicher zu sein, braucht's einfach Zeit. Wenn man sich mehrmals hintereinander, an verschiedenen Tagen und Tageszeiten, mal satt mal hungrig, mal müde mal hellwach, dieselbe Frage stellt und Bauch antwortet immer dasselbe, so halte ich es für empfehlenswert, darauf zu hören.

    grüsse, barbara

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    AW: Die "ganz großen" Entscheidungen treffen

    Wichtige Entscheidungen treffe ich aus dem Bauch heraus.

    Es ist doch so, viele Fakten wie neue Jobkonditionen, Zukunftsaussichten, Ausbildung dafür ect. scannt man doch schon unbewusst ab... meist weiß man schon was man will (neues Aufgabenfeld, Entwicklungsmöglichkeiten, mehr Gehalt) .. aber das Bauhgefühl sagt einem was wirklich entscheidend ist...


    Únwichtige Entscheidungen zergrüble ich oft.... und wenn ich da mal im Gedankenkarussel drin bin...dreht es sich... und dreht.... und dreht....
    Geändert von _clementine_ (21.02.2012 um 16:54 Uhr)
    Die Bricom bildet mich immer noch - formerly known as marimekko


    _clementine_
    fruchtig süß & kernarm

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    AW: Die "ganz großen" Entscheidungen treffen

    Mir geht es da ganz ähnliches wie vielen hier:
    viele wichtige Entscheidungen im Leben, die ich ganz spontan aus dem Bauch getroffen habe, waren gut und ich würde es immer wieder tun.
    Auf meinen aktuellen Job habe ich mich spontan beworben und habe beim Bewerbungsgespräch sofort zugesagt. In meinem Umfeld wurde der Kopf geschüttelt, wie ich mich innerhalb so kurzer Zeit für etwas völlig neues entscheiden konnte, aber es war gut so.
    Ich denke aber auch, dass das damit zusammenhängt, dass sich gewisse Sehnsüchte schon unterbewusst herausbilden und man dann im passenden Moment einfach weiß, dass es gut ist, ohne auch nur eine Person um Rat gefragt zu haben.

    Bei anderen Dingen habe ich lange abwägen müssen, bin teilweise überredet worden. Mein Ex hat mich z.B. fast ein Jahr lang beredet, mit ihm zusammenzuziehen. Mittlerweile muss ich sagen, dass ich es letztendlich nur getan habe, weil ich ihn zufriedenstellen wollte und es eine der dümmsten Entscheidungen meines Lebens war.

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    AW: Die "ganz großen" Entscheidungen treffen

    Interessant ist, dass für mich die Dinge, die Du aufgezählt hast als "die ganz großen" Entscheidungen, keine ganz großen Entscheidungen sind. Umzug, Jobwechsel, Berufswahl sind alles Dinge, die revidierbar sind. Solche Dinge entscheide ich zuerst mit dem Bauchgefühl, wobei ich aber bis heute keines dieser Dinge je geplant durchgeführt habe, sondern weil es sich ergab, und wenn das Bauchgefühlt "Hurra" schreit, lege ich quasi die Ratio als Schablone darüber und wenn es dann immer noch passt, dann mache ich es. So entscheide ich seit jeher neue Autos, Wohnungen, Jobs etc.
    Die einzige Entscheidung, die ich überhaupt als "ganz große" empfinde, ist ja oder nein zu Kindern, jedoch stand ich nie vor dieser Entscheidung, also weiß ich nicht, ob ich sie genauso hätte lösen können.

  5. Moderation

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    AW: Die "ganz großen" Entscheidungen treffen

    Ich hatte eine solche grosse Entscheidung (Auslandsumzug) und es war hauptsächlich eine Bauchentscheidung.

    Ich hatte mir auch Infos geholt - aber von Aussenstehenden, da ich von Freunden und Familie keine neutralen Meinungen bekommen hätte.
    Ich hab ein paar Dinge mit mir abgeklärt (kann ich mich allein durchbringen, z.B. Oder "habe ich die Möglichkeit, wieder umzudrehen") und dann bin ich nach 1 Jahr Vorbereitung los.

    Der Kopf hätte mir gar nicht so viele Tips geben können, denn manche Dinge können nur durchlebt werden. Alle Szenarien vorab im Kopf genau durchspielen, das geht meiner Meinung nach gar nicht. Viele Dinge, die dann später passiert sind, hätte ich mir gar nicht im Detail so vorstellen können.
    "I don't want to be part of a world where being kind is a weakness" - Keanu Reeves

    Moderatorin in den Reiseforen und bei der Eifersucht, bei den Selbständigen, Arbeiten im Ausland und im Kunstforum.

  6. Moderation

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    AW: Die "ganz großen" Entscheidungen treffen

    Zitat Zitat von Chaoskaiserin Beitrag anzeigen
    Ich bin gerade auch noch in der Phase Informationen sammeln, aber das Bauchgefühl ist mir immer etwas unheimlich. Vielleicht sagt der Bauch "Nimm Job X" (als Beispiel), weils beim Vorstellungsgespräch von Job Y geregnet hat und die Bahn Verspätung hatte. Und das wären ja ganz blöde Entscheidungsgründe :)
    Hm, naja, wäre die "zielführendere" Frage nicht, "was will ich von dem Job", oder mehr "was erwarte ich vom Arbeitsleben?"

    Nachdem ich mir abgeschminkt hatte, Landstreicher oder Weltrevolutionär zu werden, habe ich mir überlegt, ich will einen Job, der zuverlässig die Brötchen auf den Tisch bringt, mir genug Spielraum läßt, um ein Leben außerhalb des Jobs zu haben, und für den ich mich in der Schule nicht unnötig anstrengen muß, und das hat dann halbwegs geklappt.

    Manchmal ist es auch so, daß die Umstände einem irgendwie etwas sagen wollen. Das merkt man dann schon, wenn man eigentlich Job Y wollte, ärgert man sich eckig daß es so doof gelaufen ist, und wenn man eigentlich Job X wollte, denkt man sich, "haben wir ja gesehen, Y bringt mir kein Glück". Das ist wie der Trick, eine Münze zu werfen, und dann aus der spontanen Bauchreaktion auf das Ergebnis herauszulesen, was man eigentlich wollte.

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