Hä?Was Haustiere angeht, frage ich mich schon manchmal, warum man sich überhaupt welche anschafft, nur um sie ein paar Jahre später elend krepieren zu sehen .... und höllisch mitzuleiden und wochenlang traurig zu sein .....
Wie meinen?
Raff ich jetzt nicht.![]()
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17.02.2012, 13:20
AW: Bringt einen jede Krise weiter?
The difference between try and triumph is just a little "umph"
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17.02.2012, 16:51Inaktiver User
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17.02.2012, 18:25
AW: Bringt einen jede Krise weiter?
Ärgere dich nicht, Lorelei

Wir mussten im Oktober unseren heißgeliebten Kater einschläfern, nachdem er schon 2 Jahre an einer Nierenkrankheit liegt. Und Katzen leiden ja oft stumm und man denkt es geht ihm wieder etwas besser/ doch gut... und am Ende ist es doch nichts

Aber die Zeit mit ihnen will man doch auch nicht missen, oder? Die Erinnerung entschädigt mich etwas (naja, und ich gebs zu, der neue kleine Kater, der füllt die Lücke auch etwas, ohne die heißgeliebte Fellpfote zu ersetzen)...
Zum Strangthema: seit letzten Jahr hab ich eine Jobkrise die anhält und eine Beziehungskrise doe soweit wohl überstanden ist. Ehrlich gesagt hätte ich beides nicht gebraucht (und vor allem über einen so langen Zeitraum hin nicht, das ganze Jahr 2011 war praktisch eine einzige Krise, worunter auch Freundschaften litten usw).
Die Beziehungskrise hat uns, glaub ich, stärker wachsen lassen und gezeigt, was man letzlich aneinander hat - zumindest was schönes. Beim Job, naja, da hätte ich vieles nicht gebraucht auch wenn ich daraus gelerent habe (zB. dass man wirklich niemals etwas unterschreiben sollte ohne genauer hinzusehen und bei einem komischen Bauchgefühl und einem schwammigen Vorstellungsgespräch seitens des Arbeitgebers am besten garnicht anfängt).
Richtig gelernt habe ich eigentlich nur: sich Zeit zu geben. Viele Dinge lassen sich nicht nur mit einem "klärendem Gespräch" regeln, man muss sich Zeit geben und Dinge aussitzen. Und das kann dauern... die Hoffnung, dass die nächste Lebensphase besser wird in irgendeiner Hinsicht, die sollte man am besten nicht verlieren...Geändert von _clementine_ (17.02.2012 um 18:58 Uhr) Grund: Strangthema....
Die Bricom bildet mich immer noch
- formerly known as marimekko
_clementine_fruchtig süß & kernarm
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17.02.2012, 18:54
AW: Bringt einem jede Krise weiter?
Stimm zu, spul vor !
Juni alles blüht, schön warm. Hach ist das Leben nicht wundervoll ?
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17.02.2012, 19:09Inaktiver User
AW: Bringt einem jede Krise weiter?
Viele interessante Gedanken hier.

Grundsätzlich gibt es offenbar schon zwei unterschiedliche Herangehensweisen. Es gibt die Menschen, die sich auch in der Krise bewusst sind: Irgendwann geht es mir wieder gut. Und die Menschen, die sich auch in guter Zeit bewusst sind: Irgendwann geht es mir wieder schlecht. Beide haben mit Sicherheit recht.
Mit 20 hatte ich auch mal eine Krise: ein komplett weggebrochener Freundeskreis und etwas, das ich als tiefen Verrat eines guten Freundes ansah. Was ich gelernt habe: Dass das Leben weitergeht und dass man ein paar Jahre später einen neuen Freundeskreis hat. Dass es mir danach (mit einigem Abstand) genausogut und auch noch besser ging als davor.
Und dieses Wissen hat mich in meinem Inneren auch durch meine letzte Krise (ausgelöst durch mehrere Fehlgeburten, Krankheit des Partners und Verlust einer sehr nahe stehenden Person) begleitet.
Grüße, Cariad
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17.02.2012, 19:55Inaktiver User
AW: Bringt einem jede Krise weiter?
Diplomatisch gesehen, kann man es sicher so formulieren.

Man kann aber auch sagen: Es gibt Menschen, die sehen, das Leben einfach so passiert, mit guten und schlechten Zeiten. Mit einigem, wo man Einfluß drauf hat - und vielem, wo das nicht der Fall ist. Mit Dingen aus denen man lernen oder wachsen kann - aber auch vielem, wo das nicht so ist. Was einfach blöd und ungerecht ist. Die diesen Widerspruch aber aushalten.
Und es gibt Menschen, die das nicht tun. Die in jedem Schicksalsschlag einen Wink des Schicksals sehen wollen, einen Richtungswechsel. Um so einen Sinn zu erkennen. Den Widerspruch m.E. nicht aushalten. Was aber für sich gesehen ok ist, jeder muß sein Leben so meistern, wie es ihm gut tut.
Solange das nicht in schlauen Ratschlägen an andere endet, die da z.B. lauten "Dein Krebs kommt nur von Deinen schlechten Gedanken" o.Ä. Hier immer wieder zu beobachten. Sowas ist echt die Pest. Sage ich mal ganz undiplomatisch. ;-)
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17.02.2012, 20:16Inaktiver User
AW: Bringt einem jede Krise weiter?
@Lorelei: Falls du mich mit zweiteren meinst: Ich glaube weder an Schicksal noch an Sinn. Brauch ich nicht, will ich nicht.

Nur daran, dass ich eben nehme, was ich kriegen kann. Ich wäre - hab ich ja schon mal geschrieben - auch lieber ohne meine Krisen ausgekommen. Aber da sie nun mal da waren, mach ich eben das beste daraus.
Grüße, Cariad
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17.02.2012, 22:54
AW: Bringt einen jede Krise weiter?
Es ist halt so, dass jeder Mensch nur seine ganz bestimmten 100%, die seinen Talenten und Neigungen und Motivationen entsprechen, gut ausüben kann. Alles, was ausserhalb dieser Maximalkapazität liegt, führt zu Überforderung, Angst, Zweifeln, Erschöpfung, Kränklichkeit, Kopf- oder Rückenschmerzen, Allergien, Nahrungsmittelunverträglichkeit und bei mir besonders zu Kurzsichtigkeit.
Gerade weil sie absehbar sind, kann man sich gut auf sie vorbereiten, man hat ja viel Zeit. Man kann den Moment der bösen Überraschung sehr gut vermeiden.Absehbare Krisen der nächsten Jahre sind
grüsse, barbara
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17.02.2012, 22:58
AW: Bringt einen jede Krise weiter?
meine Eltern sind inzwischen alte Leute. Ich muss damit rechnen, wenn alles normal läuft, dass ich sie sterben sehen werde. Ist ja klar, sie sind ja auch alt. Vielleicht sind es noch fünf Jahre, pessimistisch geschätzt, vielleicht auch zehn, oder fünfzehn? zwanzig wohl eher nicht mehr.
in dem Bewusstsein ist es jedes Mal ein Geschenk und nicht selbstverständlich, wenn wir uns wiedersehen. Und darüber freuen wir uns.
grüsse, barbara
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18.02.2012, 07:21Inaktiver User


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