hm, hm .... also für meine Strümpfe gibt es eine Schublade und dort kommen sie rein und nirgendwo anders außer in den Wäschkorb. So geht mit all meinen Sachen. Ich habe einen Platz auserkoren und dort kommen sie auch wieder hin.
Was wäre für dich optimal?
Vor einiger Zeit habe ich angefangen zu malen. Am Anfang bekam ich noch alle Sachen irgendwie unter. Es wurden immer mehr Materialien und auch Bilder. So kam ein Schrank dazu, in dem ich alles was mit malen zu tun hat eingeräumt habe, da komm tnichts anderes rein. Wenn der Schrank voller werden sollte, dann räume ich auf und gucke, welche Sachen weg können.
Für alle Sachen gibt einen Platz und da kommen sie auch wieder hin. Wenn ich der Meinung bin, ich müsste umräumen, dann räume ich um und wieder kommen alle Sachen den an Platz, den ich neu bestimmt habe.
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Thema: versinke im Chaos
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03.02.2012, 10:49
AW: versinke im Chaos
Ich bin eine Raupe und du ein Reh. Doch ich werd ein Schmetterling und du wirst Filet.
Die Sache mit dem streiten ist die, wenn man etwas zurückhält, arbeitet es auf lange Sicht gegen euch (Dalai Lama)
Wenn du jemand anderem vergibst, dann tust du dies deinetwegen, nicht weil der andere das verdient. (Doris Wolf, Psychotherapeutin)
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03.02.2012, 11:08Inaktiver User
AW: versinke im Chaos
Mach ich auch so.hm, hm .... also für meine Strümpfe gibt es eine Schublade und dort kommen sie rein und nirgendwo anders außer in den Wäschkorb. So geht mit all meinen Sachen.
Wobei, wie es dann IN diesen Schubladen aussieht, ist eine andere Geschichte. Bei mir lebt sich das Chaos nicht in der Wohnung und auch nicht in den Schränken aus, sondern in den Schubladen und Boxen, die ich in den Schränken habe...
Ich hab so Plastikboxen. Die sind "thematisch" zugeordnet. In eine kommen meine Laufklamotten, in eine andere meine Kurzarm-Funktionsshirts, in eine weitere die Langarm-Dinger, in eine die Socken, in eine die Handschuhe, Mützen etc. Diese Boxen stehen auf den Tablaren in den Schränken und wenn ich was brauche, hol ich die bestreffende Box raus, wühle mich durch den Inhalt und hab das Gesuchte Ruckzuck in der Hand - obwohl der jeweilige Inhalt der Boxen wild durcheinanderfliegt. Die Shirts zum Beispiel werden nach dem Waschen und Trocknen einfach reingestopft und nicht zusammengefaltet (Sportklamotten knittern nicht und wenn, ists egal).
Meine Sockenbox sieht ähnlich aus - naja, ich hab zwei, Sportsocken und Alltagssocken getrennt. Die einzelnen Sockenpaare machen sich ordnugnslos in diesen Boxen breit. Aber eben nur in der Box, in die sie gehören. Nicht irgendwo sonst in der Wohnung.
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03.02.2012, 12:54
AW: versinke im Chaos
Bei mir ist alles ordentlich im Schrank. Ich bin ein Ordnungswunder
. Ich mag nicht wühlen und suchen. Das ist für mich Zeitverschwendung und es nervt mich. Bücher können sie bei mir schon mal aufgeschlagen stapeln oder Bilder stehen herum, die darauf warten bemalt zu werden. Das ist aber auch alles.
Obwohl, diese Woche habe meine Angora-Bauchbinde gesucht, wegen Hexenschuss. Dabei dachte ich schon, ich hätte sie entsorgt. Das konnte aber eigentlich nicht sein und fand unter einem Stapel Sachen, die ich nur zu Hause anziehe. Das war nach langer Zeit etwas, was ich gesucht habe.Ich bin eine Raupe und du ein Reh. Doch ich werd ein Schmetterling und du wirst Filet.
Die Sache mit dem streiten ist die, wenn man etwas zurückhält, arbeitet es auf lange Sicht gegen euch (Dalai Lama)
Wenn du jemand anderem vergibst, dann tust du dies deinetwegen, nicht weil der andere das verdient. (Doris Wolf, Psychotherapeutin)
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03.02.2012, 13:25Inaktiver User
AW: versinke im Chaos
Meine Boxen sind klein genug, dass ich in keiner lange wühlen muss, bis ich habe, was ich will.

Der entscheidende Ordnungsschritt bei mir ist auf Stufe Boxen, nich auf Stufe Ding. Wichtig ist, dass alles immer in der richtigen Box liegt. Weil die, wie gesagt, eindeutige Zuordnungen haben (nein, sie sind nicht angeschrieben, ich weiss das auch so
), hab ich die richtige immer sofort zur Hand. Und weil sie, wie auch gesagt, klein genug sind, hält sich das Chaos IN den Boxen in engen Grenzen.
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03.02.2012, 13:28Inaktiver User
AW: versinke im Chaos
Mir gehts gut mit meinem Chaos. Außer mir selber geht es nicht gut, dann wird es haarig. Oder wenn irgendjemand in meiner Umgebung einen Hygienefimmel hat und meint ordentliche Leute sind bessere Leute. Denn häufig wird sehr hart abgeurteilt. Das Äußere muss stimmen, sonst stimmt etwas innen drin nicht.
Ich sehe es gern anders herum. Geht es mir gut, klappt mein Chaos auch. Ordnung außen herum macht mich jedoch nicht glücklicher. Ordnung & Sauberkeitsfimmel empfinde ich als leblos und steril.
Es sind lediglich zwei Typen einmal schönes lebendiges Chaos, und dann hartes Klammern an kaum änderbaren Tatsachen. Sicherheit.
my 2 pence.
Geändert von Inaktiver User (03.02.2012 um 13:31 Uhr)
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03.02.2012, 13:44Inaktiver User
AW: versinke im Chaos
Aber "Ordnung = Kontrolle und Klammerzwang" ist genauso in Schubladen gedacht wie das Klischee "Chaos = nichts auf die Reihe bekommen im Leben". Beides ist viel zu pauschal gedacht.
Entscheidend ist doch, dass das System für einen selbst funktioniert und man mit seinem individuellen System zufrieden ist.
Wenn man an seinem Chaos leidet und es gerne anders hätte, dann macht Sinn, sich zu überlegen, wie man das etwas ändern könnte. Wenn man hingegen sein Chaos liebt und es genau das ist, was für einen im Alltag funktioniert, dann macht es wenig Sinn, "ums Verrecken" sich was anderes angewöhnen zu wollen.
Die gerne genommenen Gleichungen "Chaos = Kreativität und Lebendigkeit" / "Ordnung = Sicherheit, Strukturiertheit und Pflichtbewusstsein", die stimmen in meinen Augen sehr selten. Chaos oder Ordnung sind nicht immer Ausdruck von Persönlichkeitsmerkmalen. Und selbst, wenn sie es sind, nicht immer von den klischeehaften. Zum Beispiel kann, wie in diversen Fällen hier geschildert, Ordnung auch ein Ausdruck von Faulheit sein.
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03.02.2012, 14:15Inaktiver User
AW: versinke im Chaos
War ein bisschen extra

Eben...denn es gibt auch Unordnung, die ein System hat. Wenn ich da mal so meinen Bürostapel anschaue, da verschwindet alles drin für 29 Tage im Monat. Da ist es eben unordentlich. An Tag 30 wird er durchgeackert und minimiert. Und schwups weg ist er. Ebenso mit den unsäglichen Socken.Entscheidend ist doch, dass das System für einen selbst funktioniert und man mit seinem individuellen System zufrieden ist.
Ding ist, es wird einem häufig eingeredet es müsse ordentlich sein...das denke ich ist nicht so. Es braucht System, nicht unbedingt Ordnung (im strengen sterilen Sinne). Oft geht die Unordnung nämlich über die äußerliche Ordnung hinaus...sie ist nämlich innerlich. Sie daher nur äußerlich zu ändern bringt wenig, außer, dass mehr Leute mit dir zufrieden sind, weil "scheinbar" alles in Ordnung ist.Wenn man an seinem Chaos leidet und es gerne anders hätte, dann macht Sinn, sich zu überlegen, wie man das etwas ändern könnte. Wenn man hingegen sein Chaos liebt und es genau das ist, was für einen im Alltag funktioniert, dann macht es wenig Sinn, "ums Verrecken" sich was anderes angewöhnen zu wollen.
Gerade letzters denke ich auch. System ist Faulheit.Chaos oder Ordnung sind nicht immer Ausdruck von Persönlichkeitsmerkmalen. Und selbst, wenn sie es sind, nicht immer von den klischeehaften. Zum Beispiel kann, wie in diversen Fällen hier geschildert, Ordnung auch ein Ausdruck von Faulheit sein.
Allerdings lässt erst Neuordnung Kreativität entstehen...denn gewohntes ist einfach nicht kreativ. Das kommt dann erst durch rumprobieren, Neuordnen umordnen oder kreative Unfälle zustande.
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03.02.2012, 15:12
AW: versinke im Chaos
Ich finde die sehr Ordentlichen und Organisierten eher ungemütlich und manchmal sogar zum Fürchten.
Ordnung ist o.k., wenn sie nicht stört.
Bei Dingen, wo's oft auch schnell gehen muss (Bad; Papiere im Büro) bin ich überraschend ordentlich. Bei anderen nicht. In meinen Regalen stehen nicht nur Bücher, sondern auch Bilder, Keramiken, Silberdosen...
Das gucke ich an und fühle mich damit wohl. Wird auch ab und zu ausgetauscht.
Ich brauche auch Farben um mich rum, und wenn's nur Ordner in einem besonders schönen Rot sind.
Das Leben ist nicht ordentlich, und ich hatte immer den Verdacht, dass nur Kontrollfreaks und Ängstliche nichts als Sauberkeit und Ordnung um sicher rum ertragen.
Ich räume immer nur dann gründlich auf, wenn ich das Gefühl habe, die Unordnung kontrolliert mich.*
Der Adler fängt keine Mücken.
'Antisemitismus hat in Deutschland keinen Platz' ist Kindergartenniveau. - Igor Levit
Deutsche Tugenden: „Pünktlich wie die Deutsche Bahn, ehrlich wie die Deutsche Bank und sauber wie VW.“
Arnulf Rating
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03.02.2012, 16:44Inaktiver User
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03.02.2012, 21:28



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