Schönes Thema. Bei mir sind das:
1. Richtig gut tanzen können (meilenweit entfernt)
2. Einen Riesenschnauzer haben (leider auch noch nicht verwirklicht)
3. Nochmal jemanden so lieben, wie ich meinen Exfreund geliebt habe (warte, warte, warte...)
4. Viele schöne Cafés auf der ganzen Welt ausprobieren (ansatzweise geschafft)
5. Liebe Menschen um mich haben (ja das habe ich)
Tja, irgendwie noch optimierbar meine Bilanz....
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Thema: Was sind euere "Big Five"
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18.01.2012, 18:36Inaktiver User
AW: Was sind euere "Big Five"
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18.01.2012, 18:47
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18.01.2012, 18:48
AW: Was sind euere "Big Five"
Hallo wildwusel!
Deine Big5, die den meinen (hab' ich welche? Muss mal länger darüber nachdenken) sehr nahe kommen, spiegeln sich auch darin wieder:
Jung sein (Marc Aurel)
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18.01.2012, 23:20
AW: Was sind euere "Big Five"
- Arbeiten können
- Lieben können
- Vieles von der Welt sehen
- (Jetzt das am schwierigsten zu Erklärende:) Ich möchte mich bemühen, mich und die Menschen, die jetzt leben, Facette für Facette in ein Flechtwerk von Zusammenhängen - geschichtliche, psychologische, naturwissenschaftliche - einzusortieren, wieder raus zu puzzeln, den Hintergrund neu zu machen...
Wer sind wir, seit wann, wie kam das, wie sah es aus? und wieso - und dann?
- Und ich möchte, Rückseite dieser Münze, auch imstande sein (es wenigstens erahnen), diese Zusammenhänge zu transzendieren. Ein ganz bißchen herauslugen. Manchmal. Sehnen.
Es sind eh alles Reisen und nie fertig."Eine Treppe: Sprechen - Schreiben - Schweigen"mmmmmmmmmmKurt Tucholsky
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19.01.2012, 00:19Inaktiver User
AW: Was sind euere "Big Five"
Leben ist was passiert, während wir Pläne schmieden.
Insofern sind meine big five nahe bei Wildwusel:
- neugierig und offen für Neues sein
- möglichst gelassen und furchtlos mit dem umgehen, was ist
- wichtiges von unwichtigem unterscheiden können
- meine äußere und innere Freiheit so weit als möglich bewahren
- Egoismus und Altruismus die Waage halten lassen
und auch wichtig, das wäre Nummer 6:
Das Leben ist zu kurz, um schlecht zu essen und zu trinken
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19.01.2012, 18:58
AW: Was sind euere "Big Five"
Ich glaube, das ist eine Denkrichtung, die mir deutlich besser gefällt, als das übliche Mann, Kinder, Haus, Traumjob, das einem spontan meist als erstes einfällt.
Bei mir wären die big five:
1) Gottvertrauen (behalten und möglichst noch vertiefen)
2) Neugier (auf neue Erfahrungen, Menschen, Lebensabschnitte)
3) Offenheit (verbunden mit dem Wunsch, mich nicht mehr als nötig einzuigeln)
4) Freude (an kleinen wie großen Dingen im Leben)
5) Dankbarkeit
Ich glaube, wenn ich mir das alles bewahren oder sogar noch erweitern kann, dann wird mein Leben nie ganz schlecht sein, unabhängig von den äußeren Umständen. Ziele finde ich dagegen längst nicht so wichtig. Nicht, dass ich keine mehr hätte, aber sie sind eher Mittel zum Zweck, die oben genannten Dinge zu bewahren, die ja auch nicht im luftleeren Raum exisiteren, sondern für die man auch aktiv werden muss.
Gruß,
MalinaDu hast mein Klagen in Tanzen verwandelt. (Psalm 30)
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19.01.2012, 23:20
AW: Was sind euere "Big Five"
1. Gesundheit
2. Reichtum
3. guter Sex
4. Freundschaften
5. sprudelnde neue Ideen
teils mehr, teils weniger vorhanden, aber unter dem Strich sieht's ganz gut aus.
grüsse, barbara
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20.01.2012, 00:42Inaktiver User
AW: Was sind euere "Big Five"
- Liebe
- Glaube
- Vertrauen
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24.01.2012, 10:54Inaktiver User
AW: Was sind euere "Big Five"
Ich bin Mitte 40 und denke öfter über diese Dinge nach. Ich habe hier bereits geantwortet und möchte noch einen Gedanken ergänzen:
Früher, also bis vor wenigen Jahren, habe ich die Freundschaft sehr hochgehalten. Sie hätte zu der Zeit unbedingt zu den ersten unter den Big Five gehört, auch wenn ich sie in meinem ersten Beitrag nicht erwähnt habe (was die Fehlerhaftigkeit der Erinnerung beweißt
) Das hat sich bei mir geändert. Da hat mich das Leben einfach abgeschliffen. Über die Jahrzehnte habe ich festgestellt, daß das nicht geht, wenn alle in meinem Umfeld sich zentral um ihre Partnerschaft drehen, kann ich nie eine befriedigende Freundschaft führen, wie ich sie gerne hätte. Die Zeiten sind verändernd. Und Beständigkeit ist nicht über ein ganzes Leben tragbar. Irgendwann reichen die Brücken nicht mehr über die Kluft, die zu überwinden ist. Ich bin fast starrköpfig, was meine Werte betrifft, aber in dieser Hinsicht habe ich meine Wertvorstellungen durch Erfahrungen den neuen Realitäten angepasst und es aufgegeben, mich erfolglos daran abzuarbeiten. Das ist desillusionierend und ein Stück jugendlicher Idealismus geht damit verloren, ein Stück schönes Lebensgefühl. Aber ich lebe damit besser. Es fühlt sich heute auch gut an, abgeklärter, etwas weniger "lebhaft", aber auch mit der Lage ehrlicher und dadurch friedlicher.
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24.01.2012, 11:27
AW: Was sind euere "Big Five"
Liebe Uli,
ich denke über die "Big Five" in den letzten Tagen auch immer mal wieder nach und hab meine bisherigen "Big Five" auch schon wieder ein wenig verworfen ohne direkt auf 5 neue Punkte zu kommen.
Was du über Freundschaft schreibst - und diese wird ja häufig auch unter den Big Five genannt - dafür danke ich dir. So ähnlich Überlegungen hatte ich in jüngster Zeit auch. Früher habe ich Freundschaften sehr hoch gehalten, sie waren genauso wichtig wie meine Familie und nicht selten noch wichtiger als mein Partner (dieses teeniehafte: Männer kommen und gehen - Freunde bleiben...) daraus haben sich in manchen Fällen ganz schöne Abhängigkeiten entwickelt und jetzt empfinde ich es befreiend nicht mehr allzueng mit manchen Freunden zu sein. Wobei bei mir durch die Familien- Kinderkriegen- Phase jetzt auch viel in Umbruch ist bei meinen Freunden und mir. Ich will die meisten nicht verlieren - den Gedanken zusammen aufzuwachsen und alt zu werden - finde ich nach wie vor schön. Aber so eng und abhängig soll es nicht mehr sein.
Ich habe meine Liste nochmals umgestellt:
- ich will meine Zeit u. Energie nicht mehr verschwenden und auf sinnvolle Dinge konzentrieren (gerade im letzten Jahr hab ich mit einigen Dingen angefangen die völlig ins Leere gelaufen sind und außer Zeit und Geld (Materialkosten/ Kursgebühren) mir nichts gebracht haben. Früher habe ich solche Dinge trotzdem unter "Erfahrungen" verbucht (was sie ja auch zweifellos sind) aber heute, im Anbetracht des Vollzeitjobs usw. möchte ich das nicht mehr. Als Bs: ich möchte eine neue Sprache nur noch lernen, wenn ich wirklich Zeit dafür habe - und dann aber auch richtig: mit Privatschule (vhs ist meist zu langsam im Fortkommen) und möglichst bald Aufenthalt in dem entsprechendem Land)
- ich will mich von alten Erwartungen, Träumen und Wünschen trennen - oder diese realisieren (seit Jahren bsw. habe ich überzogene Erwartungen an mich und mein Können. Oder Kindheitsträume (wie Ballet) die ich nie angehe und daher garnicht weiß ob es mir liegt. Yoga bsw fand ich super, hab es ausprobiert und die Philosophie dahinter sagt mir nicht zu (die Meditationen bsw. langweilen mich) - das weiß ich jetzt und gut ist - das kann ich abhaken. Da muss ich nicht jedes halbe Jahr ins neue vhs- Buch schauen und mir überlegen ob ich einen Kurs machen soll...
naja, ich bin noch am weitergrübeln was noch so kommt.Die Bricom bildet mich immer noch
- formerly known as marimekko
_clementine_fruchtig süß & kernarm


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