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    AW: Was sind euere "Big Five"

    Zitat Zitat von Rotfuchs Beitrag anzeigen
    Mit 20 hätte die Liste gaaaanz anders ausgesehen.
    Definitiv

    Da hätte ich von einem Partner a la David Beckham geträumt... und das Abi bzw. ein Studienabschluss wären auch noch auf meiner Liste gelandet.

    Mit schönen Männern wie Beckham kann ich heute nichts mehr anfangen und das Abi/ Uniabschluss, ja das kann ich abhaken...

    So gesehen ist die Sicht man solle sich das Leben wie ein Spiel vorstellen, dass mit den Big Five gewonnen wird eigentlich ein schlechtes Gedankenkonstrukt....sehr ihr, das wäre mir ohne die Bri garnicht so aufgefallen...
    Die Bricom bildet mich immer noch - formerly known as marimekko


    _clementine_
    fruchtig süß & kernarm

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    AW: Was sind euere "Big Five"

    _clementine_,

    Danke - das Thema ist toll und passt zum (Noch-) Jahresanfang!

    Man kann auc super ein zeiltiches Ziel dahinter setzen (1,2,5,10 Jahre oder so).

    Meine 5 Ziele:

    - sportlicher werden ( bin zaghaft dran)
    - einen weiteren akademischen Abschluss in einem Bereich, in dem ich mich immer weiterbilden kann / forschen kann ( auch da zaghaft dran - sehe mir Fern-Unis und damit verbundene Kosten an)
    - Wohneigentum mit mehr Platz, Stadtwohnung mit Dachterasse, coolem Bad und grossem Wohnzimmer ( spare schon...)
    - mehr reisen ( keine Weltreise, da ich arbeiten muss, aber gezielt in Urlaub fahren, und auch Wochenendtrips - arbeite dran)
    - befriedigenden Job mit mehr Verantwortung und Geld ( wollte das eigentlich schon erreicht haben, aber wechsle gerade, vielleicht wird das ja jetzt was - hatte so oft Pech in dieser Hinsicht)
    - Partnerschaft ( siehe Job... kann man eigentlich Pech im Job und in der Liebe haben??)
    - mich auch kreativ "verewigen" ( entweder Disziplin oder Talent fehlen... muss noch mehr daran arbeiten)


    Das sind jetzt eigentlich 7, aber ich finde, dass Job und Partnerschaft nicht ganz in meiner Hand liegen.... da muss auch die andere Seite passen bzw das Schicksal mitspielen. Man kann zwar was tun (suchen und so), aber man hat es doch nicht ganz in der Hand.

  3. Moderation

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    AW: Was sind euere "Big Five"

    Meiner Ansicht nach ergibt diese Frage das Gegenteil von Sinn. Ein Ziel zu erreichen macht immer nur kurze Zeit Spaß, dann kommt das große, "Ja, war's da jetzt etwas? Und nun?" Und das Leben als ein Spiel zu betrachten, das man gewinnen muß, macht es zu einem Spiel, daß man verlieren kann, und welchen Nutzen hat das?

    Und, wie ein kluger Mensch mal gesagt hat, "The price of getting what you want, is getting what you once wanted."

    Der Weg ist das Ziel.

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    AW: Was sind euere "Big Five"

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Meiner Ansicht nach ergibt diese Frage das Gegenteil von Sinn. Ein Ziel zu erreichen macht immer nur kurze Zeit Spaß, dann kommt das große, "Ja, war's da jetzt etwas? Und nun?" Und das Leben als ein Spiel zu betrachten, das man gewinnen muß, macht es zu einem Spiel, daß man verlieren kann, und welchen Nutzen hat das?

    Und, wie ein kluger Mensch mal gesagt hat, "The price of getting what you want, is getting what you once wanted."

    Der Weg ist das Ziel.
    Also, dem Spruch "der weg ist das Ziel" stimme ich zu, aber man kann seine erreichten Ziele doch auch geniessen, gerade wenn es sich um etwas Erspartes (Auto, Wohnung) oder Erlerntes (Abschluss, Sprache) handelt.
    Klar, man wird seine Ziele immer anpassen, aber gar nichts zu wollen ist auch etwas fad, finde ich.

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    AW: Was sind euere "Big Five"

    Die Idee die Ziele an Jahresetappen anzuknüpfen finde ich eigentlich sehr gut. Das werde ich machen.

    Irgendwan lass ich mal, dass ein Schauspieler (ich weiß nicht mehr ob es Tom Cruise war) eine Liste hat mit Dingen die er vor seinem Tod erledigen will. Ich glaube es ging um die Besteigung des Mount Everest der auf der Liste stand. Eine Freundin von mir fand das total schlimm, weil er so vom Tod angetrieben sei und naja, direkt nach der Abfertigung der Liste ja sterben könne

    Ich finde das irgendwie gut - klar man steckt sich immer neue Ziele aber die zu erreichen davon erhoffe ich mir irgendwie Erfüllung. (Und das zufriedene Gefühl dass man damals hatte als alle Schulprüfungen rum waren u. man in die Sommerferien entschwand so leicht erschöpft aber mit dem guten Gewissen dass man nun eine kleine Weile verweilen darf, weil alles getan ist und neues erst noch sich entwickeln muss...)

    Aber meine Big Five sind sehr theoretisch...
    Die Bricom bildet mich immer noch - formerly known as marimekko


    _clementine_
    fruchtig süß & kernarm

  6. Inaktiver User

    AW: Was sind euere "Big Five"

    Zitat Zitat von little_miss_sun Beitrag anzeigen
    Also, dem Spruch "der weg ist das Ziel" stimme ich zu, aber man kann seine erreichten Ziele doch auch geniessen, gerade wenn es sich um etwas Erspartes (Auto, Wohnung) oder Erlerntes (Abschluss, Sprache) handelt.
    Das denke ich auch. Man kann doch durchaus auch ganz zufrieden sein mit dem was man hat und das wertschätzen. Das heißt ja nicht, dass man sich nicht weiterentwickelt, aber so ein Gefühl im eigenen Leben angekommen zu sein und sich damit wohlzufühlen ist doch schön.

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    AW: Was sind euere "Big Five"

    hallo zusammen,

    interessantes thema! dazu passt das hier:

    Bronnie Ware hat viele Jahre als Krankenschwester in der Palliativmedizin und -pflege gearbeitet. Sie kümmerte sich um Patienten, die sich entschieden hatten, zuhause zu sterben. Bronnie Ware begleitete sie in den letzten Wochen ihres Lebens, manchmal waren es drei, manchmal zwölf. Sie sagt, Menschen wüchsen enorm, wenn sie sich mit ihrem eigenen Tod beschäftigten. Und sie hat auch Gemeinsamkeiten ausgemacht in dem, was Menschen bereuen, wenn sie auf dem Sterbebett liegen und die letzte große Revue passieren lassen. Fünf unerfüllbare Wünsche an die Vergangenheit hat sie besonders häufig gehört:

    1. Ich wünschte, ich hätte den Mut aufgebracht, ein Leben getreu mir selbst zu führen – anstatt eines, das andere von mir erwarteten.

    2. Ich wünschte, ich hätte nicht so viel gearbeitet.

    3. Ich wünschte, ich hätte den Mut aufgebracht, meine Gefühle zu zeigen.

    4. Ich wünschte, ich wäre mit meinen Freunden in Kontakt geblieben.

    5. Ich wünschte, ich hätte mich glücklicher sein lassen.


    Quelle: Süddeutsche Zeitung Magazin - Nummer Eins der Woche » Nummer Eins der Reue

    ich dachte immer, meine big five wären so in etwa: haus, kinder/Partner, in meiner lieblingsstadt wohnen, einen erfüllenden und vernünftige bezahlten beruf haben, zufrieden sein. (nicht unbedingt in der reihenfolge, aber schon in der annahme, dass mich das alles zufrieden macht.)

    dieses jahr isses dann passiert:
    haus: "check" (heißt eher: wohne in einer wunderschönen wohnung, haus ist hier viel zu weit draußen und viel zu teuer, dafür lebe ich noch viel zu gerne mittendrin. ist also schon mal abgemeldet. ist aber die erste wohnung seit jahren? jahrzehnten? bei der ich noch keinen nachteil entdeckt habe nach einem jahr dort wohnen)
    beruf: check
    lieblingsstadt: check
    partnerschaft/kinder: nö
    zufrieden: auch nö

    hülfääää! stellte fest, dass die rahmenbedingungen alle meinen "ideal-"vorstellungen entsprachen, ich aber üüüüüüberhaupt nicht zufrieden war/bin. partnerschaft: lässt sich eben nicht erzwingen. kinder auch nicht.

    stelle aber fest, dass es mir besser geht, seit ich hier sozial fuß gefasst habe. merke: ein big five sind also gute freunde, oder vielleicht auch ein "routine-soziales umfeld", people who care about me and vice versa... ohne dass man erst 3h fahren muss. partnerschaft ist dafür in den hintergrund gerückt - aber wohl nur übergangsweise.

    noch eine erkenntnis: ich bin so unglaublich krass daran gewöhnt, ziele zu haben, dass ich völlig überfordert bin/war, ohne welche klarzukommen. finde es schöner, welche zu haben - selbst wenn ich auf halbem weg feststelle, dass ich da doch gar nicht mehr hinwill. und im moment bastele ich einerseits an neuen zielen, und andererseits daran, eine gewisse gelassenheit zu entwickeln gegenüber der tatsache, eben mal ein weilchen "planlos", bzw. ziellos zu sein... komischer zustand.

    my 2 cents...

    lg von
    der ratte
    ich bin schrecklich inkonsequent - aber nicht immer

    tippfehler gibts von mobile devices gratis. wer sie findet, darf sie behalten.

  8. Inaktiver User

    AW: Was sind euere "Big Five"

    Mit 20 hat die ungefähr so ausgesehen:

    - Einen Beruf erlernen, der mir viel Freude macht, nie langweilig wird und ein gutes Auskommen sichert (hatte ich damals schon realisiert, daß die Freude bis heute anhält, stellte sich dann heraus)
    - Die Welt bereisen (habe ich gemacht)
    - Einen Menschen finden, der mich liebt wie ich sie/ihn (hat erst vor kurzem hingehauen und ob es hält, muss sich noch rausstellen)
    - Kindern das Leben schenken und sie ins Leben begleiten (daraus wurde leider nichts)
    - Sprachen und Instrumente lernen (die Sprachversuche verliefen mangels Benutzung immer wieder im Sand, Instrumente habe ich gelernt und Musik gemacht)

    Mit Mitte 40 sieht es eher so aus:

    - alles tun, daß die Liebe in meinem Leben erhalten bleibt und diese so richtig genießen
    - nochmal schauen, wie und wo ich die nächsten 30 Jahre wohnen möchte
    - das Abschiednehmen von mittlerweile Unmöglichem zu Ende bringen und mich auf die vor mir liegende Lebensphase freuen
    - nicht im Trott zu versacken und weiter zu gestalten
    - meine Altersgelassenheit pflegen


    Gutes Thema
    Geändert von Inaktiver User (18.01.2012 um 17:52 Uhr)

  9. Moderation

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    AW: Was sind euere "Big Five"

    Zitat Zitat von little_miss_sun Beitrag anzeigen
    man kann seine erreichten Ziele doch auch geniessen, gerade wenn es sich um etwas Erspartes (Auto, Wohnung) oder Erlerntes (Abschluss, Sprache) handelt.
    Ist nicht meine Erfahrung. Der Spaß daran, etwas getan oder erworben zu haben, verfliegt m.E. und meiner Beobachtung nach schnell. Besitz wird Teil des Lebensstandards, Fertigkeiten werden Teil der Erwartung an das Selbst. Und mit der Kunst und Wissenschaft ist es ganz schlimm, jede Stufe, die man erreicht, zeigt einem nur deutlicher wie viel man doch nicht weiß und kann. Wenn man erwartet, den Sinn im Leben im (getan) Haben statt im Tun zu finden, stellt man sich m.E. selbst ein Bein.

    Meine fünf "Hauptthemen":
    Möglichst wenig Zeit in Angst verbringen.
    Mich nicht mit Dingen belasten, die mir nicht wichtig sind.
    Neugierig bleiben.
    Großzügigkeit.
    Immer eine Spalte offen zu lassen für Unerwartetes
    Geändert von wildwusel (19.01.2012 um 00:12 Uhr) Grund: "Vertrauen" durch "Großzügigkeit" ersetzt, da es das besser trifft.

  10. Inaktiver User

    AW: Was sind euere "Big Five"

    Hallo!

    Sehr interessantes Thema...

    Das mit den Punkten, an die man denkt, wenn man sterben muss, ist auch sehr interessant. Denn da kann man erkennen, was im Grunde wichtig ist im Leben. Jedoch ist das gar nicht so leicht im Alltagsstress und bei all dem Druck.

    Im der Phase so mit 20 - 40 in etwa sollte man wohl schon mal was aufgebaut haben - egal in welche Richtung. Wenn das nicht wirklich funktioniert hat - z. B. im Job versagt, in sozialen Beziehungen mehr Stress als Zufriedenheit, kein finanzielles Polster, keine Fitness - naja so in etwa. Das bereut man schon.

    Ziele sollte man schon haben. Meine wären z. B.

    * ein Eigenheim irgendwo im Grünen, wo man sich aber nicht kaputtrackern muss für
    * eine gut funktionierende Paarbeziehung, wo man sich gegenseitig unterstützt und vertrauen kann (denn wenn ich so ringsum gucke, gibt es wohl keinen, dem man wirklich so richtig vertrauen kann, und wer weiß wie lange ich meine Mutter noch habe)
    * keine finanziellen Sorgen. Das heißt nicht, dass ich Reichtum schwelgen möchte, hin und wieder was leisten können schon, aber vor allem nicht jeden Job annehmen müssen und todunglücklich deshalb werden und quasi für nix schwer schuften. Letztlich würde ich gerne die Fähigkeiten und den Mut haben eine Position zu erreichen, in der ich gut Geld verdienen könnte, am liebsten vielleicht Selbstständig
    * Ansonsten Gesundheit und Wohlbefinden für mich und meine Lieben. Denn sonst ist alles andere auch wertlos (im Vergleich).

    So diverse Ziele und Wünsche habe ich schon. Ohne die Sehnsüchte wäre man wohl schon tot, denn das gehört scheinbar zum Leben dazu. Irgendwas muss einen ja antreiben. Doch bisher bin ich da recht unentschlossen und kann mich schwer zwischen den Möglichkeiten entscheiden und es dann noch dauerhaft verfolgen. Man möchte später ja doch auf ein paar schöne Ereignisse zurückblicken können und halbwegs zufrieden sein mit dem Leben, das man hatte. Das artet aber auch oft in Angst aus, etwas im Leben zu verpassen und man gibt oft materiellen Dingen den Vorzug gegenüber den zwischenmenschlichen Beziehungen. Und die sind scheinbar am Ende doch wichtiger, wenn man abdankt. Doch kann man das vielleicht sagen, weil man alles zusammengerafft hat, was ging, damit so manchen Freundschaft oder verwandtschaftliche Beziehung in die Brüche ging. Denn dann hat man ja materiell gut gelebt, hat sich durchgesetzt und alles bekommen. Dann war ja quasi nur die zerbrochene Freundschaft das, was man dann doch irgendwann vermisst hat.

    LG


    Kuschelchenreloaded

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