Hallo liebe Frauen,
ich bin soeben auf dieses Forum gestoßen und mich würde gerne insbesondere die Meinung von Frauen interessieren, wie sie zu folgendem Problem stehen bzw. welche Ratschläge man mir in meiner Situation geben könnte, um vielleicht doch noch die "Kurve" zu bekommen.
Wie schon im Titel beschrieben, bin ich ein männlicher "Absoluter Beginner" (35 Jahre), d.h., ich habe bisher (leider) weder einen Kuss, Sex noch eine Beziehung erleben dürfen.
Die Meisten werden jetzt im ersten Moment denken, dass es sich hier wohl um einem "Freak" handeln muss. Das soll jetzt auf keinen Fall ein Vorwurf sein, denn das würde ich ja auch auf den ersten Blick vermuten.
Doch dem ist nicht nicht so. Ich stehe (mittlerweile wieder) mit beiden Beinen fest im Leben, habe ein abgeschlossenes Studium (was zwar nichts groß heißt), einen guten Job und eine eigene Wohnung. Wie ist es also zu meinem AB-Status gekommen, werden jetzt Alle wissen wollen?
Ich denke mal, dass ich bis zum 16 Lebensjahr eine normale Entwicklung durchlebt habe. Mit 16, also schon recht spät, war ich das erste Mal so richtig verliebt in eine Mitschülerin aus der Parallelklasse. Doch aufgrund meiner Schüchternheit und dem möglichen Getratsche dann habe ich es trotz mehrerer deutlicher Hinweise von Freunden und Mitschülern nicht geschafft, engeren Kontakt herzustellen bzw. Ihre Signale auch als solche zu erkennen. Aufgrund meiner passiven Haltung hat sie sich dann anderweitig orientiert und ich trauere dem bis heute nach, da ich bis heute immer noch sehr viel für sie empfinde und ich mich seitdem nie wieder verliebt habe.
Nach dem Abi und der anschließenden Zeit als Zivi ging es dann an die Uni, der idealen Möglichkeit dort die "Frau fürs Leben zu finden" und mit dem "Vergangenem" abzuschließen. Leider war ich zu der damaligen Zeit nie so der Partygänger und ich hatte auch nicht so das soziale Umfeld, mit dem man hätte mitgehen können. Ein Fehler war, nicht neue Kontakte aufgebaut zu haben und mit den "alten" Mitschülern das Studium durchzuziehen. Zudem habe ich während des Studiums weiter zu Hause gewohnt, was auch nicht gerade förderlich war, bei einer möglichen Beziehungsanbahnung.
Dann passierte aber das, was mir wohl das Genick in jeglicher Hinsicht gebrochen hat. Ich hatte gerade mein Grundstudium abgeschlossen und habe mit meinem damaligen besten Freund mal wieder Tennis gespielt. Muss dazu sagen, dass ich kein Anfänger war und über Jahre im Verein gespielt habe. An diesem 23.8.1999 passierte das, womit ich nie gerechnet hätte, dass sich mein Leben innerhalb weniger Sekunden so verändern würde. Während des Tennismatches habe ich mir im vollen Lauf das linke Knie verdreht und es sprang die Kniescheibe raus und wieder rein. Ich wusste sofort, dass da etwas Schlimmes passiert war, denn der laute Krach auf dem Court war bis zu einem Tennispartner zu hören, der aber auch im Schock stand und Alles mit angesehen hatte . Leider wurde an diesem Abend in dem Krankenhaus, das Bereitschaft hatte, falsche Therapieschritte eingeleitet mit fatalen Folgen für mich und meine Gesundheit. Ich wurde erst nach 3,5 Tagen operiert und es stelle sich eine sehr sehr schwere Knorpelverletzung im Knie da, die eigentlich binnen 12 zwölf Stunden nach dem Unfall hätte operiert werden müssen. Um es etwas kürzer zu fassen, gestaltete sich die Rehaphase als reine Katastrophe und es wurde nicht besser, eher nur noch schlimmer. Insgesamt war ich zwei Jahre nur auf Krücken unterwegs und aufgrund der mangelnden Durchblutung meiner Knies, stellten mir Kniespezialisten in Heidelberg, eine mögliche Amputation bzw. ein künstliches Kniegelenk in Aussicht, wenn nicht noch ein "Wunder" passieren würde. Zum Glück habe ich es geschafft und bin so davon gekommen, was mich aber fünf Jahre intensivste Reha und vier Knie-Ops gekostet hat, um wieder ein halbwegs normales Leben führen zu können. Über Jahre konnte ich keine Treppe mehr gehen, da mir ja Knorpel im Knie fehlte.
Hinzu kam, dass sich mich all meine Freunde von mir abgewandt haben und ich dann später quasi alleine (aufgrund des langen Ausfalls) in den Vorlesungen saß und ich große Probleme hatte, wieder Fuß zu fassen. In der Zeit habe ich häufig gedacht, Alles hinzuwerfen und auch an einen Suizid habe zu dem Zeitpunkt gedacht, weil kein Arzt mir eine Prognose geben konnte, ob ich jemals wieder normal gehen könne.
Zum Glück habe ich es geschafft, wieder ohne Schmerzen ein normales Leben zu führen und mein Studium auch noch erfolgreich abschließen zu können. Mittlerweile bin ich im siebten Berufsjahr und es läuft nicht schlecht. Auch habe ich es geschafft, den einen oder anderen sozialen Kontakt herzustellen und bin oft an Wochenenden auf der Piste. Leider klappt es mit dem Kennenlernen von Frauen rein überhaupt nicht. Ich denke, ich habe da wohl den Anschluss verpasst und hinke mit meinen Erfahrungen mit Frauen gut zwanzig Jahre hinterher. Was kann ich machen? Hab ich noch Chancen bei Frauen als ABler?
Es gab zwar in letzter Zeit die eine oder andere Möglichkeit mit Frauen, aber die Richtige war bisher (leider) nicht dabei.
Wichtig wäre mir auch die Meinung von Frauen zu hören , ob man so eine Lebensgeschichte vorher sagen sollte bei einem Kennenlernen und vor allem wann wäre der richtige Zeitpunkt, dies zu tun?
Wo könnte ich jetzt noch generell Frauen kennenlernen? Ist der Zug für mich abgefahren?
Vielen Dank für Eure Meinungen!
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03.01.2012, 21:13
Meinung zu einer männlichen "Jungfrau" (35 Jahre alt)
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04.01.2012, 12:15Inaktiver User
AW: Meinung zu einer männlichen "Jungfrau" (35 Jahre alt)
Hallo Oli,
es tut mir sehr leid, was dir alles widerfahren ist. Hut ab, dass du es wieder hingekriegt hast!
Ich selbst bin eine Frau, kenne aber einige AB, so selten ist es wirklich nicht. Objektiv gesehen verstehe ich häufig wirklich nicht, warum es so bei ihnen ist. Bei vielen ist es wirklich extreme Schüchternheit, es kommt kein lockeres Gespräch zustande usw. Hinzu kommt, dass Erwartungen der Frauen an Männer in diesem Alter ganz anders sind...
Was genau willst du erwähnen? Deine Geschichte mit dem Knie? Das würde ich erst später erzählen, tut ja jetzt erstmal nichts zur Sache. Dass du AB bist? Auch nicht sofort, viele würde es vielleicht abschrecken. Kannst einfach sagen, dass du in der letzten Zeit eher weniger Erfahrungen mit Frauen hattest und deswegen evtl. ein bisschen "eingerostet" bist.
Bist du unter Gleichgesinnten? Ich habe vor paar Monaten einen Artikel über AB gelesen, daher kenne ich den Begriff überhaupt. Es gibt wohl Foren, da kriegt man vielleicht bessere Tipps.
Wie sieht es auf der Arbeitsstelle aus? Single-Frauen da? Ansonsten ist es am einfachsten über Bekanntenkreis - Geburtstagsfeiern usw...
Evtl. auch eigene Ansprüche überdenken, ich kenne einen, da muss seine Traumfrau wohl erstmal gebacken werden...
LG Polysonne
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04.01.2012, 12:43
AW: Meinung zu einer männlichen "Jungfrau" (35 Jahre alt)
Hallo Oli,
ich finde, Du kommst überhaupt nicht "freakig" rüber, sondern wirkst sympathisch, drückst Dich klar aus und schwimmst nicht in Selbstmitleid. So wie Du auf mich wirkst, kann ich mir gut vorstellen, dass Du mit Frauen gut in Kontakt kommen kannst.
Was für Vorstellungen hast Du denn selbst von einer Partnerschaft, von einer Partnerin? Die Tatsache, dass Du "AB" bist, ist ja kein Makel, das Dich von allen Wünschen und Vorstellungen befreien muss.
Wenn Du also gezielt nach einer Partnerin suchst, wäre es schon mal recht gut zu wissen, was Du Dir vorstellst.
Grundsätzlich würde ich an Deiner Stelle nicht direkt am Anfang erwähnen, dass Du "AB" bist. Das Thema "Vergangene Beziehungen" kommt ja irgendwann beim Kennen lernen, da wäre dann Platz dafür. Aber bis dahin punkte erst mal mit Deiner sympathischen Art und Weise.
Orte zum Kennen lernen... uff... das wäre klasse, das Patentrezept zu wissen... Vorteilhaft ist natürlich an "Orten gemeinsamen Interesses", also beispielsweise beim Ausüben eines Hobbies - im VHS-Kurs, beim Sport (kannst Du noch/wieder sporteln?), in der Disco/Kneipe/bei Veranstaltungen u.a.. Bei allen ätzenden Erfahrungen, von denen auch die BriCom voll ist, kannst Du natürlich auch noch mal über das Internet nachdenken. Da ist ein Kennenlernen etwas indirekter und "steuerbarer".
Weiterhin gute Besserung und alles Gute!Mache das sichtbar, was ohne dich vielleicht nie gesehen werden würde.
- Robert Bresson -
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04.01.2012, 13:38
AW: Meinung zu einer männlichen "Jungfrau" (35 Jahre alt)
Wenn ich mich recht erinnere haben wir hier im Forum scholn eine Reihe von Männern mit deinem Problem gehabt. Auch privat kenne ich ein paar von denen ich ähnliches weiß oder vermute.
Was mir bei den Fällen die ich beurteilen kann auffällt ist, dass sie oft auf der falschen Fährte sind bei der Untersuchung der Frage woran es bei ihnen liegt. Manchmal dramatisieren sie ein eher kleines Problem und manchmal liegen sie auch völlig daneben. Oft haben Sie keine Einsicht in ihr wirkliches Problem und manchmal verlagern sie es auf einen Nebenkriegsschauplatz weil sie sich unfähig fühlen am Hauptgrund etwas zu ändern.
Ich denke daher dass es ein Fischen im Trüben bedeutet dir irgendwas raten zu wollen ohne dich persönlich zu kennen. Mir sind mindestens zwei Fälle von Männern bekannt die ihre erste Beziehung im Alter von über 50 Jahren bekommen haben und ein Bruder meiner Mutter ist jetzt über 60 und hatte nach einhelliger Meinung noch nie eine intime Beziehung egal ob mit einer Frau oder einem Mann. Es ist daher für dich jede Zukunft denkbar.
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04.01.2012, 13:54
AW: Meinung zu einer männlichen "Jungfrau" (35 Jahre alt)
Hallo Oli,
schön das du alles wieder in den Griff bekommen hast und alles so Klasse meistern konntest!!!
Wegen dem Kennenlernen würde ich mir jetzt gar nicht so die Gedanken und den Frust machen. Du hast ja bereits geschrieben das du jetzt ein paar Kontakte hast. Das entwickelt sich schon und du kommst auch bald mit Frauen in Kontakt.
Ich weiß auch nicht so recht ob du wirklich so extrem schüchtern bist. Einen blöden Eindruck macht es wenn du bei Frauen in Panik verfällst oder zu schüchtern bist sie anzusprecchen.
Wenn ein Freund von dir in einem Gespräch verwickelt ist dann gib einfach Kommentare dazu ohne eingebildet zu wirken oder zu eifrig ranzugehen.
Ich bin mir sicher das einige Frauen begeistert wären, da du nett und intelligent bist.
Wenn sich eine Frau für dich interessiert wird sie dich kaum fragen wieviele Frauen du schon geküsst oder im Bett hattest...allenfalls ob du gerade Singel bist.
Auch wird man bei deinem Alter nicht auf die Idee kommen das du noch Jungfrau bist...und zugegeben gibt es genug Kerle (persönlich Erfahrung) die schon viele Frauen hatten und dennoch absolut schlecht küssen, schlecht im Bett sind usw.
Ich denk daran musst du dich nicht messen.
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04.01.2012, 14:03
AW: Meinung zu einer männlichen "Jungfrau" (35 Jahre alt)
Ich kann dich sehr gut verstehen. Ich selbst bin fast 33, habe zwar ein paar sexuelle Erfahrungen gemacht, kann beziehungstechnisch aber nichts vorweisen. Da Frauen ja ständig über Männer reden, bringt das Thema selbst bei neuen weiblichen Bekanntschaften Schwierigkeiten mit sich. Ich sage es da immer ganz offen, bei Männern eiere ich da immer etwas rum und vermeide das Thema von mir aus generell. Ich würde es einer Frau an deiner Stelle auch so spät wie möglich sagen, denn ganz ehrlich - es ist nicht besonders attraktiv ...
Wie kannst du eine Frau finden? Nun ja, du bist ein Mann, du musst aktiv werden. Aber das ist doch das Positive - du hast es in der Hand und kannst versuchen, Frauen von dir zu überzeugen. Das geht mit Witz, Charme, Intelligenz und einem geregelten Einkommen
Einiges davon hast du. Bist du schonmal in Single-Börsen unterwegs gewesen? Wenn du es da mal bei den normalen Frauen versuchst (also nicht nur bei den Schönheiten), dann wird das ein oder andere Date dabei herausspringen und du kannst üben.
Du solltest auf keinen Fall in Bars Frauen ansprechen, da gehört schon viel dazu, dann nicht verzweifelt auf der Suche zu wirken. Das wird wahrscheinlich nicht funktionieren.
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04.01.2012, 14:05
AW: Meinung zu einer männlichen "Jungfrau" (35 Jahre alt)
Hey Oli,
ich schließe mich meinen Vorschreibern an: so, wie dein Post sich liest (normal eben) sollte es nicht so schwierig für dich sein Kontakte zu Frauen zu knüpfen.
Wenn dir dies gelingt, würde ich allerdings nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen und deine Vorgeschichte sofort erzählen.
Sie ist ja doch etwas ungewöhnlich und könnte schon allein dadurch auch 'abschreckend' wirken.
Vielleicht konzentrierst du dich erstmal darauf tatsächlich eine Bekanntschaft zu schließen, die eben auch weiterführt als nur Gespräche und/oder gemeinsamen Unternehmungen.
Und wenn du dabei nicht so sehr verliebt bist, ist das vielleicht gar kein schlechter Ausgangspunkt.
Soll heißen: versuch doch mal (mehr oder weniger straight) deine fehlende sexuelle Erfahrung irgendwie nachzuholen mit einer unverbindlichen Bettgeschichte (hoffe, das hört sich nicht zu doof an)
Die Vergangenheit würde ich dabei nicht so in den Vordergrund stellen.
Im besten Fall gelingt dir das und du kannst dich (mit etwas Erfahrung ausgerüstet) entspannter nach einer Frau umsehen, in die du dich verliebst.
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04.01.2012, 14:15
AW: Meinung zu einer männlichen "Jungfrau" (35 Jahre alt)
Hallo Oli,
ich finde nicht, dass du hier freakig rüberkommst - im Gegenteil.
Deine Krankengeschichte ist ja wirklich kein Kindergeburtstag - schön, dass es jetzt einen so guten Verlauf genommen hat.
Zu deinem "Problem" muss ich noch ein paar Fragen stellen:
- Hast du im allgemeinen Kontakt zu Frauen (Arbeitskolleginnen, Freundinnen von Freunden, entfernte Verwandte)? Ich frage das deshalb, weil ich selbst zwei junge Männer kennen, die praktisch (auch durch ihre Hobbies und ihren Beruf) nur mit Männern zu tun haben und deshalb allgemein sehr unsicher im Umgang mit Frauen sind (auch ohne amouröse Hintergedanken). Sie machen nur typische Männerwitze, haben eine ganz seltsame Gesprächskultur und -themenauswahl und wissen z.B. überhaupt nicht, worüber sie sich mit Frauen unterhalten könnten. Beide sind auch AB.
- Was machst du in deiner Freizeit? Ist irgendetwas davon ausbaubar, um neue Leute (Frauen) kennenzulernen?
- Hast du schon Erfahrungen mit Internet-Dating-Portalen? Ich kenne viele negative Meinungen darüber, aber dort treffen sich auf jeden Fall Gleichgesinnte (Menschen auf Partnersuche) und das Ziel des Kontaktes ist von vornherein klar. Man kann evtl. ein wenig seinen eigenen "Marktwert" einschätzen lernen (doofes Wort, ich hoffe du weißt, was ich meine). Bei persönlichen Treffen lernt man immer auch etwas über sich selbst, hört von Wünschen und Sehnsüchten des Gegenübers und lernt Flirten. Deinen Status würde ich evtl. nicht direkt ins Profil schreiben, aber auf Nachfrage auch nicht leugnen. Es gibt durchaus einige Frauen, die von Womanizern und Machos die Nase voll haben und sich nach jemandem sehnen, für den eine Beziehung etwas Besonderes darstellt.
- Hast du Freundinnen/Kumpelinen, die dir ehrliche Tipps beim Styling geben würden? Nicht falsch verstehen: für eine Beziehung soll man sich nicht verkleiden oder etwas darstellen, was man nicht ist. Aber manchmal hilft es durchaus, wenn man sich typgerecht kleidet und mit Kleidung und Frisur seine Vorzüge unterstreicht.
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04.01.2012, 14:28Inaktiver User
AW: Meinung zu einer männlichen "Jungfrau" (35 Jahre alt)
Hallo Oli,
ich kann mich nicht ganz den anderen anschließen.
Für mich klingt dein Post nach einem einzigen rumgejammere.
-du warst zu schüchtern
- die erste Frau hat sich einen anderen gesucht
- dein Knie kaputt
- die Freunde weg
- allein in der Vorlesung....
Lies dein Post nochmal durch!
Und dann hör auf dich selbst zu bemitleiden. Ja dein Knie ist ne schlimme Sache GEWESEN!! Du hast es ja hinbekommen. Und nun raff dich auf und geh aus. Oder melde dich in einer Singlebörse an.
Melde dich bei deinen Freunden wieder - denn so ganz ohne Grund werden sie sich nicht von dir abgewandt haben oder?
Und dann viel Glück!!
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04.01.2012, 16:47
AW: Meinung zu einer männlichen "Jungfrau" (35 Jahre alt)
Lieber Oli,
ich schließe mich Dharma an. Schon allein, dass du das Datum von vor über 10 Jahren noch weißt, das liest sich als wäre am 23.8.1999 jemand gestorben.
Die fehlerhafte Behandlung ist sehr schlimm. Du kannst dich allerdings darauf konzentrieren oder aber darauf, dass du weiterleben darfst mit beiden Beinen. Und das ganz allein aus deiner Kraft! das ist doch großartig. Ebenso hast du das Studium doch noch abgeschlossen und heute bist du schon langjährig berufstätig.
Ich kenne allerdings auch dieses Gefühl, dass man den "Einstieg" verpasst hat. Dann tut man sich immer schwerer, wird immer verkrampfter.
Ich frage in die selbe Richtung wie yvie: wieviel Kontakt hast du zu Frauen im Beruf/ Alltag ganz allgemein? Wie kannst du mit Ihnen umgehen?
Zu deinen Fragen: Nein, bitte nicht die "Lebensgeschichte" beim Kennenlernen schon breit auslegen. Das würde für mich auch ein wenig wie "Jammerlappen" wirken. Was soll dein gegenüber dann auch machen, außer dich zu bemitleiden?
Und ja: natürlich kannst du noch Frauen kennenlernen. Der Zug ist erst auf dem Sterbebett abgefahren. Ich kenne auch viele AB's und viele, die ihren Partner erst in der zweiten Lebenshälfte kennengelernt haben.Die Bricom bildet mich immer noch
- formerly known as marimekko
_clementine_fruchtig süß & kernarm


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