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    AW: Meinung zu einer männlichen "Jungfrau" (35 Jahre alt)

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    Geändert von eliisa (20.03.2012 um 21:59 Uhr)
    Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer/eine, der wusste das nicht und hats gemacht

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    AW: Meinung zu einer männlichen "Jungfrau" (35 Jahre alt)

    Lieber Olli,

    ich finds schlau von dir, dich hier im Forum umzuhören.

    Das, was du uns hier beschreibst, klingt für mich nach einem traumatischen Erlebnis, das erst einmal verarbeitet werden muss. Dein Körper/Knie funktioniert wieder, aber deine Seele hat Schaden genommen. Ich würde, nachdem ich selbst gerade diese Erfahrung machen durfte, dir zu einigen Stunden mit einem Lebens-Coach raten. Du glaubst gar nicht, was da zutage treten kann und auf wundersame Weise ändert sich die eigene Sichtweise und damit die Wirkung 'nach Aussen'. Vielleicht nutzt du die Zeit, bis die Richtige kommt, und kümmerst dich ein bisschen um dich in dieser Hinsicht?
    Und da bin ich gleich bei meinem ersten Tipp, wo kann Mann Frauen kennenlernen: In einer Art 'Selbstfindungsseminar'. Mein Freund, den ich übrigens auf einem Wochenendseminar über Geomanthie kennenlernte, erzählt immer wieder, dass er oft in Seminaren (Quantenheilung, und anderes) der einzige Mann ist.
    Da gibt es so viele verschiedene Seminare, die man besuchen kann und es geht da in die verschiedendsten Richtungen, vieleicht ist ja was für dich dabei. Verlasse eingetretene Wege und schau dich um.

    Mein Sohn hat es gerade bei einer Singlebörse versucht und tatsächlich eine Mädel kennengelernt durch die er in eine sehr muntere Clique hinein gekommen ist. Mit ihr hat es sich dann zwar nicht weiter entwickelt, aber seitdem ist er fröhlich mit dieser Gruppe unterwegs. Wäre also einen Versuch wert.

    ich wünsch dir viel Glück und Erfolg und halte uns mal auf dem laufenden hier. Sowas ist spannend

    AnJu

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    AW: Meinung zu einer männlichen "Jungfrau" (35 Jahre alt)

    @ JungeFreude
    Zitat Zitat von JungeFreude Beitrag anzeigen
    Das ist denke ich eher eine Falle für die meisten Männer. Die glauben das sie "Als Hahn im Hühnerstall" eine gute Chance haben eine Date zu finden. Doch ich kann aus meinen alten Kursen die Erfahrung teilen, dass die Männer dort meist eher ignoriert werden. Also außer wenn sie eine starke männliche Aura und einen Adoniskörper haben.

    Männern mit zu femininen Hobbies wird immerhin schnell unterstellt, dass sie nicht Weicheier sind und dann sind sie schnell auf der Freundesschiene gefangen. Das klingt jetzt sicherlich doof, aber will ihn nur warnen, das mit der Auswahl nicht auch die Erfolgschance steigt.
    Ich will dem Oli jetzt kein feminines Hobby an den Hals reden. Der einzige Mann in meinem Ikebana-Kurs wurde übrigens keineswegs ignoriert, obwohl er weder eine supermännliche Aura noch einen Adonis-Körper hatte.

    Ich denke, diejenigen Frauen, die einem Mann mit einem femininen Hobby unterstellen, er sei ein Weichei, sind eh nicht die richtigen Frauen für Oli. Was er nicht brauchen kann, sind Frauen, die auf taffe Männer abfahren, denn die erwarten auch eine entsprechende Sicherheit im Umgang mit Frauen und die entsprechende sexuelle Erfahrung.

    Ich will auch nicht sagen, dass Oli sich grundsätzlich auf die unscheinbarste Frau stürzen soll. Wenn er sich jedoch immer auf die hübschesten stürzt, läuft er viel eher Gefahr, abgewiesen zu werden, und wenn es nur deshalb ist, weil er sich dabei ungeschickt benimmt. Solche Frauen können sich die Männer aussuchen, und die werden nicht gerade einen nehmen, der nicht weiß, wie man Frauen wirkungsvoll anspricht. Solche Erfahrungen braucht er nicht. Übrigens können auch unscheinbarere Frau etwas Anziehendes an sich haben - das muss man nur entdecken wollen.
    Liebe keinen, der nicht auch Dich liebt!

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    AW: Meinung zu einer männlichen "Jungfrau" (35 Jahre alt)

    Mondnebel, sicher nett gemeint, aber es klingt schon geradezu naiv: Was soll komisch dran sein ... mit 35, 45 ... "Jungfrau" zu sein ...

    Klar, man muss sich nicht schämen. Aber naheliegend ist ja nunmal, dass so jemand von seiner Wunschvorstellung - wie auch immer sie aussehen mag - weit entfernt ist. Vor allem ne Frau mit 45 oder 50 (die gern Mutter werden würde) hat ein Problem. Aber man braucht es ja gar nicht dadrauf zu verengen.

    Man braucht das Thema auch nicht auf den (ersten) Sex zu verengen, aber es versteht sich ja von selbst, dass jmd., der weit hintendran ist (egal warum - es sei denn aus eigener Entscheidung) nicht so ganz unbelastet sein kann.

    Habe mal gelesen - so etwa - bei der 13. Beziehung wüßte man Bescheid, was man will ... abgesehen davon, dass man so eine Aussage nicht auf die Goldwaage legen darf, frage ich mich: Wo kriege ich (kriegt man) die zwölf vorher her? (und wie findet sich jmd. der an den selben Punkt kommt?)

    Habe dieser Tage eine Frau gehört, so um die 30, die sagte, sie (und ihr Partner) wollten mit der Familienplanung bis 35 durch sein. O. K., abgesehen davon, dass nicht alles nach Plan läuft ...tja, meine Güte ... soll man sich dann mit 35, 40 (al´s Jungfrau oder meinetwegen Quasi-Jungfrau) usw. entspannt zurücklehnen, wenn man sowas hört und sich sagen, ich hab`noch alle Zeit der Welt? Geht wohl kaum.
    Locker bleiben

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    AW: Meinung zu einer männlichen "Jungfrau" (35 Jahre alt)

    Mittlerweile ist fast wieder ein Jahr vergangen und es hat sich immer noch nichts getan bei mir. Im Gegenteil :-(. Da ich wieder große Probleme mit meiner Knie habe, bin ich im Sommer zwei weitere Male operiert worden und hab nun eine Knorpelzelltransplantation bekommen. Seit Ende Juni war ich zudem abends nicht mehr weg und das wird auch noch sehr lange dauern, wenn es überhaupt werden sollte mit normalem Gehen. Bin ziemlich verzweifelt und mit inzwischen 38 Jahren schwinden weiter die Chancen, dass sich überhaupt noch einmal etwas ändert. Was soll und kann ich jetzt machen? Kann ich mir noch Hoffnungen machen, oder ist das Thema Frau und Familie endgültig gelaufen für mich?

  6. Inaktiver User

    AW: Meinung zu einer männlichen "Jungfrau" (35 Jahre alt)

    Hallo Oli.

    Mal vorab: Männer können sich gerne gut auch noch viel später fortpflanzen und viele Frauen stehen auf reifere Typen.

    Du hast ja hier gute Tipps bekommen.

    Eine Idee möchte ich aufgreifen. Hast Du Dir mal überlegt, professionelle Hilfe zu suchen. Mal zu sehen, wo und warum - sicher auch durch das Knie - diese Blockaden (ich vermute eher in Dir) kommen?
    Einfach mal mit einem Fachmenschen sprechen, vielleicht oder besser gerade in dem Zusammenhang jemanden zu finden, der mit Dir rausgeht. Der Dich beobachtet, der Dir Anleitung/Rückmeldung geben kann.

    Die zweite Idee. Kannst Du völlig verwerfen, mag auch absurd, erstmal klingen.
    Ich habe mal eine Reportage gesehen, über Männer mit Deiner Lebenserfahrung in Sachen "männliche Jungfrau", deutlich ü30. Meine, es waren drei, kann mich aber auch falsch erinnern.
    Alle diese Männer, aus Dland, sind gen USA gereist (weiß nicht, ob es dieses Angebot auch hier gibt, tippe eher auf ja, fand aber die Entfernung im Zusammenhang sehr wichtig) und haben Prostituierte besucht, die sich genau diesem Thema angenommen haben. Also ersten Sex mit einer älteren männlichen Jungfrau.

    Ich meine mich zu erinnern, dass es bei einem gar nicht zum Sex gekommen ist, bei den anderen ja. Und, es hat ihnen geholfen. Die Prostituierten sehr einfühlsam, weil eben auf dieses Thema spezialisiert.
    Was aus den Männern wurde, weiß ich nicht, nur dass sie erleichtert nach Hause fuhren. Sich als "Mann" fühlten und nicht mehr so blockiert, weil Jungfrau etc.
    Natürlich: es ist und bleibt Prostitution, aber diesen Ansatz für solch' ein Thema, ich fand ihn überdenkenswert.

    Dir alles Gute,

    narrare.

    P.S. Glaube muss mich korrigieren. Je länger ich drüber nachdenke, da war auch eine weibliche Person mit von der Partie. Bei der kam es nicht zum Sex, geholfen hat es ihr trotzdem, nach eigenen Aussagen.
    Geändert von Inaktiver User (20.10.2014 um 02:05 Uhr) Grund: P.S.

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    AW: Meinung zu einer männlichen "Jungfrau" (35 Jahre alt)

    Erst dachte ich, da hat jemand versehentlich einen uralten Thread hochgeholt, der TE wird sich garnicht mehr hier tummeln. Aber nun, etwas gewagt vielleicht in der Art, doch meine Überzeugung...

    Ich hab nicht alles gelesen, vielleicht gab's also diese Meinung schon: Wer sich hier in der BriCom durch die Beziehungsthemen ackert, der wird immer wieder auf Aussagen stoßen, dass "da draußen" nur noch gestörte Männer herumliefen und "die Guten" selbstverständlich schon alle weg seien, teilweise sogar von Frauen geangelt, bei denen man (also frau) sich das garnicht erklären könne. Es gibt demnach gefühlt einen eklatanten Gutmännermangel um die Vierzig herum und älter, zumindest aber einen Mangel derer, die sich dann nicht noch (oder erst recht) für höchst attraktiv für eine Zwanzigerin halten, je älter, desto unverfrorener im potenziellen Töchtersegment wildernd...

    Soweit die gängigen Klagen hier versammelter Frauen (nach meinem Eindruck). Gleichzeitig wird über die Macken der Gebrauchtmänner diskutiert. Das ist bisher nicht so das Gebiet meiner Neugierde, daher habe ich keine Detailkenntnisse - allein die Existenz von Der "gebrauchte" Mann lässt mich Schlüsse ziehen.

    Drittens ist Sex ein derart ubiquitäres und aufdringliches Thema, dass heute schon Jugendliche alles darüber zu wissen und alles ausprobieren zu müssen glauben (mit öfters wohl zweifelhaftem Erfolg) und es gleichzeitig Erwachsene gibt, die über ihre eigene geringe (Verstöpselungs-) Erfahrung hinaus nichts wissen, nur Vorurteile pflegen. (Müssen sie allerdings auch nicht, wenn sie und ihr Partner glücklich damit und erfüllt davon sind - dumm aber, wenn nicht.)
    _____

    So rein theoretisch stelle ich mir nun die Beziehungsentwicklung mit einer AB (soll's ja auch geben) höchst spannend vor, zumal da wieder ganz altmodisch zuerst Vertrauen und Offenheit entwickelt werden müssen, Wünsche und Befürchtungen auf jeden Fall zu artikulieren sind, Erwartungen kaum ein Thema sein dürfen - es müssen nur beide sicher sein, dass es keine Tabus gibt, über die man nicht wenigstens sprechen kann (womöglich auch immer wieder mal) und keine a priori Be- und Verurteilungen dessen, was man nicht kennt und dessen, was man für "normal" hält.

    Warum sollte das mit umgekehrten "Vorzeichen" anders sein müssn?

    Eigentlich sind wir doch alle bei jeder neuen Beziehung Anfänger, denn nicht alle Menschen sind sexuell gleich, höchstens gleichgeschaltet. Fehlende Basics muss man nur genauso wie nicht kompatible beidseitig mit erhöhter Achtsamkeit und Zugewandtheit überbrücken und entwickeln. Gerade da scheint mir aber bei sich für absolut erfahren Haltenden nicht selten eine mangelnde Sensibilität und Kreativität vorzuliegen und wenig Neugierde und Veränderungsbereitschaft. Deshalb wird gerne ziemlich einhellig behauptet, "es" müsse eben passen und deshalb müsse man "es" auch möglichst schnell abchecken. Kann man so, kann man aber auch genau anders sehen...

    Zugegeben muss ich die Aussage relativieren, da ich ein recht ausufernd phantasierender Mensch bin und das "Pflichtprogramm" für schnell erlernbar und schnell ausgespielt halte. Trotzdem stark vereinfacht gesagt: Versuche eine experimentierfreudige Frau zu finden, die ihren Mann wegen dessen Borniertheit und gähnender Langeweile verlassen hat und die sich trotzdem nicht zu wenig begehrt fühlt, wenn Du nicht über sie herfällst, sondern davon angetan ist, dass Du noch staunen kannst und möchtest. Die findest Du m. E. auch eher im gleichen Alterssegment.
    _____

    In dem ich darüber sinniere (sicher nicht besonders qualifiziert) fällt mir Rilkes Cornet ein, eine bestimmte Strophe (hier die zweite, seltener zitierte) von mir nun erstmalig als Metapher aus einer quasi praktischen, wohl auch gemeinten, anstatt aus der rein romantisch-schwärmerischen Perspektive gesehen:

    Als Mahl beganns. Und ist ein Fest geworden, kaum weiß man wie. Die hohen Flammen flackten, die Stimmen schwirrten, wirre Lieder klirrten aus Glas und Glanz, und endlich aus den reifgewordenen Takten: entsprang der Tanz. Und alle riß er hin. Das war ein Wellenschlagen in den Sälen, ein Sich-Begegnen und ein Sich-Erwählen, ein Abschiednehmen und ein Wiederfinden, ein Glanzgenießen und ein Lichterblinden und ein Sich-Wiegen in den Sommerwinden, die in den Kleidern warmer Frauen sind.
    Aus dunklem Wein und tausend Rosen rinnt die Stunde rauschend in den Traum der Nacht.

    Und Einer steht und staunt in diese Pracht. Und er ist so geartet, daß er wartet, ob er erwacht. Denn nur im Schlafe schaut man solchen Staat und solche Feste solcher Frauen: ihre kleinste Geste ist eine Falte, fallend in Brokat. Sie bauen Stunden auf aus silbernen Gesprächen, und manchmal heben sie die Hände so –, und du mußt meinen, daß sie irgendwo, wo du nicht hinreichst, sanfte Rosen brächen, die du nicht siehst. Und da träumst du: Geschmückt sein mit ihnen und anders beglückt sein und dir eine Krone verdienen für deine Stirne, die leer ist.

    Einer, der weiße Seide trägt, erkennt, daß er nicht erwachen kann; denn er ist wach und verwirrt von Wirklichkeit. So flieht er bange in den Traum und steht im Park, einsam im schwarzen Park. Und das Fest ist fern. Und das Licht lügt. Und die Nacht ist nahe um ihn und kühl. Und er fragt eine Frau, die sich zu ihm neigt:

    »Bist Du die Nacht?«

    Sie lächelt.

    Und da schämt er sich für sein weißes Kleid.

    Und mochte weit und allein und in Waffen sein.

    Ganz in Waffen.


    Hoffentlich verwirrt Dich das nicht allzusehr und Du kannst es auf die Situation zwischen zwei Menschen übertragen. Ich glaube zudem, dass ganz viele ach so coole und angeblich erfahrene Männer in jedem Alter sich so unwohl fühlen und sich deshalb in letztlich irrsinnige, aussichtslose und unnötige Schlachten stürzen, wie es der junge Cornet im weiteren Verlauf ja getan hat... (Der Text ist im Web frei verfügbar.)

    Ich kann nicht sehen, dass das Thema Frau und Familie endgültig gelaufen für Dich sein muss. Aus Vorsicht, Vernunft und weiterem Zeitverlauf heraus vielleicht das mit eigenen Kindern. Muss aber auch nicht sein. Für jetzt wesentlich halte ich das Entwickeln von Offenheit und Phantasie - bloß keine "Zielfixierung".
    Va', pensiero, sull'ali dorate... G. Verdi - Nabucco

    Es gibt kein richtiges Leben im falschen. T. Adorno - Minima Moralia

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