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    AW: Meinung zu einer männlichen "Jungfrau" (35 Jahre alt)

    hat jemand hier schon eine Frau Erfahrung mit einem Asperger Mann gemacht?
    Würde mich jetzt echt mal interessieren.
    Ob es wirklich zutrifft weiß ich nicht, die Ärzte sind oft schnell dabei einem in eine Schublade zu stecken.
    Brauch da irgend wann mal ne zweite Arztmeinung.

  2. Inaktiver User

    AW: Meinung zu einer männlichen "Jungfrau" (35 Jahre alt)

    Zitat Zitat von AbsoluterBeginner Beitrag anzeigen
    hat jemand hier schon eine Frau Erfahrung mit einem Asperger Mann gemacht?
    Würde mich jetzt echt mal interessieren.
    Ob es wirklich zutrifft weiß ich nicht, die Ärzte sind oft schnell dabei einem in eine Schublade zu stecken.
    Brauch da irgend wann mal ne zweite Arztmeinung.
    Hallo AbsoluteBeginner,

    also vom medizinischen Aspekt sind mögliche Kennzeichen eines Asperger Syndroms:
    normale bis überdurchschnittliche Intelligenz,
    starke Reizempfindlichkeit, mangelnde "theory of mind", d.h. Asperger haben oft Schwierigkeiten abzuschätzen, wie sich andere Menschen fühlen bzw welche Verhaltensweisen und Aussagen welche "typischen" zwischenmenschlichen Reaktionen hervorrufen,
    wenig Motivation zu sozialen Kontakten, wenig Blickkontakt....

    wie gesagt gibt´s da viele Abstufungen..psychische Diagnosen sind selten! eindeutig zu stellen.

    Ich kannte mal einen Mann mit Asperger.
    Er hat mir gesagt, dass es wichtig ist, ihm zu sagen! welche
    zwischenmenschlichen Erwartungen man an ihn hat, weil er´s sonst nicht weiß!

    Also müsste man in einer Beziehung die Frau dann auch auffordern, dass sie ihre Wünsche artikuliert ("möchte in den Arm genommen werden..."), weil Asperger das manchmal von selbst nicht wissen bzw der Impuls zu Handlungen fehlt, die bei zwischenmenschlichen Kontakten als selbstverständlich vorausgesetzt werden.

    In einem Buch , das ein-inzwischen sehr erfolgreicher -Aperger Patient als Autobiographie verfasst hat- wird beschrieben, dass Asperger Patienten sehr wohl zu starken Gefühlen einem Partner gegenüber in der Lage sind!..Es fehlt bloß das "Handwerkszeug, um die Zuneigung auszudrücken, und den Kontakt zu gestalten..
    Und vielleicht muss man genau das einer Partnerin erklären, damit sie gewisse Verhaltensweisen nicht persönlich nimmt...

    Ich hoffe ich konnte Dir weiterhelfen. Alles Gute, Merretich

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    AW: Meinung zu einer männlichen "Jungfrau" (35 Jahre alt)

    @merretich

    weisst du wie dass Bauch heisst?

    Lese zwar eher ungern, aber wäre vielleicht mal ganz interessant.

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    AW: Meinung zu einer männlichen "Jungfrau" (35 Jahre alt)

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hallo AbsoluteBeginner,

    also vom medizinischen Aspekt sind mögliche Kennzeichen eines Asperger Syndroms:
    normale bis überdurchschnittliche Intelligenz,
    starke Reizempfindlichkeit, mangelnde "theory of mind", d.h. Asperger haben oft Schwierigkeiten abzuschätzen, wie sich andere Menschen fühlen bzw welche Verhaltensweisen und Aussagen welche "typischen" zwischenmenschlichen Reaktionen hervorrufen,
    wenig Motivation zu sozialen Kontakten, wenig Blickkontakt....

    wie gesagt gibt´s da viele Abstufungen..psychische Diagnosen sind selten! eindeutig zu stellen.

    Ich kannte mal einen Mann mit Asperger.
    Er hat mir gesagt, dass es wichtig ist, ihm zu sagen! welche
    zwischenmenschlichen Erwartungen man an ihn hat, weil er´s sonst nicht weiß!

    Also müsste man in einer Beziehung die Frau dann auch auffordern, dass sie ihre Wünsche artikuliert ("möchte in den Arm genommen werden..."), weil Asperger das manchmal von selbst nicht wissen bzw der Impuls zu Handlungen fehlt, die bei zwischenmenschlichen Kontakten als selbstverständlich vorausgesetzt werden.

    In einem Buch , das ein-inzwischen sehr erfolgreicher -Aperger Patient als Autobiographie verfasst hat- wird beschrieben, dass Asperger Patienten sehr wohl zu starken Gefühlen einem Partner gegenüber in der Lage sind!..Es fehlt bloß das "Handwerkszeug, um die Zuneigung auszudrücken, und den Kontakt zu gestalten..
    Und vielleicht muss man genau das einer Partnerin erklären, damit sie gewisse Verhaltensweisen nicht persönlich nimmt...

    Ich hoffe ich konnte Dir weiterhelfen. Alles Gute, Merretich
    Ja, die Beschreibung passt sehr gut. Aber soweit ich gehört habe tut sich die Medizin schwer dabei eine diesbezügliche Diagnose verbindlich zu stellen. Selbst in extremen Fällen hampeln die Ärzte oft dabei herum sich festzulegen.

    Ich bin mal einem Betroffenen begegnet der war so stark beeinträchtigt dass er im Gespräch selbst offensichtlichste "Zwischentöne", Wortspiele, Mimik und Gestik nicht verstehen konnte. Er musste sich wie ein Roboter an die wörtliche Bedeutung der Aussagen halten und hat dabei selber völlig verrückte Sachen gebracht, weil er nicht nachvollziehen konnte wie sein Verhalten auf andere wirkt. Der war von Kind an dadurch behindert und hat es erst im Erwachsenenalter geschafft eine "Behinderung aus dem Autismusspektrum" anerkannt zu bekommen. Vorher hing er diagnostisch völlig in der Luft weil ihn jeder neue Arzt in die Ecke "schwachsinnig" stecken wollte, ihm aber in allen gängigen Tests keine Intelligenzminderung nachzuweisen war.

    Milde Fälle von Asperger-Autismus die im Alltag unauffällig funktionieren und deren Probleme sich nur im engen, zwischenmenschlichen Kontakt zeigen, haben es nochmals viel schwerer eine diesbezügliche Diagnose zu erhalten.

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    AW: Meinung zu einer männlichen "Jungfrau" (35 Jahre alt)

    @ AbsoluteBeginner

    Die Einträge in Wikipedia zu Autismus und Asperger sind sehr ausführlich, mit verschiedenen Literaturangaben.

    Das Problem ist wohl, dass es viele Ausdifferenzierzungen gibt. Es gibt relativ leichte Fälle bis hin zu ganz schweren, die praktisch betreut leben müssen.

    Die Tatsache, dass Du in Dich gekehrt und introvertriert bist, macht Dich jedenfalls noch nicht zum Autisten oder Asperger-Patient.

    Hast Du denn selbst den Eindruck, dass Du nonverbale Signale anderer Menschen, wie ihre Mimik, ihre Gestik und ihren Tonfall richtig einordnen kannst? Wenn Du hier nicht sehgestört oder blind bist, dann bist Du mit großer Wahrscheinlichkeit weder Autist noch Asperger-Patient.

    Nicht mal jeder, dem es an Einfühlungsvermögen als solchem fehlt, ist Autist oder Asperger-Patient.

    Einfühlungsvermögen bzw. Empathie kann man jedoch üben. Dazu muss man die eigene Phantasie etwas anstrengen und sich fragen, wie der andere sich in der und der Situation wohl fühlen mag. Probier das mal über eine Zeit hinweg aus und schau, ob sich was ändert.

    Und wenn Du eine zweite Meinung brauchst, dann such Dir jemanden, der auf das Gebiet Autismus/Asperger spezialisiert ist, und das wird wohl ein Psychiater sein.
    Liebe keinen, der nicht auch Dich liebt!

  6. Inaktiver User

    AW: Meinung zu einer männlichen "Jungfrau" (35 Jahre alt)

    Zitat Zitat von AbsoluterBeginner Beitrag anzeigen
    @merretich

    weisst du wie dass Bauch heisst?

    Lese zwar eher ungern, aber wäre vielleicht mal ganz interessant.
    Hallo Absolute Beginner,

    den Namen des Autors weiss ich nicht mehr, ich hatte mir das Buch ausgeliehen..
    es war in jedem Fall ein englischsprachiger Professor...vielleicht findest Du es im
    Internet...es gibt auch mehrere autobiographische Berichte von Asperger Patienten..
    wenn Du recherchierst wirst Du bestimmt fündig.

    Grüsse, Merretich

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    AW: Meinung zu einer männlichen "Jungfrau" (35 Jahre alt)

    Hallo,

    danke für die bisherigen Meinungen. Werde mal versuchen am Wochenende Einiges zu beantworten. Freue mich aber über weitere Meinungen!

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    AW: Meinung zu einer männlichen "Jungfrau" (35 Jahre alt)

    Hallo,

    also von großen Erklärungen würde ich abraten.

    Meine Erfahrung (leider) ist, dass man die Mitmenschen leicht überfordert. Ich tendiere dazu, das etwas mehr "den Mitmenschen" zuzuschreiben. "Man" orientiert sich halt an dem was für einen selbst normal ist bzw. an dem, was "Mainstream" ist - und zumindest auf starke Abweichungen reagiert man ablehnend. (So ganz ausnehmen kann ich mich da selbst auch nicht).

    In solch einem Kontext (Gefühl, Liebe, Intimität, Sexualität) passiert dieser Reflex meiner Einschätzung nach besonders leicht. Und ich würde auch sagen, dass Frauen da besonders "schreckhaft" sind - vielleicht teilweise auch so tun als wären sie es.

    DIE Lösung habe ich leider auch nicht. Einerseits "muss" man natürlich man selbst sein, möglichst authentisch, aber andererseits ist es möglicherweise oder gar wahrscheinlich clever, sich etwas zurückzunehmen.

    Keine Rechtfertigungen, keine Selbstreflexion, nicht thematisieren, was der andere sich möglicherweise denkt ... das sind Grundsätze, an die ich mich versuche zu halten - jedenfalls im Umgang mit Fremden, die keine bleiben sollen. Das ist gar nicht so einfach - sich da zurückzuhalten. Aber zumindest meine Erfahrung zeigt, dass es nichts genützt hat, wenn überhaupt kontraprofuktiv war, ... sich zu rechtfertigen, sich zu bespiegeln, zu interpretieren ...

    Für mich kann ich sagen, dass ich "versuche" mich nicht über den Mangel an Erfahrung zu definieren. Wer sollte mich denn für einen ganz normalen (im positiven Sinne gewöhnlichen) Menschen halte, wenn nicht ich selber? Natürlich kenne ich meine Geschichte und sie schwingt auch immer bzw. immer wieder mit, aber - so schwer das manchmal auch fällt - ich nehme doch an, dass es anders hätte laufen können, zumindest etwas anders. Sonst hätte ich auch schwerlich Hoffnung für die Zukunft.

    Das mit dem Datum der schweren Verletzung finde ich auch interessant. Im Positiven eigentlich. Ich denke, es gibt einfach verschiedene Typen. Ich kann das sehr gut nachvollziehen, dass einem bei so etwas das Datum im Gedächntnis bleibt. Ich finde es eher bedenklich, wenn Leute (zu) oberflächlich sind, leicht vergessen. Anders gesagt, irgenwo bedauere ich, dass sich einige bzw. viele das leisten können, während z. B. ich abgesehen von der grundsätzlich größeren Neigung sich solche Dinge zu merken, mich einfach durch den Lauf der Dinge noch mehr an solche Erinnerungen "klammere".

    Erfahrungen und auch (Nicht)-Erfahrungen prägen ein, zumindest können sie das.


    Von der Tendenz her vermute ich - und nehme an, dass das gerade bei Frauen so ist -, dass man einem schon anmerken kann, ob man "viel", normal viel" oder "wenig bis gar keine" Erfahrung hat. Das ist ja irgendwo naheliegend. Selbstvertrauen entsteht allenfalls zu einem gewissen Maß aus dem nichts, positive Erfahrungen schlagen sich da schon nieder.

    Ich trete schon auch mal selbstbewusst auf, forsch - auch Frauen gegenüber. Es hängt auch von der Situation ab. Aber es fehlt dabei halt irgendwo etwas Sicherheit, Souveränität. Und je nachdem, wie dein Gegenüber drauf ist und die Situation sich entwickelt, kann man das merken (möglicherweise hat der/die andere sogar Spaß daran, am erkennen und am damit spielen).


    Eigentlich will ich im Zusammenhang mit der Vermutung, man könne einem schon den Grad an Erfahrung anmerken dies sagen. Ich glaube nicht, dass man normalerweise draufkommt, dass der oder die gar keine Erfahrung hat. (Das können sich viele sicher auch schwerlich vorstellen). Also, ob du null Frauen geküsst hast, null im Bett gehabt hast, null Beziehungen gehabt hast ... ist in dem Stadium wohl nicht entscheidend. Ich gehe lediglich davon aus, dass z. B. eine Frau, mit der du in Kontakt bist, "hochrechnen" kann, dass du jemanf bist, der eher wenig Erfahrung hat.

    Klingt wahrscheinlich etwas abstrakt, schräg - zumindest für einige. Aber manche Dinge sind eben auch schwer in Worte zu fassen.

    Gruß Makro
    Locker bleiben

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    AW: Meinung zu einer männlichen "Jungfrau" (35 Jahre alt)

    Ich will nur auf Dein Einstiegspost antworten.

    Ich finde es ein normales Alter, wenn man mit 16 Jahren beginnt, sich für das andere Geschlecht zu interessieren. Deine bis heute vorhandene Bewunderung für das Mädel aus Deiner Parallelklasse hat ganz sicher damit zu tun, dass Du keine weiteren Erfahrungen sammeln konntest.

    Es ist nie zu spät, einen Partner zu finden. Durch Deine nicht vorhandenen Erfahrungen wirst Du vermutlich viel unbefangener an die Liebe herangehen. Das muss nicht nur zum Nachteil für Dich sein. Ich würde mich bezüglich meines Vorlebens beim Kennenlernen zurückhalten. Man merkt nach einer Weile schon, ob jemand viele Beziehungen hatte oder nicht. Und die mit zwanzig Ex-Freundinnen sind meiner Meinung nach sexuell erfahrener, aber ihre menschlichen Qualitäten lassen häufig zweifeln. Ansonsten hätten sie ja wohl mal an einem Menschen festgehalten.

    Mach Dir darüber möglichst keine großen Gedanken. Frauen die Gefallen an Dir finden, die werden Dir das schon deutlich zeigen.

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    AW: Meinung zu einer männlichen "Jungfrau" (35 Jahre alt)

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hallo Oli,

    es tut mir sehr leid, was dir alles widerfahren ist. Hut ab, dass du es wieder hingekriegt hast!


    Wie sieht es auf der Arbeitsstelle aus? Single-Frauen da? Ansonsten ist es am einfachsten über Bekanntenkreis - Geburtstagsfeiern usw...
    Hallo,

    danke für die vielen Antworten bisher. Ich versuche mal, Einige davon zu beantworten und hoffe weiterhin auf Ratschläge von Euch, wie ich mein Problem lösen könnte.

    Das Kennenlernen innerhalb der Firma gestaltet sich mehr als schwierig. Ich bin jetzt seit sieben Jahren in der gleichen Firma, aber ich habe auch noch nie gehört, dass sich ein Paar in unserer Firma kennengelernt hätte. Zudem sind fast alle Frauen hier auch vergeben und ich bin auch schon 35 und für viele jüngere Frauen definitiv auch schon zu alt... Innerhalb des Bekanntenkreises tut sich leider auch nicht viel auf. Zum Glück konnte ich wieder Kontakte nach meinem Unfall knüpfen; nur sind die Männer selber Singles und "suchen" auch eine Frau... Weibliche Bekannte habe ich leider nicht

    Zitat Zitat von simonekreativ Beitrag anzeigen
    Hallo Oli,

    Ich weiß auch nicht so recht ob du wirklich so extrem schüchtern bist. Einen blöden Eindruck macht es wenn du bei Frauen in Panik verfällst oder zu schüchtern bist sie anzusprecchen.
    Wenn ein Freund von dir in einem Gespräch verwickelt ist dann gib einfach Kommentare dazu ohne eingebildet zu wirken oder zu eifrig ranzugehen.

    Ich bin mir sicher das einige Frauen begeistert wären, da du nett und intelligent bist.

    Wenn sich eine Frau für dich interessiert wird sie dich kaum fragen wieviele Frauen du schon geküsst oder im Bett hattest...allenfalls ob du gerade Singel bist.
    Aber es wird defintiv auffallen und lügen möchte ich nicht, dafür bin ich zu ehrlich. Das Problem ist, dass ich extrem schüchtern bin und ich noch nie eine Frau angesprochen habe. Mit fehlt da die Erfahrung im Umgang mit Frauen und ich bin dann extrem blockiert, wenn ich ein Gespräch anfangen soll.

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