Ja, dazu fällt mir die neue Brigitte-Diät ein, die mir bei einer Kollegin in die Finger gefallen ist: Meine Güte, was für ein exaltiertes Zeugs! (Wenn auch diesmal nur für drei Mahlzeiten) Und wer das nicht auf die Beine stellt, kriegt Fertigfutter angedient, das "geschmacklich getunt" genannt wird, vermutlich, weil man die Werbeindustrie nicht verärgern will.
Frauen sollten wirklich aufhören, so einen Quatsch zu lesen.
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09.01.2012, 18:56Inaktiver User
AW: Dauer-Druck als neue Realität?
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09.01.2012, 19:11
AW: Dauer-Druck als neue Realität?
@MrsInkognito,
Danke für deinen Beitrag, der mich zum Grinsen brachte
Um der Selbstoptimierung optimal gerecht zu werden, benötigte man einen 48-Stunden-Tag 
In den letzten Tagen erfuhr ich - unfreiwillig - wie gut es Geist und Seele tut, einfach mal nichts zu tun: Nicht reden, kein TV, nix lesen. Ich war erkältungsbedingt stockheiser und hatte gleichzeitig eine Bindehautentzündung, zudem war ich schwach und müde. Da ging nur noch: Liegen und sich freuen, dass die Katzen mir Gesellschaft leisten. Nur tun, was nötig ist und was geht. Nötig waren zu der Zeit: Toilette, Augentropfen, Augen reinigen, Katzen füttern, waschen, was zu Essen machen. Und nur so viel PC, um der Ausssenwelt mitzuteilen, dass ich ich incomunicado bin.
Hört sich schlimm an? Am Anfang war es das. Aber mit der Zeit drehte das Gedankenkarussell langsamer, ich wurde friedlicher und ruhiger. Als meine Kräfte so ganz langsam wiederkamen, konnte ich zuahuse wieder etwas mehr machen, was in meinem Fall war: Immer wieder mal eine kleine Ecke der Wohnung ausmisten, Unnötiges aussortieren, Rest sauber sortieren und aufräumen. Immer in kleinen Portionen, weil ich mich noch nicht so anstrengen kann.
In solchen Situationen lernt man, was nötig ist und was nicht. Das war eine lehrreiche Erfahrung für mich! Und: Während des unfreiwilligen Ausruhens besserte sich mein Tennisellbogen, der mich seit September plagt, massiv ...
Lächle, und das Leben lächelt zurück 
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15.01.2012, 14:50Inaktiver User
AW: Dauer-Druck als neue Realität?
Hallo!
@Latona
Du hast vollkommen recht. Richtig kritisch wird's aber dann, wenn man schon auf dieses und jenes verzichtet und dies und das nicht so genau nimmt und trotzdem nicht rund kommt
Oder wenn man einen Tag lang gerödelt hat und im Grunde nix geschafft hat, nix Sinnvolles, nichts worauf man aufbauen könnte...
@tilbage
Brigitte-Diät lese ich gar nicht. Das ist mir zu einseitig. Ich versuche mich halt Regeln, die man generell schon umsetzen kann. Mehr Bewegung könnte mir absolut nicht schaden. Im Urlaub habe ich grade mal 500 Gramm ca. zugenommen, obwohl ich morgens und abends alles andere als fettarm und zuckerarm gegessen habe *schleck* Und zwischendrin auch noch McDoof und so... Aber halt viel rumgelaufen. Zu Hause geht das aber leider auch nicht immer... Also muss ich halt auch ein wenig auf das Essen achten - allein schon wegen der Nährstoffe, damit man nicht unnötig kränkelt und schwächelt...
@Vorstadtkatze
Habe im Urlaub auch wieder Pläne geschmiedet, was ich auf meinem PC alles ausmisten und loslassen werde. Denn dieser ganze Kram hält einen auch von Sozialkontakten ab und davon, sich wirklich was aufzubauen im Leben. Nun ist meine Laune heute wieder recht bescheiden, weil ich wieder mitten in meinem Krempel hocke und nicht mehr so recht weiß, wie ich ihn loslassen kann, da ich ja jetzt wieder im Alltag hocke mit seinen ganzen Anforderungen, die im Urlaub natürlich auch weggefallen sind.
Allein nun wieder Telefonate zu führen und dann die nächste Woche wieder ein paar Besuche von Verwandten, die bestimmte Ziele vor Augen haben oder denen die Decke auf den Kopf fällt, wieder arbeiten, um dann nach drei Stunden Akkord wieder komplett platt für den Rest des Tages zu sein
Naja, ich habe mir im Urlaub zumindest vorgenommen, keine Bücher mehr anzunehmen. Also mir keine mehr auszuleihen und auch andere Geschenkvorschläge für meinen Geburtstag zu machen, da ich das einfach gar nicht schaffe. Ich lese schon mal gerne, aber es artet einfach nur in Stress aus. Und dann muss ich eben viele andere Dinge schaffen, anstatt dann meine Nase in ein Buch zu stecken, weil ich das da liegen habe und es gelesen werden "muss".
Wann ich mal einem Vollzeitjob nachgehen soll, weiß ich nicht. Ist jetzt aber auch kein Witz. Drum tröste ich mich damit, dass ich sowieso keine 80 werde, um dann noch in den Genuss der Rente zu kommen
Ist halt so, wenn ich mir vorstelle, dass ich Vollzeit schufte, dann noch den Haushalt und weiß nicht was - das war's. Ich brauche wahnsinnig viel Zeit für mich, auch wenn ich viel Unnötiges tue, aber ich bin das so gewohnt. Wenn ich mir vorstelle, den ganzen Tag Treiben zu haben von morgens bis abends - da könnt ihr mich ganz bald in die Klappse einliefern.
LG
MrsInkognito (die sich nun wieder verstärkt bemüht, ein wenig Ballast loszuwerden)




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