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  1. Inaktiver User

    AW: Brauche ich mehr/anderes Mitgefühl?

    Einer anderen Person quasi vorzuschreiben, wann sie Mitgefühl haben und zeigen soll, sagt viel über diktierende Person aus. Nämlich, daß sie empathielos ist.
    Ich glaube, niemand würde sich z.B. vorschreiben lassen, wann er wo und wie zu lachen hat. Oder zu weinen oder wütend zu sein.

    Diese Art der Fremdbestimmung inklusive der Schuldzuschreibung ("Mit Dir stimmt was nicht...") ist eine rotzfreche und übergriffige Art, den anderen zu manipulieren.

  2. Inaktiver User

    AW: Brauche ich mehr/anderes Mitgefühl?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Einer anderen Person quasi vorzuschreiben, wann sie Mitgefühl haben und zeigen soll, sagt viel über diktierende Person aus.
    Hat hier im Strang meines Wissens niemand getan.

  3. Inaktiver User

    AW: Brauche ich mehr/anderes Mitgefühl?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hat hier im Strang meines Wissens niemand getan.
    Davon ist auch nicht die Rede; ich beziehe mich auf das Thema im Eingangsposting.

  4. User Info Menu

    AW: Brauche ich mehr/anderes Mitgefühl?

    Zitat Zitat von Jil_Maj Beitrag anzeigen
    Einmal handelt es sich um eine Frau, das andere Mal um einen Mann. Liegt es vielleicht daran?
    Da bin ich mir wirklich 100% sicher, dass es nicht daran liegt. Ich denke grundsätzlich "geschlechtsneutral", Menschen die mir begegnen nehme ich in ihrer Rolle (also als Kollege, Verkäufer oder was auch immer) wahr, nicht als Mann oder Frau.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hallo Illaria,
    bist du vielleicht ein Mensch, der sich sehr schnell eine Meinung bildet und von der dann auch sehr überzeugt ist? ("Die Kollegin hat es sich selbst zuzuschreiben, die Kursteilnehmerinnen stellen sich an.") Das ist ein pragmatisches Denken, dass unabhängig macht, aber manchmal auch einsam.
    Kannst du dich in andere hineinversetzen und eine Situation mit ihren Augen sehen?
    Ich sag mal zu allem: kommt darauf an.

    Meine Meinung über die Menschen spielt sicherlich eine Rolle. Die Kollegin ist z.B. immer sehr selbstbewusst, kritisiert auch gerne andere für Fehler, daher war durchaus auch so ein unterschwelliger Gedanke "die kann das ab" da. Wenn dort jetzt eine ganz neue Kollegin gesessen hätte, die noch orientierungslos ist und aus Unwissenheit etwas falsch gemacht hat, wäre das Mitgefühl definitiv ein anderes gewesen.

    In andere hineinversetzen kann ich mich durchaus, aber dabei gibt es auch Grenzen, wenn es um Dinge geht, die außerhalb meines eigenen Erfahrungsbereiches liegen. Ich denke das ist auch soweit "normal".

  5. Inaktiver User

    AW: Brauche ich mehr/anderes Mitgefühl?

    Wie siehst du dann inzwischen die Anlässe, wegen der du hier schriebst?
    Hat sich das ungute Gefühl verflüchtigt?

  6. User Info Menu

    AW: Brauche ich mehr/anderes Mitgefühl?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wie siehst du dann inzwischen die Anlässe, wegen der du hier schriebst?
    Hat sich das ungute Gefühl verflüchtigt?
    Bislang hat sich noch nicht die Gelegenheit ergeben.
    In der Theorie hat es mich natürlich schon bestärkt, hier ein wenig Zustimmung zu bekommen.

    Insbesondere über diese "Baby-Begeisterung", die ich offensichtlich nicht habe, habe ich mir schon ein wenig Gedanken gemacht, weil es in meiner Wahrnehmung sehr stark verbreitet ist. Da tut es dann gut zu lesen, dass es auch andere Menschen gibt, die bei der Nachricht einer Geburt nicht sofort alle Details und möglichst noch ein ganz, ganz niedliches Bild brauchen.

    Ich bin jedenfalls gespannt darauf, wie meine Gefühle aussehen, wenn ich das nächste Mal in so eine Situation komme.

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