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Ergebnis 11 bis 20 von 46
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22.11.2011, 21:40
AW: Brauche ich mehr/anderes Mitgefühl?
see you on be friends online!
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22.11.2011, 21:50
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23.11.2011, 12:29
AW: Brauche ich mehr/anderes Mitgefühl?
Hallo Ilaria,
ich finde deine Reaktionen völlig normal. Ich bin auch so und ich bin sicher, viele andere sind genauso wie du und ich.
Dieses übertriebene Heititei und Gutschi-Gutschi Getue finde ich schrecklich und frage mich bei solchen Leuten immer, welche Mankos sie damit vertuschen wollen oder ob sie sich damit absichtlich hervortun wollen?
Bleib so wie du bist und verstelle dich nicht. Auch nicht anderen zuliebe.
Dass du dich für den jungen Mann eingesetzt hast, zeigt doch einmal mehr, daß du mitfühlend bist.
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23.11.2011, 20:47
AW: Brauche ich mehr/anderes Mitgefühl?
Vielen Dank für eure Antworten!
Ich habe gestern schon hier gelesen, wollte dann antworten, da war aber das Forum nicht erreichbar.
Die Kommentare zu meinem Verhalten sind (wenn ich mich richtig erinnere) nie aus dem engsten Familien- und Freundeskreis gekommen. Es ging immer von Menschen aus, die mich zu wenig kennen.
Wenn ich darüber nachdenke, vermute ich auch dass das mein eigentliches Problem ist: ich bin ein sehr ruhiger, zurückhaltender Mensch und auch niemand der Versprechen abgibt und dann nicht einhält. Das macht auf manch einen sicherlich den Eindruck, dass ich unfreundlich bin.
Es tut mir gut hier zu lesen, dass es auch andere Menschen gibt, die dieses übertriebene Getue nicht mögen. Ich stehe normalerweise zu mir und meinen Eigenarten, vermutlich auch weil es mir schwer fällt mich zu verstellen, aber wenn immer wieder an mir herumgenörgelt wird, kommen auch ab und an mal Zweifel.
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23.11.2011, 21:20Inaktiver User
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23.11.2011, 22:25
AW: Brauche ich mehr/anderes Mitgefühl?
Ist klasse und vertrauenswürdig, wie Du dich beschreibst.

Vermutlich bist Du dazu auch eine, die nicht neugierig ist und nicht invasiv nachfragt. Dieses Nicht-Bohren wurde mir früher oft als Arroganz und Desinteresse ausgelegt.
Wenn jemand meint, irgendetwas ginge mich was an, dann sagt sie/er es mir von sich aus.Thank you for observing all safety precautions.
(aus Dark Star von John Carpenter)
Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
sonst normale Userin
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24.11.2011, 00:58
AW: Brauche ich mehr/anderes Mitgefühl?
Das würde in's Bild passen, ja.
Neugier hat immer etwas von Distanzlosigkeit, und ich mag es weder auf der aktiven noch auf der passiven Seite. In letzterem Fall schiebe ich immer schnell den verbalen Riegel vor - und werde als "verschlossen" wahrgenommen.
Ich finde Deine Selbsteinschätzung und Deine klare Haltung übrigens klasse, Ilaria.
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24.11.2011, 20:00
AW: Brauche ich mehr/anderes Mitgefühl?
Diese "Nörgelei" ist was ich überhaupt nicht leiden kann, mir gegenüber macht das eigtl. niemand, aber gelegentlich bekomme ich schon mit, dass manche mit meiner Art nicht so ganz klarkommen und dass man für einige auch als arrogant gilt. Das ist ja sowieso die Keule, die gern ausgepackt wird, wenn jemand ein wenig anders ist, andere Interessen hat etc. ...
Kreativität kommt von der Freiheit zu scheitern. Und die Freiheit zu scheitern kommt vom Experiment. (Peter Gabriel)
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24.11.2011, 20:10
AW: Brauche ich mehr/anderes Mitgefühl?
Klar, weil man dann unbequem ist, wenn man Grenzen zieht. Anders ist. Da muss die andere Seite gleich mal eins draufhauen, um sich erhaben zu fühlen.
Ilaria, vielleicht kannst du dir diese Nörgelei künftig ersparen, indem du dir mal ein paar richtige Antworten zurecht legst? Nicht bösartig, am besten humorvoll, aber deutlich.
Übergriffige Fragen übrigens beantworte ich gerne mit: "Warum-Fragen beantworte ich nur meinem lieben Ehemann!". Ehrlich, achte mal darauf. Warum-Fragen sind fast immer ein Angriff. Warum tust du dies nicht so, warum nicht jenes anders...impliziert ja alles, man sei nicht ganz dicht, und der andere wisse viiiiiel besser, wie es "richtig" geht.
The original Karla
est. 2006











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24.11.2011, 21:26
AW: Brauche ich mehr/anderes Mitgefühl?
Das ist bei mir sehr ähnlich.
Einerseits freue ich mich, wenn jemand zum Beispiel fragt, wie mein Wochenende war, andererseits wird es mir aber auch schnell zu viel, wenn mein Wochenende von anderen "zerlegt" wird. Es reicht nicht, wenn ich sage dass ich mit Freunden unterwegs war, dann kommen gleich die Fragen: "Wo wart ihr?", "Was habt ihr gemacht?".
Vieles empfinde ich auch einfach als nutzlos, gerade wenn es um Äußerlichkeiten geht. Manchmal habe ich das Gefühl, es ist schon eine Beleidigung, wenn man nicht laut sagt, dass jemand beim Friseur war.
@Karla48: wenn ich solche Vorwürfe von Leuten höre, mit denen ich regelmässig zu tun habe (Kollegen, weiterer Bekanntenkreis usw.), stelle ich es schon richtig und meistens folgt dann auch ein Rückzug: "War ja kein Vorwurf an dich, war mir nur mal aufgefallen...", manchmal auch eine Entschuldigung. Nur passiert es immer wieder mal. Wahrscheinlich müsste ich mir ein Schild an den Kopf nageln "ich bin total nett, aber ihr merkt es nicht".



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