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    Die Angst, es finanziell nie zu etwas zu bringen

    allo zusammen,

    mich belastet im Moment etwas, das steht ja im Threadtitel. Momentan fühle ich mich eigentlich total ausgebrannt und blockiert und ich denke oft, dass doch sowieso alles sinnlos ist, was ich mache, da ich es finanziell eh nie zu etwas bringen werde.
    Geändert von Maja1980 (21.11.2011 um 10:25 Uhr)

  2. Inaktiver User

    AW: Die Angst, es finanziell nie zu etwas zu bringen

    vorschlag:

    nimme dir ein grosses blatt papier- ganz unten schreibst du was du willst, wo du hinmöchtest.

    und dann überlege, was du alles tun kannst, was du nicht mehr tun willst. wer helfen könnte, evtl frage auch deinen mann und überlegt zusammen.

    und dann versuche mal einen fahrplan zu erstellen.

    das ziel ist ja bekannt: studium beenden, arbeiten gehen, in sich ruhen, ausgeglichen sein- finanzielles polster.

    die unruhe die du jetzt in dir spürst- nimme sie als motor für deine planung.

  3. Moderation

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    AW: Die Angst, es finanziell nie zu etwas zu bringen

    Du machst derzeit drei Jobs (Studium, Arbeit, Kinder, unbezahlte Dienstleistungen für andere), fühlst dich ausgebrannt und hast Zukunftsängste (Endphase vom Studium)? Und nimmst die Ängste in der Form wahr, daß du es möglicherweise im Leben niemals zu Immobilienbesitz bringen wirst?

    Ganz ehrlich: Das ist normal. Wer so viel Streß duchsteht, ohne dabei abzbauen, ist entweder auf Drogen oder mit einem so sonnigen Gemüt ausgestattet, daß er eine große Zukunft in der Solarenergie hat.

    Was ich empfehlen würde: Eines nach dem anderen. Erst das Studium, dann die Arbeit, dann das Geld, dann Und, was brighid sagt.

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    AW: Die Angst, es finanziell nie zu etwas zu bringen

    Zitat Zitat von Maja1980 Beitrag anzeigen
    Was ich mir so wünschen würde, ist ja ncihts außergewöhnliches, ein kleines Häuschen wäre nett und etwas Geld, um regelmäßig in den Urlaub zu fahren, um sich schöne Sachen kaufen zu können etc.
    Hm. Nichts Außergewöhnliches?
    Nun das vielleicht nicht, aber selbstverständlich ist es auch nicht gerade. 2008 hatten 41 Prozent der Deutschen selbstbewohnten Immobilienbesitz, das klassische Einfamilienhaus hat einen Anteil von gerade mal 29 Prozent. Und ob sich alle Eigenheimbesitzer noch locker den Urlaub leisten können und sich schöne Sachen kaufen? Ich halte das für ein Gerücht.

    Ich finde deine Ansprüche etwas zu hoch. Ihr habt Kinder, also mindestens zwei und derzeit nur ein Einkommen. Selbst wenn es zwei Einkommen wären, ist nicht gesichert, dass es für ein Häuschen reichen würde, kommt auch viel auf den Preisfaktor deiner Region an. Nicht jeder Familie, Studium hin oder her, ist es möglich Eigentum zu erwerben. Klar ist etwas Eigentum nett, aber ich denke, dass man auch in einer schönen Wohnung zur Miete glücklich werden kann. Falls du das nicht so siehst, hättest du die Prioritäten anders legen müssen.
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
    (John D. Rockefeller)

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    AW: Die Angst, es finanziell nie zu etwas zu bringen

    ...
    Geändert von Maja1980 (21.11.2011 um 10:11 Uhr)

  6. Inaktiver User

    AW: Die Angst, es finanziell nie zu etwas zu bringen

    was studierst du denn?

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    AW: Die Angst, es finanziell nie zu etwas zu bringen

    ...
    Geändert von Maja1980 (21.11.2011 um 10:12 Uhr)

  8. Inaktiver User

    AW: Die Angst, es finanziell nie zu etwas zu bringen

    verstehe ich dich jetzt richtig- dein mann ist in deinem verständnis für "das familie versorgen" zuständig?

    für häuschen und co--------------- wo bleibt da dein einsatz und deine beteiligung am familienunterhalt?

  9. Inaktiver User

    AW: Die Angst, es finanziell nie zu etwas zu bringen

    Wie kommst du nur auf den Gedanken, dein Mann hätte dir das zu finanzieren??

    Wie alt bist du denn??

    Hast du überhaupt schon mal eigenes Geld verdient??

  10. Inaktiver User

    AW: Die Angst, es finanziell nie zu etwas zu bringen

    Zitat Zitat von Maja1980 Beitrag anzeigen
    .... das mit den zu hohen Ansprüchen, aber so kenne ich es eben von früher. Es klingt warscheinlich herzlos, aber manchmal denke ich, ich habe mir den falschen Mann ausgesucht. Ich mein, wir führen eine glückliche Ehe, aber ER wird diese Ansprüche von mir nie erfüllen können.....
    Kennt dein Mann diese Gedanken von dir ? Was verstehst du unter glücklicher Ehe ?

    ..Ich komme aus den Geisteswissenschaften. Vielleicht hätte ich doch lieber Industriedesign studieren soll, wie ursprünglich mal angedacht (wo ich aber zu faul war, eine Mappe anzufertigen)...
    Vielleicht denkt dein Mann genau das und hadert genauso mit seinem Schicksal... Dass es mit dem Gehalt von ihm alleine nicht für eine eigene Immobilie reicht.

    Mensch, komm mal runter und seh deine Situation realistisch! Du hast Verantwortung für deine Kinder, du hast finanziell zumindest keine existentiellen Sorgen, wenn ich das richtig sehe (und nein, das ist nicht selbstverständlich !). Ansonsten beende dein Studium und schau, dass du eine adäquate Stelle findest. Wenn dir das nicht gelingen sollte, kannst du dir immer noch einen Mann zulegen, der mehr Kohle heimbringt, damit es auch für das eigene Häuschen reicht.....

    Ansprüche wie Hannes_obä_nuff, aber realisieren sollen das gefälligst andere..... Toll !

    *koppschüttelnd_ab* Elli
    Geändert von Inaktiver User (16.11.2011 um 19:41 Uhr)

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