also ich hab auch einen, verwundert leute immer wieder. doch bedenke, es gibt eine generation, die kennt plattenspieler höchstens als etwas was ein dj verwendet. die staunen dann schon. und wie ich schrieb, plattenspieler sind wieder im kommen und ich würde keine meiner platten wegschmeissen. ok, die geerbten meiner eltern vielleicht doch mal. die hitparadensongs von 1975 höre ich dann doch nicht so wirklich![]()
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12.11.2011, 09:41Inaktiver User
AW: Der Zahn der (Technik)Zeit nagt an mir
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12.11.2011, 11:41
AW: Der Zahn der (Technik)Zeit nagt an mir
Ich hasse Schallplatten. Empfindlich ohne Ende, sie können durch häufiges Anhören ausleiern und ist ständig am aufstehen, wenn man nur ein Lied von der Platte hören will. Keine Fernbedienung, kein laut/leiser von der Couch, keine Pausetaste, wenn das Telefon klingelt. Es gibt kein Album/Schallplatte, das ich komplett hören will, weil mir immer einige Lieder darauf nicht gefallen. Wir haben alle digitalisiert.
Wir haben ein riesiges Musikarchiv, wir könnten monatelang ohne Pause Songs abspielen. Das kann man nur mittels EDV sinnvoll verwalten und nur mittels moderner Technik können alle Familienmitglieder in allen Räumen auf unseren Musikserver zugreifen."Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
(John D. Rockefeller)
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12.11.2011, 11:48Inaktiver User
AW: Der Zahn der (Technik)Zeit nagt an mir
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12.11.2011, 12:04
AW: Der Zahn der (Technik)Zeit nagt an mir
Ok, nostalgisch ist ein App nicht, mit dem ich durch unser Musikarchiv stöbern kann, aber dafür hat mein Mann wirklich tatsächlich alle Schallplatten digitalisiert, von Abba bis Zarah Leander.
Da finden sich bei 1974/75 dann so Interpreten wie Michaeal Holm "Tränen lügen nicht" *würg*"Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
(John D. Rockefeller)
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12.11.2011, 12:07Inaktiver User
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12.11.2011, 12:19
AW: Der Zahn der (Technik)Zeit nagt an mir
Ich habe auch von meinen Eltern noch einige alte Platten und Singles übernommen. Ich dachte immer Wunder, welche Rarität ich damit besitze. Aber das Internet hat längst schon Zugriff auch auf wirklich seltene Platten.
Einer meiner Lieblingsplatten aus Zeiten meiner Eltern war Fifi, die Waschmaschine, ein Schnellsprechlied. Ich habe mir als Kind unzählige Male diese Platte angehört im verzweifelten Versuch den Text zu erfassen, auswendig zu lernen und nachzusprechen, ich bin nicht wirklich weit gekommen.
Eine Recherche im Web ergab diesen Treffer bei Youtube und den Text gabs dann auch noch gleich irgendwo dazu. Ich sehe nicht mehr viel Sinn in alter Technik."Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
(John D. Rockefeller)
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12.11.2011, 18:36Inaktiver User
AW: Der Zahn der (Technik)Zeit nagt an mir
Dafür hat man ja schliesslich Kinder in die Welt gesetzt, dass die einem die neue Welt
"häppchenweise" erklären und nutzbar machen
Naja, ich nutze schon einiges,wenn auch nie das neueste Exemplar der Gattung, bei mir muss das alles halten, weil egal ob smartphone, netbook oder Festplattenrecorder- ich kaufe um es zu benutzen, nicht um damit anzugeben oder weil das Zeug mein Fetisch ist
Ich kann mich noch gut erinnern wie ich vor 12 (?) Jahren meine 1.sms geschrieben und verschickt habe, stolz wie Bolle.Es dauert immer eine Weile bis ich mir Techniken aneigne, aber wenn der Groschen gefallen ist,kann ich darauf aufbauen....
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13.11.2011, 11:03
AW: Der Zahn der (Technik)Zeit nagt an mir
Jaaaa, ich habe auch solche Technikdenkblockaden. Das ist ein interessanter Strang, danke Rockpommel für dieses Thema.
Es tut einfach gut, das andere in diesem Punkt ähnlich drauf sind
Und ich bewundere alle, die viel mit Technik anfangen können.
Ich will auch gar nicht unbedingt wissen wie etwas funktioniert, ich will dass es funktioniert.
Aber ich habe oft solch einen Bammel vor diesen Dingen, dass ich da schon total zögerlich und unsicher rangehe, so nach dem Motto, das kann ich nicht, das blick ich nicht. Und wenn es dann tatsächlich so ist, dann ist es auch nicht recht 
Beispiel: ich kaufe ein neues Telefon, alles super easy und einfach. Muß ich nur einstöpseln und dann das Mobilteil anmelden und dann sollte alles laufen. Und was passiert: nichts. Geht nicht, das macht mich dann so wahnsinnig dass ich keinen klaren Gedanken mehr fassen kann, und erst mal beschließe, dann halt erstmal nicht zu telefonieren.
Meine Tochter rettete mich dann. Erstmal stöpseln wir alles aus, dann wieder ein. Nach einigen hin und her hat es funktioniert. Meine Tochter ist eine Heldin (aber sie ist ja jung und außerdem studiert sie Mathe) Und ich kann nun telefonieren, und einen eingeschalteten AB habe ich auch. Super, gell.
Ich bin übrigens Ende 40Und es kam der Tag, da das Risiko in der Knospe zu verharren, schmerzlicher wurde als das Risiko zu blühen -Anais Nin-
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13.11.2011, 11:09
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13.11.2011, 13:37Inaktiver User
AW: Der Zahn der (Technik)Zeit nagt an mir
Hmm, ich kann von der Argumentation her eher Nocturna recht geben. Ich verstehe im Endeffekt noch nicht mal so vollständig, wie unser Fernseher funktioniert, aber trotzdem finde ich es wichtig, wenigstens im Ansatz die Dinge zu verstehen, die ich nutze. Aus einem einfachen Grund: Ich will selbst auswählen, welche Technik ich verwende und welche nicht. Dazu muss ich wissen, wie sie funktioniert (nicht bis zum letzten Detail, aber in etwa) und was sie mir bringt, um den Nutzen-Kosten-Aufwand bewerten zu können. Garantiert kann jeder Teenie besser erklären, wie ein Handy, ein PC oder sonst was funktioniert (wobei ich da schon andere Gerüchte gehört habe), aber ganz abgehängt werden möchte ich nicht.
Aktuelle überlege ich - bisher ohne Ergebnis -, ob ich mir ein App-fähiges Handy anschaffe. Das Verlockendste daran wäre der DB-App, um meine Mobilität zu sichern. Auf den Rest könnte ich verzichten, aber das wäre schon praktisch. Allerdings finde ich die Handys dafür unglaublich teuer und frage mich, ob es das wert ist. Mein altes Handy, hauptsächlich zum Telefonieren und SMSen genutzt, ist nämlich ansonsten völlig ausreichend.



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