Liebe Catamara,
danke. Dir fallen keine tröstenden Worte ein, weil meine Probleme einfach zu "banal" sind. Wahrscheinlich habe ich gar keine Probleme und mach mir wie immer selbst welche. Wahrscheinlich sollte ich weniger nachdenken und mein Leben genießen. So wie es ist. Ich schaffe es leider nur nicht. Sowas blödes.
Sorry, dass ich hier so rumjammere.
Liebe Grüße
Balea
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Ergebnis 41 bis 50 von 53
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17.11.2011, 09:33
AW: Single und arbeitslos...wie gehen wir damit um?
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17.11.2011, 10:34Inaktiver User
AW: Single und arbeitslos...wie gehen wir damit um?
Hallo Balea,
ich finde nicht, dass dein Problem banal ist. Aus eigener Erfahrung weiß ich ja, dass es einen total fertig machen kann, keinen Job zu haben. Und ich denke, dass das normal ist. Welcher (ungewollt) Arbeitslose ist schon glücklich?? Dazu kommen bei dir noch die anderen Dinge, die dir fehlen.
Du kannst nicht alles gleichzeitig angehen.. versuche, einen kühlen Kopf zu bewahren und zunächst das dringendste Problem, deine Jobsituation, zu lösen.
Alles Gute,
Lillan
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17.11.2011, 16:02Inaktiver User
AW: Single und arbeitslos...wie gehen wir damit um?
Liebe Balea,
mir sind keine tröstenden Worte eingefallen, weil ich gestern abend schon müde war.
Ich finde Deine Probleme nicht banal. Arbeitslosigkeit und Einsamkeit sind Probleme, die einem Menschen ganz schön ins Wanken bringen können. Dass DU Deine Probleme als banal bewertest, macht es Dir aber schwer. Du nimmst Dich selbst und Deine Wahrnehmung nicht ernst und kümmerst Dich daher nicht um die Problemlösung.
Was ich meinte, war: Jammere und klage. Das ist jetzt angebracht und dient dazu, das Problem erst mal wahrzunehmen und ernstzunehmen.
Dann schau, was Du verändern kannst. Und wie Lillan schon schreibt: Nicht alles auf einmal.
Ich glaube, Du versuchst, eine Problemlösung herbeizuhirnen, indem Du gesellschaftliche Sphären andenkst. Lass es. Dir geht es nicht gut, und ich kann das sehr gut verstehen.
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17.11.2011, 16:03
AW: Single und arbeitslos...wie gehen wir damit um?
Danke Lillian.
Aber seit heute kommt noch ein beunruhigender Befund vom Frauenarzt hinzu. Nun reicht es erstmal. Wie weit nach unten muss sich denn die Abwärtsspirale drehen, bis man ausrastet? Ich kann erstmal nicht mehr. Nur noch heulen und ich will auch nicht mehr raus. Ich weiss nun nicht mehr, was ich machen soll. Alle zentralen Lebensbereiche sind bei mir nicht im Lot.
Jetzt ist genug.
Am Ende
Balea
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17.11.2011, 16:05
AW: Single und arbeitslos...wie gehen wir damit um?
Danke Catamara.
Aber du siehst: nun reichts. Ich weiss nicht mehr weiter.
Balea
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17.11.2011, 16:37Inaktiver User
AW: Single und arbeitslos...wie gehen wir damit um?
Hallo Balea,
ohje, das klingt ja gar nicht gut
Hast du Familie/eine gute Freundin, die sich um dich kümmern kann?
Bitte mach das nicht mit dir alleine aus, jeder ist mal schwach und braucht andere Menschen.
Alles Gute,
Lillan
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20.11.2011, 15:56
AW: Single und arbeitslos...wie gehen wir damit um?
Liebe Lillan,
ich weiss zwar nicht, was du mit "kümmern" meinst, aber ich habe Eltern, zu denen ich immer gehen kann.
Es gibt aber Dinge, da muss man allein durch. Das ist meine Herausforderung.
Danke und viele Grüße
BaleaGeändert von Balea (20.11.2011 um 15:57 Uhr) Grund: Rechtschreibung
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20.11.2011, 17:05
AW: Single und arbeitslos...wie gehen wir damit um?
hallo, liebe balea,
mir hat in einer nicht gerade glücklichen zeit geholfen, meinen zustand anzuerkennen. ihn wahrzunehmen und nicht zu vertuschen (ist ja alles nicht so schlimm, haltung bewahren etc.) und soll ich dir was sagen? trotz einer schmerzhaften zeit war es irgendwie trotzdem auch eine glückliche, so im nachhinein. weil ich zu mir und meinem leben gestanden habe, weil ich in der zeit sehr gereift bin.
dass dein körper dir nun auch noch signalisiert, dass etwas nicht in ordnung ist, zeigt dir, dass deine momentanen probleme nicht banal sind.
und nein, ich kann mir nicht vorstellen, dass du joblos, in einem haus mit viel trinkenden menschen und ohne sexuelle bedürnisse glücklich bist.
dazu noch deine schreibblockade. wie löst man am ehesten eine schreibblockade? indem man seine kreativität wieder entdeckt, ihr raum gibt. das geht aber nur, wenn du deinem inneren genug raum und entfaltung gibst.
sei mutig und engagiert! gerade auch jetzt, in kleinen schritten. und du musst das gar nicht alleine durchstehen. klar, letztendlich ist man immer allein, irgendwie
, dennoch kann man sich das leben erleichtern und mit freunden/familie sprechen und sich ihnen mitteilen, was einen belastet.
nimm dich ernst, dann nimmt dich auch das leben ernst und es wird sich vieles fügen (das ist so! mehrfach erprobt und getestet). und nicht den glauben an dich verlieren!!! geh eines nach dem anderen an. deine gesundheit, deinen job, die wohnung. und dann den sex
lieben gruß,
fly„Hoffnung ist die Fähigkeit, die Musik der Zukunft zu hören.
Glaube ist der Mut, in der Gegenwart danach zu tanzen.“
(Peter Kuznic, kroatischer Theologe)
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20.11.2011, 18:05
AW: Single und arbeitslos...wie gehen wir damit um?
Liebe happy_fly,
danke für deine Worte. Dass ich nicht glücklich bin, habe ich längst als solches anerkannt. Ich stehe auch dazu, dass mir meine Situation nicht gefällt. Das Sich-Bewusstwerden sehe ich nicht als Problem. Schlimmer ist, dass ich keinen Ausweg sehe und mich immer frage: Wozu? Meinen Freunden und meiner Familie möchte ich mich mit dieser Einstellung nicht zumuten. Außerdem haben alle ihre eigenen Sorgen. Ich erzähle zwar manchmal, wies mir geht, aber selbst das ist manchen schon zu viel. Ich bin dafür bekannt, zu jammern, zu problematisieren, zu dramatisieren und pessimistisch zu sein. Mittlerweile bin ich dazu auch noch aggressiv, weil ich eben auch ein Stück hilflos bin. Ich versuche natürlich, oft auch zu schauspielern und nicht zu zeigen, wie es in mir grad aussieht. Aus diesem Grund hat meine (beste) Freundin auch erst vorgestern erfahren, dass es mir nicht gut geht. Aber sie ist damit überfordert. Meine Art überfordert sie. Ich verstehe das. Weil ich mich jeden Tag selbst aushalte.
Ich mache auch eine Thearpie seit Mai, dennoch konnte ich meine immer wiederkehrenden depressiven Phasen noch nicht abschaffen. Seit Tagen sitze ich wieder nur da und mache nichts weil ich in nichts einen Sinn sehe. Alles erscheint mir zu mühsam.
Ich nehme mich ernst, viel zu ernst. Ich will das nicht mehr. Ich will einfach nur noch leben, nicht mehr grübeln, keine Angst mehr haben. Ich will mit dem alleinsein klar kommen und ich will, dass es mir egal ist was andere denken. Ich will einfach eine Bewerbung abschicken, ohne vorher Tage, Wochen oder gar Monate zu grübeln und aus Angst einfach gar nichts schreiben. Ich will keine Angst mehr haben, bei allem was ich tue, einen Fehler zu machen. Derzeit denke ich, dass alles, aber auch alles was ich tue falsch ist. Deshalb tue ich gar nichts mehr. Sowas Blödes.
Schritt für Schritt? Welcher Schritt ist denn der richtige? Mit welchem fange ich an? Bereits dort komme ich nicht weiter. Und da kann mir niemand helfen. Das ist es einfach. Ich kann nur abwarten, ob ich irgendwann mal Mut und Kraft habe.
Denn einfach so fügen wird sich nichts. Diese Erfahrung habe ich bereits mehrfach gemacht.
Wenn es doch möglich wäre, denn Angst- und Grübel-Schalter abzustellen. Dann würde ich nämlich einfach was machen, egal ob es sinnvoll ist oder nicht. Tja, wenn alles so einfach wäre.
"und nein, ich kann mir nicht vorstellen, dass du joblos, in einem haus mit viel trinkenden menschen und ohne sexuelle bedürnisse glücklich bist."
Ich denke, ich bin auch deshalb nicht glücklich, weil ich mich immer mit andere vergleiche. Weil andere einen Job haben oder Sex oder eine Beziehung oder eine schöne Wohnung oder oder oder... Wer sagt denn, dass man das haben muss, um glücklich zu sein?
Also wenn ich mit Freunden oder Familie spreche, hat noch keiner gesagt, dass meine Situation doof ist. Andere sehen das meist gar nicht so dramatisch wie ich. Daran merke ich immer, dass ich viel zu sehr übertreibe und jammere. Rein gesellschaftlich gesehen.
Es ist also bei mir eher so, dass ich mich zu wichtig nehme.
Vielleicht sollte ich mehr für andere Menschen da sein und mich nicht immer um mich selbst drehen.
"Wir müssen das Loslassen lernen.
Es ist die große Lektion des Lebens.
(Julie Schlosser)"
Dieser Spruch ist wunderbar und spricht mich sofort an.
Alles Liebe wünscht
Balea
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20.11.2011, 21:32
AW: Single und arbeitslos...wie gehen wir damit um?
liebe balea

menno, dein post liest sich ziemlich resigniert
würde dir sehr gern was aufbauendes schreiben, aber ich weiß, dass das manchmal nicht ankommt, wenn der andere tief drinsteckt.
du hast also wiederkehrende depressive phasen. schon immer? und was ist das für eine therapie, die du machst?
ich selbst bin ja nun auch therapieerfahren
hatte auch schon sehr harte zeiten, vor allem mit mitte 20. dann beruflich fuß gefasst, nur emotional hing noch einiges im argen. das kam dann vor zwei jahren bei meiner letzten trennung alles hoch und wurde thema. vielleicht jetzt so wie bei dir, trennung, arbeitslosigkeit, kein mut mehr, alles doof
meine thera verlängerte meine therapie und wir begannen noch intensiver als zuvor, mit inneren bildern (imaginationen) zu arbeiten. meine erfahrung ist, dass sich durch das durchleben alter situationen und gefühle seeeeehr viele innere blockaden gelöst haben. ich mag mein inneres jetzt auch, selbst die schwächen. weil ich weiß, woher sie kommen. ich habe mich ähnlich wie du mal ziemlich doll innerlich abgelehnt. es kann sehr viel dahinter stecken. hab den mut, und guck da mal intensiv hin mithilfe deiner tante thera 
ich kann es mir in etwa vorstellen
okay, wenn du deine leute also nicht mehr "nerven" willst (was du dennoch ab und an tun kannst und darfst!), versuch mal dir selbst die beste freundin zu sein.
dein leben ist jetzt so wie es ist. mach doch mal ein resümee. was war gut, was war blöd? was machte dir spaß, was kannst du gut - und was nicht? nur so für dich.
ach, blöd. also dass du schon schauspielerst vor freunden und familie. das hast du gut erkannt, dass deine aggressivität aus der hilflosigkeit resultiert. und was steckt hinter der hilflosigkeit? angst??Mittlerweile bin ich dazu auch noch aggressiv, weil ich eben auch ein Stück hilflos bin. Ich versuche natürlich, oft auch zu schauspielern und nicht zu zeigen, wie es in mir grad aussieht. Aus diesem Grund hat meine (beste) Freundin auch erst vorgestern erfahren, dass es mir nicht gut geht. Aber sie ist damit überfordert. Meine Art überfordert sie. Ich verstehe das. Weil ich mich jeden Tag selbst aushalte.
uuuaaaah! stop! also erstens mal solltest du gar nix an dir "abschaffen" wollen. du willst die depressiven phasen abschaffen? das wäre so, als würdest du dir deinen kaputten finger/arm/bein/beliebigerweiterbar abschneiden wollen. das meinte ich auch mit anerkennen bzw. annehmen. genau das, die depressiven phasen annehmen. deinen zustand, deine seele, deine gefühle annehmen. depression entsteht nicht einfach so (okay, außer sie ist vererbt oder whatever). aber selbst dann - meine vater-familie hate vier selbstmorde in einer generation (alles tanten und onkel von mir) zu beklagen - und ich denke, ich hab da auch einen gehörigen teil von abbekommen. hinzu kamen ungünstige umstände des aufwachsens und schwupps, hat man sie, die depression. dennoch ist da ein rauskommen drin! bei mir war es die aufdröselung der familiengeschichte und das versöhnen mit ihr. es ist ein langer weg, aber er ist gut und bringt schon bald erfolge! alles, was dich tief drinnen berührt, was dein herz höher schlagen lässt, oder auch was dich tief traurig macht, ist es wert angeguckt zu werden.Ich mache auch eine Thearpie seit Mai, dennoch konnte ich meine immer wiederkehrenden depressiven Phasen noch nicht abschaffen. Seit Tagen sitze ich wieder nur da und mache nichts weil ich in nichts einen Sinn sehe. Alles erscheint mir zu mühsam.
jup, die leichtigkeit des seinsIch nehme mich ernst, viel zu ernst. Ich will das nicht mehr. Ich will einfach nur noch leben, nicht mehr grübeln, keine Angst mehr haben.
sie kommt wieder, ganz bestimmt! und: auch ich bin heute nicht frei von, nun ja, depressiven tagen ab und an. meine welt ist nicht nur rosarot. aber ich komme wesentlich besser mit tiefschlägen und komischen stimmungen klar. ich weiß dann, was zu tun ist. nämlich: selbst gut für mich zu sorgen. mich selbst pampern. meinen zustand dann nicht zu verteufeln, sondern anzunehmen. war harte arbeit! war sonst auch eher der typ, der sich fürs schlecht gehen noch selbst bestraft hat. das ist aber nicht sehr konstruktiv.
du bist ein menschenkind. und menschenkinder dürfen fehler machen. zeig mir einen fehlerlosen menschen?! gibts nicht, richtig. also - es ist egal, ob du einen fehler machst. außerdem, wie willst du denn mit einer bewerbung fehler machen? hm?? du schreibst sie, schickst sie ab, kriegst evtl einen vorstellungstermin, fertig. ob es klappt, ist ein anderes paar schuhe. es klappt aber auch bei anderen leuten nichtIch will mit dem alleinsein klar kommen und ich will, dass es mir egal ist was andere denken. Ich will einfach eine Bewerbung abschicken, ohne vorher Tage, Wochen oder gar Monate zu grübeln und aus Angst einfach gar nichts schreiben. Ich will keine Angst mehr haben, bei allem was ich tue, einen Fehler zu machen. Derzeit denke ich, dass alles, aber auch alles was ich tue falsch ist. Deshalb tue ich gar nichts mehr. Sowas Blödes.
und außerdem, sind fehler machen auch eine erfahrung. aus ihnen lernt man, wie man es künftig anders machen kann. oder bekommt wertvolle tipps. oder eine neue einsicht, die vorher nicht da war.
prioritätenliste. job, gesundheit, wohnung, partner.Schritt für Schritt? Welcher Schritt ist denn der richtige? Mit welchem fange ich an? Bereits dort komme ich nicht weiter. Und da kann mir niemand helfen. Das ist es einfach. Ich kann nur abwarten, ob ich irgendwann mal Mut und Kraft habe.
meine prio der letzten zwei jahre war: emotionale gesundheit. job ist seit einem halben jahr wieder mehr prio. wohnung passt. partner - keine prio
ist auch gerade gut so, denn ich hab früher die männer immer an oberste stelle gesetzt. das hat sich radikal gewendet im zuge meiner, äh, ja, gesundung
klar mag ich die männer immer noch, mag auch noch sex, aber erst mal ich und dann alles andere 
also, kläre für dich, was dir jetzt am wichtigsten ist. ich würde aus der ferne sagen, job und gesundheit. du kannst doch z.b. auch halbtags erst mal irgendwo arbeiten. ist nicht viel geld, klar. oder diesen mini-job... sodass du neue erfahrungen sammelst...
und ich habe sie genau andersrum gemachtDenn einfach so fügen wird sich nichts. Diese Erfahrung habe ich bereits mehrfach gemacht.
nämlich so: wenn ich mich nicht mehr gegen veränderungen sträube, sie annehme, damit klarkomme, auf mich und meine gefühle achte, versuche wieder glücklich (in mir!!!) zu werden, dann öffnen sich ungeahnte türen. am allerallerallerwichtigsten ist der glaube an sich und die eigenen fähigkeiten. dass man auch dunkle zeiten übersteht.
eigentlich ist es ganz einfach. echt. horch mal in dich, ob du die abenteuerlustige, die probierfreudige, die tatenkräftige balea in dir findest. oder stell dir vor, du würdest etwas tun, wovor du jetzt total angst hast. und dieses tun aber positiv endet. stell dir das mal vor!Wenn es doch möglich wäre, denn Angst- und Grübel-Schalter abzustellen. Dann würde ich nämlich einfach was machen, egal ob es sinnvoll ist oder nicht. Tja, wenn alles so einfach wäre.
der vergleich mit anderen bringt nicht viel. ich hab mir das schon vor langer zeit abgewöhnt. vor allem denken die anderen auch, dass alle anderen es besser haben als sie. absolut unnötig, da jeder sein päckchen zu tragen hat. du, ich hab zurzeit auch keinen partner, keinen sex - aber bin sehr glücklich! ich weiß, dass ich beides wieder haben werde, wenn die zeit reif dafür ist. ich habe keinen notstand, sozusagenIch denke, ich bin auch deshalb nicht glücklich, weil ich mich immer mit andere vergleiche. Weil andere einen Job haben oder Sex oder eine Beziehung oder eine schöne Wohnung oder oder oder... Wer sagt denn, dass man das haben muss, um glücklich zu sein?
und viel aufmerksamkeit der männer. aber derzeit mag ich halt nicht
so, und job ist bei mir zurzeit auch großes thema. aber ich recherchiere, verwerfe, gucke, plane - und mal sehen, ob das was wird! veränderungen müssen definitiv her - wie, wird sich noch zeigen. ich vertrau da auch ein bisschen dem leben.
dein jammern zeugt aber von deiner unglücklichkeit. natürlich sehen andere das nicht so dramatisch wie du. die leben ja auch nicht dein leben.Also wenn ich mit Freunden oder Familie spreche, hat noch keiner gesagt, dass meine Situation doof ist. Andere sehen das meist gar nicht so dramatisch wie ich. Daran merke ich immer, dass ich viel zu sehr übertreibe und jammere. Rein gesellschaftlich gesehen.
man kann sich nie wichtig genug nehmen.Es ist also bei mir eher so, dass ich mich zu wichtig nehme.
das ist defnitiv ein guter ansatz. sich selbst wichtig nehmen UND für andere menschen da sein, wirkt sich sehr positiv aus. "gutes tun". ehrenamtlich. jetzt hast du ja zeit dafür, und neue kontakte und erfolgserlebnisse pushen das selbstbewusstsein.Vielleicht sollte ich mehr für andere Menschen da sein und mich nicht immer um mich selbst drehen.
mich hat er auch angesprochen. auch immer noch. lass mal den ganzen mist los und stell dich in die mitte deines universums. das hat auch nichts mit "zu wichtig nehmen" zu tun. sondern was mit selbstliebe."Wir müssen das Loslassen lernen.
Es ist die große Lektion des Lebens.
(Julie Schlosser)"
Dieser Spruch ist wunderbar und spricht mich sofort an.
ach, eins hab ich noch vergessen - zwecks fügen: das hat auch viel mit geduld zu tun! das war für mich z.b. auch sehr schwer.
und noch eins: ich bin ein jahr älter als du. und auch im bereich schreiben/texten/gestalten. ist nicht nur ein beruf, sondern eine berufung. und darauf will ich meine berufliche zukunft aufbauen...
schönen abend!
flyGeändert von happy_fly (20.11.2011 um 21:38 Uhr)
„Hoffnung ist die Fähigkeit, die Musik der Zukunft zu hören.
Glaube ist der Mut, in der Gegenwart danach zu tanzen.“
(Peter Kuznic, kroatischer Theologe)


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