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  1. Inaktiver User

    AW: Muss man sich wichtiger machen als man ist, um ernst genommen/ respektiert zu wer

    Ich kann Deinen Gedankengang gut nachvollziehen.

    Du bist eine selbständig funktionierende Mitarbeiterin. Du bist verlässlich, kennst Dich gut aus, bist gut organisiert, wenns mal Probleme gibt dann sind die so gross, dass Du Dir Hilfe holst, das kommt aber in den allerseltensten Fällen vor weil Du durch Deine Kreativität bereits alles vorher schon improvisierst oder anders löst - stimmts?

    Das Dilemma daran ist, dass so lautlos gut funktionierende Mitarbeiter nicht gesehen werden.
    Und deswegen haben die anderen völlig recht wenn sie schreiben Klappern gehört zum Handwerk.

    Leider wurde Dir anscheinend auch eine gewisse Bescheidenheit anerzogen. Mach Deine Job, sei lieb und brav, dann werden Dich alle mögen - Pustekuchen!

    Stell Dir mal die Situation Deines Chefs vor. Der hat ganz andere Dinge im Kopf und ist normalerweise auch sehr froh wenn alles flutscht und er sich um nichts zu kümmern braucht. Du erscheinst jetzt mit einem Riesenproblem bei ihm, die mittleren und kleinen bügelst Du ja vorher schon weg weil Du ihn mit diesen Nebensächlichkeiten ja gar nicht belasten würdest, geht auch gegen Deine Ehre und Stolz.

    Nur weiss er das nicht, es ist eine Selbstverständlichkeit geworden und Du bist dann diejenige, die ihm die grossen Brocken vor die Füsse schmeisst. Deine Kollegin hingegen macht Show mit Pupskram. Sorry Ordnerbestellungen beim Chef vorzulegen, na ja aber es hat einen riesen Vorteil. Der Chef bekommt ein "Problem" vorgesetzt und das wichtigste daran - er kann es sofort lösen.
    Hört sich jetzt blöd an aber so banal das klingen mag, das ist ein Erfolgserlebnis während er an Deinen Problemen (für die er eigentlich zuständig ist) sich erstmal selber Arbeit aufhalst und es eine Störung für ihn darstellt.

    Jetzt könntest Du denken, Mensch so ein Kack, soll ich mich jetzt blöd stellen und den Chef fragen welchen Kulli ich bestellen soll?
    Mach das bloss nicht, auch wenn das nicht jetzt im Fokus ist aber er weiss im Hintergrund sehr wohl, dass Du eine verlässliche Kraft bist und Du würdest Dich ins Aus katapultieren wenn Du es auf die selbe Art machen würdest wie die neue Kollegin.

    Also folgender Plan von mir, wird aber kein Spaziergang also Brust raus, einatmen und aufgepasst:

    1. Bedanke Dich innerlich bei Deiner neuen Kollegin, dass sie Dir mit ihrem Verhalten bewusst gemacht hat welchen Bereich Du in Dir bisher vernachlässigt hast!

    2. Schreib mal nur für Dich auf welche Tätigkeiten Du eigentlich so als selbstverständlich betrachtest und machst. Fang damit an was die Kollegin gerade macht auch wenn es Dir banal erscheint, es geht ja nicht um einen Ordner, sondern darum, dass Du Deine Fähigkeiten erkennst, die Du bereits hast also Organisationstalent, Kreativität, Durchsetzungwillen etc.

    3. Versuch Dich mal von aussen zu betrachten, wie wenn Du einen Film anschaust. Versuch auch dabei Dich mal in die Rolle Deines Chefs zu versetzen wie er Euere Arbeit wahrnimmt etc.

    4. Hör auf Dich zu vergleichen und Anst zu haben, dass Dir die Felle davonschwimmen könnten.

    5. Fühlst Du Dich nicht genug beachtet? Wem versuchst Du eigentlich in der Firma was zu beweißen? Was ist Dein Antrieb so lautlos zu funktionieren?

    6. Nimmst Du Dich selbst ernst und wichtig? Wo vernachlässigst Du Dich selbst?



    Tip von mir: Schau Dir die Beziehung von früher und auch von heute zu Deinem Vater an!

    P. S. Jetzt darfst wieder ausatmen und ich will kein "ABER" hören!


    Und um Deine Titelfrage zu beantworten:

    Man muss sich wichtig nehmen und zwar soweit, dass man sich jederzeit selbst ernst nehmen und respektieren kann.
    Geändert von Inaktiver User (26.10.2011 um 23:47 Uhr) Grund: Titelfrage beantwortet

  2. Inaktiver User

    AW: Muss man sich wichtiger machen als man ist, um ernst genommen/ respektiert zu wer

    Zitat Zitat von Adella77 Beitrag anzeigen
    Oder: Wie verkauft man sich am besten?

    .
    Andere Frage:

    Wie bekommt man das, was man will?

    Mach es wie Kinder! Die bauchpinseln in ihrer charmanten Art auch ihr Gegenüber so lange, bis sie bekommen, was sie wollen und werden dafür noch geliebt. Und: Sie bleiben sich dabei "treu".
    Kinder wissen allerdings auch ganz genau, was sie in diesem Moment wollen.

    Konkret heißt das:

    Denke darüber nach, was du willst!

    Wenn es dir darum geht, etwas mehr von deinem Chef beachtet zu werden, beachte ihn mehr! Schließlich geht es auch hier , wie im gesamten Leben, immer nur um Gefühle. Und möglichst um positive Gefühle. Lobe ihn daher, dass es dir hier so gut möglich ist, so effizient zu arbeiten und du in seiner Firma die Möglichkeit hast, selbstständig Entscheidungen zu treffen etc...Und erst dann kannst du dein Problem schildern!

    Du musst dich dazu nicht selbst verleugnen und deine Fähigkeiten anpreisen.
    (Das mit dem Klappern mag ja stimmen. Es führt in den meisten Fällen nur dazu, dasss einigen Menschen vor lauter Klappern das Handwerk vergessen) Deine neue Kollegin macht nichts anderes. Sie gibt den anderen das schöne Gefühl, wichtig zu sein. Und dadurch bekommt sie genau das zurück.

    Versuche es auch einmal. Geht einfacher als man denkt.

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    AW: Muss man sich wichtiger machen als man ist, um ernst genommen/ respektiert zu wer

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das mit dem Klappern mag ja stimmen. Es führt in den meisten Fällen nur dazu, dasss einigen Menschen vor lauter Klappern das Handwerk vergessen.
    Oh, wie wahr, wie wahr!!! Gutes Beispiel auch hierfür die lieben Kollegen, die allein durch lange oder späte Anwesenheitszeiten Wichtigkeit und Fleiß simulieren (neben möglicherweise bezahlten Überstunden, die dabei noch abgegriffen werden). Beispiel aus meinem Arbeitsleben: Ich bin Frühaufsteher und hatte zudem den asiatischen Markt zu betreuen, weswegen ein sehr früher Arbeitsbeginn (6 Uhr) für mich und auch den Kunden Sinn machte. Wenn ich dann z.B. um 16 Uhr den Laden verlassen habe, wurde ich teilweise von Chef oder Kollegen dumm angeguckt. So nach dem Motto "halben Tag Urlaub oder was?". Andere sitzen bis abends spät im Büro, sind besonders "engagiert" und opfern sich auf. Daß die erst um 10 eingetrudelt sind, wird gern vergessen.

    Ich kann auch verstehen, daß die TE frustriert ist und sich nicht so gewertet fühlt, wie ihre Kollegin. Ging mir nicht anders. Wie aber auch schon andere geschrieben haben, liegt viel am eigenen Empfinden. Also, wie sie sich selber wertet. Wenn ich da mal aus eigener Erfahrung sprechen darf, neigen Menschen wie wir dazu, die eigene Leistung unterzubewerten. Wir nehmen Dinge und Leistungen als "normal" oder sogar als "selbstverständlich" wahr, die es eigentlich gar nicht sind. Man muß sich das selbst unbedingt erstmal klarmachen, daß zum Beispiel die eigene Arbeitsweise womöglich sehr effizient und flott ist und eben nicht der "Standard", den andere erbringen. Wenn sich diese Einsicht ergeben hat, fällt es bestimmt auch leichter, andere mal mit der Nase darauf zu stupsen, daß es eben nicht selbstverständlich war, daß man das Projekt so schnell und gut erledigt hat. Das wiederum hat dann nämlich nichts mit Selbstbeweihräucherung zu tun, sondern mit Selbstwertschätzung.

    Ich mußte auch erst lernen, daß Eigenlob - sofern es nicht übertrieben wird oder völlig aus der Luft gegriffen ist - keinesfalls stinkt. Ich habe z.B. mal der Firma eine Menge Geld gespart, als ich durch konsequente Verhandlungen mit Spediteuren eine teure Luftfracht für einen sehr guten Preis eingekauft habe. Das hat mich selber so gefreut, daß ich zum Chef gegangen bin und gesagt habe "Hier Chef, die unvermeidliche Luftfracht habe ich dann doch noch auf xxxxx EUR runtergehandelt bekommen. Da wird der Reklamationsfall doch nicht so teuer wie befürchtet." Der hat sich natürlich auch gefreut und sich bei mir bedankt. Natürlich gehörte das zu meinem Job, aber ich habe mich besonders engagiert, viel rumtelefoniert, Beziehungen spielen lassen und mich offenbar geschickt verhalten. Warum sollte ich das unter den Tisch fallen lassen?

    Ich würde der TE auch empfehlen, sich mal zu überlegen, welche ihrer Tätigkeiten eben mehr sind als nur "normal" und sich selbst erstmal genau das bewußt zu machen.
    Altern ist keine Strafe, sondern eine Gnade.
    Bedenke dies, wenn du das nächste Mal über ein Fältchen jammerst.



  4. Inaktiver User

    AW: Muss man sich wichtiger machen als man ist, um ernst genommen/ respektiert zu wer

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Und sie hätte bei einem anderen Chef mit ihrer Art auch ordentlich anecken können. Die meisten mögen es ja nicht, wenn sie ständig angesprochen und aus ihrer Arbeit heraus gerissen werden.

    Es kann auch durchaus sein, dass sie jetzt als Neue noch wohlwollende Reaktionen erhält, in einem halben Jahr aber ordentlich Wind von vorn bekommt.
    Das habe ich beim Lesen auch gedacht. In ein paar Wochen könnte es schon ganz andere Reaktionen hervorrufen, wenn sie wegen jeder Ordnerbestellung (!) zum Chef rennt.

    Aber klar, kann das schon nachvollziehen, dass es dich nervt. Zunächst sieht es ja so aus, dass sie mehr Aufmerksamkeit / Feedback etc. bekommt - weil sie es durch ihr Verhalten einfordert. Aber ob das gleichzeitig bedeutet, dass sie wirklich auch mehr geschätzt wird?

    Ich kenne die Situation aber auch selbst von mir. Mein Kollege ist auch jemand, der eher wegen Kleinigkeiten zum Chef rennt, Entscheidungen ungern alleine trifft und ständig seine Arbeitsschritte kommuniziert. Während ich mich erst beim Chef melde, wenn ich ein Ergebnis in der Hand habe. Ich dachte auch manchmal, dass ich deshalb nicht so wahrgenommen werde, wie der Kollege. Bis mir mein Chef mal auf einer Dienstreise steckte, dass er genervt ist vom Kollegen und seiner unselbständigen Art. Das lässt er sich allerdings nie anmerken und der Kollege denkt weiterhin, er könne mit seinem Verhalten punkten.. Tja..

    LG

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    AW: Muss man sich wichtiger machen als man ist, um ernst genommen/ respektiert zu wer

    Ich kann das auch total nachvollziehen, dass das nervt.

    Scheint überall so zu sein: Manche Kollegen machen aus jedem winzigen Geschäftsprozess eine grosse Sache, labern stundenlang herum, organisieren sich oft nicht richtig, schieben dann überflüssige Überstunden und demonstrieren aber damit "vollste Einsatzfähigkeit". Frei nach dem Motto: Wer nicht klappert, ist selbst schuld.

    Interessant, welche Cheftypen darauf so reinfallen und welche nicht...

    @Stecher

    finde deinen Beitrag dazu sehr sehr klasse. Das werde ich auch mal für mich verinnerlichen!
    Man sollte nie die gleiche Dummheit zweimal machen, denn die Auswahl ist groß genug.

    Bertrand Arthur William Russell

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    AW: Muss man sich wichtiger machen als man ist, um ernst genommen/ respektiert zu wer

    Liebe Adella,

    gehörst Du vielleicht auch zu den Frauen, denen als kleines Mädchen immer gesagt wurde, dass sie sich gefälligst nicht immer in den Mittelpunkt schieben sollen? Denen gepredigt wurde, dass Frauen bescheiden sein und auf gar keinen Fall mit ihrer Leistung auftrumpfen sollen? Sagst Du, wenn Du für jemanden etwas erledigst, Sachen wie „Das ist doch nicht der Rede wert“ oder „Nichts zu danken?“

    Das sind alles Methoden, mit denen Frauen sich und ihre Arbeitsleistung unnötig klein machen. Sicher können einem Angeber auf die Nerven gehen, aber in unserer heutigen Gesellschaft muss man schon immer ein bisschen für sich werben, damit man ausreichend Aufmerksamkeit bekommt. Das kann man auch auf intelligente und diskrete Art tun.

    Schreib Dir doch mal auf, was Du im Job alles erledigst. Dann kriegst Du gleich ein ganz anderes Gefühl für Deine eigene Leistung!
    Sicher gibt es darin bestimmte Sachen, die besonders wichtig waren, und die Du gut oder besonders gut erledigt hast. Die solltest Du fett markieren.
    Und diese Liste nimmst Du dann zum nächsten Mitarbeitergespräch mit Deinem Vorgesetzten mit! (Ich hoffe, Ihr habt sowas in Eurer Firma.)

    Soll ich Dir mal sagen, was an Deiner Art der Auswahl von Büromaterial gut ist?
    Du belämmerst im Gegensatz zu Deiner Kollegin Deinen Chef nicht mit Kleinkram, der für ihn nicht wichtig ist!

    Du kennst die Anforderungen, die Euer Büromaterial erfüllen muss, dazu brauchst Du doch kein Votum vom Chef! Eine gute Mitarbeiterin zeichnet sich auch dadurch aus, dass sie den Chef entlastet und ihn nicht bei Sachen um seine Meinung fragt, die für ihn nicht wichtig sind und die sie durchaus alleine entscheiden kann.

    Es hilft auch, dem Chef z.B. zu sagen, dass man einen wichtigen oder dringenden Auftrag erledigt hat. Er muss dann nicht nachfragen, sondern kriegt die Info automatisch von Dir, dass er sich jetzt nicht mehr drum kümmern muss, weil Du alles auf den Weg gebracht hast. Und er merkt sich: „Frau Adella erledigt alles Wichtige zuverlässig!“

    Ein intelligenter Chef merkt den Unterschied zwischen lobenswerter Entlastung verbunden mit diskreter Selbstdarstellung einerseits und bloßer Schleimerei andererseits.

    Vielleicht bittest Du ja auch mal von Dir aus um ein Mitarbeitergespräch. Es wäre wichtig für Dich, zu wissen, ob Dein Chef mit Deiner Arbeit zufrieden ist. Dieses Feedback solltest Du ruhig einfordern. Und wenn Du dann Deinem Chef vorlegst, was Du alles erledigst und wie gut, dann kommt vielleicht auch die Anerkennung, die Du vermisst. Viele Chefs halten berechtigtes Lob immer noch für überflüssig, nach dem schwäbischen Motto "Nicht geschimpft ist genug" oder sie meinen, dafür wäre im hektischen Tagesgeschäft keine Zeit.
    Sie übersehen dabei, dass die Motivation von Mitarbeitern, die ihre Arbeit nicht ausreichend sehen, auf die Dauer sinkt, und damit auch die Qualität ihrer Arbeitsleistung: Irgendwann machen sie nur noch Dienst nach Vorschrift, weil es ja eh keinen interessiert, ob sie ihre Arbeit gut machen oder nicht.

    Grüße von Latona
    Liebe keinen, der nicht auch Dich liebt!

  7. Inaktiver User

    AW: Muss man sich wichtiger machen als man ist, um ernst genommen/ respektiert zu wer

    Zitat Zitat von Adella77 Beitrag anzeigen
    Es sollen ganz normale günstige Ordner bestellt werden, immer die günstigsten, bzw Hausmarken von den verschiedenen Anbietern, da diese am günstigsten sind und qualitativ mit den bekannten Marken durchaus mithalten.
    In solchen Situationen gehe ich wie folgt vor: Es gibt drei für uns in Frage kommende Lieferanten. Ich telefoniere alle ab und frage was die günstigsten kosten und vergleiche dann die Preise miteinander.

    Kollegin geht wie folgt vor:
    Sie kuckt erstmal im Katalog des Lieferanten, dann online auf deren Website und bestellt erstmal Beispielexemplare um sie dann dem Vorgesetzten zu zeigen. Der will dann natürlich das günstigere, findet es aber toll, daß sie so engagiert ist.
    .
    Du lieber Himmel, habt Ihr echt an der Arbeit Zeit für solch einen Quatsch oder wollt Ihr einen ganzen Container ordern? Das kommt mir vor wie in der Arbeitswelt des vorigen Jahrhunderts? Wo kann man bitte so noch arbeiten? Ich bewerbe mich, falls die Vergütung stimmt, tut sie aber wahrscheinlich eher nicht.
    Und sonst kann ich nicht sehr viel dazu sagen. Mich nimmt man oft als sehr viel jünger, klar als Frau und dann noch als blond wahr und? Meist fällt dabei die andere Seite damit direkt auf die Nase. Es gibt aber auch viele Ausnahmen, die schon lang nicht mehr in Schubladen denken und da wirklich auf gleicher Ebene sind. Wenn die Struktur in Deiner Firma derart komisch ist, würde ich mich wegbewerben. Persönlich würde ich das nicht nehmen, allerdings mich ggf. schon ärgern, wenn mir dadurch die Gehaltserhöhung durch die Lappen geht.

  8. Inaktiver User

    AW: Muss man sich wichtiger machen als man ist, um ernst genommen/ respektiert zu wer

    Zitat Zitat von Adella77 Beitrag anzeigen
    Sie kuckt erstmal im Katalog des Lieferanten, dann online auf deren Website und bestellt erstmal Beispielexemplare um sie dann dem Vorgesetzten zu zeigen. Der will dann natürlich das günstigere, findet es aber toll, daß sie so engagiert ist.
    Bist du dir sicher, dass der Vorgesetzte ihr Engagement so toll findet? Ich habe festgestellt, dass Leute, die sich wichtig machen auch ziemlich unangenehm auffallen können. Vor allem, wenn dann nichts dahinter steckt.
    Aber natürlich gibt es auch Leute, die lassen sich davon beeindrucken. Wenn man so einen als Chef hat hilft es tatsächlich nur, selber auch mal ein bißchen für sich zu werben.
    Vielleicht findest du einen Weg, deine Arbeitsergebnisse auf dezente Weise etwas prominenter zu platzieren (z.B. Chef in cc setzen u.ä.)?

    Im privaten Bereich habe ich mich allerdings dafür entschieden, bei meinem über Jahre hinweg gezüchteten Understatement zu bleiben, und fahre damit nicht schlecht. Mal ehrlich: ich kenne niemanden, der sich gerne die "wie ich mal wieder beim Gardinen waschen die Welt gerettet habe"-Geschichten von Wichtigtuern anhört.

  9. Inaktiver User

    AW: Muss man sich wichtiger machen als man ist, um ernst genommen/ respektiert zu wer

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Bist du dir sicher, dass der Vorgesetzte ihr Engagement so toll findet? Ich habe festgestellt, dass Leute, die sich wichtig machen auch ziemlich unangenehm auffallen können. Vor allem, wenn dann nichts dahinter steckt.
    Aber natürlich gibt es auch Leute, die lassen sich davon beeindrucken. Wenn man so einen als Chef hat hilft es tatsächlich nur, selber auch mal ein bißchen für sich zu werben.
    Vielleicht findest du einen Weg, deine Arbeitsergebnisse auf dezente Weise etwas prominenter zu platzieren (z.B. Chef in cc setzen u.ä.)?

    Im privaten Bereich habe ich mich allerdings dafür entschieden, bei meinem über Jahre hinweg gezüchteten Understatement zu bleiben, und fahre damit nicht schlecht. Mal ehrlich: ich kenne niemanden, der sich gerne die "wie ich mal wieder beim Gardinen waschen die Welt gerettet habe"-Geschichten von Wichtigtuern anhört.
    Ich würde mir bei solchen Bürospielchen zum Zeitvertreib überlegen, ob ich mein Backoffice nach Indien auslager. In die Entscheidung, welcher Ordner angeschafft werden muss, würde ich nicht eingebunden werden wollen.

  10. Inaktiver User

    AW: Muss man sich wichtiger machen als man ist, um ernst genommen/ respektiert zu wer

    Wo isn adella überhaupt?

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