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  1. Inaktiver User

    AW: Aggressionen ausleben?

    Zitat Zitat von balalala Beitrag anzeigen
    Und ich habe auch lieber Menschen um mich, die ab und an mal richtig rumholzen können.
    Die sind in der Regel direkter, spielen weniger passiv-aggressive Spielchen, manipulieren weniger emotional, erpressen weniger durch Krankheit, etc. und sind weniger nachtragend.

    da bin ich ganz bei dir!

  2. Moderation

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    AW: Aggressionen ausleben?

    Zitat Zitat von balalala Beitrag anzeigen
    Und ich habe auch lieber Menschen um mich, die ab und an mal richtig rumholzen können.
    Die sind in der Regel direkter, spielen weniger passiv-aggressive Spielchen, manipulieren weniger emotional, erpressen weniger durch Krankheit, etc. und sind weniger nachtragend.
    Das ist jetzt überhaupt nicht meine Erfahrung. Alle Menschen, die ich kannt, die gerne mal richtig rumgeholzt haben (also gepampt, gebrüllt, beleidigt, Sachen zerschlagen, Leute angegriffen) waren entweder in Behandlung (oder hätten es sein sollen), oder haben sehr genau gewußt, daß sie auf diese Art kriegen, was sie wollen und nicht zur Rechenschaft gezogen werden.

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    AW: Aggressionen ausleben?

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Das ist jetzt überhaupt nicht meine Erfahrung. Alle Menschen, die ich kannt, die gerne mal richtig rumgeholzt haben (also gepampt, gebrüllt, beleidigt, Sachen zerschlagen, Leute angegriffen) waren entweder in Behandlung (oder hätten es sein sollen), oder haben sehr genau gewußt, daß sie auf diese Art kriegen, was sie wollen und nicht zur Rechenschaft gezogen werden.
    Ganz ehrlich, solche Leute finde ich unerträglich und meide sie wenn es eben nur geht. Das sind meiner Erfahrung Menschen die ihre Impulse nicht unter Kontrolle haben. In der Regel sind sie nicht in Behandlung, weil sie sich im Recht fühlen.

    Aggressionen direkt und klar ausdrücken finde ich unerlässlich, die Art und Weise ist für mich wichtig. Will ich einen Kontakt erhalten oder nur draufschlagen um die Wut los zu werden? Letzteres finde ich nicht akzeptabel und zerstörerisch.

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    AW: Aggressionen ausleben?

    Da kann ich nur einen ganz tollen Kurs empfehlen, der in vielen Fitness-Studios angeboten wird: Boxcamp. Wenn an da eine Runde auf den Boxsack eingehauen hat, dann ist man echt tiefenentspannt! :-)

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    AW: Aggressionen ausleben?

    Zitat Zitat von Schnuefflerin Beitrag anzeigen
    ich stimme mit einigen (!) der Theorien von Rüdiger Dahlke, die er in seinem Buch "Krankheit als Weg" anspricht, überein.
    Wenn Du irgendwelche ernsten Krankheiten hast, dann schmeiß bitte das Buch weg.

  6. gesperrt

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    AW: Aggressionen ausleben?

    Zitat Zitat von Quirin Beitrag anzeigen
    Wenn Du irgendwelche ernsten Krankheiten hast, dann schmeiß bitte das Buch weg.
    ich meine, gerade bei ernsten Krankheiten ist es hilfreich und wichtig, sich Gedanken zum Warum und Wozu zu machen, und nicht einfach nur auf der körperlichen Ebene anzusetzen. Bücher wie das von Dahlke können dabei hilfreich sein und gute Denkanstösse geben, und sie können somit helfen, Frieden mit sich und seiner Krankheit oder Behinderung zu schliessen. für die drei Tage Erkältung zu Beginn des Winters braucht man das aber definitiv nicht, da reichen ein paar Kannen heisser Tee als Therapie.

    Beim Arztbesuch werden Leute ja in der Regel mit Fragen nach "warum ausgerechnet ich?" meist allein gelassen - nur schon darum, weil Ärzte kaum je Zeit haben, sich einige Stunden lang mit Patienten zu unterhalten.

    grüsse, barbara

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    AW: Aggressionen ausleben?

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Beim Arztbesuch werden Leute ja in der Regel mit Fragen nach "warum ausgerechnet ich?" meist allein gelassen - nur schon darum, weil Ärzte kaum je Zeit haben, sich einige Stunden lang mit Patienten zu unterhalten.
    Es gibt meistens häufig einfach keinen erkennbaren Grund, der über "Pech gehabt!" hinaus geht. Die Psyche, so häufig sie auch eine Rolle spielen mag, ist für viele Krankheiten eben kein Grund.

    Wenn dann einer wie Dahlke oder Hamers daher kommt und seine "geordnete" Theorie über ungelöste psychische Probleme als Ursache für körperliche Erkrankungen daherbringt, dann bedient das das menschliche Prinzip der Ordnung (ergibt evolutionäre Vorteile, deshalb ist es tief verankert im Menschen), weshalb so viele Menschen diese Theorien wider besseres Wissen wahrhaben wollen. Aber es macht diese Theorien nicht wahr, sie sind einfach falsch.

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    AW: Aggressionen ausleben?

    "Wieso hab ich Krebs, Herr Doktor?" – "Wir kennen diesen und jenen Faktor, der statistisch eine gewisse Rolle spielt (Rauchen, Radioaktivität), aber wieso es sie erwischt hat, wo sie keinen der Risikofaktoren erfüllen, und wieso es den einen Kettenraucher da nicht erwischt hat, das wissen wir auch nicht."

    Ja, da ist eine Theorie, die ordnet, also z. B. sagt, dass genau Du Krebs bekommen hast, weil Du einen ungelösten psychischen Konflikt hast, und wenn Du nur diesen Konflikt löst, der Krebs ausheilt, eben schön, denn sie erklärt und gibt einem damit die Kontrolle zurück. Aber nur vermeintlich, denn sie entspricht nicht der Realität.

  9. gesperrt

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    AW: Aggressionen ausleben?

    Zitat Zitat von Quirin Beitrag anzeigen
    Es gibt meistens häufig einfach keinen erkennbaren Grund, der über "Pech gehabt!" hinaus geht. Die Psyche, so häufig sie auch eine Rolle spielen mag, ist für viele Krankheiten eben kein Grund.
    Das "warum" zu klären ist manchmal hilfreich, einfach um aktuell vorhandene schädigende Umstände aus dem Leben zu entfernen oder zumindest ihren Einfluss zu mindern. Was natürlich nicht immer möglich ist, wer eine genetische Dispositon zu einer Krankheit hat oder früher einmal zB Asbest ausgesetzt war, muss mit diesen Umständen einfach leben, und es lässt sich weder verändern noch rückgängig zu machen.

    Wichtig ist allerdings immer die Frage "wozu". Wer sich für etwas so Belastendes wie eine Chemotherapie entscheidet, muss eine sehr starke Motivation haben, um das alles durchzustehen. Besonders schwer kranke Menschen müssen sehr gute Gründe haben, leben zu wollen, damit medizinische Massnahmen überhaupt greifen können. Über die von Dahlke vorgeschlagenen Fragen nachzudenken: Wozu zwingt mich das Symptom? Woran hindert mich das Symptom? - kann helfen, psychischen Themen auf die Spur zu kommen, die bis dahin zuwenig beachtet wurden, und es kann Anstoss geben, diese Themen nicht mehr körperlich in Form einer Krankheit zu leben, sondern sie bewusst auf andern Ebenen zu leben, zB im sozialen Verhalten.


    Zitat Zitat von Quirin Beitrag anzeigen
    Wenn dann einer wie Dahlke oder Hamers daher kommt und seine "geordnete" Theorie über ungelöste psychische Probleme als Ursache für körperliche Erkrankungen daherbringt, dann bedient das das menschliche Prinzip der Ordnung (ergibt evolutionäre Vorteile, deshalb ist es tief verankert im Menschen), weshalb so viele Menschen diese Theorien wider besseres Wissen wahrhaben wollen. Aber es macht diese Theorien nicht wahr, sie sind einfach falsch.
    Dahlke und Hamers würde ich nicht in einem Atemzug nennen. Das wäre ebenso unsinnig, wie Stalin und Gorbatschow gleichzusetzen, nur weil sie beide mal russische Staatschefs waren.

    Dass der Mensch Psyche und Soma hat, und dass diese beiden eng miteinander verbunden sind und sich gegenseitig beeinflussen, bestreitest du wohl auch nicht, nehme ich an.

    Warum ausgerechnet chronische psychische Blockierungen und Schwierigkeiten keine Auswirkungen haben sollen auf das Soma, erklärst du bestimmt noch, und auch, worin genau das "bessere Wissen" besteht, gegen das angeblich so viele verstossen.

    grüsse, barbara

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    AW: Aggressionen ausleben?

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Warum ausgerechnet chronische psychische Blockierungen und Schwierigkeiten keine Auswirkungen haben sollen auf das Soma, erklärst du bestimmt noch,
    Ich habe nicht behauptet, dass sie keine Auswirkungen auf den Körper haben (Kopfweh, Rückenschmerzen und andere Schmerzen sind klassische Bereiche, in denen die Psyche als Ursache auftreten kann), es gibt aber viele Krankheiten, wo sie noch nicht mal ansatzweise Auswirkungen in dem von entsprechenden Theorie-Vertretern behaupteten Umfang haben.

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    und auch, worin genau das "bessere Wissen" besteht, gegen das angeblich so viele verstossen.
    Das Wissen, dass es sich bei den Theorien um bisher unbewiesene Behauptungen handelt. Das Wissen, dass es sich bei den Theorien um widerlegte Behauptungen handelt (z. B. der Begriff der Krebspersönlichkeit, der jahrzehntelang wissenschaftlich untersucht wurde).

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