Ja, und in New York gibt es sicherlich auch Coffee Shops und den ein oder anderen Holzschuhträger. Aber bevor ich mir noch mehr Gedanken dazu mache, ob ich "historisch" geträumt habe
: Wie es in Träumen immer mal wieder so ist, weiß man ja bestimmte Dinge ganz sicher. Und in besagtem Traum habe ich mich ganz sicher in Amsterdam/Niederlande wiedergefunden.
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23.10.2011, 14:55Inaktiver User
AW: Experten-Beratung: Was unsere Träume uns sagen können
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23.10.2011, 14:58
AW: Experten-Beratung: Was unsere Träume uns sagen können
ich weiß; wollte das auch mehr scherzhaft anmerken. ich weiß genau, was du meinst mit dieser traum-sicherheit über den ort, an dem man ist! ich hab als teenie oft london geträumt (ich schreibe absichtlich nicht "von london"), bevor ich überhaupt dort war. nachdem ich dort war, fühlten sich die london-träume immer noch genau so an!
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23.10.2011, 16:07Inaktiver User
AW: Experten-Beratung: Was unsere Träume uns sagen können
Ich träume sehr viel und erinnere mich fast immer an meine Träume.
Meine Träume laufen wie Filme ab, so als gäbe es ein Drehbuch, mit Anfang, Handlung, und Ende.
Manchmal sind sie sehr aktionsreich, dann wieder eher romantisch. Ich kann meine Träume auch
in jeder Einzelheit erzählen.
Aber sie gleichen sich nie. Es gibt nichts, was ich zwei mal geträumt hätte. Ich empfinde sie auch
fast ausschließlich als schön. Keine Angstträume bzw. Albträume. Und so ist das schon seit
meiner Kindheit.
Ich habe jetzt doch ein paar Fragen:
Erstens: Ich kenne weder die Orte, noch die Menschen in meinem Träumen. Nur ganz selten
kommen meine Eltern oder Geschwister in den Träumen vor, aber nur kurz und in
unwichtigen Rollen.
Ich bin seit 20 Jahren glücklich verheiratet aber ich habe noch nie von meinem Mann
geträumt. In meinen Träumen existiert er einfach nicht. Was bedeutet das?
Zweitens: Die Menschen in meinen Träumen sind mir unbekannt aber ich kann sie so
genau beschreiben, daß man ein Porträt anfertigen könnte. Dasselbe gilt auch für das
örtliche Umfeld. Wo kommen diese Bilder her?
Drittens: In meinen Traumen spiele ich immer die Hauptrolle aber manchmal sehe ich mich
von aussen, also ich betrachte mich selbst beim handeln. Und in anderen Träumen bin ich
selbst die Handelnde. Was bedeutet das?
Zusammengefaßt: Meine Träume haben nie was mit meinem wirklichen Leben zu tun.
Ist das normal? Und was sagt das über mich?
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24.10.2011, 13:52
AW: Experten-Beratung: Was unsere Träume uns sagen können
Sehr geehrter Herr Schredl,
ich wollte nur mal eine kurze Rückmeldung geben.
Ich habe viel über Ihre Interpretation meines Wiederholungstraumes nachgedacht und muß sagen, Sie treffen es vollkommen.
Ich lebe nun seit 3 Jahren alleine und suche immer noch nach Hobbies, Freundschaften (und und und) und somit nach meinem inneren Weg!
Vielen Dank,
Kijema
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24.10.2011, 14:24Inaktiver User
AW: Experten-Beratung: Was unsere Träume uns sagen können
ich weiß; wollte das auch mehr scherzhaft anmerken. ich weiß genau, was du meinst mit dieser traum-sicherheit über den ort, an dem man ist! ich hab als teenie oft london geträumt (ich schreibe absichtlich nicht "von london"), bevor ich überhaupt dort war. nachdem ich dort war, fühlten sich die london-träume immer noch genau so an!
Lizzie, der Scherz ist rübergekommen, ich musste auch echt grinsen darüber, dass Du historische Zusammenhänge hergestellt hast.
Interessant finde ich Deine Erfahrung, dass sich Deine Londonträume nicht verändert haben. Ob sich meine NY-Träume verändern würden, wenn ich wirklich noch mal hinreisen würde? Hmm, aber der Verdacht liegt ja nahe, dass etwas anderes dahinter steht...
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24.10.2011, 14:29
AW: Experten-Beratung: Was unsere Träume uns sagen können
Ein interessanter Strang....
Hallo Herr Schredl,
auch ich wüsste gerne, wie Sie einen meiner Träume erläutern...
Ich habe von meinem Ex-Ehemann geträumt. Er hat sich vor 6 Jahren (für mich überraschend) von mir getrennt. Die Trennung war sehr schmerzlich für mich, und ich habe sehr, sehr lange gebraucht, um einigermaßen darüber hinweg zu kommen.
Wir haben keinen Kontakt miteinander.
Vor gut vier Wochen hatte ich eben diesen Traum:
Wir waren zusammen in einem Raum, darin stand ein Bett, unter dem ein Gewehr lag. Ich dachte mir, dass er Übles damit vor hat und wusste, ich muss ihm zuvorkommen.
Mit einer Stichsäge habe ich ihn dann erstochen.....
Erstaunlicherweise nahmen Personen aus meinem Umfeld mich in den Arm und sagten, es wäre nichts Schlimmes passiert.
Er wurde getaped, er lebte und alles war wieder o.k.
Vor ein paar Tagen nun habe ich erfahren, dass er zu dieser Zeit einen Autounfall hatte. Das Auto ist Schrott, er ist nicht verletzt. Es ist nichts Schlimmes passiert...
Mit freundlichen Grüßen
Camelie
Lerne warten - entweder ändern sich die Dinge oder Dein Herz!Alles wird gut.
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24.10.2011, 17:52
AW: Experten-Beratung: Was unsere Träume uns sagen können
Hallo Herr Schredl,
ich hoffe, dass ich alles richtig mache, dies ist mein erster Beitrag in einem Forum dieser Art:
Ich hatte einen Traum von meiner Schwester, mit der ich in einem Auto und unseren Kindern unterwegs war. Sie wollte, dass ich auf einem braunen Pferd reite. Dieses Pferd gehörte wohl ihr.
Ich ritt los und kam in einen Wald.
Plötzlich griff mich eine Bärin an, die ihr Junges verteidigen wollte.
Ich ritt schnell wieder zurück, sah meine Schwester und merkte, dass es ungünstig ist,
sich ihr zu nähern. Also ritt ich in die andere Richtung davon.
Die Bärin verfolgte mich. Ich hatte Angst, war aber auch froh, dass es so war und sie sich nicht auf meine Schwester und die Kinder gestürzt hatte.
Dann bin ich in eine Kur-Klinik gekommen. Ich habe eine Nonne auf einem Gang laufen sehen. Ich ritt durch mehrere Klinikgänge, sah einen AUfzug und stieg mit dem Pferd hinein.
Eine Frau wollte in den AUfzug steigen. Sie sah mich und das Pferd, machte einen Schritt zurück. Ich sagte ihr, sie hätte nichts zu befürchten.
Das Pferd war ruhig und unglaublich verständnisvoll. Wie ein Mensch irgendwie.
Und wir fuhren AUfzug. Dann erzählte ich dieser Frau unter Tränen, dass ich auf der Flucht vor einer Bärin sei und nun Angst hätte um mein anderthalb jähriges Kind, dass ich allein (bei meiner Schwester) zurückgelassen hätte.
Die Frau gab mir ein paar Münzen, um einen Anruf machen zu können. Sie war sehr freundlich.
Der Traum endet hier.
Zu meinem Leben:
Meine Schwester würde sich gerne mit mir zusammen selbständig machen oder meine Mitarbeiterin werden. Sie ist Erzieherin und ich Ernährungsberaterin. Unsere Eltern haben einen Betrieb mit Pferden, der einen Nachfolger sucht. Mein Kind ist etwas älter als im Traum.
Was bedeutet dieser Traum? Kann man das überhaupt aus dieser Kurzinfo sagen? Gibt es Menschen, die psycholgisch coachen und auch Träume mit in den Prozess hineinnehmen? Oder macht das jeder Psychologe? Ich habe mal das Buch von Verena Kast zu Traumsymbolen gelesen und würde mir eine Person dieser Art in meiner Nähe wünschen. Ich träume wenn, sehr Symbolisch und es hat immer auch etwas mit meinem Leben zu tun, vor allem meiner Ursprungsfamilie und dem Betrieb meiner Eltern.
Vielen Dank
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24.10.2011, 18:44
AW: Experten-Beratung: Was unsere Träume uns sagen können
Hallo,
mein Traum war eigentlich wunderschön, trotzdem bin ich seitdem total nervös.
Vorab zur Erklärung.
Es gibt zur Zeit keinen Mann in meinem Leben, und ich vermisse auch keinen Mann in meinem Leben.
Jetzt zu meinem Traum:
Ich arbeitete als Hausmädchen in einem Internat/Schule.
Irgendwann hörte ich aus dem Speisesaal ziemlichen Tumult, also ging ich nachsehen.
Da waren sehr viele Schüler und Lehrer versammelt, die sich alle in den Armen lagen und sich küssten.
Mir war sofort klar, das alle unter einem Liebesbann standen.
Ich wollte den Raum wieder verlassen, als mich ein Professor, den ich im Traum heimlich liebte, festhielt.
Und dieser Mann küsste mich mit so einer Intesivität und der dermaßen zärtlich, das mir buchstäblich die Spucke weg blieb.
Dann kamen viele Leute in den Raum und hoben den Bann auf.
Ich war noch völlig verwirrt, und stammelte nur, das ich gar nicht unter dem Bann gestanden hätte.
Daraufhin beugte sich dieser Mann zu mir, schaute mir ganz tief in die Augen und sagte: "Ich auch nicht."
Und ich wachte auf.
Ich muß sagen, dieser Traum hat mich sehr verblüfft.
Vielleicht können Sie mir einen Anstoss geben, was er zu bedeuten hat.
Vielen Dank.
Tistan26
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24.10.2011, 18:47
AW: Experten-Beratung: Was unsere Träume uns sagen können
Lieber Herr Schredl,
ich bin 60 J, habe mich Jahrzehnte mit meinen und anderer Leute Traeumen beschaeftigt, meine auf taeglicher Basis aufgeschrieben, "gedeutet", und mich immer wieder in regelmaessigen Zeit-abstaenden auf die eine oder andere Weise mit ihnen beschaeftigt (gelesen, gezeichnet, gemalt). Seit ca 3 oder vielleicht sogar noch mehr Jahren, kann ich keinen einzigen Traum erinnern, es kommt mir vor, als wuerde ich tatsaechlich nicht mehr traeumen.
Kann vielleicht der geringe (ich schlafe meist nur 4 Stunden in der Nacht) Schlaf schuld sein?
Vielen Dank fuer dieses Forum & beste Gruesse aus GR,
BarbKouz
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24.10.2011, 22:04
AW: Experten-Beratung: Was unsere Träume uns sagen können
Hallo Herr Schredl,
vielen Dank für Ihre Worte!
Exakt auf's Haar gleichen sich die Träume und die Realität nicht. Es sind eher der Inhalt und die Figuren, die stimmen. Ich schreibe meine Träume immer gleich morgens auf. Früher in ein Buch, jetzt in den Rechner. Ich hatte auch vor einigen Jahren eine ganze Traumserie mit einem bekannten Sänger - fing im Januar an, im August dann interviewte ich ihn (real). Eigentlich brachten mich meine Träume darauf, diesen Sänger zwecks Interview anzufragen, obwohl er kaum welche gibt. Hat geklappt
Ja, so sehe ich es für mich auch. Ich habe generell öfter mal das Gefühl, dass mein Unterbewusstsein mir durch die Träume Sachen "sagt", die schon da sind, aber zu dem Zeitpunkt noch nicht sichtbar sind. So dass diese dann zum späteren Zeitpunkt reale Gestalt annehmen. Ich kann damit mittlerweile sehr gut leben und bin auch dankbar dafür. Zum Beispiel meinem Ex mit neuer Freundin nicht unvorbereitet zu begegnen...
Sie haben Recht ;o) Mit der, für mich sehr harten, Trennung vom Exfreund hab ich ein schwieriges Kapitel meines Lebens aufgearbeitet und stehe Männern generell jetzt ganz anders gegenüber und bin auch ein anderer Mensch geworden. Genau, ich habe für mich Verantwortung übernommen. Und bin wohl erwachsen geworden...
Vielen Dank & liebe Grüße!
fly„Hoffnung ist die Fähigkeit, die Musik der Zukunft zu hören.
Glaube ist der Mut, in der Gegenwart danach zu tanzen.“
(Peter Kuznic, kroatischer Theologe)



Ja, und in New York gibt es sicherlich auch Coffee Shops und den ein oder anderen Holzschuhträger. Aber bevor ich mir noch mehr Gedanken dazu mache, ob ich "historisch" geträumt habe
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