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    AW: Experten-Beratung: Was unsere Träume uns sagen können

    Zitat Zitat von Carolly Beitrag anzeigen
    Ich probiere es auchmal, da ich einen wiederkehrenden Traum habe der mich regelrecht nervt:

    Ich traeume sehr oft dass ich noch eine handvoll Schulfaecher vor dem Ende meines Studiums bestehen muss. Dabei sind dann meistens 3 Laberfaecher fuer die nie in der Klasse sass und 2 schwerere Faecher wofuer ich manchmal bei der Klausur einen ellenlangen Spickzettel dabei habe. Ich finde es auch eher peinlich als Erwachsener mit Uniabschluss wieder in der Schule zu sitzen, und passenderweise finden oft 2 von meinem 5 Faechern gleichzeitig statt. Im Traum habe ich keine Panik sondern bin eher genervt ueber den Aufwand und dadrueber dass ich dieses schonwieder traeumen muss

    Ich verstehe diesen Traum nicht da ich
    - nie Spickzettel gebraucht habe, oder ich anders irgendwie durchgeschummelt habe
    - Kein Problem mit der richtigen Menge oder Art Kurse oder Arbeit habe
    - weder zu lax noch ein Kontrollfreak bin. Meine Arbeit erledige ich ohne Panik am Ende.
    Hallo,
    Prüfungsträume sind Klassiker und Ihre Träume sind wieder ein Beispiel dafür, wie variabel auch so ein klassisches Thema sein kann, da gibt es Leute, die Panik haben, gar nichts wissen, komplett unvorbereitet sind. Interessanterweise zeigte sich in einer eigenen Studie, dass Personen mit hohem Bildungsniveau mehr Prüfungsträume habe (obwohl sie die Prüfungen in ihrem Leben erfolgreich) absolviert haben. Das Grundmuster des Traumes ist wieder recht einfach, Ihre Leistung wird geprüft. Von dem, was Sie schreiben, bezieht sich der Traum möglicherweise nicht auf Ihre berufliche Leistung, sondern auf andere Bereiche, z. B. im zwischenmenschlichen Miteinander, auch hier gibt es Situationen, in denen andere genau auf die eigenen Fähigkeiten und Leistungen schauen. Auch bei den Prüfungsträumen geht es nicht darum, dass man etwas tatsächlich nicht kann, sondern um die Angst, dass man es nicht könnte. Die meisten Menschen träumen von Prüfungen, die sie im realen Leben bestanden haben. In ihrem speziellen Traum geht es nicht um Angst, sondern Genervtsein, ob der ganzen Anforderungen, die an sie gestellt werden. Spannend wäre es sicher, zu überlegen, wie Sie den Traumablauf verändern könnten, damit es für Sie angenehmer abläuft. Ein mögliches Thema ist das klassische Nein-Sagen, d.h., nicht alle Anforderungen, die an Sie herangetragen werden, müssen automatisch von Ihnen angenommen und abgearbeitet werden.

    Mit freundlichen Grüßen

    Michael Schredl

  2. Inaktiver User

    AW: Experten-Beratung: Was unsere Träume uns sagen können

    zwischendurch mal herzlichen Dank Herr Schredl für ihre Erläuterungen. Je mehr ich von ihren Beiträge lese, desto mehr fange ich an zu begreifen.

    Ich habe diese Prüfungsträume auch, obwohl ich Schule und Studium sehr erfolgreich abgeschlossen habe.

    Ich träume auch sehr oft, dass ich ganz alltägliche Dinge nicht schaffe, z.B eine Telefonnummer zu wählen (ich vertippe mich ständig) oder von A nach B zu kommen (ständig verfahre ich mich), oder ich will verreisen und schaffe es nicht, alle Dinge zu packen. Ich muss mehrfach umkehren, weil ich etwas vergessen habe.

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    AW: Experten-Beratung: Was unsere Träume uns sagen können

    Hallo Herr Schredl,

    ein Traumexperte - schön!

    Ich schreibe seit vielen Jahren - etwa zehn Jahre schon - meine Träume auf. Mir ist aufgefallen, dass es ab und zu Träume sind, die sich in ein paar Tagen oder Wochen bewahrheiten. In positiver oder "negativer" Hinsicht.

    Beispiel: Ich hatte mal eine Art Mentor, der zog weg. Ich träumte, dass ich mit ihm vor meinem Elternhaus sitze, er wieder da ist. Ein paar Wochen später erreichte mich die Nachricht, dass er wieder "nach Hause" gezogen war.

    Anderes, einfaches Beispiel: Ich hatte einen neuen Job. Erledigte etwas für einen Kunden. Im Traum beschwerte sich dieser Kunde über einen Fehler. Tatsächlich rief der Kunde am nächsten Tag an und mokierte einen Fehler...

    Drittes Beispiel: Vor kurzem träumte ich viel von meinem Exfreund. Dass er eine neue Freundin hat etc. Diese Träume nahmen mich sehr mit, geplagt von Schmerz und Verlust. Tatsächlich hab ich meinen Exfreund ein paar Tage darauf an zwei aufeinanderfolgenden Tagen mit einer neuen Frau gesehen.

    Ich habe mich mittlerweile an diese "voraussschauenden" Träume, nunja, gewöhnt Sie haben auch immer eine ganz besondere Qualität von "Wirklichkeit". Ist das eigentlich normal???


    Und mein letzter, sehr schöner Traum von vor ein paar Tagen (dieser S. ist mein besagter Exfreund):


    Ich habe ganz überraschend ein Baby bekommen, einen Jungen. Im September. Er ist das Resultat der Silvesternacht mit S. Ich habe nicht gemerkt, dass ich schwanger war, außer leicht zugenommen. Aber sonst war nichts. Meine ganze Familie ist da, sie unterstützen mich. Sind mit dem Kleinen draußen, in einem Einkaufsmarkt. Meine Mutter legt ihn auf eine Art Tisch, das ist ok, er jammert nicht. Als ich es später machen will, will er es nicht, es tut an seinem Köpfchen weh. Ich trage ihn. Er ist hübsch, mit blauen Augen. Ich denke mir: Nun habe ich ein Kind. Ungeplant. Aber es ist schön. S. weiß nichts davon, wird es wohl erst mal auch nicht erfahren. Ich gehe an Jugendlichen vorüber, sie sind mir fremd. "Klein". Alles in allem fühlt es sich sehr gut an mit dem Kind. Nur noch neu und fremd. Aber schön.

    Für mich ist das eine Art Loslasstraum, ein Neuanfangs-Traum. Mir ging es beim Aufwachen und die Tage danach sehr gut.

    Herzliche Grüße!

    fly
    „Hoffnung ist die Fähigkeit, die Musik der Zukunft zu hören.
    Glaube ist der Mut, in der Gegenwart danach zu tanzen.“


    (Peter Kuznic, kroatischer Theologe)

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    AW: Experten-Beratung: Was unsere Träume uns sagen können

    Danke Herr Schredl für ihre Antworten. Sie geben mir gute Denkanstösse
    Die Bricom bildet mich immer noch - formerly known as marimekko


    _clementine_
    fruchtig süß & kernarm

  5. Inaktiver User

    AW: Experten-Beratung: Was unsere Träume uns sagen können

    Hallo Herr Schredl,

    wie gesagt, ich finde das Thema ja auch unheimlich spannend...

    Da ich mich jetzt durch diesen Thread hier seltsamerweise verstärkt an meine Träume erinnere, fiel mir ein, daß auch ich das häufig träume :

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ...oder ich will verreisen und schaffe es nicht, alle Dinge zu packen. Ich muss mehrfach umkehren, weil ich etwas vergessen habe.
    Ich habe Angst, den Zug oder den Flieger zu verpassen, weil ich zurück muß, um noch etwas wichtiges zu holen, was ich vergessen habe. Ich hetze und beeile mich, muß dabei z.B. einen steilen Berg hochrennen, es kostet mich fast meine letzte Kraft und ich bin völlig außer Puste.

    Oder einmal war es mein Opa (meine Großeltern sind schon gestorben) auf den meine Oma und ich ziemlich ungeduldig warten mußten, als wir drei unterwegs zum Flughafen waren. Mein Opa traf nämlich unterwegs noch einen Bekannten und unterhielt sich seelenruhig mit ihm, ganz, als ob er im Gegensatz zu uns die meiste Zeit der Welt hätte.

    Leider weiß ich nie, ob ich den Zug oder den Flieger doch noch kriege, denn ich wache vorher immer auf...

  6. Inaktiver User

    AW: Experten-Beratung: Was unsere Träume uns sagen können

    Oh wie interessant...

    immer wiederkehrendes Thema - ich verlaufe mich. Sei es in meiner alten Schule, oder im Bahnhof, ich finde den Klassenraum nicht oder den Zug nicht, ständig in Hetze und immer in Panik nicht pünktlich zu sein.....


    Ob diese Wiederholungen mir etwas sagen sollen???

  7. User Info Menu

    AW: Experten-Beratung: Was unsere Träume uns sagen können

    Hallo Herr Schredl,
    vielen Dank für Ihre hilfreiche Antwort/Denkanstöße.
    Ich finde es sowieso total interessant diesen Thread, die unterschiedlichen Träume und Deutungen zu lesen. Einige von den Bildern hat man ja so oder ähnlich auch schon mal geträumt.

  8. User Info Menu

    AW: Experten-Beratung: Was unsere Träume uns sagen können

    Wie schön, ein Traumexperte

    Hallo Herr Schredl,

    ich träume bzw. erinnere mich oft an Träume. Diese sind meist harmlos bis schön und stehen oft in beruflichem Kontext. Kürzlich jedoch bin ich panisch erwacht; ich habe von Wespen geträumt die mich aggresiv angegriffen haben. Sie sind mir unter die (nur im Traum vorhandene Brille) gekrabbelt und haben mich gestochen.

    Dieser Traum hat mir Angst gemacht. Können Sie mir erklären was mir der Traum sagen will?



    Herzlichen Dank
    Geändert von amade_a (22.10.2011 um 23:14 Uhr)
    Aber glaubst Du nicht, Fräulein, daß man Seeräuber und Eine-Wirklich-Feine-Dame gleichzeitig werden kann?

    Astrid Lindgren / Pippi Langstrumpf

  9. Inaktiver User

    AW: Experten-Beratung: Was unsere Träume uns sagen können

    Guten Abend Herr Schredl,

    ob ich wohl noch rechtzeitig schreibe, um Ihnen "schöne Träume" wünschen zu können?

    Vielen Dank für Ihre interessanten Ausführungen -das Blatt neben meinem Bett wird ab heute dort liegen...


  10. User Info Menu

    AW: Experten-Beratung: Was unsere Träume uns sagen können

    Sehr geehrter Herr Schredl,

    Ich finde Ihre Leistung beeindruckend, die Dokumente auf Ihrer Homepage sind äusserst hilfreich. Ich habe schon bereits seit Jahren Täume, die mein Leben zutiefst verändern und mir Dinge, die ich bewusst nicht wahrnehme, verraten. Um nur ein Beispiel zu nennen, mein Freund hat mich vor kurzem verlassen, nachdem ich ihn auf einen meiner Träume zur rede gestellt habe. In meinem Traum hat er mir gezeigt, dass er mich nicht mehr liebt, was auch der Fall war.

    Einige Tage nach unserer Trennung hatte ich einen weiteren Traum, dem ich Bedeutung zumesse, den ich aber bis jetzt nicht zu deuten weiss. Das Thema beschäftigt mich immer noch, auch wenn die enthaltene Information vielleicht bereits obsolet ist. Ich sah ich meinen Exfreund in Begleitung einer jüngeren Frau mit sehr schönen, langen Haaren. Ich selbst stand ihm gegenüber, wir waren beide jeweils von mehreren, mir unbekannten Personen umringt. Plötzlich packte die junge Frau meinen Exfreund am Arm, drehte ihn nach hinten, und begann seinen Arm Stück für Stück zu brechen. Mein Exfreund schrie vor Schmerzen und konnte sich nicht helfen. Ich selbst schrie, sie solle aufhören, und wollte ihm zu Hilfe eilen. Die Personen rund um mich hielten mich aber zurück, als ob sie mir zu verstehen geben, ich sollte mich nicht einmischen. Ich empfand grosse Hilflosigkeit und Schmerzen, ihn so leiden zu sehen, ohne dass ich ihm helfen konnte. Nachdem ich schrie und weinte, wachte ich weinend auf.

    Ich verstehe vor allem die Rolle der Frau nicht. Habe ich mich selbst auf die Frau projeziert, soll das heissen, dass ich ihm viele Schmerzen zugefügt habe? Ist das möglich, wenn ich mich doch gleichzeitig selbst im Traum sehe? Oder habe ich bereits von der "Neuen" (von der ich zu dieser Zeit aber nichts wusste) geträumt? Welche Bedeutung hat der Arm in diesem Traum? Warum konnte er sich selbst nicht wehren? Warum liessen mich die anderen Leute (die ich zwar nicht kannte, aber mit denen mich ein Gefühl der Freundschaft verband) nicht helfen?

    Vielen herzlichen Dank im voraus für Ihre Hilfe!

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