Hallo Herr Schredl,
vielen Dank für ihre Interpretation!
Sie haben recht - als ich es hinschrieb und auch heue darüber nachgedacht habe, kam ich zu einem ähnlichen Schluß wie sie. Finde es aber interessant und hilfreich, dass sie das ähnlich sehen und meine Sicht damit bestätigen.
Gute Nacht & schöne Träume
wünscht allen hier
vivena
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21.10.2011, 22:56Inaktiver User
AW: Experten-Beratung: Was unsere Träume uns sagen können
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21.10.2011, 23:00
AW: Experten-Beratung: Was unsere Träume uns sagen können
Dankeschön für die Antwort, Sie sind ganz schön fleißig!
In den Landschaften geht es mir ... ambivalent. Ich finde sie sehr spannend und bin neugierig, aber ich habe immer auch Angst, weil mir Vertrautes fehlt. Es fühlt sich in den Träumen immer sehr neu und unvertraut an, und ich hätte dann gern Begleitung. Ich habe diese Träume jetzt schon lange nicht mehr, aber bis etwa Ende 20 hielten sie an. Und immer, grundsätzlich sind diese Träume begleitet von einem spezifischen Gefühl, das ich nur in den Träumen habe, und das sehr intensiv ist, fast wie eine eigene Sinneswahrnehmung, also we eine Farbe oder ein Klang. Erst in letzter Zeit habe ich dieses Gefühl auch im Wachleben manchmal. Es fühlt sich einfach sehr anders an.
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21.10.2011, 23:10
AW: Experten-Beratung: Was unsere Träume uns sagen können
Guten Abend Herr Schredl,
mich plagen schon seit vielen Jahren Träume, die sich in ihrem Kern immer wieder
um extreme Enge drehen.
Die Situationen sind in der Gestaltung unterschiedlich.
Ich möchte zB in einen Raum gehen, aber die Öffnung dorthin ist derart eng, dass ich mich seitlich durchpressen muss.
Oder ich möchte irgendwohin gelangen (wo, weiß ich nicht), der Zugang ist nur durch eine lang-gezogene und so enge Öffnung am Boden möglich, dass ich liegend versuche, durchzukommen, aber es geht nicht.
Oder ich fahre mit dem Auto einen hohen runden Berg hinauf. Je höher ich komme, desto schmaler wird die Serpentinenstrasse.
Das, was ich beim Träumen fühle, ist immer von großer Intensität.
Diese Träume sind für mich richtige Angst-Alpträume, die meine Befindlichkeit meist noch Stunden nach dem Aufwachen beeinträchtigen.
Das mit dem Augen-nicht-öffnen-können, das kenne ich auch. Aber ich kann dann auch gar keinen Körperteil bewegen, trotz intesivem "Bemühen". Das fühlt sich ganz furchtbar an.
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Vielen Dank schon mal für Ihre Erklärung!
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21.10.2011, 23:32
AW: Experten-Beratung: Was unsere Träume uns sagen können
Sehr geehrter Herr Schredl,
von mir gibt es eigentlich nicht viel zu schreiben. Nur, daß ich im Traum immer wieder (an verschiedenen Orten) meine Handtasche suche. Manchmal spielen auch meine Schlüssel und/oder meine Jacke eine Rolle.
Was bedeutet das?
Danke,
Kijema
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22.10.2011, 08:28
AW: Experten-Beratung: Was unsere Träume uns sagen können
Hallo Herr Schredl,
fällt Ihnen zu meinem Traum auch etwas ein? Das wäre toll, mein Bruder und ich haben uns nämlich schon gefragt, was er bedeuten soll.
Was halten Sie von folgender Erklärung:
Vor etwas davonlaufen/die Augen verschließen, das einem Angst macht, das man nicht sehen will, das sich aber nicht verleugnen lässt bzw. immer wieder kehrt.
Oder ist der Traum zu seltsam?
Dankeschön & Grüße
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22.10.2011, 09:55
AW: Experten-Beratung: Was unsere Träume uns sagen können
Ich probiere es auchmal, da ich einen wiederkehrenden Traum habe der mich regelrecht nervt:
Ich traeume sehr oft dass ich noch eine handvoll Schulfaecher vor dem Ende meines Studiums bestehen muss. Dabei sind dann meistens 3 Laberfaecher fuer die nie in der Klasse sass und 2 schwerere Faecher wofuer ich manchmal bei der Klausur einen ellenlangen Spickzettel dabei habe. Ich finde es auch eher peinlich als Erwachsener mit Uniabschluss wieder in der Schule zu sitzen, und passenderweise finden oft 2 von meinem 5 Faechern gleichzeitig statt. Im Traum habe ich keine Panik sondern bin eher genervt ueber den Aufwand und dadrueber dass ich dieses schonwieder traeumen muss
Ich verstehe diesen Traum nicht da ich
- nie Spickzettel gebraucht habe, oder ich anders irgendwie durchgeschummelt habe
- Kein Problem mit der richtigen Menge oder Art Kurse oder Arbeit habe
- weder zu lax noch ein Kontrollfreak bin. Meine Arbeit erledige ich ohne Panik am Ende.
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22.10.2011, 10:42
AW: Experten-Beratung: Was unsere Träume uns sagen können
Hallo,
Die Landschaftsträume scheinen mir - wie erwähnt - eine schöne Beschreibung des Lebenswegs, Neues, Vertrautes und den Wunsch eine Begleitung zu haben. Hat sich in Ihrem Wachleben Ende 20 etwas verändert, dass Sie mehr Begleitung, Vertrauen im Umfeld gefunden haben. Das würde zum Traum passen, weil das unangenehme Gefühl im Traum durch diese "Lösung" (Unterstützung durch eine andere Person) abnimmt. So ist der Traum Ansporn etwas zu tun, möglicherweise hat das Gefühl, dass in letzter Zeit im Wachzustand auftritt, die gleiche Hinweisfunktion, sich um Unterstützung und Begleitung kümmern. Möglicherweise ein Ausdruck einen tiefen Bedürfnisses nach Geborgenheit und Sicherheit.
Mit freundlichen Grüßen
Michael Schredl
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22.10.2011, 10:47
AW: Experten-Beratung: Was unsere Träume uns sagen können
Hallo,
Danke für das Berichten der Enge-Träume. Das Grundmuster des Traumes ist - aus meiner Sicht zumindest - relativ einfach zu versehen. Sie haben ein Ziel, das sie aufgrund der Enge nicht oder nur ganz schwer erreichen können. Die Frage ist natürlich, ob es im Wachleben solche Ziele gibt, bei denen Sie denken, dass sie schwer oder gar nicht zu erreichen sind. Auch hier gilt wieder, dass der Traum nicht die Aussage macht, dass sie nicht erreichbar sind, sondern dass Sie denken, dass sie nicht erreichbar sind. Neben der Überlegung, die Träume mit dem Wachleben zu verbinden, besteht die Möglichkeit, direkt mit dem Traum zu arbeiten. Nehmen Sie einen dieser Träume heran und überlegen Sie, was Sie brauchen, um den Traum zu einem für Sie angenehmen Ende zu führen. Die Traumstrategien können Ideen geben, auch im Wachleben etwas Neues zu probieren.
Mit freundlichen Grüßen
Michael Schredl
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22.10.2011, 10:52
AW: Experten-Beratung: Was unsere Träume uns sagen können
Hallo Kijema,
Auch bei den Träumen, die Sie beschreiben, ist das Grundmuster das wichtige Element. Wahrscheinlich ist es so offensichtlich, dass es nicht gleich klar wird. Es geht um das Suchen. Natürlich sind die Bilder der Handtasche, Schlüssel oder Jacke (wichtig für den Alltag) nur Platzhalter für etwas, das für Sie wichtig ist, das können Hobbys sein, die Ausgleich und Entspannung bieten, Freundschaften, der eigene innere Weg. D.h., die Träume regen an, innezuhalten und nachzuspüren, was Sie im Wachleben suchen.
Mit freundlichen Grüßen
Michael Schredl
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22.10.2011, 10:56
AW: Experten-Beratung: Was unsere Träume uns sagen können
Hallo,
Ebenso wie weiteroben ist das Grundmuster des Traumes so offensichtlich, dass es schwer fällt, es direkt aufzugreifen. Der Traum drückt Vermeidungsverhalten aus. Jeder Mensch erlebt in seinem Leben Situationen, mit denen er sich nicht auseinandersetzen möchte, die Augen verschließt und am liebsten das Weite suchen würde. Im Traum wird dieses Gefühl massiv, übertrieben dargestellt. Im Wachzustand kann das ein Konflikt mit Kollegen sein, eine unliebsame Aufgabe, Dinge im Umfeld, das ist für jeden Träumer oder jede Träumerin sehr spezifisch, doch das Grundmuster auf das der Traum hinweist, ist eindeutig. Klarerweise lassen sich die meisten Probleme, gerade die Innerpsychischen, nicht mit Vermeidung lösen, da ist Auseinandersetzung gefragt.
Mit freundlichen Grüßen
Michael Schredl



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