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  1. Inaktiver User

    AW: Remember you are unique ...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ganz ehrlich: meine Mutter hat zu mir schon im Grundschulalter gesagt: du bist doch nicht normal, du gehörst in eine Anstalt.
    Da hab ich mich bestimmt nicht drum gerissen, so abgestempelt zu werden von der eigenen Mutter... und Lehrern, anderen Kindern, anderen Eltern, wem auch immer.
    Hast du es ihr damals geglaubt? Fühltest du dich vorher "normal"?
    Fühlst du dich heute in Gruppen zugehörig und "normal"?

  2. Inaktiver User

    AW: Remember you are unique ...

    Zitat Zitat von Latona Beitrag anzeigen
    Ich frage mich auch, warum man sich angegriffen fühlen muss, wenn andere sich für was Besonderes halten. Das heißt doch noch lange nicht, dass sie sich für etwas Besseres halten.
    Wenn man aber immer wieder merkt, dass man anders als die meisten anderen ist, dann sollte es auch erlaubt sein, sich als was Besonderes zu fühlen.

    Wie gesagt, viele fühlen sich wohl dabei, ganz normal zu sein. Wer etwas Besonderes sein will, der muss sich dann eben auch ein bisschen Normabweichung trauen! Auch wenn er Gefahr läuft, dafür angefeindet zu werden. Umsonst gibt's nichts, nicht mal den Tod, denn der kostet das Leben.
    Jeder ist anders als der Andere! Das wollte ich mit der Definition Einzigartigkeit ausdrücken, die Trennung beinhaltet. Wir suchen alle die verbindenen Anteile. Das ist mal leichter mal schwerer und hängt sehr von der eigenen Wahrnehmung und der Ebene ab auf der man sich begegnet.
    Ich finde man sollte sein "Sonderlingdasein" nicht kulitivieren, denn damit baut man sich u.U einen Käfig von Glaubensüberzeugungen, der das Andersein immer wieder nur bestätigt.
    Es genügt das Sosein anzunehmen, anzuerkennen.

    Ich halte es wie die Buddhisten. Auf der Herzebene sind wir alle eins.

  3. Inaktiver User

    AW: Remember you are unique ...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    [U]
    Ich finde man sollte sein "Sonderlingdasein" nicht kulitivieren, denn damit baut man sich u.U einen Käfig von Glaubensüberzeugungen, der das Andersein immer wieder nur bestätigt.
    Es genügt das Sosein anzunehmen, anzuerkennen.

    Ich halte es wie die Buddhisten. Auf der Herzebene sind wir alle eins.
    Wie meinst du das mit der Herzebene?

    Wird der "Käfig" immer selbstgebaut?

  4. Inaktiver User

    AW: Remember you are unique ...

    Ob ich mich früher normal gefunden habe weiß ich gar nicht, hat man als Kind aus sich heraus schon so Gedanken über das eigene Ich?? Ich für mich fand mich ja "normal", ich war ja immer schon so.

    Zunehmend gewundert hab ich mich nur darüber, was andere so machen und sind - aber ich glaube, ich fand eher die "anders" - bis ich gemerkt habe, dass die zahlenmäßige Verteilung da irgendwie gegen mich spricht... :-)

    Mit Gruppen kann ich bis heute nicht, ich kann aber gottseidank zu fast jedem auf irgendeiner Ebene eine Verbindung finden. Nur habe ich keine Lust, das dann auszubauen, da fehlt mir das Interesse, das hab ich nur an wenigen Menschen. Ich kann mal einen Abend dabeisein, das ist dann ganz nett, und ich freu mich dann dass man mich dabeihaben will - aber das reicht mir dann auch, und ich sage mehr ab als ich wahrnehme an irgendwelchen Aktivitäten.

    Ich bin Single, das hängt sicher auch damit zusammen. Den Gedanken, mir in einer SB einen Mann zu suchen find ich z.B. völlig absurd. Wenn ich hier lese, was man da alles an Zeit vertut mit völlig verzichtbaren Kontakten, nur damit vielleicht irgendwann irgendeine Beziehung dabei rausspringt? Find ich total sonderbar - während die Gesellschaft das zunehmend normal zu finden scheint.

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    AW: Remember you are unique ...

    frage ich mich erst einmal: Ist das wirklich ihr Problem? Oder legt sie nur den Finger auf das, was ihr wirklich Probleme bereitet?
    EBEN! Deshalb meine Frage warum es ihr Probleme bereitet wenn andere Menschen sich als einzigartig empfinden. Ich habe damit kein Problem, eben weil ich mich selber auch als einzigartig betrachte und mir damit klar ist dass Andere auch einzigartig sind. Wenn sie fragt warum wir nicht eingestehen koennen dass wir damit ein Teil der Masse der Einzigartigen sind hat sie keine Ahnung wie Menschen die offen sagen dass es sie nur einmal auf der Welt gibt denken. Sie steckt uns daher in eine Schublade. Schubladen scheinen fuer sie wichtig zu sein.Und jeder der es wagt da den Kopf rauszustrecken eingebildet.Oder laecherlich. Oder gefaehrlich.
    Fuer sie ist die Schublade die Norm und damit Sicherheit. Was von der Norm abfaellt ist halt nicht so wie sie. Im Endeffekt macht sie genau das was sie an denjenigen die ihr Anderssein leben faelschlicherweise ankreidet. Abgrenzen, Einzigartig im Denken und Fuehlen glauben zu sein.


    Aber beim Autofahren sind wir uns eh alle einig. Wir sind die Besten die es gibt. Was Besonderes und was Besseres. Und der Rest kann nicht autofahren. Dumm nur dass alle so denken

  6. Inaktiver User

    AW: Remember you are unique ...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ob ich mich früher normal gefunden habe weiß ich gar nicht, hat man als Kind aus sich heraus schon so Gedanken über das eigene Ich?? Ich für mich fand mich ja "normal", ich war ja immer schon so.

    Zunehmend gewundert hab ich mich nur darüber, was andere so machen und sind - aber ich glaube, ich fand eher die "anders" - bis ich gemerkt habe, dass die zahlenmäßige Verteilung da irgendwie gegen mich spricht... :-)

    Mit Gruppen kann ich bis heute nicht, ich kann aber gottseidank zu fast jedem auf irgendeiner Ebene eine Verbindung finden. Nur habe ich keine Lust, das dann auszubauen, da fehlt mir das Interesse, das hab ich nur an wenigen Menschen. Ich kann mal einen Abend dabeisein, das ist dann ganz nett, und ich freu mich dann dass man mich dabeihaben will - aber das reicht mir dann auch, und ich sage mehr ab als ich wahrnehme an irgendwelchen Aktivitäten.

    Ich bin Single, das hängt sicher auch damit zusammen. Der Gedanke, mir in einer SB einen Mann zu suchen find ich z.B. völlig absurd. Wenn ich hier lese, was man da alles an Zeit vertut mit völlig verzichtbaren Kontakten, nur damit vielleicht irgendwann irgendeine Beziehung dabei rausspringt? Find ich total sonderbar - während die Gesellschaft das zunehmend normal zu finden scheint.
    Bist du glücklich damit, oder könntest du dir vorstellen (oder wünschen?), dass es besser sein könnte? Tust du aktiv etwas dafür?

    Ich glaube dieses Thema ist für Menschen, die tatsächlich nicht dem Durchschnitt entsprechen, ob sie wollten oder nicht gesellschaftlich etwas Besonderes wurden, anders als für Menschen die als Kinder die Annahme in der Gesellschaft (oder für andere Ethnien Parallelgesellschaft) erspüren durften.

    Und ja, wenn man tatsächlich deutlich aus dem Durchschnitt fällt, wird einem das als Kind sehr deutlich gemacht.
    Geändert von Inaktiver User (13.10.2011 um 22:30 Uhr)

  7. Inaktiver User

    AW: Remember you are unique ...

    Mit zunehmendem Alter hab ich das Gefühl, immer mehr ich sein zu können, weil ich die Stärke dafür habe. Und ja, ich halte mich für einen Menschen, der Glück intensiv empfinden und genießen kann, war aber kein leichter Weg. Für mich aber wohl der richtige, ich wollte weder anders sein noch anders leben. Wobei sich die Frage für mich eigentlich gar nie gestellt hat, deshalb kann ich mit diesem "bewußt anders sein wollen" auch so wenig anfangen. Ich hätte gar nicht anders sein oder werden können, ohne mich total zu verbiegen und das hätte ja bedeutet, mich nach all der Ablehnung von außen auch noch selbst abzulehnen. Und das finde ich das allerschlimmste. Für mich war immer klar, ich will mich zu dem entwickeln wie ich gemeint bin, werde der du bist. Nicht: werde der der am ehesten Erwartungen von außen gerecht wird. Wozu??

    Im Großen und Ganzen bin ich da wo ich sein wollte, insgesamt fühle ich mich meistens ganz zufrieden und strahle das wohl auch aus.

    Einen großen Anteil daran hat aber sicher, dass ich zum einen mehr Menschen kenne, die ich interessant finde und gern habe, zum anderen, dass ich inzwischen viel positive Rückmeldung bekomme, grad weil ich so bin wie ich bin. (Klingt jetzt vielleicht eingebildet, ist aber für mich so und ein großer Gegensatz zu meinem Leben als junge Frau).
    Geändert von Inaktiver User (13.10.2011 um 22:36 Uhr)

  8. Inaktiver User

    AW: Remember you are unique ...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Für mich war immer klar, ich will mich zu dem entwickeln wie ich gemeint bin, werde der du bist. Nicht: werde der der am ehesten Erwartungen von außen gerecht wird. Wozu??
    Ich meinte auch eher, das man durch die massive erlebte Ablehnung gar nicht zu dem Mensch werden kann, zu dem man bestimmt war - und an der Aufarbeitung der Ablehung arbeiten muss um dieser Mensch werden zu können.

    Es klang in dem anderen Post so, als wäre es in Gesellschaft immer noch nicht einfach. Aber wenn es dir gut geht ist alles in Butter

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    AW: Remember you are unique ...

    Einen großen Anteil daran hat aber sicher, dass ich zum einen mehr Menschen kenne, die ich interessant finde und gern habe, zum anderen, dass ich inzwischen viel positive Rückmeldung bekomme, grad weil ich so bin wie ich bin
    Wunderschoen gesagt. Ohne Einzigartigkeit gibt es auch keine interessanten Menschen.
    Und erst diese Einzigartigkeit macht sie interessant, nicht weil sie so sind wie alle.Nicht alle Menschen sind fuer MICH interessant.

  10. Inaktiver User

    AW: Remember you are unique ...

    Cariad,
    vielleicht stören dich gar nicht die wirklich Besonderen, sondern mehr die besonders Wichtigtuerischen/Überdrehten/Eitlen/Egoistischen/Selbstverliebten?

    Vielleicht muss man dann eher genau das thematisieren?
    Warum sind manche Menschen so ungemein und unerträglich Selbstverliebt?

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