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  1. Inaktiver User

    AW: Remember you are unique ...

    Trotzdem glaubst du dass deine Liebe einzigartig ist.
    Und sie ist es..genau wie dein Schmerz.
    @ Farinelli:

    Danke.


    Wobei: Ich glaube nicht, dass Cariad jemanden runtermachen will. Sie hat eine Frage. Und sucht die Antwort.

  2. User Info Menu

    AW: Remember you are unique ...

    Sie hat eine Frage. Und sucht die Antwort.
    Schon die Frage irritiert mich. Wenn ich etwas frage dachte ich bisher anders und moechte andere Meinungen hoeren.Ansonsten frage ich nicht. Alleine die Frage warum andere Menschen sich "herausnehmen" zu glauben einzigartig zu sein mit der Antwort " Dass sie doch eh alle gleich sind" ist fuer mich ein Zeichen dass sie deren Einzigartigkeit nicht sieht. Und deren Wunsch abwertet. Sie macht daher nichts anderes als einteilen " Theo gegen den Rest der Welt"

  3. Inaktiver User

    AW: Remember you are unique ...

    Ich denke, jeder möchte besonders sein, aber nicht zu besonders.
    Und normal sein, aber nicht zu normal.
    Man möchte gesehen werden, aber nicht auffallen.

    Der Ausdruck "normal" bzw. "durchschnittlich" ist in unserer Gesellschaft oft mit einem
    negativen Beigeschmack behaftet. Das wird oft gleichgesetzt mit Mitläufer oder
    "in der Masse untergehn".
    Wer hört schon gerne: er/sie ist nichts besonderes. Man möchte schon, daß die eigenen
    Besonderheiten (am besten nur die positiven) von den anderen auch wahrgenommen werden.

    Um sich nicht ausgeschlossen zu fühlen, braucht es eine gewisse Flexibilität in der
    Anpassungsfähigkeit. Das heißt nicht, daß man sich im Allgemeinen und allem anpassen
    muß, aber man kann sich an Situationen anpassen. Die einen können das besser,
    andere weniger.
    Richtig ausgeschlossen fühle ich mich eigentlich nur, wenn ich von Teenagern umgeben
    bin. Da spüre ich ganz deutlich, daß ich da nicht (mehr) dazugehöre.

    Und noch was. Ich muß ja nicht immer und für alle besonders sein. Es genügt mir schon,
    wenn mich die Menschen, die ich liebe, für ganz besonders halten.

  4. Inaktiver User

    AW: Remember you are unique ...

    Zitat Zitat von Latona Beitrag anzeigen
    Es gibt Menschen, denen ist es wichtig, so zu sein wie ihre Bezugsgruppe oder der Durchschnitt, weil sie daraus Geborgenheit für sich ziehen und kaum Anfeindungen befürchten müssen.

    Wenn man sich in einem wesentlichen Punkt oder in vielen Punkten vom Durchschnitt unterscheidet bzw. auch nicht unbedingt eine Bezugsgruppe hat, mit der man weitgehend konform geht, dann wird das Leben natürlich schwierig. Man hat weniger Geborgenheit und muss mit mehr Anfeindungen rechnen.

    Für diese Menschen wäre es wichtig, eine tolerante Bezugsgruppe zu finden, sie ihn so sein lässt, wie er ist, und ihn trotzdem mag.

    Menschen, die anders sind als der Durchschnitt, suchen sich das nicht unbedingt aus.
    Oft haben sie eine leidvolle Geschichte als Außenseiter hinter sich, weil sie schon in der Schule oder in Cliquen immer wieder ausgegrenzt wurden. Nicht selten haben sie versucht, sich anzupassen, mussten aber feststellen, dass sie sich damit nicht wohl fühlen. Also bleibt letztlich nichts anderes, als die Andersartigkeit zu akzeptieren und sich Bedingungen zu schaffen, die Raum dafür lassen.
    Mich in jedem Punkt anschließ.
    Aber kommt man auf diese Meinung nicht nur, wenn man selbst so etwas erlebt hat?

  5. Inaktiver User

    AW: Remember you are unique ...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich denke, jeder möchte besonders sein, aber nicht zu besonders.
    Und normal sein, aber nicht zu normal.
    Man möchte gesehen werden, aber nicht auffallen.
    Das würd ich für mich schonmal gar nicht unterschreiben...

    Ich möchte einfach ich sein.

    Um sich nicht ausgeschlossen zu fühlen, braucht es eine gewisse Flexibilität in der
    Anpassungsfähigkeit. Das heißt nicht, daß man sich im Allgemeinen und allem anpassen
    muß, aber man kann sich an Situationen anpassen. Die einen können das besser,
    andere weniger.
    Dieses Gefühl des inneren Andersseins rührt - bei mir jedenfalls - weniger von Situationen her, in denen ich mich nicht anpassen könnte, sondern mehr vom inneren Sein und von den Konsequenzen die ich draus ziehe.

    Die Millionen, die mit Begeisterung Blockbusterfilme schauen, müssen dafür glaub ich keine Anpassungsleistung erbringen, denen gefällt das halt einfach. Und andere müssten sich dazu zwingen, dafür ihre Lebenszeit zu opfern. Weder schauen die einen diese Filme, weil sie gerne durchschnittlich und angepasst sein wollen und sich drum bemühen, noch gibt es den anderen nichts, weil sie damit ihr Anderssein beweisen wollen.

    Und zu den Teenagern: vom Alter her betrachtet, von außen: klar, gehör ich nicht mehr dazu. Aber vom inneren Sein bin ich doch manchem Teenie näher als jemand, der zufällig so alt ist wie ich. Es geht ums Innen, nicht ums Außen.

    Und noch was. Ich muß ja nicht immer und für alle besonders sein.
    Auch wenn das gern unterstellt wird - ich glaub, von denen sprechen wir hier nicht. Es ist doch weniger eine Frage der Außenwirkung als des inneren Empfindens.

    Und niemand hat hier gesagt, Besonders wär besser als Normal - diese Bewertung wird immer nur unterstellt.
    Geändert von Inaktiver User (13.10.2011 um 21:58 Uhr)

  6. Inaktiver User

    AW: Remember you are unique ...

    Wie habt ihr es erlebt als Kinder? (Ich denke dieses Alter prägt gefühlsmäßig in dieser Hinsicht.)
    War es euch wichtig dazuzugehören?
    Habt ihr dazugehört?
    Wurdet ihr angenommen?

  7. Inaktiver User

    AW: Remember you are unique ...

    Zitat Zitat von Farinelli Beitrag anzeigen
    Ich bin einzigartig.Es gibt niemanden wie mich.
    Biologisch gesehen definitiv. (Auch im Selbstwert. "remember you are unique" spielt wohl darauf an.)
    Aber darum geht es doch gar nicht, das ist nicht diskutierbar.
    Wie sieht es Gesellschaftlich aus?
    Die Position in der Gesellschaft.
    Geändert von Inaktiver User (13.10.2011 um 22:01 Uhr)

  8. Inaktiver User

    AW: Remember you are unique ...

    Zitat Zitat von Farinelli Beitrag anzeigen
    Schon die Frage irritiert mich. Wenn ich etwas frage dachte ich bisher anders und moechte andere Meinungen hoeren.Ansonsten frage ich nicht. Alleine die Frage warum andere Menschen sich "herausnehmen" zu glauben einzigartig zu sein mit der Antwort " Dass sie doch eh alle gleich sind" ist fuer mich ein Zeichen dass sie deren Einzigartigkeit nicht sieht. Und deren Wunsch abwertet. Sie macht daher nichts anderes als einteilen " Theo gegen den Rest der Welt"

    Ich weiß nicht, Farinelli.

    Manchmal finden - und suchen - wir die Antwort auch darüber, dass wir erst einmal "Nein" sagen oder in Frage stellen.
    Im Grunde ist das dann nur die Benennung der Hürden.

    Wenn in Cariads Frage(n) eine Distanzierung drinliegt, zu lesen auch als Abwertung, frage ich mich erst einmal: Ist das wirklich ihr Problem? Oder legt sie nur den Finger auf das, was ihr wirklich Probleme bereitet?

    Nach dem Urwald-Motto: Du Tatsache - ich erstmal infrage stellen. Wer bist Du, Du (vermeintliche) Tatsache. Hm?"


    Es gibt diesen Satz, den mir ein Liebster mitgegeben hat (ist nicht original von ihm): "Alle Liebesgeschichten der Welt sind gleich. Aber keine gleicht der anderen."


    Boaahhh, isch schwurbele ...

  9. Inaktiver User

    AW: Remember you are unique ...

    Ganz ehrlich: meine Mutter hat zu mir schon im Grundschulalter gesagt: du bist doch nicht normal, du gehörst in eine Anstalt.

    Einfach weil ich mich mit anderen Dingen beschäftigt habe als andere, alles genauer wissen wollte, weniger das gemacht habe was Kinder halt so machen.

    Da hab ich mich bestimmt nicht drum gerissen, so abgestempelt zu werden von der eigenen Mutter... und Lehrern, anderen Kindern, anderen Eltern, wem auch immer.

    Dazugehören wollt ich nicht unbedingt, sondern einfach in Ruhe gelassen werden und akzeptiert so wie ich bin.

  10. Inaktiver User

    AW: Remember you are unique ...

    Ich denke übrigens dass es vom Typus her am meisten Mitläufer gibt, da es den meisten Menschen, bei allem Individualismus, am wichtigsten ist von der Gesellschaft angenommen zu werden.

    Und als Mitläufer, selbst wenn mein Leben mit niemandem austauschbar wäre, kann ich mir gut vorstellen, dass die Frage der Positionierung und Einzigartigkeit auftaucht.

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