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  1. Inaktiver User

    AW: Lebensuntüchtig / Lebensunfähig...

    Zitat Zitat von Charly1 Beitrag anzeigen
    Zur Zeit bin ich echt am verzweifeln; ich schaffe es einfach nicht, mein Leben in geregelte Bahnen zu lenken.
    Darf ich mal ganz ketzerisch fragen, woher du die Annahme hast, dein Leben würde gerade NICHT in geregelten Bahnen laufen? Wie definierst du "geregelte Bahnen"? Warum definierst du sie so? Sind das Definitionen von dir oder übernommene (weil du meinst, "man" müsste das so oder so tun)?


    Zitat Zitat von Charly1 Beitrag anzeigen
    Beziehung - führe offene Beziehung, weil ich die Aufmerksamkeit anderer Männer brauche (auf sexueller Basis!)
    Was ist daran nicht in Ordnung? Wieso stört dich das? So wie du das schreibst, ist es doch eine ganz folgerichtige Entscheidung: Ich brauche sexuelle Aufmerksamkeit von Männern, also führe ich eine offene Beziehung, damit ich meinen Partner nicht belügen und betrugen muss.

    Eigentlich finde ich das ganz bewundernswert. Viele Menschen wissen von sich selbst nicht einmal, dass sie fremdgehen, was das Zeug hält, weil sie eben auch diese Art von Aufmerksamkeit brauchen. (Womit ich aber nicht sagen will, dass alle, die fremdgehen, es aus diesem Grund tun )

    Zitat Zitat von Charly1 Beitrag anzeigen
    Haushalt - totales Chaos (schaffe es zwar so ca. 2x im Jahr eine "Grundordnung" herzustellen - Fenster sind zwar nicht geputzt als Beispiel - aber halbwegs aufgeräumt; hält aber nur wenige Tage bis Wochen an...)
    Der Trotz kam ja schon zur Sprache; und darauf hast du sofort als Beispiele die Super-Talente in der Familie aufgezählt. Einer meiner Brüder trägt bis heute gerne Socken mit Löchern, weil das meine Mutter so aufregt. Hört sich kaputt an, ist es auch. Aber eine gar nicht so seltene Trotz-Reaktion, die etwas mit Machtausübung zu tun hat.

    Nur ein Beispiel natürlich zur Veranschaulichung.

    Fühlst DU dich wohl in deinem Chaos? Leidest du darunter? Worunter genau? Und warum?

    Ich habe zum Beispiel ein großes Problem mit Bügelwäsche. Einerseits ist da der Anspruch, nichts ungebügelt lassen zu können. Andererseits scheitere ich an der Umsetzung. Also liegen die Berge tage- oder sogar wochenlang im Weg herum. Neuerdings ruft eine meiner Freundinnen an und lässt dann regelmäßig droppen, ob ich denn auch gerade bügele... Boah, das ist vielleicht ein peinliches Gefühl. Vor allem, wenn ich sie manchmal anlüge(n muss)... Aber ich habe das Gefühl, dass mir jetzt das Bügel-Problem wenigstens vor Augen ist. Vorher habe ich die Berge komplett ignorieren können. Mal schauen...

    Zitat Zitat von Charly1 Beitrag anzeigen
    Finanzen - bin total pleite (hatte Anfang des Jahres noch gut 1500 E am Sparbuch; dieses Monat weiß ich nicht ob ich über die Runden komme...)
    Briefumschläge heißt mein Zauberwort. Und NIENIENIE mit EC-Karte bezahlen. Direkt vom Konto jeden Monat einen kleinen Betrag aufs Sparkonto überweisen per Dauerauftrag. Sparkarte bei guter Freundin deponieren.

    Überliste dich selbst.

    Wofür gibst du eigentlich dein Geld aus? Kaufst du ein, um dich gut zu fühlen?

    Zitat Zitat von Charly1 Beitrag anzeigen
    Gesundheit - habe gut 25kg zu viel, geht mir gesundheitlich/psychisch nicht so gut (anstatt mehr Bewegung zu machen, gesündere Ernährung usw. - mache ich oft noch Fehler...)
    Ist es Faulheit? Kannst du dich selbst nicht leiden? Willst du, dass sich wieder "eine Mama" um dich kümmert und dir alle Sorgen abnimmt und behandelst deshalb deinen Körper schlecht (damit er wieder krank wird)??? Wie passt es zusammen, dass du angibst, sexuelle Aufmerksamkeit von Männern zu "brauchen", gleichzeitig aber deinen Körper unattraktiv(er) machst? Oder siehst nur du das als Makel, übergewichtig zu sein, andere aber gar nicht? Wieso das dann? Wie schaut dein persönliches Ideal aus?

    Disziplin ist das Leben nach der Uhr. So etwas kannst du lernen. Andererseits: Zur Arbeit gehst du ja auch, und unpünktlich scheinst du da nicht zu sein. Also sind die Grundlagen durchaus geschaffen. Du willst halt nicht so leben. Was ja nicht gleich inakzeptabel sein muss.

    Ich würde versuchen, alles zu hinterfragen, was dir als verbesserungswürdig erscheint

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    AW: Lebensuntüchtig / Lebensunfähig...

    @schlaflos68:

    Zu Punkt 1: Ich finde, dass mein Leben nicht in geregelten Bahnen läuft, weil es andere ja auch schaffen, eine "2er-Beziehung" zu führen, den Haushalt auf die Reihe kriegen und "gut" mit ihrem Geld umgehen können - und ich NICHT!

    Zu Punkt 2: Warum ist mir mein Partner nicht genug? Warum identifiziere ich meinen Wert über Sex? Kommt mir nämlich so vor - finde ich fragwürdig?! Im Prinzip weiß ich, was ich wert bin: Bin ein ehrlicher, netter Mensch, auf den man sich verlassen kann, der immer für einen da ist...

    Zu Punkt 3: Nein, fühle mich absolut nicht wohl in meinem Chaos - habe das Gefühl, es macht mich krank! Oft finde ich wichtige Dokumente nicht usw. - es ist einfach nur energieraubend...
    Und zu deinem Bügelproblem: Ich bügel nur die Sachen, was es wirklich notwendig haben und auch nur wenn ich sie am nächsten Tag anziehe

    Zu Punkt 4: Danke - das mit den Briefumschlägen mache ich auch ab Montag! Habe ich mir gestern schon besorgt (aber was ist, wenn ich kein Geld mehr habe und welches aus dem neuen Umschlag nehme ). Geld gebe ich nur für Alltägliches aus (Lebensmittel, Apotheke, Drogerie, tanken usw. - nichts in Übermassen!). Okay, in letzter Zeit gebe ich einiges für Klamotten aus (habe ja schon 15kilo abgenommen, so ist es ja nicht!) und für's Ausgehen, so ca. 1x die Woche (aber das brauche ich zum Ausgleich...).

    Zu Punkt 5: Bei einer Größe von 1,65m knapp 91kg ist auf jeden Fall viel zu viel - das "bilde" ich mir nicht ein Aber wie gesagt: Seit Anfang des Jahres gut 15kg bereits abgenommen - aber jetzt MUSS ich aktiv werden, damit es weiter runtergeht. Und JA, ich bin faul/bequem/unmotiviert - was auch immer!!

    Bin so gut wie immer pünktlich im Büro; schaffe es auch immer die Projekte termingericht abzugeben (obwohl auch immer sehr knapp) - und am Schreibtisch herrscht auch ein wenig Chaos! Aber alles in einem gesunden Mass!

    Und mein anderer Thread "Auf in ein..."? Bringt nichts, wenn ich es nicht schaffe!

    Für heute Wäsche gewaschen, aufgehängt, jetzt gehe ich spazieren, dann koche ich das Essen und mache das schmutzige Geschirr & den Müll!

  3. Inaktiver User

    AW: Lebensuntüchtig / Lebensunfähig...

    Zitat Zitat von Charly1 Beitrag anzeigen
    Zu Punkt 1: Ich finde, dass mein Leben nicht in geregelten Bahnen läuft, weil es andere ja auch schaffen, eine "2er-Beziehung" zu führen, den Haushalt auf die Reihe kriegen und "gut" mit ihrem Geld umgehen können - und ich NICHT!
    Ach echt? Woher willst du das denn wissen? Meinst du, dass andere DIR ansehen, dass du dein Leben NICHT im Griff hast? Du nimmst etwas an, aber wirklich wissen tust du es nicht

    Lies dich durch die Bri, und dann weißt du, wie viele totale Probleme mit ihrer Beziehung haben. Schau dir die deutsche Schuldenstatistik an, und dann weißt du, dass es eher die Regel als die Ausnahme ist, dass die Leute eher NICHT gut mit Geld umgehen können. Und neuerdings haben ja im Privat-Fernsehen Messisendungen tolle Einschaltquoten, und die Gründe sind sicher nicht nur reiner Exhibitionismus, sondern mit hinein spielt bei vielen mit Sicherheit auch der direkte Vergleich: Schau an, bei denen sieht es richtig schlimm aus, also ist es bei mir doch noch nicht so schlimm!!!

    Zitat Zitat von Charly1 Beitrag anzeigen
    Zu Punkt 2: Warum ist mir mein Partner nicht genug? Warum identifiziere ich meinen Wert über Sex? Kommt mir nämlich so vor - finde ich fragwürdig?! Im Prinzip weiß ich, was ich wert bin: Bin ein ehrlicher, netter Mensch, auf den man sich verlassen kann, der immer für einen da ist...
    Du hast irgendwann gelernt, dich über die Sexualität zu zeigen. Wahrscheinlich haben sich da bestimmte Themen gerade in deiner adoleszenten Phase abgespielt, sodass sich hier etwas miteinander vermengt hat, was eigentlich nichts miteinander zu tun hat.

    So ein Thema gehört aber in professionelle Hände

    Da du selbst Selbstwert und Sexualität in einen Topf wirfst, könntest du auch erkennen, dass das reichlich wenig mit deinem Partner zu tun hat. Du führst mit ihm eine Beziehung. Punkt!

    Wie steht er denn eigentlich zu eurer offenen Beziehungsform?

    Zitat Zitat von Charly1 Beitrag anzeigen
    Zu Punkt 3: Nein, fühle mich absolut nicht wohl in meinem Chaos - habe das Gefühl, es macht mich krank! Oft finde ich wichtige Dokumente nicht usw. - es ist einfach nur energieraubend...
    Wahrscheinlich machst du dann alles auf den letzten Drücker - und hast die Erfahrung gemacht, dass es durchaus funktioniert. Zu diesem Zeitpunkt schüttest du dann jede Menge Hormone aus, und letzten Endes - so krank wie das klingt - bringt dir diese Hormonausschüttung wiederum eine Überdosis an Glückshormonen. So etwas vergisst dein Unterbewusstsein nicht.

    Will sagen: Es scheint zu überwiegen, dass die Dinge letzten Endes dann doch klappen, und es scheint zu unterliegen dein temporäres Gefühl des Unwohlseins.

    Wenn du irgendetwas findest, das dir anstelle der Auf-den-letzten-Drücker-Hormone irgendwo anders eine ähnliche Belohnung geben könnte und du dies miteinander zu verknüpfen schaffen würdest, dann...

    Welche Arten der Bewegung machen dir Spaß? Joggen? Walken? Fahrradfahren?

    Du brauchst irgendetwas, das dir solchen Spaß macht, dass du es schaffst, den inneren Schweinehund der Bequemlichkeit zu überwinden.

    Zitat Zitat von Charly1 Beitrag anzeigen
    Und zu deinem Bügelproblem: Ich bügel nur die Sachen, was es wirklich notwendig haben und auch nur wenn ich sie am nächsten Tag anziehe
    Dann sind wir schon Zwei, die ein ganz ähnliches Problem haben. Aber mal ehrlich: Es gibt wirklich Schlimmeres, oder?!



    Zitat Zitat von Charly1 Beitrag anzeigen
    Zu Punkt 4: Danke - das mit den Briefumschlägen mache ich auch ab Montag! Habe ich mir gestern schon besorgt (aber was ist, wenn ich kein Geld mehr habe und welches aus dem neuen Umschlag nehme ).
    Es geht darum, dass du ein Gefühl für das Geld bekommst, das du wirklich HAST. Der Blick in den leeren Umschlag wird dir eher im Gedächtnis bleiben als ein Betrag auf deinem Kontoauszug, vor dem ein S für Saldo steht.

    Außerdem musst du erstmal lernen, welche Beträge pro Woche realistisch sind. Nicht krampfhaft runtersparen, sondern abwägen, was notwendig ist und was nicht. Lieber setzt du eben eine größere Summe pro Woche an, anstatt dich zu verurteilen, weil du es nicht schaffst, mit einem viel zu geringem Betrag über die Runden zu kommen.

    Zitat Zitat von Charly1 Beitrag anzeigen
    Zu Punkt 5: Bei einer Größe von 1,65m knapp 91kg ist auf jeden Fall viel zu viel - das "bilde" ich mir nicht ein Aber wie gesagt: Seit Anfang des Jahres gut 15kg bereits abgenommen - aber jetzt MUSS ich aktiv werden, damit es weiter runtergeht. Und JA, ich bin faul/bequem/unmotiviert - was auch immer!!
    Wow, du hast seit Jahresanfang schon 15 kg geschafft abzunehmen???

    Gratuliere

    Eigentlich genau der richtige Zeitpunkt, jetzt auf Bewegung umzusteigen und dem Körper erstmal durch Gewichthalten eine Ruhe zum Gewöhnen zu gönnen.

    Sei nicht so streng mit dir!!!

  4. Moderation

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    AW: Lebensuntüchtig / Lebensunfähig...

    Zitat Zitat von Charly1 Beitrag anzeigen
    Zu Punkt 1: Ich finde, dass mein Leben nicht in geregelten Bahnen läuft, weil es andere ja auch schaffen, eine "2er-Beziehung" zu führen, den Haushalt auf die Reihe kriegen und "gut" mit ihrem Geld umgehen können - und ich NICHT!
    Manche sind eben mono, andere poly. Sich fertigzumachen wegen dem, was man ist, ist etwa so sinnvoll, wie sich fertigzumachen dafür ob man schwul oder hetero ist.

    Und wenn dein Partner psychich krank ist: Ich finde das sehr beeindruckend, daß du überhaupt damit lebst und leben kannst. So was zieht so dermaßen, man braucht eigentlich Energie für zwei.

    Zum Thema Chaos in der Bude: Ist die Bude vielleicht zu klein für das Zeug, das drin ist? Wenn es nicht möglich ist, jedem Objekt einen eigenen Platz zu geben, an den man auch rankommt, wenn man es braucht, ist i.A. entrümpeln angesagt. Wenn man nicht um alles rumputzen muß, oder erst mal umräumen bevor man z.B. Staubsaugen kann, wird auch das Putzen leichter.

    Viel Effekt für wenig Aufwand in der Chaosbekämpfung: Was runtergefallen ist, gleich aufheben. Müll gleich in selbigen tun. Wenn Müllbeutel/Papierkorb voll, gleich rausbringen.

    Nur zu bügeln, was ich anziehen will wenn ich es anziehen will finde ich nicht chaotisch, sondern effizient

    Man sollte sich auch nicht vormachen, daß man irgendeinen Hebel umgeht und von da geht alles wie von selber. Das Chaos zu bekämpfen ist eine Lebensaufgabe. Manchmal geht's gut, weil man eine gute Basis aufgebaut hat und nicht so viel zu tun ist, aber wenn ein oder zwei Sachen schiefgehen, strampelt man wieder. Frustrierend, aber besser, sich dessen bewußt zu sein, sonst fragt man sich immer, "was mach ich falsch" während man eigentlich alles richtig macht.

  5. Inaktiver User

    AW: Lebensuntüchtig / Lebensunfähig...

    Bücher darüber, wie man sein Leben in den Griff kriegt, gibt es massenweise ("Simplify your life" ist so eines, das recht einfach und praktisch rangeht). Parallel dazu würde ich lesen: "Dinge geregelt kriegen ohne einen Funken Selbstdisziplin". Ein sehr beruhigendes Buch für Leute, die immer alles vor sich herschieben, nur zweimal im Jahr ihre Korrespondenzen durchgehen und es nie schaffen, die Fenster zu putzen. Denn überraschenderweise geht die Welt nicht unter, nur weil man die Briefe von der GEZ ungelesen in den Papierkorb gibt und die Fenster einen dezenten Grauschleier haben. Und wenn es einen nicht stört, ist es vollkommen sinnlos, sich selbst an solchen Maßstäben zu messen.

    Um ehrlich zu sein, finde ich deine Probleme nicht behandelnswürdig. Das moderne Leben ist verflixt kompliziert. Ich kenne niemanden, der sich nicht manchmal von dem Anspruch, erfolgreich, schlank, integer, organisiert, gesund, informiert und ordentlich zu sein, überfordert fühlt.

    Grüße, Cariad

  6. Inaktiver User

    AW: Lebensuntüchtig / Lebensunfähig...

    Cariad und Schlaflos, ihr meint es sicher gut. Vielleicht ist Charly wirklich viel zu streng mit sich …
    ABER sie sagt, das Chaos macht sie fertig und sie will so nicht leben! Das ist das Entscheidende und wir sollten ihren Kummer ernst nehmen.

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Und wenn dein Partner psychich krank ist: Ich finde das sehr beeindruckend, daß du überhaupt damit lebst und leben kannst. So was zieht so dermaßen, man braucht eigentlich Energie für zwei.
    Das glaube ich auch!
    Du musst viel runter schlucken und nicht persönlich nehmen, was du von deinem Partner ab- oder mitbekommst. Das erfordert eine unerhörte Disziplin! Das ist Stress und irgendwann kann man auf anderen Gebieten sich nicht auch noch so diszipliniert verhalten.

    Ist er in psychatrischer Behandlung? Ist er zur Zeit akut krank?
    Hilft er gar nicht im Haushalt?
    Warst du früher auch schon so chaotisch?

  7. Moderation

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    AW: Lebensuntüchtig / Lebensunfähig...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Du musst viel runter schlucken und nicht persönlich nehmen, was du von deinem Partner ab- oder mitbekommst. Das erfordert eine unerhörte Disziplin! Das ist Stress und irgendwann kann man auf anderen Gebieten sich nicht auch noch so diszipliniert verhalten.
    Das war der Gedanke, der mir vorhin verlorengegangen ist: Charly, hilft dir jemand, mit der Situation umzugehen, kannst du dich mal irgendwo aussprechen oder dir praktische Hilfe holen, oder mußt du das alles alleine wuppen?

  8. Inaktiver User

    AW: Lebensuntüchtig / Lebensunfähig...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ABER sie sagt, das Chaos macht sie fertig und sie will so nicht leben! Das ist das Entscheidende und wir sollten ihren Kummer ernst nehmen.
    Ich dachte, ich nähme sie ernst

    Ansonsten: Sie sagt, es macht sie fertig. Sie sagt, sie will so nicht leben. Aber sie tut es trotzdem. Und ich denke, ihre eigentliche Frage lautet: Wieso???

    Um das herauszufinden, braucht es vielleicht keine Therapie. Aber die Einsicht, dass sie selbst einen Gewinn aus dieser Konstellation trägt, müsste sie schon erlangen. Nur wenn sie weiß, WAS dieser Gewinn ist, hat sie eine Chance, dagegenzusteuern.

    An ihrem psychisch kranken Partner jetzt herumzuanalysieren, halte ich viel eher für etwas, das ihrem Leiden nicht gerecht würde. Denn es geht doch hier um sie und nicht um ihn.

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    AW: Lebensuntüchtig / Lebensunfähig...

    Okay, ich sag mal so: Die anderen schaffen es zumindest, ein "perfektes" Leben vorzutäuschen

    Das Thema "offene Beziehung" hat er vorgeschlagen & auch kein Problem damit.

    Und ja: Meine Wohnung ist einfach zu klein für das ganze Zeug's, dass er hortet (bin aber schon am aussortieren --> 4 Stück 100-l-Müllsäcke ).

    Bücher habe ich schon einige gelesen - nur das Umsetzen geht noch nicht so richtig!

    Ja, mein Partner nimmt AD's und wird auch auf Reha gehen (sobald der Antrag durch ist, wird noch dauern ). Er hilft schon ein wenig, aber nur wenn ich ihn dazu motiviere - und dazu fehlt mir oft die Energie! Und ja, ich war schon immer eine kleine Haushaltsschlampe...

    Wirklich Hilfe bekomme ich nicht; darüber reden - über gewisse Themen - schon... aber nicht über alles.

    Aber heute war ein guter Tag: Keinen einzigen Cent ausgegeben (auch kein frisches Gebäck oder ähnliches...). Morgen muss ich aber wieder mehr ausgeben (Porto bei Post, usw.). Vom Essen her ganz okay, Bewegung auch (trotz Regen 1 Stunde spazierengegangen....). Sommerhosen aussortiert & weggeräumt & jetzt noch Wäsche sortieren.

    Schönen Abend!

  10. Inaktiver User

    AW: Lebensuntüchtig / Lebensunfähig...

    Das klang doch sehr positiv! Gratulation!

    Wie gingen die nächsten beiden Tage weiter?

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