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Erstaunlicherweise sind es wohl nicht die ganz Dünnhäutigen, die die Berufswelt als Haifischbecken erleben, sondern die Kämpfernaturen, oder?
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Thema: Dünnhäutig geworden
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08.10.2011, 16:36Inaktiver User
AW: Dünnhäutig geworden
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08.10.2011, 16:41
AW: Dünnhäutig geworden
da sagst du was! das glaube ich auch immer mehr. denn die kämpfernaturen nehmen den kampf, der um sie herum tobt, ja auch wahr - als etwas, das sie kennen und auch einordnen können. und die erkennen, dass sie in dem haifischbecken möglicherweise trotzdem nicht gut wegkommen.
ich könnte mir vorstellen, dass sich die ganz dünnhäutigen dieser erfahrung gar nicht erst aussetzen und ihnen das haifischbecken wie ein anderer stern vorkommt.
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08.10.2011, 16:48Inaktiver User
AW: Dünnhäutig geworden
Dann interpretieren wir dieses Wort offensichtlich unterschiedlich

Ich sehe da keine Gruppensituation, denn man tritt nie konkret gegen die Konkurrenten an. Es geht eher um Beutekonkurrenz auf einem überlaufenen Markt, darum, gute und interessante Aufträge an Land zu ziehen.
Natürlich ist es nicht "schlimm", man hat sich das ausgesucht und kämpft für sich und seine Ziele. Ausserdem werden durchaus Jagdtipps unter einander ausgetauscht.
Rangkämpfe und Zickereien gibt es nicht, wozu auch. Der Kunde entscheidet, wen er beauftragt.
Das ist ein gutes Beispiel dafür. Die Folge davon ist, dass Auftraggeber erst mal versuchen, die Leistung möglichst billig und möglichst umfassend einzukaufen. Dann geht das Verhandeln los. Wer in dieser Situation zu dünnhäutig ist, läuft Gefahr, das als persönliche Missachtung der eigenen Leistung misszuverstehen. Deswegen ist es entscheidend wichtig, Beruf und Privatleben emotional auseinander zu halten.
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08.10.2011, 16:52Inaktiver User
AW: Dünnhäutig geworden
Ja, ich versuche ihm auszuweichen und mein eigenes Ding zu machen.
Wobei ich gesagt bekomme, dass es heute ohne Netzwerke auf keinen Fall mehr geht.
Kontakte gezielt zu suchen und zu pflegen, um daraus einen Vorteil zu ziehen, ist mir unangenehm. Diese ganz pragmatische Herangehensweise widerstrebt mir.
Aber auch zu früheren Zeiten haben Geschäftsleute ihre Seilschaften gepflegt, z.B. am Stammtisch oder im Lions-Club.
Seufz, wie ist das also mit den Dünnhäutigen? Wo kommen die am besten unter? Sollten sich Dünnhäutige überhaupt selbstständig machen
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08.10.2011, 17:44Inaktiver User
AW: Dünnhäutig geworden
Die Jagd im Haifischbecken kann durchaus Spaß machen, man ist ja nicht die Gejagte, sondern ein Hai unter Haien
. Ich sehe diese Metapher keineswegs nur als negativ.
Mein Eindruck ist, dass diejenigen, die Konkurrenz nicht aus Herausforderung und normalen Wettbewerb sehen, sondern als persönlichen Angriff, sich sehr schwer tun.
Was die Netzwerke betrifft: Seilschaften zu pflegen, obwohl mich die Leute im Grunde nicht interessieren, finde ich auch schrecklich. Aber Berufsverbände können oft hilfreich sein, um Tipps unter Kollegen auszutauschen.
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08.10.2011, 18:36Inaktiver User
AW: Dünnhäutig geworden
I-dille, was ist das eigentlich für ein kleiner, hübscher Fisch, den du als Avatar hast?
Ein Hai ist es nicht …, aber durchsetzungsstark ist er bestimmt auch
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- Grund
- vertan ;-)
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19.10.2011, 12:48Inaktiver User
AW: Dünnhäutig geworden
Hallo Nachtmahr!
Lange nichts mehr von dir gehört … Wie geht es dir mit der Dünnhäutigkeit inzwischen?
Ich hoffe nicht, dass wir dich mit unserem Wortwechsel über die "harte Berufswelt" vertrieben haben …
Was sagst du denn dazu?
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19.10.2011, 13:02
AW: Dünnhäutig geworden
.
Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer/eine, der wusste das nicht und hats gemacht
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19.10.2011, 13:02Inaktiver User
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19.10.2011, 14:17Inaktiver User
AW: Dünnhäutig geworden
Oh
Der Arme …
Aber hübsch ist er!


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