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Thema: Dünnhäutig geworden
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08.10.2011, 13:43Inaktiver User
AW: Dünnhäutig geworden
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08.10.2011, 13:47
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08.10.2011, 14:52Inaktiver User
AW: Dünnhäutig geworden
Gibt es nicht einen Klassiker "Masse und Macht " von Canetti?
Aber du suchst ja eher etwas über kleinere Gruppen.
Ich glaube such hier ist es gut, wenn man erkennt, wie man sich selbst in der Gruppe verhält, welche Rolle man automatisch übernimmt. Und welche Erwartungen man mitbringt. Manchmal passen die halt nicht zum Ziel oder der Art der Gruppe.
Gibt es in deiner Stadt einen Existenzgründerstammtisch?
Klar ist es nicht gut, sich zu tief in seine Ängste zu versenken und sie so zu nähren. Dann besteht die Gefahr, dass man seine Möglichkeiten oder das Rettende gar nicht nicht mehr wahrnimmt.
Wenn es allerdings um eine Existenzgründung geht, sollte man ein paar Eckpunkte schon nüchtern abklären.
Es gibt auch so etwas wie einen realistischen Pessimismus. Das ist nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern ich habe es im Radio gehört. Ein realistischer Pessimist hat einen Plan B in der Tasche, wenn Plan A nicht klappt.
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08.10.2011, 15:37Inaktiver User
AW: Dünnhäutig geworden
Es gibt unzählige Bücher über Gruppendynamik.
Fragt sich, ob das in diesem Fall der richtige Ansatz ist. Ich würde mich weniger am Verhalten der Kollegen festbeissen, sondern versuchen, gezielt die eigene Selbständigkeit aufzubauen.
Als kreativer Freiberufler ist man Einzelkämpfer und kann sich nicht in einer Gruppe verstecken. Für die eigene Selbständigkeit ist die Gruppendynamik unter den Kollegen nicht wirklich relevant. Man findet immer Leute, mit denen man sich gut versteht, aber im Grunde sind alle Konkurrenten im Haifischbecken.
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08.10.2011, 15:43Inaktiver User
AW: Dünnhäutig geworden
Vielleicht ist die Frage auch eher: Möchte ich in einem Haifischbecken arbeiten? Möchte ich mit Leuten arbeiten, die das Leben und den Beruf so betrachten?
Ich habe für mich entschieden: das will ich nicht. Ich möchte etwas tun, das ich liebe. Ich möchte es so tun, wie es meiner Persönlichkeit entspricht. "Negative" Gruppen meide ich daher lieber, als mich ihnen anzupassen.
Nachtrag:
Ach ja, und ich behalte mir das Recht vor, wie Peter Pan jedes Mal auf's Neue erstaunt und verletzt zu sein, wenn andere Menschen mir ans Bein pinkeln. Ich bin das nicht gewöhnt - und ich will mich auch nicht daran gewöhnen. Ich erwarte, dass andere Menschen mir positiv begegnen, ebenso trete ich auf sie zu - und siehe da, in den meisten Fällen sie mir auch.
Ich denke, das ist auch ein Weg. Nur sicher eben nicht an die Spitze eines Unternehmens in angestellter Position. Damit kann ich leben.Geändert von Inaktiver User (08.10.2011 um 15:46 Uhr)
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08.10.2011, 16:02Inaktiver User
AW: Dünnhäutig geworden
Das ist eine der wichtigsten Fragen, die man sich vorher stellen sollte.
Der zweite Satz trifft allerdings nicht zu: als kreativer Einzelkämpfer (und das strebt die TE an) arbeitet man nicht in einer Gruppe. Haifischbecken sind diese Berufe deswegen, weil sie überlaufen sind und die Konkurrenz groß ist.
Ihren Beruf lieben die meisten Kreativen sehr, deswegen nehmen sie das Haifischbecken in Kauf
Geändert von Inaktiver User (08.10.2011 um 16:05 Uhr)
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08.10.2011, 16:08Inaktiver User
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08.10.2011, 16:09Inaktiver User
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08.10.2011, 16:24Inaktiver User
AW: Dünnhäutig geworden
Ich weiß nicht - nur eben nicht als Haifischbecken. Haifischbecken setzt für mich eine Gruppensituation voraus.
Klar habe ich als selbständiger Einzelunternehmer (ganz gleich, welcher Sektor, ob nun Steuerberater oder Kreativer) Konkurrenten. Gegen die ich unter Umständen konkret antrete, aber nun doch nicht so direkt wie in einer Arbeitnehmer-Gruppensituation - oder?
Ich sehe es nicht als so "schlimm" an, mich auf dem Markt zu behaupten und für meine Ziele zu arbeiten und kämpfen, mich einzusetzen - Rangkämpfe und Zickereien untereinander finde ich ätzend.
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08.10.2011, 16:34Inaktiver User
AW: Dünnhäutig geworden
Naja, ob man es als Haifischbecken empfindet, hängt von der momentanen Marktsituation ab!
Klar habe ich als Freiberufler keine direkten Kollegen, die mir das Leben schwer machen, aber man kann es schon als bedrohlichen Kampf empfinden, wenn Konkurrenten z.B. immer wieder absolute Niedrigpreise machen.



Ich sehe das als ausreichende Anerkennung und muss nicht noch extra bewundert werden.
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