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  1. Inaktiver User

    AW: Blogs und eigene Internetseiten

    Interessantes Thema -

    ich hab seit ca. 10 Jahren meine eigene Webseite, dazu noch die üblichen Facebook/twitter-Accounts - mir machts Spaß!

    Allerdings mach ich mir schon Gedanken. Gerade spiel ich mit dem Gedanken, noch einen Blog zu eröffnen.

    Man muss sich IMMER aber über die Außenwirkung Gedanken machen. Und die Frage bleibt - kann ein zukünftiger Arbeitgeber einen vielseitig interessierten Schreiber als "zu offen" empfinden? Die Leute lesen das, und oft sinds die, von denen man es am wenigsten erwartet.

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    AW: Blogs und eigene Internetseiten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Man muss sich IMMER aber über die Außenwirkung Gedanken machen. Und die Frage bleibt - kann ein zukünftiger Arbeitgeber einen vielseitig interessierten Schreiber als "zu offen" empfinden? Die Leute lesen das, und oft sinds die, von denen man es am wenigsten erwartet.
    Für mich gilt: Überall, auch da, wo ich vermeintlich anonym schreibe, gebe ich nicht preis, was nicht jeder über mich wissen darf. Gut, da sind auch Dinge drunter, die ich vielleicht nicht jedem erzählen würde. Aber ich kann mit dem Gedanken leben, dass sie allgemein bekannt würden.

    Gruß,

    Malina
    Du hast mein Klagen in Tanzen verwandelt. (Psalm 30)

  3. Inaktiver User

    AW: Blogs und eigene Internetseiten

    Liebe Malina

    Anonymisierung hab ich mir auch schon überlegt.

    Allerdings will meine Schreiberseele erkannt werden. Da bin ich dann doch - "vain"?

    - "Du siehst, wohin du siehst, nur Eitelkeit auf Erden!"

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    AW: Blogs und eigene Internetseiten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Allerdings will meine Schreiberseele erkannt werden. Da bin ich dann doch - "vain"?


    ich hab mir gestern mein blog "erschaffen"

    auch erst mal anonym, nur für mich und ausgewählte leute. einfach testen, wie es sich so schreibt und bei meinen leuten ankommt (die löschfunktion war mit die erste, die ich gesucht habe ). will alltagsdinge witzig-philosophisch verpacken. mal gucken ob es klappt es ist ein experiment, eine übungsplattform - und warum nicht? stehe da nicht mit vollem namen drin - ein künftiger arbeitgeber wird mich kaum finden... und selbst wenn, ist ja letztendlich auch mein job...

    fly
    Geändert von happy_fly (16.09.2011 um 23:27 Uhr)
    „Hoffnung ist die Fähigkeit, die Musik der Zukunft zu hören.
    Glaube ist der Mut, in der Gegenwart danach zu tanzen.“


    (Peter Kuznic, kroatischer Theologe)

  5. Inaktiver User

    AW: Blogs und eigene Internetseiten

    @ all - mich würde übrigens ernsthaft freuen, wenn ihr eure bloggerischen Ergüsse verlinkt - und/oder via PN.

    Kann aber auch verstehen, wenn ihre eure Identität geheim halten wollt.

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    AW: Blogs und eigene Internetseiten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    - "Du siehst, wohin du siehst, nur Eitelkeit auf Erden!"
    Gryphius, wie schön . Dass den noch jemand kennt. Das Gedicht musste ich in der Schule mal auswendig lernen und stelle fest, dass zumindest die erste Strophe auch noch sitzt .

    Nun aber Schluss mit dem OT.

    Gruß,

    Malina
    Du hast mein Klagen in Tanzen verwandelt. (Psalm 30)

  7. Inaktiver User

    AW: Blogs und eigene Internetseiten

    Och, ich denke, die Eitelkeit funktioniert immer noch.

    ZUM Thema - hmmm. Ich habe ein sehr reges, bloggendes/twitterndes/facebook-endes Umfeld.

    Die Regeln, die selbst aufgestellt werden, widersprechen sich denn bisweilen manchmal. Da soll Cheffe nicht mitbekommen, dass Kollegin einen BVB-Fan-Blog organisiert, oder Kollege ein Fashion-Junkie ist ... oder die aufstrebende Abteilungsleiterin leidenschaftlich fein-schmeckt. Also alles anonymisiert (soweit das im Virtuellen halt geht) ...

    hmmm, andererseits sehe ich dann aber das Jungvolk, dass sich fleißig partyend dokumentiert.

    Ich finde vielseitig interessierte Menschen ja interessant. Oder wie seht ihr das?

  8. Inaktiver User

    AW: Blogs und eigene Internetseiten

    Ich habe eine Webpage, weil das in meinem Beruf unverzichtbar ist und bin auch auf diversen Internetseiten von Berufsverbänden vertreten.

    Ausserdem beteilige ich mich an einem netten Blog von KollegInnen, leider ist er im Moment nicht öffentlich. Wenn ich meine Beiträge für gelungen halte und öffentlich machen will, stelle ich sie manchmal auf Facebook.

    Es geht aber in allen Fällen um berufliche Selbstpräsentation.

    Homepages, auf denen Leute die ganze Familie samt Haus und Hund vorstellen, finde ich eher peinlich und bin auch froh, wenn ich mich nicht auf einem Foto von einer privaten Gartenfeier im Internet finde

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    AW: Blogs und eigene Internetseiten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich finde vielseitig interessierte Menschen ja interessant. Oder wie seht ihr das?
    Ich auch. Und ich glaube auch nicht, dass einem ein Hobby-Blog beruflich negativ ausgelegt wird, egal ob BVB oder Fashion. Auf alle Fälle finde ich Menschen mit ausgeprägten Hobbys deutlich interessanter als solche mit nur Wald-und-Wiesen-Interessen.

    Ich bin allerdings mal gefragt worden, ob ich einen Blog über Themen aus dem Berufsalltag schreiben wolle. Und das habe ich abgelehnt, da ich gemerkt habe, dass ich dann eben über meinen Berufsalltag schreiben müsste, was sowohl meine Firma als meine Vorgesetzen und Kollegen umfasst. Und das war mir einfach zu heikel, auch in anonymisierter Form.

    Gruß,

    Malina
    Du hast mein Klagen in Tanzen verwandelt. (Psalm 30)

  10. User Info Menu

    AW: Blogs und eigene Internetseiten

    Ich habe mehrere Blogs, schreibe aber nicht täglich, mitunter nicht einmal monatlich.

    Es begann damit, dass es in meinem bevorzugten Forum in Mode kam, zu bloggen. Ich hatte gar nicht vor, das nachzuahmen, aber dann - nachdem ich in den anderen Blogs gelesen hatte - kamen mir selbst diverse Einfälle, und irgendwann habe ich es dann auch getan.
    Diese Tendenz, dass die Leute raus aus den Foren gingen, aber zuvor ihren Blog verlinkten, fand ich teilweise schade, aber gegen solche Entwicklungen kann man nichts tun. Auf diese Weise bin ich immer noch Leserin einiger Blogger, die ich vor Jahren mal in Foren getroffen habe. Inzwischen ist das Bloggen nicht mehr ganz so in Mode - ist jedenfalls mein Eindruck.

    Ich habe nicht viele Leser, aber das ist ok. Mir geht es wie Malina - für mich sind die Blogs eine Möglichkeit, immer mal einen Text zu veröffentlichen, für den ich mir, weil er öffentlich wird, etwas mehr Mühe gebe, als wenn ich ihn "nur" für mich privat schreiben würde. Ich freue mich, wenn Leute die Beschreibungen meiner Radtouren und Wanderungen lesen und hoffe, es ist für den einen oder anderen Anregung.
    Kein Genuss ist vorübergehend, denn der Eindruck, den er zurücklässt, ist bleibend.

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