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Thema: Antriebslos

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    AW: Antriebslos

    Vielleicht ist die TE einfach nur Sternzeichen Widder?

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    AW: Antriebslos

    Ich kenne solche Phasen auch, die der Motivationslosigkeit und nicht gebacken bekommen. Meistens haengt es damit zu tun dass ich mir Ziele vornehme die ich im tiefsten Inneren gar nicht will die mir aber als gute Idee erscheinen. Ideen deren Bewaeltigung mir zwar ein Erfolgserlebnis beschaffen wuerden, aber in Wirklichkeit ist mir das Ergebnis egal.
    Als Beispiel sei das Buechersortieren. Ich faende es toll wenn dieser Haufen endlich geordnet ist und ich faende es toll wenn ich mich aufraffen koennte und ich waere stolz wenn ich den inneren Schweinehund ueberwunden habe. Aber ich weiss auch nach jahrzehnte langer Erkenntnis dass bei einem Buecherhorder mit zu kleiner Wohnung es in 3 Monaten wieder so aussieht.
    Also kann es mit der Motivation nicht klappen..und trotzdem sitze ich hier und aergere mich dass ich mich nicht aufraffen kann.
    Was sind auf deiner Liste der " To do" Dinge Sachen die du wirklich willst? Willst du wirklich ehrlich abnehmen? Fuehlst du dich unwohl, krank, haesslich? Oder denkst du, waere ich 10 Kilo schlanker waere mein Leben besser? Wenn du tief in dir weisst dass dein Leben nicht besser waere, kannst du dich auch nicht wirklich aufraffen abzunehmen

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    AW: Antriebslos

    Zitat Zitat von Farinelli Beitrag anzeigen
    Vielleicht ist die TE einfach nur Sternzeichen Widder?
    genau mein gedanke!

    aber es gibt ja auch leute, die "abhacken" schreiben, wenn sie "abhaken" meinen


  4. Inaktiver User

    AW: Antriebslos

    Hallo zusammen und vielen Dank für eure lieben Antworten

    ich war eine Zeitlang nicht online und habe nun alle Antworten gelesen und möchte sie auch alle beantworten.

    Zum Erste möchte ich das mit meinem Nick aufklären … ja, ich bin Widder, daher der Name, weil mir nix besseres einfiel.

    Mein Ziel, Traum ist es, dass mein Sohn wieder bei mir leben kann du ich ihm das bieten kann, was er braucht. Im Grunde genommen dreht sich in meinen Gedanken fast alles nur um ihn … zur Erklärung, er hat ADHS und es war/ist nicht immer alles ganz so einfach … er braucht viel Struktur, mehr als „normale“ Kinder
    Ordnung gehört eben auch dazu, nur fällt es mir halt schwer, diese zu „erreichen“ bzw. zu halten, wenn ich das mal geschafft habe

    So, ein wenig mehr zum Hintergrund …
    Mein Sohn ist 11, das Heim (eigentlich kein richtiges Heim, sondern eine Einrichtung, die auf „Problemfälle“ spezialisiert ist) tut ihm gut und dort sind auch alle sehr nett und kompetent, es besteht ein guter Kontakt und regelmäßige Gespräche finden statt. Dort kennt man meine und auch seine Problematik und alles wird nach und nach aufgearbeitet, so dass ich hoffe, dass ab nächstes Jahr der Aufenthalt nur noch über Tag sein wird, und mein Sohn nachmittags nach Hause kann.
    Ein Grund für die Unterbringung dort war, dass er leider (zu) viel einer wirklich üblen Trennung/Scheidung miterleben musste, welche mich und auch ihn aus der Bahn geworfen hat … hauptsächlich, weil mein Ex-Mann mich als Feind Nr. 1 auserkoren hat (ich hatte im sprichwörtlich den finanziellen Hahn zugedreht, denn er hatte fast überwiegend auf meine Kosten gelebt … aber mehr möchte/kann ich dazu nicht sagen). Depression war die Folge, nicht weil ich noch an meinem Ex hing, mehr weil ich einfach fassungslos war über sein Verhalten.

    Ich hatte viel aufzuarbeiten und ich denke, ich habe auch schon einiges erreicht, aber eben noch lange nicht alles … aber ich gebe nicht auf und arbeite daran, mein Leben und vor allem meinen Ordnungssinn in den Griff zu bekommen.
    Wahrscheinlich habe ich einfach nur eine schwierige Phase, wo mir grad alles unendlich schwer fällt … aber ich hoffe, die geht auch wieder vorüber.

    Einige schlugen eine Putzhilfe/ Hilfe beim Aufräumen vor … das kann ich mir leider nicht leisten, da mich Schuldentilgung, Kosten für die Unterbringung etc. nahezu an mein finanzielles Limit treiben.
    Ich möchte auch nicht gerettet werden, denn retten kann ich mich nur ganz allein. Den anderen Strang, der mir hier empfohlen wurde, hab ich mir auch mir durchgelesen und ich denke, einiges davon kann ich gebrauchen.

    Mein neuer Plan ist es nun, nach und nach auszumisten, Zimmer für Zimmer, und alles, was nicht oder nicht mehr in der Wohnung sein muss, erst mal in den Keller auszulagern. Ich werde es in Kartons packen und diese entsprechend beschriften … was nicht mehr benötigt wird, aber noch in Ordnung ist (abgelegte Kleidung z.B.) geht an gemeinnützige Organisationen. So werde ich es hoffentlich schaffen, meine Wohnung wieder „besuchbar“ zu gestalten … in meinem eigenen Tempo, damit ich mich nicht wieder verrenne.

    Und dann kann ich mich um meine anderen Baustellen kümmern …

  5. Inaktiver User

    AW: Antriebslos

    Schön, dass Du geantwortet hast. Du klingst auch sehr sicher und motiviert im Gegensatz zu Deinem vorherigen Post.
    Ich möchte auch nicht gerettet werden, denn retten kann ich mich nur ganz allein.
    Ein wenig Hilfe von außen annehmen und nicht zu viel Energie in die Fassade stecken, wäre bestimmt sinnvoll.

    Aufräumen ist nicht nur äußerlich sondern auch innerlich ein ausgezeichneter Weg, Ordnung zu schaffen. Ob Du das nun zimmerweise erledigst oder nach Kategorien (Papierkram, Kleider, Bücher, Bilder, Kleinkram) ist Geschmacksache. Vielleicht findest Du auch jemanden aus Deinem Umfeld, der Dich dabei etwas unterstützen kann, man selbst ist oft nicht radikal genug beim Ausmisten.

    Hauptsache Du erkennst schnell für Dich einen Erfolg, denn das motiviert in den Phasen, in denen es schwer fällt dabei zu bleiben.

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