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  1. Inaktiver User

    AW: neue sichtweise

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ...Um eine neue Sichtweise zu bekommen, muss man meines Erachtens erstmal den Blickwinkel verändern. Dann stellen sich neue Sichtweisen automatisch ein. Welche das sind, ist vorher aber nicht definierbar. Ob eine neue Sichtweise für einen persönlich stimmig ist oder nicht, macht sich über die zugehörige Fühlweise klar.
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ... Nicht jeder kann jede beliebige Sichtweise einnehmen. Spätestens wenn man mit den eigenen Werten in Konflikt kommt, gibt es inneren Widerstand.
    ...

    Sind die eigenen Werte denn immer gleich und starr? Und darf man sie denn nicht in Frage stellen?

    Hier wird öfter davon gesprochen, daß die Geliebte der Ehefrau reinen Wein einschenken soll. Früher hätte mich eine solche Konstellation auch dazu verleitet, das Augenmerk auf sie zu richten. Aber warum? Geht das nicht zu weit in der Verantwortung um andere? Heute bin ich der Auffassung, das ist eine Sache zwischen den Ehepartnern. Meine Werte haben sich verschoben. Und das, obwohl ich nie in auch nur einer der Positionen war. Nie Geliebte, nie Betrogene, nie mit zweien gleichzeitig.

    Aber ich habe gelernt, daß es sehr wichtig ist, bei sich zu bleiben. Auf sich zu achten. Ich habe sehr und zu oft und in allen Ebenen meines Lebens ganz schnell das Wohl der anderen als in meiner Verantwortung liegend angesehen. Und dabei mich selbst immer wieder vernachlässigt. Deshalb ziehe ich heute die Grenze anders und meine Werte haben sich verändert. Und vielleicht hätte es mir gut getan, sie früher in Frage zu stellen.
    Geändert von Inaktiver User (02.09.2011 um 16:31 Uhr)

  2. Inaktiver User

    AW: neue sichtweise

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Sind die eigenen Werte denn immer gleich und starr? Und darf man sie denn nicht in Frage stellen?
    Sowohl als auch, würde ich sagen. Und dann kommt es wohl auch darauf an, was man unter Werten versteht.

    Auf einer allgemeinen und ganz grundsätzlichen Ebene hat jeder ein paar Grundkoordinaten. Die verschieben sich vielleicht ein bisschen in ihrer Wertigkeit zueinander im Laufe des Lebens oder in der Art, wie man sie im Außen lebt und vertritt, es sind aber die Grundantreiber, die jeder relativ stabil hat und nach denen man sich ausrichtet im Leben. Das meine ich mit Werten. Z.B. Sicherheit, Treue, Geborgenheit, Gerechtigkeit, Ehrlichkeit, Verbindlichkeit, Spontanität, Vertrauen ..... was auch immer. Da hat jeder seine ganz eigene Kombination.

    Hier wird öfter davon gesprochen, daß die Geliebte der Ehefrau reinen Wein einschenken soll. Früher hätte mich eine solche Konstellation auch dazu verleitet, das Augenmerk auf sie zu richten. Aber warum? Geht das nicht zu weit in der Verantwortung um andere? Heute bin ich der Auffassung, das ist eine Sache zwischen den Ehepartnern. Meine Werte haben sich verschoben. Und das, obwohl ich nie in auch nur einer der Positionen war. Nie Geliebte, nie Betrogene, nie mit zweien gleichzeitig.
    Es geht dabei aber in jedem Fall um Deinen Wert Verantwortung.
    - Nur siehst Du sie im Laufe der Zeit unterschiedlich angesiedelt.

    Wenn Dir Verantwortung gar kein (wichtiger) Wert wäre, bzw. wenn nicht so etwas wie Ehrlichkeit mit hinein spielen würde, würdest Du Dir um die Aufklärung der Ehefrau - egal durch wen - gar keine Gedanken machen.

    Aber ich habe gelernt, daß es sehr wichtig ist, bei sich zu bleiben. Auf sich zu achten. Ich habe sehr und zu oft und in allen Ebenen meines Lebens ganz schnell das Wohl der anderen als in meiner Verantwortung liegend angesehen. Und dabei mich selbst immer wieder vernachlässigt. Deshalb ziehe ich heute die Grenze anders und meine Werte haben sich verändert. Und vielleicht hätte es mir gut getan, sie früher in Frage zu stellen.
    'Bei sich zu bleiben' - das meine ich damit, eine Sichtweise zu überprüfen ob sie überhaupt die eigene Sichtweise sein kann, auf Basis der eigenen Werte. Die TE hat offensichtich inneren Widerstand gegen die Sichtweise, die sie sich zu eigen machen will.

    Die eigenen Werte zu hinterfragen bzw. erstmal kennenzulernen halte ich auch für wichtig - damit lösen sich oft schon manche Widersprüche auf. Ich glaube nur nicht, dass man sie grundsätzlich ändern kann, höchstens, dass verschiedene Werte in unterschiedlichen Lebensabschnitten unterschiedlich wichtig sind. Und manche lebt man ständig, das ganze Leben lang. Sie sind so selbstverständlich, dass sie gar nicht als solche hinterfragt werden, sie machen sozusagen den Charakter mit aus.

  3. Inaktiver User

    AW: neue sichtweise

    Die eigenen Werte zu hinterfragen bzw. erstmal kennenzulernen halte ich auch für wichtig - damit lösen sich oft schon manche Widersprüche auf. Ich glaube nur nicht, dass man sie grundsätzlich ändern kann, höchstens, dass verschiedene Werte in unterschiedlichen Lebensabschnitten unterschiedlich wichtig sind. Und manche lebt man ständig, das ganze Leben lang. Sie sind so selbstverständlich, dass sie gar nicht als solche hinterfragt werden, sie machen sozusagen den Charakter mit aus.
    Hallo Leda,
    Du hast wirklich eine sehr konkrete Art, die Dinge auf den Punkt zu bringen - nicht nur in diesem sondern auch in dem vorher zitierten Post von Dir.
    Kann ich mich wirklich so abwenden von den Werten die mein Leben bis jetzt bewusst oder auch unbewusst gesteuert haben?
    Ich bin ja nicht zwanzig oder dreissig - in meinem Alter haben sich die Wertigkeiten bestätigt oder überlebt ( und damit meine ich jetzt nicht die eher kleinen Dinge im Leben - da bin ich sehr tolerant und offen für Neue Ansichten) - ich habe bereits aussortiert oder bestätigt.
    Persönlichkeit ist sicher nie nur statisch - aber die Bewegung, die ein junger Mensch noch erlebt beim Annehmen oder Erfahrungen auswerten - das findet bei mir nur noch sehr bedingt statt - alles schon bekannt und erkannt.

    Vielleicht tue ich mich daher auch so schwer meine über viele Jahrzehnte gefestigten Ansichten jetzt ernsthaft zu hinterfragen - meine Werte haben bereits ein Fundament - ich müsste das Haus sozusagen komplett abreissen und völlig anders wieder aufbauen

    Meine Werte in Bezug auf Menschsein oder Humanität sind ganz fest getackert - und damit ist auch verbunden, dass ich bewusst niemandem weh tun möchte, niemanden bewusst übervorteilen würde, niemanden im Geheimen von irgendeiner Position wegstossen würde.
    Ich bin ein sehr ehrlicher Mensch - und das kollidiert ganz gewaltig mit dem was bei mir seit Jahren gelebt wird. Ich habe damit ein echtes Problem - warum bleib ich nur darin stehen???

    Hallo uli,
    Sind die eigenen Werte denn immer gleich und starr? Und darf man sie denn nicht in Frage stellen?
    das ist die Frage all meiner Fragen in dieser Angelegenheit. Kann und darf man - und wie kommt man zur Antwort??

    Ich habe diese Jahre mit ihm einfach gelebt - bin sicher auch gelebt worden von den Umständen.
    Ich merke und ich weiß, dass jetzt die Zeit einfach gekommen ist, nicht nur "Mitläufer" zu sein sondern zu hinterfragen und wie Leda schon schreibt - eine andere Stellung einzunehmen - sozusagen als Beobachter.

    Ich bin auf dem Weg - es hier nieder zu schreiben hilft mir sehr - auch alle Antworten zu hören hilft mir sehr. Es ist nicht mehr nur ein Gedanke , den man dannn irgendwie doch nicht festhalten kann sondern jetzt zum Anschauen , zum Nachlesen.

    Eines ist mir klargeworden - ich brauche dafür Zeit - Zeit in der nichs wehtut und nichts quält.

    Aber ich muss auch ganz ehrlich sagen - was ich bislang als Fazit habe, das bin ich selber, das ist wie Leda schrieb diese , meine Persönlichkeit.
    Und die tut sich nicht erst jetzt sehr schwer damit, sich zu verbiegen.......die wehrt sich gegen neue Sichten
    Ich werde mir die Zeit geben - ich möchte nicht mehr vorschnell beenden sondern überlegt und ganz klar das wählen, das mir entspricht - und da ist er mal komplett aussen vor.

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    AW: neue sichtweise

    aber "sie" ist für mich sowas wie eine Heilige.
    Mein Gott dann gönne ihr doch ihren Mann, das Leben ist schwer genug.

    Vielleicht hast Du Glück, die Frau erfährt dass der Mann eine Affäre hat und schmeißt ihn raus...vielleicht ist er dann Dein.
    Los lassen ist einer der besten Geschenke die man sich geben kann.

    Mckenzie

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    AW: neue sichtweise

    Und ein wenig glaube ich auch, dass die Frau zumindest ahnt, dass es da noch jemanden gibt...
    nach fuenf Jahren...und das Spiel mitspielt, warum auch immer.
    Weißt Du wenn man lange Jahre verheiratet ist, erwartet man das einfach nicht, man fühlt sich sicher...man kann sich gar nicht vorstellen dass der Partner zu so was fähig ist...bis es dann passiert.. und die Welt für Frau und Kindern zusammen bricht.
    Los lassen ist einer der besten Geschenke die man sich geben kann.

    Mckenzie

  6. Inaktiver User

    AW: neue sichtweise

    Zitat Zitat von mckenzie Beitrag anzeigen
    Mein Gott dann gönne ihr doch ihren Mann, das Leben ist schwer genug.

    Vielleicht hast Du Glück, die Frau erfährt dass der Mann eine Affäre hat und schmeißt ihn raus...vielleicht ist er dann Dein.
    Hallo mckenzie,
    genauso möchte ich es nicht - ich überlege grad, wie ich ihn denn wollen wollte.
    Das was du schreibst könnte mir nicht gerecht werden - ausserdem geht es mir nicht ums Gönnen.
    Mir geht es in der Hautpsache um mich - der Satz mit der "Heiligen" sollte einfach verdeutlichen, dass ich diese Beziehung respektiere und mich da nicht einmischen möchte.
    Er möchte das auch nicht offiziell "vermischen" - das sind zwei ganz von einander separierte Beziehungen.
    Wie hier schon jemand schrieb : keine von uns scheint ja alles zu haben.
    Ich empfinde es oft so, dass ich weniger habe als sie. Vor allem seit weniger Jahren als sie. Aber wenn Du alles gelesen haben solltest geht es mir ja gar nicht darum , ihn zu "haben" - das wird nie so sein.
    Bin grade wieder in der alten Schleife - und die will ich nicht mehr!!!

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    AW: neue sichtweise

    Habe ich das jetzt richtig verstanden, dass ihr momentan einen Kontaktabbruch habt?

    Leda

    Kitty
    Coat check girl: Goodness! What lovely diamonds!
    Mae West: Goodness had nothing to do with it...

  8. Inaktiver User

    AW: neue sichtweise

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Kann ich mich wirklich so abwenden von den Werten die mein Leben bis jetzt bewusst oder auch unbewusst gesteuert haben?
    [...]
    Vielleicht tue ich mich daher auch so schwer meine über viele Jahrzehnte gefestigten Ansichten jetzt ernsthaft zu hinterfragen - meine Werte haben bereits ein Fundament - ich müsste das Haus sozusagen komplett abreissen und völlig anders wieder aufbauen
    Öhm, ne, so meinte ich es genau nicht, gioelle, nicht das Fundament einreißen. Die Werte sind das Fundament. Vielleicht sind da ein paar Steine neu zu entdecken und ein paar umzusortieren, aber auswechseln wird nicht funktionieren.

    Du kannst die Überzeugungen hinterfragen und verändern, die bisher die Werte "gelebt und nach außen getragen haben", vielleicht sind da noch ein paar ganz althergebrachte, übernommene dabei. Dann gilt es, Deine eigenen Ausdrucksformen zu finden.

    Man kann keine andere Person werden, auch wenn Persönlichkeit nie statisch ist, so doch immer in einem gewissen "persönlichen" Rahmen. Es ist definitiv nicht alles möglich, wie uns an verschiedenen Stellen oft vermittelt wird. Die Menschen sind unterschiedlich und sie bleiben definitiv in ihrer Grundanlage sie selbst, Veränderung ist möglich - aber nicht beliebig und nicht unbegrenzt.

    Es gibt große, kleine, blonde, dunkle, hellhäutige, plattfüßige Menschen. Wir unterscheiden uns anatomisch, physiologisch ... die Nerven- , Blutbahnen und Organe liegen bei jedem etwas anders platziert. Jeder hat seine eigene grundlegende Struktur im Aufbau und so ist es auch auf den Ebenen, die nicht materiell fassbar sind.

    Die Frage ist also, was ist bei mir veränderbar und was definitiv nicht, was ist Struktur, was ist Ausdruck meiner Strruktur und somit variabel. Wo sind evtl. noch verborgene Potentiale?

    Manche kommen in eine Krise, weil sie sich daran die Zähne ausbeißen und wiederum irgendeiner Überzeugung aufsitzen, die entweder nicht zutreffend ist oder ihnen nicht wirklich gehört.
    Wie z.B.. "Alles ist möglich".
    Das stimmt definitiv nicht.

    Meine Werte in Bezug auf Menschsein oder Humanität sind ganz fest getackert - und damit ist auch verbunden, dass ich bewusst niemandem weh tun möchte, niemanden bewusst übervorteilen würde, niemanden im Geheimen von irgendeiner Position wegstossen würde.
    Ich bin ein sehr ehrlicher Mensch - und das kollidiert ganz gewaltig mit dem was bei mir seit Jahren gelebt wird. Ich habe damit ein echtes Problem - warum bleib ich nur darin stehen???
    - Weil Du an irgendeiner Stelle einen im Moment nicht aufgelösten Widerspruch hast, irgendwas will Priorität haben, was Du Dir nicht zugestehst.
    - Weil Du Dich - eine Ebene tiefer - dabei selbst ausschließt.
    - Und weil Du - noch eine Ebene tiefer - wahrscheinlich aus irgendeiner Angst heraus - DICH (die Du Dich nicht mit einschließt) NICHT KONSEQUENT lebst.

    Das behaupte ich mal.
    Und in vielen vorherigen Postings steht auch schon genau das. Ich habe nur den Eindruck, das dringt zu Dir gar nicht durch.

    Deine Werte bzgl. Menschsein, Humanität, Ehrlichkeit, Achtsamkeit, Offenheit stehen relativ weit vorne, die sind wichtig, die kannst Du auch nicht wegdefinieren, aber Du kommst mit ihrer "Umsetzung" nicht klar.
    Offensichtlich hast Du hohe Ansprüche an Dich, nach außen hin, über die Du ständig stolperst. Hast Du denn ein erprobtes Maß für Deine Ansprüche? Oder sind sie eher Ideale?
    Überprüfen lässt sich das an sich selbst:

    Frage: Wie lebst Du denn Deine Werte Dir selbst gegenüber?

    Was ist mit Menschlichkeit, Ehrlichkeit, Achtsamkeit, Offenheit Dir selbst gegenüber wenn Du hier nach der Zauberformel suchst, wie Du Deine Person möglichst anpassungsfähig machen kannst an Rahmenbedingungen, die Du selbst geschaffen hast, die aber offensichtlich seit Jahren nicht gut lebbar für Dich sind?
    Bist Du mit Dir dabei menschlich, ehrlich, achtsam, offen?

    Ich bin ja nicht zwanzig oder dreissig - in meinem Alter haben sich die Wertigkeiten bestätigt oder überlebt ( und damit meine ich jetzt nicht die eher kleinen Dinge im Leben - da bin ich sehr tolerant und offen für Neue Ansichten) - ich habe bereits aussortiert oder bestätigt.
    Persönlichkeit ist sicher nie nur statisch - aber die Bewegung, die ein junger Mensch noch erlebt beim Annehmen oder Erfahrungen auswerten - das findet bei mir nur noch sehr bedingt statt - alles schon bekannt und erkannt.
    In Bezug auf außen ist Dir vieles bekannt, das ist inzwischen Routine, auf Deinem Fundament mit Deinen momentanen darauf aufbauenden, anspruchsvollen Überzeugungen, ja.
    Was ist Dir mit Dir selbst beim Aussortieren, bewerten und bestätigen bekannt?
    - Immerhin stolperst Du ganz schön in der Gegend herum mit Dir.
    Geändert von Inaktiver User (02.09.2011 um 19:27 Uhr)

  9. Inaktiver User

    AW: neue sichtweise

    Zitat Zitat von mckenzie Beitrag anzeigen
    Weißt Du wenn man lange Jahre verheiratet ist, erwartet man das einfach nicht, man fühlt sich sicher...man kann sich gar nicht vorstellen dass der Partner zu so was fähig ist...bis es dann passiert.. und die Welt für Frau und Kindern zusammen bricht.
    Sorry mckenzie - ich weiß grad nicht, was ich schreiben soll - ich bin mir aber (von meinem Erleben ?) sicher, dass es nur sehr selten darum geht, eine Ehe zu zerstören.
    Glaubst du nicht auch, dass das alles sehr menschliche Verstrickungen sind? Bist Du denn selbst betroffen?
    Wenn kleine Kinder im Spiel sind ??
    Ich weiß sehr wohl , dass Kinder einfach nur ratlos vor so einem Ende stehen - aber ich weiß auch sehr wohl, dass man das Empfinden von Kindern dann auch steuern kann.
    Mein Ex-Schwiegersohn hat sich von seiner Freundin getrennt (nicht von meiner Tochter sondern von der Next) und hat meinen Enkeln das genau erklärt. Er hat erklärt, wir wollen sehen, ob wir uns fehlen - und wenn wir uns nicht mehr fehlen, dann ist das so der bessere Weg.
    Meine Enkel haben das sehr gut verstanden - ihr Vater und dessen Freundin haben sich beherrscht um der Kinder willen - sind übrigens mittlerweile wieder zusammen.
    Was ich damit sagen will? das Empfinden der Kinder (kleinen Kindern) wird von den Erwachsenen gesteuert. Aber das ist fast schon OT.
    Was ist mit Dir? Bist Du betrogen worden? und das frage ich nicht aus Häme sondern auch echtem Interesse an der Frau, die damit danach leben muss.

  10. User Info Menu

    AW: neue sichtweise

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hallo mckenzie,
    genauso möchte ich es nicht - ich überlege grad, wie ich ihn denn wollen wollte.
    Das was du schreibst könnte mir nicht gerecht werden - ausserdem geht es mir nicht ums Gönnen.
    Mir geht es in der Hautpsache um mich - der Satz mit der "Heiligen" sollte einfach verdeutlichen, dass ich diese Beziehung respektiere und mich da nicht einmischen möchte.
    Er möchte das auch nicht offiziell "vermischen" - das sind zwei ganz von einander separierte Beziehungen.
    Wie hier schon jemand schrieb : keine von uns scheint ja alles zu haben.
    Ich empfinde es oft so, dass ich weniger habe als sie. Vor allem seit weniger Jahren als sie. Aber wenn Du alles gelesen haben solltest geht es mir ja gar nicht darum , ihn zu "haben" - das wird nie so sein.
    Bin grade wieder in der alten Schleife - und die will ich nicht mehr!!!
    Ja, ich habe deinen ganzen Strang gelesen...dieses Thema ist sehr anstrengend für mich...deshalb mach ich mal lieber Pause...ich will Dir nicht bewusst weh tun.
    Los lassen ist einer der besten Geschenke die man sich geben kann.

    Mckenzie

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