Hallo giolleo
Nun ich hab es eben nicht als schlecht befunden. Jede Minute unseres Zusammenseins in den 3 Jahren war schön. Er hat ja wochentags quasi bei mir gelebt, also hatten wir auch Alltag. Wenn er
hier bei mir war, war es schlicht und einfach schön, nahe, lebendig und gemächlich.
Aber eben - ja - wenn er dann wegfuhr zu seiner Frau, brach in mir der Schmerz los. Und dies ist einer der Gründe, warum ich es beendet habe (.....nicht zum ersten Mal).
Ich bin ja nicht mehr 18 und es ist nicht das erste Mal, dass ich der Liebe begegne.....aber vielleicht das erste Mal, dass diese Liebe so vollumfänglich, so gegenseitig (ich weiss das klingt angsichts der Umstände stupid, aber ist mein Empfinden) und ja auch so erfüllend ist - eben in diesen Zeiten, wo er und ich auch wirklich zusammen gewesen sind.
Aber wie auch immer ich es drehe und wende, ich will diese Verletzung nicht mehr spüren, wenn er dann wegfährt. Ich will auch dieses Gefühl nicht mehr, dass ich meinen geliebten Menschen in dieser Sache nicht verstehe und nicht hinter seinem Tun stehen kann und er mit mir darüber nicht redet.
Bewegung - dies vermisse ich bei ihm. Dies würde vielleicht etwas bewirken. Aber nach 3 Jahren weiss ich diesbezügliche Hoffnungen zu ignorieren.
Liebe Grüsse
Sole
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21.08.2011, 18:46
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21.08.2011, 18:51
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21.08.2011, 19:05Inaktiver User
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hallo liebe Sonne,
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26.08.2011, 00:00
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Liebe gioello,
bitte lies mal bei "So ein Mist - der Kerl von früher so 18 Jahre her" den post #15 von shadow im Unterforum "Über Treue und Lügen in der Liebe" - sie bringt da eine Metapher mit einem Baum.
http://bfriends.brigitte.de/foren/12713961-post15.html
Mir hat das neue Perspektiven eröffnet!
LG
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26.08.2011, 19:39Inaktiver User
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Danke lieber Brigitter,
das ist für mich kein fremder Gedanke - daher unter anderem hier mein Thread - das hält meine Gedanken auch immer für eine ganz Weile in Ruhe - aber es hält eben nicht dauerhaft.
Da bin ich wieder auf meine Frage zurückgeworfen - wie kann ich es DAUERHAFT als etwas sehen, das für andere ein nogo ist - aber mir Zufriedenheit gibt und in mein Leben zu integrieren ist, ohne sich an den erlernten Wertigkeiten oder Moralvorstellungen zu stören.
Ich pendle da zur Zeit so hin und her - heute ist es wieder ganz gut vorstellbar und morgen kann das schon ganz anders sein.
Ich werde wohl damit leben müssen und auf meine Entscheidung warten und vertrauen müssen.
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26.08.2011, 21:29
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26.08.2011, 22:01Inaktiver User
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Hallo Lara,
das ist ja gar keine Antwort auf mein Anliegen - aber ich verstehe schon -wolltest mir mal sagen, was richtig ist und was falsch ist - schade..... das du keinen eigenen Beitrag für mich hattest.
Ich wünsche Dir alles Gute.
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26.08.2011, 22:29
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Hallo gioello,
für mich liest sich das, um es mal ganz plump auszudrücken, als suchst du nach einer Möglichkeit um aus Scheixe Gold zu machen. Das ist nicht böse gemeint. Aber ich finde diese Idee völlig absurd. Warum willst du dich so verbiegen und vor allem so viel Kraft dafür aufwenden (und das wäre kraftraubend weil sich niemand, selbst mit dem größten Willen, von heute auf morgen ändern kann)? Warum verwendest du nicht die Energie darauf, diesen Mann zu "verlassen"?
Ich habe mal gelesen, dass man nicht lieben soll, um wieder geliebt zu werden. Das könnte also ein Ansatz für dich sein. Du könntest einfach dankbar und glücklich sein, Liebe für diesen Mann zu empfinden, glücklich dafür sein, dass es ihn in deinem Leben gibt, dass ihr Zeit miteinander verbringt.
Bleibt für mich immer noch die Frage ob das Sinn des Lebens sein kann und ob man damit wirklich aus tiefstem Herzen glücklich werden kann. Und trotzdem kann ich deine Idee irgendwie nachvollziehen. In diesem Gedanken steckt auch die Idee von "Fesseln lösen" und "frei sein". Nur eben auf etwas andere Art und Weise.
naranjas
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27.08.2011, 08:53Inaktiver User
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Liebe naranjas,
vielen Dank für Deine Gedanken - besonders der vorletzte Satz trifft mich.
Das wäre wirklich ein riesengroßer Umweg - schon seltsam, dass ich überlege, wie ich das umsetzen könnte, statt den direkten Weg zu wählen - einfach Schluss.
Nur dass wir das schon so oft versucht haben, und es nichts brachte.
Vll. wäre es wirklich besser, seine Frau würde auf der Bildfläche erscheinen - das wäre für mich der klare Schnitt- für Sie eine Katastrophe. Vll. habe ich auch einfach Angst davor, dann zu erkennen, wie rücksichtslos ich ja mit agiere.
Da sie es wahrscheinlich nicht weiß, kann ich meine Schuldgefühle immer so wegdrehen, wie ich es gerade brauche
- und es kann dann auch weitergehen.
Bei anderen sehe ich so klar oder meine so klar zu erkennen, was wohin führt - wie klein und schwach, dass zwar auch bei mir zu sehen - aber einfach statisch zu verharren.
Innendrin verharre ich allerdings nicht statisch - da ist ein schlimmer "Wirbelsturm" unterwegs.......
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28.08.2011, 15:42
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"Die Hoffnung ist das Übelste aller Übel, weil sie die Qual der Menschen verlängert"
Friedrich Nietzsche
"Wer nach allen Seiten hin offen ist, kann nicht ganz dicht sein"!
"Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt"!



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