Antworten
Ergebnis 171 bis 180 von 185
Thema: neue sichtweise
-
13.09.2011, 18:56Inaktiver User
AW: neue sichtweise
-
13.09.2011, 19:08Inaktiver User
AW: neue sichtweise
zusammen mit zwei freundinnen habe ich festgestellt: wir kennen uns von mehr als einem scheiterhaufen.

ich gehöre da eher zu einer andern fraktion.
-
13.09.2011, 19:15Inaktiver User
AW: neue sichtweise
Magst du erzählen - ich bin neugierig - das klingt interessant - wo ist Deine Persönlichkeit "angesiedelt"?
Welcher Scheiterhaufen war das, der Scheiterhaufen der Manipulation? der Scheiterhaufen der Eitelkeit? der Scheiterhaufen der Heilkunst? der Scheiterhaufen der Hellsichtigkeit? wie nennt man die Scheiterhaufen, auf denen ja nun mal in meinem Verständnis Hexen gestorben sind.
Ich würde es gerne wissen - lass mich nicht dumm.........
-
13.09.2011, 19:21Inaktiver User
AW: neue sichtweise
hmmmm. jetzt hast du mich eiskalt erwischt.
darüber habe ich mir noch nie gedanken gemacht.
-
13.09.2011, 22:58Inaktiver User
-
13.09.2011, 23:43Inaktiver User
AW: neue sichtweise
Hallo gioello,
vielen Dank für Deine Geschichte-Ausschnitte.
Ich denke es geht bei solchen Rückblicken nicht darum, sich zu bemitleiden oder jemanden anzuklagen. Mir geht es dabei hauptsächlich ums Verstehen, wie sich etwas und warum es sich so entwickelt hat. Und wenn ich (heute) irgendwo nicht weiterkomme, suche ich Parallelen dazu und versuche so, nicht wieder das selbe zu tun wie schon mal.
Lebst Du denn mit dem, was Du zuhause gelernt hast, heute auch noch gut?
Ich kenne ähnliche Sätze und habe mich davon einigermaßen gelöst, weil sie mir letztendlich das Leben schwer machten bzw. ich mich dadurch in nicht so guten Rahmenbedingungen immer mal wieder so wiederfand, dass ich mir ähnliches sagte: Da musst Du durch, einfach weitermachen.
Du schreibst, Du hattest ein nicht schönes, nicht einfaches Leben und bist stolz darauf, es so geschafft zu haben, wie Du es geschafft hast. Das kannst Du auch sicher sein, keine Frage.
Ich will heute allerdings kein schweres Leben mehr, muss ich ehrlich sagen. Ich muss mich auch nicht mehr durchkämpfen um jemand zu beweisen, dass ich lebensfähig bin und etwas Wert bin.
Mal abgesehen von Schicksalschlägen, Unfällen, Krankheit hinterfrage ich deshalb heute sehr schnell und sehr kritisch die Rahmenbedingungen. Und die Ziele, die es zu erreichen gillt, wenn mir etwas schwer fällt bzw. wenn es mir schwerer fällt als normall-mittel-leicht-schwer und wenn ich dazu eigentlich keine Lust habe.
Ich frag mich dann, ob das selbstgemachte Rahmenbedingungen sind und wirklich meine Ziele oder zumindest Ziele, hinter denen ich stehen kann. Und ich komme tatsächlich oft zum Schluss: Nein, dass MUSS ich so überhaupt nicht machen, um Hilfe zu bitten ist auch nichts Verwerfliches - zumal ich ja auch gerne anderen helfe - und es geht auch nicht darum, etwas schweißtreibend zu leisten ODER einen goldenen Ring zu tragen. Irgendwo dazwischen liegt der gute Weg für mich.
Ich mag solche Sätze heute nicht mehr und die daraus abgeleiteten Ansprüche auch nicht. Sie mögen für meine Eltern- und Großelterngeneration funktioniert haben - für mich sind sie an meiner Lebensauffassung heute vorbei. Und nur weil ich es mal gelernt habe, bei Schwierigkeiten nicht gleich davonzurennen, muss ich es mir auch nicht mehr extra schwer machen - also mir Rahmenbedingungen aussuchen, die schwierig sind. Einen verheirateten Mann z.B.
Dazu gibt es Hobbies mit hohem Anforderungsgrad um sich stunden- oder tageweise positiv und intensiv einzusetzen. Mit einem verheirateten Mann oder einem cholerischen Chef hat man dagegen negativen Dauerstress. Sowas muss ich nicht mehr haben.
-
13.09.2011, 23:50Inaktiver User
AW: neue sichtweise
Hallo gioello,
vielen Dank für Deine Geschichte-Ausschnitte.
Ich denke es geht bei solchen Rückblicken nicht darum, sich zu bemitleiden oder jemanden anzuklagen. Mir geht es dabei hauptsächlich ums Verstehen, wie sich etwas und warum es sich so entwickelt hat. Und wenn ich (heute) irgendwo nicht weiterkomme, suche ich Parallelen dazu und versuche so, nicht wieder das selbe zu tun wie schon mal.
Lebst Du denn mit dem, was Du zuhause gelernt hast, heute auch noch gut?
Ich kenne ähnliche Sätze und habe mich davon einigermaßen gelöst, weil sie mir letztendlich das Leben schwer machten bzw. ich mich dadurch in nicht so guten Rahmenbedingungen immer mal wieder so wiederfand, dass ich mir ähnliches sagte: Da musst Du durch, einfach weitermachen.
Du schreibst, Du hattest ein nicht schönes, nicht einfaches Leben und bist stolz darauf, es so geschafft zu haben, wie Du es geschafft hast. Das kannst Du auch sicher sein, keine Frage.
Ich will heute allerdings kein schweres Leben mehr, muss ich ehrlich sagen. Ich muss mich auch nicht mehr durchkämpfen um jemand zu beweisen, dass ich lebensfähig bin und etwas Wert bin.
Mal abgesehen von Schicksalschlägen, Unfällen, Krankheit hinterfrage ich deshalb heute sehr schnell und sehr kritisch die Rahmenbedingungen. Und die Ziele, die es zu erreichen gillt, wenn mir etwas schwer fällt bzw. wenn es mir schwerer fällt als normall-mittel-leicht-schwer und wenn ich dazu eigentlich keine Lust habe.
Ich frag mich dann, ob das selbstgemachte Rahmenbedingungen sind und wirklich meine Ziele oder zumindest Ziele, hinter denen ich stehen kann. Und ich komme tatsächlich oft zum Schluss: Nein, dass MUSS ich so überhaupt nicht machen, um Hilfe zu bitten ist auch nichts Verwerfliches - zumal ich ja auch gerne anderen helfe - und es geht auch nicht darum, etwas schweißtreibend zu leisten ODER einen goldenen Ring zu tragen. Irgendwo dazwischen liegt der gute Weg für mich.
Ich mag solche Sätze heute nicht mehr und die daraus abgeleiteten Ansprüche auch nicht. Sie mögen für meine Eltern- und Großelterngeneration funktioniert haben - für mich sind sie an meiner Lebensauffassung heute vorbei. Und nur weil ich es mal gelernt habe oder weil es sogar in mir angelegt ist, bei Schwierigkeiten nicht gleich davon zu rennen, muss ich es mir auch nicht extra schwer machen - also mir Rahmenbedingungen aussuchen, die schwierig sind. Einen verheirateten Mann z.B.
Das hätte meine Oma ja auch nicht gemacht - sie hatte "ihre Schwere" ja ganz woanders her.
Dazu gibt es heute Hobbies mit hohem Anforderungsgrad um sich stunden- oder tageweise positiv und intensiv einzusetzen. Mit einem verheirateten Mann oder einem cholerischen Chef hat man dagegen negativen Dauerstress. Sowas muss ich nicht mehr haben.
Was ich meine, ist: Ein "schweres Leben" - auch wenn es nur Lebensteile sind, muss man sich nicht machen, nur weil das mal das Programm aus dem Elternhaus war oder der Übertragung aus einer tatsächlich schweren Zeit mit schwierigen Rahmenbedingungen (Krieg oder Zeiten miit unausgegorenem Frauenbild)) geschuldet war.Geändert von Inaktiver User (13.09.2011 um 23:57 Uhr)
-
14.09.2011, 09:26
-
14.09.2011, 17:18Inaktiver User
AW: neue sichtweise
Ich brauche es auch nicht mehr und möchte es auch nicht mehr - ich weiß, dass ich die Wahl habe mich für "rechts oder links" zu entscheiden.

Die Geschichte mit dem Poesiealbum sollte einfach nur verdeutlichen, mit welchen Werten ich groß geworden bin - an meine Kinder habe ich das so nicht weitergegeben. Sicher, sie haben mich rödeln gesehen - natürlich gibt man das auch subtil weiter.
So sind ja oft Familienstrukturen über Generationen geprägt von dem Leben Ihrer Ahnen. Kennst Du die " Familienaufstellung" - höchst interessant.Geändert von Inaktiver User (14.09.2011 um 17:43 Uhr)
-
15.09.2011, 09:23
AW: neue sichtweise
Hallo @all
Ich habe erkannt, dass ich dieses "Leiden als Lebensprogramm" nicht in jeder Ebene habe. Es ist ausschliesslich in Liebesbeziehungen. In meinen Freundschaften und auch beruflich ist dies überhaupt nicht so. Wenn etwas ungut ist, wenn es "harzt", dann erkenne ich es sofort und ich handle.
Ich kann konsequent sein und ich kann mich klar abgrenzen. Ich stelle als fest, dass zwei wichtige Bereiche in meinen Leben sehr gut und rund sind.
Also denke ich, dass ich es zumindest KANN. Somit ist für mich die Frage beantwortet, ob ich überhaupt fähig bin mich zu ändern oder dieses "Leiden" eine unveränderbare Grundkomponente von mir ist. Vielleicht interpretiere ich falsch, aber für mich fühlt es sich "logisch" an.
Ich weiss, damit ist die Frage des "wie ändern" noch nicht beantwortet, aber ich glaube diese Antwort kommt fliessend.
So halb bin ich schon in der nächsten Frage gelandet
"Warum will und brauche ich die Kontrolle/wo bleibt meine Gelassenheit/mein ANNEHMEN wie es ist?"
Liebe Grüsse an alle
Sole




Zitieren
).
