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    Die Veränderung in und mit mir

    Hallo zusammen,


    Letztes Jahr im Mai hatte ich ein einschneidendes Erlebnis. Seitdem verändere ich mich. Meiner Meinung nach zum positiven. Ich fange an, bewusst zu leben, bewusst mein Umfeld wahr zu nehmen. Ich habe mit Yoga angefangen, interessiere mich für die buddhistische Lehre, versuche mich in der Meditation...ich bin sensibler geworden und weicher und feinfühliger mir und meinen Mitmenschen gegenüber. Meine Oberflächlichkeit, die ich hatte, streife ich nach und nach ab.

    Mein Problem ist es, das ich mit vielen meiner Mitmenschen nicht mehr klar komme.
    Ich komme mit meinem Kollegen nicht mehr klar, der schon immer selbstherrlich, egoistisch war. Er stellt sich ständig in den Mittelpunkt, sein Wort zählt. Er ist beleidigend unserem Personal in der Firma ( ich arbeite mit ihm in der Personalabteilung eines Unternehmens ), er benutzt ständig Schimpfwörter.
    Ich weiß, das ER ein Problem mit sich selber hat, irgend etwas in seiner Erziehung falsch gelaufen ist, das er nun so ist, wie er ist. Ich weiß, das ich es nicht an mich heran lassen sollte, nur ein Lächeln dafür übrig haben sollte.....doch ich kann es einfach nicht. OBWOHL ich weiß, das es nicht richtig ist.

    Mit meiner intensiven Wahrnehmung der Welt gegenüber berührt mich alles...ich verstehe die Menschen einfach nicht mehr, wie sie sich verhalten. Sich selber gegenüber, mir und anderen gegenüber.

    Ich komme seit meinem Bewusstsein nicht mehr mit meinem Job klar. Es ist für mich unerträglich geworden, mit an zu sehen und teilweise auch dafür zu sorgen, das die "niedrigen" Mitarbeiter in der Produktion ausgenommen werden, schuften und nur wenig Geld dafür bekommen. Und ich unterstütze dies auch noch, weil ich in dieser Branche arbeite. Ich identifiziere mich mit dem, was ich tue, absolut nicht mehr und lasse vieles, was passiert viel zu sehr an mich heran. Zur Veränderung aber fehlt mir momentan das Geld und die Zeit.

    Nun meine Frage an Euch : Ich weiß, das der momentane Zustand der erste Schritt zu meiner Veränderung ist, doch ich weiß nicht, wie ich den nächsten Schritt gehen soll...ich weiß nicht, wie ich es schaffe, mich auf mich zu konzentrieren, negatives nicht mehr an mich heran zu lassen, so das mich alles Schlechte der Welt, das sich in meiner Umgebung bewegt, mich berührt.

    Es macht mich grad kaputt und ich weiß keinen Ausweg.

    Zum Einen genieße ich diese innerliche Veränderung. Ich weiß, das dies der richtige Weg ist, um mich selber zu heilen. Zum Anderen aber komme ich mit der Situation nicht klar, wie sie jetzt ist.

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    AW: Die Veränderung in und mit mir

    Hallo Shakti,

    erstmal herzlichen Glückwunsch zu der doch eigentlich guten Veränderung! Ich selbst bin auch seit einigen Monaten dabei, jeden Tag ein Stückchen bewusster zu leben und regelmäßig zu meditieren, und ich merke dass es mir sehr gut tut (ich genieße zum Beispiel unglaublich das Fahrradfahren, den Wind im Gesicht und in den Haaren, und finde es in dem Moment sooo schön dass ich grinsend oder gar lachend durch die Stadt fahre, und die Leute die mir entgegen kommen denken sicher, "was hat die denn?")

    Aber ich kann auch nachvollziehen, dass dieses neue Bewusstsein seine Schattenseiten hat. Alles, was man vorher schön ignoriert hat oder an die Seite geschoben hat kommt jetzt deutlich an die Oberfläche. Eigentlich fühlt man sich mit sich selbst völlig im Einklang und ist zufrieden, und andererseits wird einem deutlich, wo außerhalb von einem selbst plötzlich so viele Baustellen sind, wo schlimme Dinge passieren und wo man eingreifen sollte.

    Ich glaube, dass du die Dinge etwas einordnen musst. Deinen Kollegen kannst du nicht ändern. Du kannst ihn vielleicht bitten, dass er mehr auf das achtet, was er sagt - aber möglicherweise versteht er nicht worum es geht oder will/kann das nicht ändern. Auch das, was in den "niedrigeren" Bereichen abgeht kannst du womöglich nicht ändern. Das musst du dann wohl so akzeptieren. Du könntest deinen Job wechseln (aber du schreibst ja, dir fehlen Geld und Zeit).

    Alternativ könntest du versuchen, dir einen positiven Ausgleich zu schaffen. Ich arbeite beispielsweise ehrenamtlich in der Kinder- und Jugendberatung und fühle mich da sehr wohl! Es ist ein schönes Gefühl, Menschen helfen zu können, und auch wenn man da nicht die Welt verändert hat man doch einen kleinen guten Beitrag geleistet.

    Im Endeffekt hilft mir immer der Satz "Love it, change it or leave it." -- Liebe es, verändere es oder lass es. Im Rahmen deiner Möglichkeiten!

    Smilla

  3. Inaktiver User

    AW: Die Veränderung in und mit mir

    Zitat Zitat von Shakti76 Beitrag anzeigen
    Zum Einen genieße ich diese innerliche Veränderung. Ich weiß, das dies der richtige Weg ist, um mich selber zu heilen. Zum Anderen aber komme ich mit der Situation nicht klar, wie sie jetzt ist.
    Menschen wie dich braucht eine Gesellschaft, um viele kleine Schritte in eine gute Richtung zu machen.

    Ich kann gut nachvollziehen, was du schreibst, und mich Smillas Worten nur anschließen.
    Du kannst den Kollegen und die ungerechten Seiten des Kapitalismus leider nicht direkt ändern -jedoch an anderen Stellen Gutes tun. Wenn du die Kollegen respektvoll behandelst, wird die Ruppigkeit (Übergrifflichkeit) des Kollegen ein wenig geheilt.
    Wenn du dich im Kinder-Jugend-Alten-Pflegebereich engagierst, kannst du einen Ausgleich für dich schaffen, um im Beruf nicht zu verzweifeln.

    Und ich wünsche dir *ganz heimlich* , dass sich irgendwann einmal die Chance ergibt, deine Berufung zu finden...

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    AW: Die Veränderung in und mit mir

    Guten morgen,

    danke für Eure Antworten.

    Eine Art "ehrenamtliche Tätigkeit" habe ich wohl, die viel Zeit in Anspruch nimmt.
    Ich bin im Elternbeirat der Schule meiner Tochter. Da sie einer der größten Schulen in Bayern ist ( Gymnasium - Ganztagsschule - 1800 Kids ) bin ich hier sehr beschäftigt.

    Ich habe ein Buch gelesen, das mich sehr berührt und beschäftigt hat ( die geistigen Gesetze von Tepperwein ). Mit diesen Zeilen fühle ich mich zusätzlich bestätigt, das der Beruf eine Berufung sein muss und bin momentan auch dabei, etwas zu suchen ( am Montag habei ich ein Vorstellungsgespräch )....auch hier weiß ich nicht, ob es das richtige wäre, doch das, was ich gerade mache und WO und mit WEM, das weiß ich, geht nicht mehr gut.
    Mein Kollege weiß, das er "ein schlechter Mensch" ist. Er hat es gestern sogar in einem Gespräch zugegeben. Doch er ist stolz darauf, das er ein "harter Hund" ist, denn nur so "können wir unserem Personal zeigen, wo es lang geht und wer hier das Sagen hat".
    Meinen Chef mag ich. Er ist von meinem Kollegen abhängig, da er den Laden in und auswendig kennt und er ihn braucht. Wenn ich oder eine Kollegin unseren Chef darauf anspreche, wie der Kollege so ist, kommt nur eine Antwort :" Ach Mädels. Ihr kennt ihn nun schon soooo lange. Ihr wisst doch, wie er ist. Nimmt es einfach so hin !". Irgendwie traurig das Ganze.


    Mich berührt die Oberflächlichkeit der Menschen. Jeder ist auf sich fixiert, jeder denkt an sein eigenes Ego, ohne Rücksicht darauf zu nehmen, wie es anderen dabei geht. Und ich habe das Gefühl, das es nichts bringt, mit gutem Beispiel "voran zu gehen"....MIR tut es gut, nicht so zu sein, wie mein Umfeld, doch würde ich mir wünschen, das die Leute es merken, wie sie selber sind und sich Gedanken machen...

    Ich habe die letzten Wochen meinen Bekannten / Freundeskreis sortiert und habe Abstand von jenen Menschen genommen, die mir nicht gut tun.

    Und dennoch spüre ich diese extreme Unruhe in mir. Deswegen mag mir auch die Meditation nicht gelingen, weil mein Kopf momentan voll voll voll ist mit all den Dingen.
    Mich berühren Bettler auf der Straße. Jeder einzelne.
    Mich berührt es, wenn ich mitten auf der Straße eine junge Mutter beobachte, wie sie mit ihrem kleinen Säugling nicht klar kommt.
    Mich berühren Jugendliche, die in der Öffentlichkeit mit Schimpfwörter um sich herum schmeißen.....
    Mich berührt alles und ich würde am liebsten überall eingreifen wollen......obwohl ich weiß, das ich die Welt nicht ändern kann, sondern erst einmal mit mir beginnen muss. Doch die Wucht der schlechten Dinge, die die Welt zu bieten hat, blockiert mich innerlich so sehr, das ich nicht einmal richtig anfangen kann, an und mit mir zu arbeiten.

  5. Inaktiver User

    AW: Die Veränderung in und mit mir

    Zitat Zitat von Shakti76 Beitrag anzeigen
    Eine Art "ehrenamtliche Tätigkeit" habe ich wohl, die viel Zeit in Anspruch nimmt.
    Ich bin im Elternbeirat der Schule meiner Tochter. Da sie einer der größten Schulen in Bayern ist ( Gymnasium - Ganztagsschule - 1800 Kids ) bin ich hier sehr beschäftigt.
    Darf ich?
    Ich bin auch Elternpflegschaftsvorsitzende in der Hauptschule meiner Tochter und habe mich weiterhin in die Schulkonferenz wählen lassen.
    Aus dem Grund, weil die Hauptschulen hier bei uns extrem vernachlässigt werden und ich etwas dagegen tun möchte.
    Mein Einfluss dort ist aber nie direkt.
    Wohingegen ich in dem Heim für Demenzerkrankte unmittelbare Wirkung meines Engagements mitbekomme -und erfüllt, ausgeglichen und dankbar für mein jetziges Leben nach Hause gehe.

    Ich kann nicht alle Probleme der Welt lösen -aber die Eltern, die sich vor dem Supermarkt angeschrien haben, während ihr 10jähriger Junge daneben stand, konnte ich mit Unterstützung eines ebenfalls nicht weg schauenden Mannes beruhigen, den Jungen ablenken, der Mutter vermitteln, dass es Beratungsstellen vor Ort gibt und sie bitten, diese in Anspruch zu nehmen, da dem Kind solche heftigen Szenen schaden.

    Du siehst das vollkommen richtig: das Leben ist für viele Menschen schwer und kaum zu bewältigen.
    Ein Kind groß zu ziehen, bring viele an der Rand ihrer Kraft -auch, weil heute immer mehr Eltern auf sich alleine gestellt sind.
    Die junge Frau zu fragen, ob sie Hilfe braucht, kann dir doch im schlimmsten Fall ein verständnisloses Kopfschütteln einbringen. Im günstigen Fall wärst du so beschwingt wie ich nach Hause gegangen.
    Das ich die Familie nicht aus ihrer Situation erretten kann, weil sie ihre Eigenverantwortung wahrnehmen muss, zeigt mir deutlich meine Grenzen und bewirkt ein Gefühl von Demut.

  6. gesperrt

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    AW: Die Veränderung in und mit mir

    Hallo Shakti

    so wie du schreibst, hat sich ja schon viel bei dir getan. :-)

    und es ist ja nciht so, dass du nichts änderst - das Vorstellungsgespräch ist ja wohl nicht rein zufällig bei dir reingeflattert, sondern du bist aktiv geworden und hast dich beworben.

    Übe, bei dir zu bleiben. Meine Auffassung ist, dass jeder Mensch einen guten Grund hat, so zu sein, wie er ist - gilt auch für oberflächliche, egoisische und sogar bösartige Menschen - und dass jeder Mensch auf Seelenebene mit den Umständen seines Lebens einverstanden ist. Es ist möglich, diese Wahl zu respektieren und zu ehren. Es ist möglich, ihr Leid zu erkennen, und gleichzeitig zu erkennen, dass es nicht deine Aufgabe ist, daran etwas zu ändern.

    Was die Menschen von deinem Beispiel mitnehmen, wirst du zu 99% gar nie erfahren. Es kann oft ein Wort, eine Geste sein, ein Lächeln im Vorbeigehen - etwas ganz Kleines - das ein ganzes Leben verändern kann. Du braucht das nicht zu wissen.

    Habe Mut, und bleibe beharrlich, so wirst du dir im Lauf der Zeit eine Umgebung schaffen, die deine schönsten Träume noch übertrifft.

    grüsse, barbara

  7. Inaktiver User

    AW: Die Veränderung in und mit mir

    Ich greife mal was raus....

    >>Mich berührt die Oberflächlichkeit der Menschen. Jeder ist auf sich fixiert, jeder denkt an sein eigenes Ego, ohne Rücksicht darauf zu nehmen, wie es anderen dabei geht. Und ich habe das Gefühl, das es nichts bringt, mit gutem Beispiel "voran zu gehen"....MIR tut es gut, nicht so zu sein, wie mein Umfeld, doch würde ich mir wünschen, das die Leute es merken, wie sie selber sind und sich Gedanken machen...

    Nahezu das gleiche hab ich hinter mir.....Buddhismus und astrol. Sichtweisen gehören zum Leben dazu, so bekomme ich einen ganz anderen Blickwinkel zu den Dingen. Der Übergang da hin zu kommen ist nicht ganz einfach, nicht nur für dich selber, auch die anderen stellen die Veränderungen fest und werden auch mit dir so ihre "Probleme" haben.

    Du hast nun die Chance dich weiter zu entwickeln, so ist es zwangsläufig, daß sich auch der Bekanntenkreis u.ä. völlig ändert bzw. auflöst.

    Aber den Gewinn wirst eindeutig DU machen !

    Mach dir nicht zu viele Gedanken um andere und ihre "Unvollkommenheit", eine buddh. Aussage ist ja: nimm die Menschen wie sie sind, es gibt keine anderen

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    AW: Die Veränderung in und mit mir

    Hallo shakti,

    von Konrad Adenauer stammt der Spruch "Man muss die Menschen nehmen, wie sie sind, es gibt keine anderen." Und ich glaube, da ist viel dran. Selbst wenn Du den Beruf fändest, der für Dich Berufung ist, könnte es Dir auch dort passieren, dass Du auf Menschen stößt, die Dich abstoßen. Die gibt es überall - und nicht zuletzt im sozialen Bereich, wo man sie vielleicht am wenigsten vermuten würde...

    Ich sage mir immer, ich kann nicht die ganze Welt heilen, erleuchten, gut machen, was auch immer. Ich kann höchstens ein kleines Teelicht sein, indem ich das, woran ich glaube, so gut wie möglich lebe, ohne es anderen aufzudrängen. Und ganz vielleicht bewirkt es sogar bei dem einen oder anderen irgendwann mal eine leise Veränderung.

    Und wenn ich meien Überzeugung so gut wie möglich lebe, ohne sie zu verheimlichen, aber auch ohne sie bei jeder Gelegenheit in die Welt zu trompeten, bis alle genervt die Augen verdrehen, und es mir dann vielleicht gelingt, in meinem Umfeld ein klein wenig auf die herrschende Atmosphäre einzuwirken, dann hat sich mein Leben schon gelohnt.

    Und ich glaube, man kann auch versuchen, im Schlechten was Gutes zu finden. Sicher hat auch Dein Kolege die eine oder andere gute Eigenschaft, so wie eigentlich alle Menschen. Und wenn es Dir partout nicht gelingt, etwas zu finden, was Du an ihm schätzen kannst, dann kannst Du ihm immer noch innerlich Dein Mitgefühl schenken, denn wer so aggressiv und abwertend ist, der hat mit Sicherheit seinen Seelenfrieden nicht gefunden.

    Und ich sag mal so: wenn Du dort weggehst, dann bleibt nur noch der Kollege, und wer weiß, wer für Dich kommt. Warum nicht erst noch mal eine Zeit lang schauen, ob es Dir nicht gelingt, die Atmospäre dort positiv zu beeinflussen. Dein Chef scheint ja durchaus zugänglich zu sein.

    Viele Grüße,

    Malina
    Du hast mein Klagen in Tanzen verwandelt. (Psalm 30)

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    AW: Die Veränderung in und mit mir

    Guten morgen zusammen,

    vielen Dank für Euren Zuspruch. Es gibt mir sehr viel.

    Ihr habt Recht. Ich kann die Welt nicht verändern. Die Menschen sind so, wie sie sind.
    Ich kann nur mich ändern und so leben, das ich einen inneren Frieden habe.

    Malina
    Ich komme grundsätzlich nicht mehr mit der Branche klar.
    Ich arbeite in der Zeitarbeit. Ich bin die jenige, die die externen Mitarbeiter vermittelt. Und obwohl wir ein sehr soziales Zeitarbeitsunternehmen sind ( dies gibt es wirklich sehr selten in dieser Branche ), komme ich mit meinem Tun nicht mehr klar.
    Es ist ein ständiger Kampf zwischen Geschäftsleitung - Einsatzunternehmen - Mitarbeiter. Irgend einer bleibt immer auf der Strecke. Selten, das man es allen Recht machen kann. Und ich als Disponentin zwischen diesen Stühlen.

    Ich komme nicht mehr damit klar, das mein Geschäftsführer, so nett wie er ist, im externen Mitarbeiter die Geldmaschine sieht. Wenn mir ein Mitarbeiter gegenüber sitzt und mein Geschäftsführer hört aus seinem Mund das Wort URLAUB, steht er sofort in meinem Büro und meint " es reicht doch, wenn sie Weihnachten Urlaub nehmen".
    Mein Argument, das ein körperlich arbeitender externer Mitarbeiter genauso Urlaub braucht, um sich zu erholen und der Urlaub ihm sogar laut Manteltarifvertrag zusteht, wird mit einem Augen rollen beantwortet. Klar setze ich mich jedes Mal durch, weil mir das externe Personal wichtig ist, doch habe ich es wirklich satt, mich ständig für das externe Personal rechtfertigen und den Kopf hinhalten zu müssen.
    Die Branche braucht solche sozialen Disponenten, das weiß ich. Damit ein Hauch von Menschlichkeit dennoch übrig bleibt und es auch Menschen gibt, die sagen können " jawohl. Ich bin in der Zeitarbeit extern beschäftigt, doch mir geht es gut. Ich werde fair behandelt". Dies ist mir bewusst, doch habe ich das Gefühl, das es mich mehr und mehr kaputt macht.

  10. Inaktiver User

    AW: Die Veränderung in und mit mir

    >>das mein Geschäftsführer, so nett wie er ist, im externen Mitarbeiter die Geldmaschine sieht. Wenn mir ein Mitarbeiter gegenüber sitzt und mein Geschäftsführer hört aus seinem Mund das Wort URLAUB, steht er sofort in meinem Büro und meint " es reicht doch, wenn sie Weihnachten Urlaub nehmen".

    Grundsätzlich würde ich Leute die sich SO verhalten weder als "nett", noch als soziale "Firma" und erst recht nicht als "fair" bezeichnen. Ist einfach bloß wie alle anderen ein übler Finger der sich nicht an gesetzliche Vorgaben halten will aber dennoch muß und man die Angst der Mitarbeiter genauso ausnutzt wie zu viele andere auch.

    Wenn du dich aus verständlichen Grund da nicht mehr wohlfühlst schaust eben, daß du was anderes findest....

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