Ich persönlich habe derzeit den für mich besten Job der Welt.
(Und meine ehemalige Ausbildung oder mein Studium waren dafür nicht ausschlaggebend - aber meine Erfahrungen und mein buntes Leben.)
Ich gehe jeden Tag gerne zur Arbeit, jeder Tag ist anders - soviel gelacht hab ich noch nirgends - und ich mach das, was ich am besten kann, in einem wunderbaren Team - bin erfolgreich und werde gewertschätzt.
Meine Ausbildung und mein Studium haben wenig mit meinem jetzigen Job zu tun - aber ohne diese Erfahrungen / Durststrecken/ Rückschläge etc. wäre ich hier nicht gelandet.
![]()
Antworten
Ergebnis 31 bis 40 von 41
-
11.07.2011, 17:29Inaktiver User
AW: Wie finde ich ein Berufsziel?
-
11.07.2011, 18:16Inaktiver User
-
11.07.2011, 18:30Inaktiver User
-
11.07.2011, 18:41
AW: Wie finde ich ein Berufsziel?
Ich kenn auch nur eine, die nicht auf der Stelle den Griffel fallen lassen würde wenn sie zehn Millionen im Lotto gewinnen würde. (Eine andere hat gerade mit 40 den Griffel fallengelassen und setzt sich mit ihrer Abfindung zur Ruhe, *Neid*.) Aber es gibt immer noch einen Unterschied zwischen generellem Mißmut und einem kompletten Desaster, und etwas zu machen, was einem im Prinzip liegt und was man grundsätzlich die meiste Zeit tolerierbar findet, hilft schon, das Desaster zu vermeiden.
-
11.07.2011, 18:50Inaktiver User
AW: Wie finde ich ein Berufsziel?
Im Moment muss alles "kreativ" sein oder "irgendwas mit Computer". Klar gibt es solche Jobs - aber nur für die, die die Voraussetzungen dafür mit bringen und bereit sind, hart zu arbeiten.
Du FossilIch arbeite in der Automobilbranche im Produktentstehungsprozess (Planung des Fahrzeugs bis hin zur tatsächlichen Konstruktion und Fertigung) und berate dort auf Arbeitebene (also nicht Management-Consulting). Das macht _mir_ Spaß, denn man kommt viel in Kontakt mit Menschen und meine Fähigkeiten mich in versch. Positionen zu versetzen und Kompromisse zu finden sind da sinnvoll eingesetzt.Inzwischen ist das "irgendwas mit Medien".
Vom Kontakt mit den Ingenieuren habe ich folgenden Eindruck: Mir scheint, dass die Mehrheit stark in ihren Tätigkeiten aufgeht. Auch wenn es nicht unbedingt kreativ ist und es ganz viele Ziele, Anforderungen, Rahmenbedingungen gibt, die einen einengen. Aber es schön an etwas beteiligt zu sein, das am Ende so gebaut wird, wie mans sich ausgedacht hat und das dann auch noch Anklang bei den Kunden findet. Es hängt vielleicht auch mit dem Thema Teamgeist zusammen.
Was hat das jetzt mit dem Ausgangsthema zu tun?
Ich hab da einen Kollegen, der ursprünglich Landschaftsarchitektur studiert hat und dadurch in das Thema CAD gerutscht ist. Er hat keine Nachteile durchs das 'fachfremde' Studium. Nach ein paar Jahren überwiegt die Berufserfahrung und da kräht kein Hahn mehr nach.
Mit einem Studienabschluss kann man sich in viele Richtungen entwickeln und in der Praxis zeigen sich, wenn man die Augen offen hält, Möglichkeiten, über die man während des Studiums noch gar nicht nachgedacht hat. War bei mir auch so.
Kopf hoch und halte durch.
-
11.07.2011, 18:50
-
11.07.2011, 21:10Inaktiver User
AW: Wie finde ich ein Berufsziel?
Drei
-
11.07.2011, 21:45Inaktiver User
AW: Wie finde ich ein Berufsziel?
Wußte ich doch, daß Denken nicht deine Stärke ist

Aus dem, was Du beschreibst, ahne ich, daß unsere Erfahrungen in den jeweiligen Berufswelten sehr verschieden sind. Ich bin in meinem Gebiet spezialisiert, was naturgemäß einem ständigen Wandel unterliegt und deshalb nie langweilig werden kann. Ich bin mit allen bisherigen Wassern gewaschen, man schätzt meine Berufserfahrung und damit bin ich die erste Wahl, wenn es darum geht, neue Wege zu gehen und neues zu entwickeln. Das Ding inspiriert sich sozusagen selbst. Und das ist meiner Meinung nach die Grundvoraussetzung, daß ich meine Arbeit nach all den Jahren immer noch und sogar immer mehr liebe.
Würde ich jetzt eine Million im Lotto gewinnen, könnte ich mir vorstellen, noch mal was ganz anderes zu machen, weil ich nach so langer Zeit auch ohne Probleme sagen kann, es kann ruhig mal jemand anderes ran. Aber ich könnte mir auch die beratende Tätigkeit denken, nur daß ich nicht mehr den ganzen Tag damit zubringe.
Aber da ich meine Brötchen verdienen muß, weil ich nicht mal Lotto spiele ;-) bin ich froh, einen für mich so schönen Beruf zu haben. Ich bin da einfach am richtigen Platz. Weshalb ich kein Lotto spiele. Ich bin doch nicht blöd :-DGeändert von Inaktiver User (11.07.2011 um 22:00 Uhr)
-
12.07.2011, 09:02Inaktiver User
AW: Wie finde ich ein Berufsziel?
das Denken überlass ich den Pferden, die haben den größeren Kopf, Ulli.Wußte ich doch, daß Denken nicht deine Stärke ist
(na, dann war das irgendein Kumpel von euch, der Stier mit Hörnern oder wie der heisst oder wen es da nicht alles noch gibt)
so eine hervorragende Berufswahl und Renomee wie du hab ich nicht vorzuweisen, da muss ich mich ja mal gebückt nähren wenn ich mir deine Referenzen durchlese. Ohne jegliches Gemauschel und Unregelmäßigkeiten, so nen Job hatte ich noch nie
bist du da bei Heidi auf der Alm oder so
-
12.07.2011, 12:08Inaktiver User
AW: Wie finde ich ein Berufsziel?
Schließe nie von der Größe des Kopfes auf die Leistung des Hirns!

Gemauschel und Unregelmäßigkeiten kenne ich nicht. Aber denke nicht, es war immer einfach. Aber wenn man sich drauf einlässt und auch nicht so rosige Zeiten durchsteht, wird es manchmal hinterher umso besser.
Ich ernte halt heute die Früchte der Durchhalte von Gestern ...
Und das ist nicht auf der Alm, ganz im Gegenteil, jenseits jedem Heile-Welt-Klischee.


Zitieren

